23.3.2012 09:00 - 17:00
Nähe und Abgrenzung in der professionellen Helferbeziehung
Birgit Hinsching, Diplom Sozialpädagogin, Supervisorin DGSv
Teilnahmegebühr:
130.00 €
ermäßigt:
104.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
Für diese Fortbildung sind Punkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
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Zielgruppe:
Menschen in helfenden Berufen, MitarbeiterInnen der Jugendhilfe, MiarbeiterInnen der Krankenhäuser, Psychotherapeuten und Pädagogen
Schwerpunkt:
Eigener Umgang mit Nähe und Distanz, Kommunikationstheoretische Konzepte, Methoden der Einfühlung und Abgrenzung, Reflexion der eigenen Motivation
Methoden:
Einzel- und Kleingruppenarbeit, Übungen, Fallbesprechungen, Erfahrungsaustausch,
Trainerinput
Inhalt:
Sich einfühlen und einlassen zu können, ist in der helfenden Beziehung ebenso wichtig wie die Fähigkeit zur Abgrenzung. Wie aber erreicht man eine wohl dosierte Balance? Sowohl eigene als auch fremde Grenzen werden oft erst dann wahrgenommen, wenn sie überschritten wurden. Das Seminar ermöglicht den TN, den eigenen Umgang mit Nähe und Distanz zu re-flektieren, mögliche Fallstricke auszuloten sowie den Kontakt zu sich selbst und zur Außenwelt besser steuern zu lernen.
20.4.2012 09:00 - 17:00
Krisenintervention bei Kindern und Jugendlichen
Sigrid Meurer, Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Systemische Familientherapeutin, Psychotraumatherapie, Beratungsstelle neuhland
Teilnahmegebühr:
120.00 €
ermäßigt:
96.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
Für diese Fortbildung sind Punkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
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Zielgruppe:
Soziale Berufsgruppen in stationären Einrichtungen und in ambulanten Bereichen
Schwerpunkt:
- Erkennen suizidaler Gefährdung
- Sinnvolle Interventionen, Beziehung und Grenzen, Umgang mit suizidaler Erpressung
- Psychodynamik von selbstverletzendem und suizidalem Verhalten
- Übertragungsaspekte in der Arbeit mit Suizidgefährdeten
- Einbeziehung von Angehörigen, Arbeit mit dem „suizidalen“ System
- Krisenintervention in akuten Situationen
Methoden:
Das Seminar beinhaltet Theorievermittlung, Gruppenarbeit/ praktische Übungen und themenbezogene Selbsterfahrung.
Inhalt:
Kollegen/innen, die in der betreuenden, beratenden oder therapeutischen Arbeit mit schwerwiegenden Krisen bei Kindern und Jugendlichen konfrontiert sind, können an ihre Handlungsgrenzen geraten. Dieses gilt insbesondere für suizidale Krisen und Selbstverletzungen.
Fragen nach dem Maß der Verantwortung, nach den richtigen „Handlungsstrategien“ entstehen, Gefühle von Druck bis Hilflosigkeit können sich einstellen.
Ziel des Seminars soll sein, in die Problematik des Themas Krise und Suizidgefährdung einzuführen, bzw. vorhandenes Wissen aufzufrischen, mögliche Ängste im Umgang mit suizidgefährdeten Kinder und Jugendlichen abzubauen und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Die Auseinandersetzung mit eigenen Krisenerfahrungen im Jugendalter erleichtert es, Ängste im Umgang mit krisenhaften Situationen zu reduzieren. Hierfür soll das Seminar Raum geben. Ebenso für die Stärkung der inneren Ressourcen zur eigenen Gesunderhaltung.
23.4.2012 09:00 - 17:00
Psychische Erkrankung und Sucht
Helmut Elle, Diplom Sozialpädagoge, Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeut, Gestalttherapeut DVG, Supervisor DVG, Körpertherapeut
Teilnahmegebühr:
120.00 €
ermäßigt:
96.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
Für diese Fortbildung sind Punkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
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Zielgruppe:
MitarbeiterInnen, die im Rahmen von SGB VIII und XII tätig sind
Schwerpunkt:
-Konzeptionelle Fragen
-Diagnostik
-Betreuungs- und Behandlungsplanung
-Interventionen und Techniken
Methoden:
Vortrag, Diskussionen, Übungen, Einbindung der Erfahrungen der TeilnehmerInnen
Inhalt:
Schwierigkeiten und Herausforderungen in der Betreuung und Behandlung von Menschen mit einer psychischen Erkrankung und Substanzstörung
Hinweis:
Der Dozent hat langjährige Berufserfahrung in der Jugend- und Suchthilfe und leitet einen Träger mit Einrichtungen für psychisch kranke Menschen (PROWO)
26.4.2012 09:00 - 17:0027.4.2012 09:00 - 17:00
Von der Krise zur Lösung - Der Lösungsorientiere Beratungsansatz in der Arbeit mit Familien in Krisen
Dr. Peter Jensen, Diplom Pädagoge, Supervisor (DGSv), systemischer Therapeut, HSF Berater, wiss. Mitarbeiter an der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit, Berlin
Teilnahmegebühr:
180.00 €
ermäßigt:
144.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
Für diese Fortbildung sind Punkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
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Zielgruppe:
PsychologInnen, PädagogInnen, SozialpädagogInnen, ErzieherInnen
MitarbeiterInnen in Beratungsstellen, Jugendämter, stationärer Jugendhilfe, ambulanten Hilfen
Schwerpunkt:
-Lösungsorientierte Philosophie und Leitsätze
-Haltung der Fachkraft
-Schritte vom Problem zu Lösung
-Methoden und Techniken
Methoden:
-kurze einführende Inputs zu den wesentlichen Inhalten
-Demonstration des lösungsorientierten Vorgehens (Auftragsklärung, Frageformen, Strukturaufstellung, Reflektingteam)
-Üben in Kleingruppen (Mini coaching)
Inhalt:
Die Fortbildung will einen Einblick in die Möglichkeiten des Lösungsorientierten Ansatzes für die Arbeit mit Familien oder Einzelpersonen in Krisen geben.
Am 1. Tag der Fortbildung wird der Lösungsorientierte Ansatz vorgestellt – für diejenigen, die ihn bereits kennen, zur Vertiefung; für diejenigen, denen er unbekannt ist, zur Einführung. Referiert und eingeübt werden die Philosophie, Grundsätze und Interventionsmethoden des Ansatzes.
Am 2. Tag geht es um die Frage, welche Möglichkeiten der Lösungsorientierte Ansatz für Krisensituationen Fachkräften und Familien bietet. Eine Krise ist eine instabile Situation, die Bedrohung und Angst auslöst. Die Zuspitzung bietet aber auch die Chance für Veränderung. Der Lösungsorientierte Beratungsansatz, von Insoo Kim Berg und Steve de Shazer entwickelt, gibt Fachkräften Orientierung und Handwerkzeug, um mit den Adressaten einen Lösungsweg in der Krise einzuschlagen. Er setzt auf die Lernenergie der Neugier statt auf Zwang, Angst und Druck.
3.5.2012 09:00 - 17:004.5.2012 09:00 - 17:00
Bindungsstörung als Folge von Bindungstraumen - Entstehung und hilfreiche Interventionen
Jutta Rahlf-Riermeier, Diplom Sozialpädagogin, Psychotherapeutin, Gestalttherapeutin, Fortbildnerin
Teilnahmegebühr:
215.00 €
ermäßigt:
172.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
Für diese Fortbildung sind Punkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
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Zielgruppe:
PsychotherapeutInnen, Fachkräfte der Jugendhilfe aus allen Bereichen: ASD, EFB, Freie Träger, Justiz, Schule u.ä.
Schwerpunkt:
- Bindungsentwicklung und ihre Störungen
- Konzept der Verletzlichkeit / Trauma
- Bindungsinterventionen
Methoden:
- Filmmaterial, Bilder
- Vortrag mit vielen Beispielen
- Powerpoint
Inhalt:
Erst wenn wir Kinder zutiefst von innen heraus verstehen, können wir Krankheitssymptome und Verhaltensstörungen als normale Reaktionen auf abnormale Lebensumstände begreifen. Ein umfassendes Verständnis einer Psychologie der kindlichen Entwicklung und ihrer Störungsprozesse führen uns zu befriedigenden und hilfreichen Interventionen.
Themen dieser Fortbildung sind:
-Reifeentwicklung-Konzept der Verletzlichkeit
-Bindungsentwicklung der ersten 6 Lebensjahre
-Bindungsstörungen, der Trennungs- und Alarmkomplex und seine Folgen: Aggression, Alphakomplex und Tyranneninstinkte
Bindung und Beziehung ist der Schlüssel der Heilung.
7.5.2012 09:00 - 17:00
Besser schreiben im Beruf
Ulrike Scheuermann, Diplom Psychologin, Schreibcoach und -trainerin, Sachbuchautorin zum Thema Berufliches Schreiben
Teilnahmegebühr:
180.00 €
ermäßigt:
144.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
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Zielgruppe:
Therapeuten und andere Mitarbeiter in psychosozialen Organisationen
Schwerpunkt:
- Schreibprozess und versch. Schreibtypen
- Schreibprojekte effektiv angehen
- Versch. Textsorten und ihre besonderen Anforderungen
- Kreativ und strukturiert schreiben
- Auf den Punkt kommen
- Regeln für verständlichen und leserorientierten Stil
Methoden:
Kurzreferate, Schreib- und Reflexionsübungen als Einzel-, Partner- und Kleingruppenarbeit, gegenseitiges Textfeedback, Lockerungsübungen zur Förderung des ganzheitlichen Lernens, Handout mit zusätzlichen Arbeitsmaterialien
Inhalt:
Berichte, Anträge, Briefe und PR-Texte zu schreiben wird oft als lästige Zusatzaufgabe im psychosozialen Berufsalltag empfunden. Dennoch hängen von der Qualität der Texte häufig Entscheidungen und die Vergabe von Mitteln ab. Umso wichtiger ist es, mit verständlichen und leserorientierten Texten das zu vermitteln, was Sie ausdrücken möchten und Ihre Leser damit unmittelbar anzusprechen.
In dieser Fortbildung erfahren Sie, wie Sie Schreibprojekte effektiv, zeitsparend und zugleich produktiv im Arbeitsalltag bewältigen. Sie lernen kreative und strukturierende Schreibtechniken kennen, füllen Ihren Werkzeugkasten mit Regeln für guten Stil und üben, wie Sie prägnant und verständlich auf den Punkt kommen. Darüber hinaus lernen Sie das Schreibdenken als Methode kennen, um beim Schreiben weiter zu denken.
10.5.2012 09:00 - 17:0011.5.2012 09:00 - 17:00
Führe mich nicht in Versuchung - Die Dynamik bei sexualisierter Gewalt im Kontext der professionellen Beziehung
Hilde Gött, Diplom Sozialpädagogin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Psychodramatrainerin, Supervisorin, Vorsitzende des Psychodrama Instituts für Europa e.V
Teilnahmegebühr:
180.00 €
ermäßigt:
144.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
Für diese Fortbildung sind Punkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
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Zielgruppe:
SozialpädagogInnen, ErzieherInnen, PsychologInnen, BeraterInnen
Schwerpunkt:
Im Fokus steht die Beziehungsgestaltung der betroffenen Kindern und Jugendlichen zu uns Professionellen.
Methoden:
Rollenspiel, szenisches Verstehen und Psychodrama
Inhalt:
Das Thema der sexualisierten Gewalt ist kein Tabu mehr. Wir wissen inzwischen einiges über die Auswirkungen des sexuellen Missbrauchs und den Umgang mit den Kindern und Jugendlichen, die diese Erfahrung gemacht haben.
In dieser Fortbildung beschäftigen wir uns mehr mit den Symptomen und deren Behandlung und der Beziehungsgestaltung mit uns als Professionelle. Welches sind unsere Fallstricke, in denen wir uns verheddern können? Wie gehen wir trotz Nähewünschen genügend abgegrenzt mit den Betroffenen um? Was brauchen wir, um einen sicheren Umgang mit Ihnen zu gewährleisten?
1.6.2012 09:00 - 17:00
Essgestörte im stationären Bereich, eine Herausforderung für Pädagogik und Psychotherapie
Norbert Kemper, Diplom Psychologe, leiternder Psychologe der Station für Essgestörte in den Theodor-Wenzel-Kliniken, Berlin
Teilnahmegebühr:
120.00 €
ermäßigt:
96.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
Für diese Fortbildung sind Punkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
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Zielgruppe:
SozialpädagogInnen und PsychologInnen, die im Betreuungsbereich oder therapeutischen Bereich mit essgestörten Betroffenen arbeiten
Schwerpunkt:
-Anorexie, Bulimie und ihre Bedeutung
-Begleitsymptome (psychische und körperliche Symptome)
-Unsere Positionierung gegenüber den Betroffenen und daraus resultierende Krisen und Chancen
Methoden:
Fallarbeit und Theoretischer Input
Inhalt:
In der stationären Arbeit mit Essgestörten bewegen wir uns häufig vom Ansatz her zwischen pädagogischen Herausforderungen und unklaren psychotherapeutischen Ansprüchen. Zunehmend entwickelt sich für die betroffenen Essgestörten inzwischen eine institutionell abgegrenzte Versorgungsaufteilung zwischen Pädagogik und Psychotherapie. Die Zunahme an strukturellen Defiziten macht den Bedarf eines mehrdimensionalen Ansatzes als Grundlage in der alltäglichen Arbeit mit Essgestörten sichtbar.
Wir erarbeiten u.a. relevante psychodynamische und strukturelle Aspekte der Störung um eine fundierte Basis im Umgang mit den Betroffenen zu erzielen.
4.6.2012 09:00 - 17:00
Kontakt und Beziehungsarbeit mit herausfordernden Jungen
Michael Hackert, Diplom Pädagoge, Bildungsreferent, systemischer Berater (SG), Dissens e.V. Berlin
Teilnahmegebühr:
120.00 €
ermäßigt:
96.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
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Zielgruppe:
SozialarbeiterInnen, TeamleiterInnen, LehrerInnen, PsychologInnen
Schwerpunkt:
Herausforderndes Jungenverhalten:
- ADHS
- Aggression
- Marginalisierte Männlichkeit
Methoden:
- Input
- partizipative Methoden
- konkrete Fallarbeit
Inhalt:
Jungenverhalten verstehen, den Blick schulen durch:
- Erkenntnisse aus Bindungsforschung (ADHS)
- Wissen um Männlichkeitsanforderungen im Systen hegemonialer Männlichkeiten
- Wissen um geschlechtsbezogene Hindernisse bei der Entwicklung der Fähigkeit zu gegenseitiger Anerkennung
8.6.2012 09:00 - 17:00
Wut, Ohnmacht, Schuldgefühle - Jugendliche im eskalierten Trennungskonflikt der Eltern
Joachim Hollnagel, Systemischer Therapeut, Coach, Mediator, Berater im Verein "Zusammenwirken im Familienkonflikt"
Teilnahmegebühr:
120.00 €
ermäßigt:
96.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
Für diese Fortbildung sind Punkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
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Zielgruppe:
BeraterInnen EFB und freier Träger, MitarbeiterInnen der Jugendämter, Verfahrensbeistände, MitarbeiterInnen in der stationären Jugendhilfe, FamilienhelferInnen, FamilienrichterInnen, FamilienanwältInnen
Schwerpunkt:
-Dynamik eskalierter Konflikte bei Trennung u. Scheidung
–Triangulierung - die dysfunktionale Rolle des Jugendlichen im Subsystem Elternpaar
–Situation der professionellen Helfer: persönliche Betroffenheit, der innere Druck, helfen zu wollen
–Gegenübertragungsphänomene in der Beratungsarbeit mit Jugendlichen
Methoden:
Vortrag; kollegialer Erfahrungsaustausch (Fishbowl); Selbsterfahrung im Rollenspiel (Kleingruppen)
Inhalt:
Anhaltende und eskalierte elterliche Konflikte wie z. B bei Trennung und Scheidung erzeugen Stress und fordern unendlich Kraft, Zeit und Nerven. Dabei verschieben oder delegieren Eltern in ihrer eigenen inneren Not ihre Konflikte nicht selten auf ihr Kind, um selbst stabil bleiben zu können. Was erfahren Jugendliche, die in diesem Klima aufgewachsen sind bzw. aufwachsen und –selbst pubertierend – im Dilemma einer Triangulierung stecken? Wie nehmen diese Jugendlichen sich selbst wahr und wie gehen sie mit ihrer Betroffenheit um? Was gibt ihnen Halt und was kann ihnen hilfreich und unterstützend sein? Vor allem aber: Was müssen wir als professionell Handelnde innerhalb der Helfersysteme anbieten können, um von diesen jungen Menschen ernst genommen zu werden und mit ihnen in eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung zu gelangen?
15.6.2012 09:00 - 17:00
Therapeutisches Milieu in der stationären Jugendhilfe – Welches Setting brauchen „schwierige“ Jugendliche?
Claus-Peter Rosemeier, Diplom Sozialwirt, Diplom Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Familientherapeut, Gruppentherapeut, Leiter der Koralle – therapeutische Wohngruppen im Pestalozzi-Fröbel-Haus Berlin
Teilnahmegebühr:
120.00 €
ermäßigt:
96.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
Für diese Fortbildung sind Punkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
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Zielgruppe:
Pädagogische und therapeutische MitarbeiterInnen von Jugendhilfeeinrichtungen, MitarbeiterInnen des Jugendamtes, PsychotherapeutInnen
Schwerpunkt:
Therapeutisches Milieu, Mentalisierungstheorie, Übertragungs-/Gegenübertragungsprozesse, pädagogischer Alltag in der Gruppe, Teamarbeit
Methoden:
Theoretischer Input, Gruppenarbeit, Fallarbeit
Das Einbringen eigener Erfahrungen und Fallbeispiele ist ausdrücklich erwünscht!
Inhalt:
Auf dem Hintergrund theoretischer Bezüge (Therapeutisches Milieu – Fritz Redl; Mentalisierungstheorie u.a.) wird über die Zusammenhänge zwischen Therapeutischem Milieu (Struktur und Inhalt) und interdisziplinärer Teamarbeit, der Bedeutung von Übertragung/Gegenübertragung in der pädagogischen Arbeit und dem Zusammenwirken von Team + Jugendlichengruppe + jedem einzelnen Jugendlichen gearbeitet. Dies wird am konkreten pädagogischen Alltag diskutiert und verstehbar gemacht.
17.8.2012 09:00 - 17:0018.8.2012 09:00 - 17:00
Arbeiten mit psychisch erkrankten Eltern und ihren Kindern
Claudia Deetjen, Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, systemische Familientherapeutin
- Kathrin Stöckigt, Diplom-Psychologin, psychologische Psychotherapeutin
Teilnahmegebühr:
260.00 €
ermäßigt:
208.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
Für diese Fortbildung sind Punkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
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Zielgruppe:
Fachkräfte aus psychosozialen, pädagogischen und medizinischen Arbeitsbereichen
Schwerpunkt:
-spezifische Aspekte der Arbeit mit betroffenen Familien unter Berücksichtigung aller beteiligten Perspektiven
-Gesprächsführung mit erkrankten Erwachsenen
-Aufklärung der Kinder/Jugendlichen
Methoden:
Vortragssequenzen mit Power-Point-Präsentation und Skript, Einzel- und Gruppenaktivität der Teilnehmenden, Bearbeitung von Fallbeispielen, kollegialer Austausch
Inhalt:
Das Thema wird anhand folgender Schwerpunkte bearbeitet:
-Kenntnisse über psychische Störungsbilder
-Auswirkungen der elterlichen Störungen auf die Kinder und Jugendlichen
-Belastungs- und Unterstützungsfaktoren für die einzelnen Familienmitglieder
-Konsequenzen der elterlichen Erkrankung für die Arbeitsweise von Fachkräften
-Krisenintervention und Suizidalität
-Psychoedukation für Kinder
-Bearbeitung von Fallbeispielen
Hinweis:
Beide Dozentinnen haben Einrichtungen für Familien mit psychisch erkrankten Eltern in Berlin konzipiert und geleitet.
24.8.2012 09:00 - 17:00
Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit Suchtmittel konsumierenden Jugendlichen in nichtspezialisierten Einrichtungen
Sabine Collmann, Diplom Pädagogin, Suchttherapeutin VDR, Projektleitung Villa Störtebecker, Karuna e.V.
-Christian Geurden, Diplom Sozialpädagoge
Teilnahmegebühr:
120.00 €
ermäßigt:
96.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
Für diese Fortbildung sind Punkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
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Zielgruppe:
MitarbeiterInnen unterschiedlicher Profession in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe
Schwerpunkt:
-Unterscheidung der Konsummuster von riskant bis süchtiger Gebrauch
-Haltung und Regeln der MitarbeiterInnen in den Einrichtungen
-Kriterien der Co-Abhängigkeit
-Information zu neuen weichen Drogen
-Suchtmittelgebrauch als Herausforderung in der Jugendhilfe
Methoden:
-Einführungsvortrag
-Einzel-und Gruppenarbeit
-Fallbeispiele und Entwicklung von Interventionsmöglichkeiten
-Visualisierungstechniken
Inhalt:
Die Auseinandersetzung mit Drogen gehört mittlerweile zu einer Entwicklungsaufgabe des Jugendalters. Auch in Einrichtungen der Jugendhilfe befinden sich häufig Drogen konsumierende Jugendliche. Der Umgang damit stellt uns vor große Herausforderungen. Die Fortbildung soll Umgangsweisen und Grenzen im Umgang damit aufzeigen.
Wie unterscheiden sich die Konsummuster und welche Rahmenbedingungen sowie Regeln sind im Umgang damit sinnvoll? Wir thematisieren die Überprüfungsmöglichkeiten und Grenzen von Regelüberschreitungen und Besonderheiten süchtigen Verhaltens. In diesem Kontext wird die Notwendigkeit und Bedeutung der Haltung gegenüber konsumierenden Jugendlichen herausgearbeitet. Wie lange kann ein Jugendlicher begleitet werden und wann ist es sinnvoll, andere Fachstellen der Suchthilfe hinzuzuziehen bzw. weiterzuvermitteln?
Die aktuelle Entwicklung weist zudem einen Trend zu "weichen Drogen" (Spice, Maya) auf. Hier geben wir einen Überblick über Beschaffungsquellen, Wirkungen und Funktionen.
Den Schwerpunkt der Veranstaltung bildet somit der "nüchterne" Umgang mit drogenkosumierenden Jugendlichen in der Jugendhilfe.
31.8.2012 09:00 - 17:00
Wirksamkeit durch Präsenz – Achtsamkeit im beruflichen Alltag
Birgit Hinsching, Diplom Sozialpädagogin, Supervisorin DGSv
Teilnahmegebühr:
130.00 €
ermäßigt:
104.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
Für diese Fortbildung sind Punkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
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Zielgruppe:
Jeder, der mittels Bewusstheit, Achtsamkeit und Präsenz den Kontakt zu sich und seinem eigenen Tun vertiefen und verbessern möchte.
Schwerpunkt:
Präsenz – Verankert sein im Hier und Jetzt
Selbstwirksamkeit – Sinnvolles Tun und Flow-Erleben
Gelassenheit – Zentriertbleiben und Mitfließen mit dem, was geschieht
Methoden:
Neben thematischen Inputs, Übungen und Erfahrungsaustausch erhalten Sie praktische Werkzeuge und Anregungen für Ihren Alltag.
Inhalt:
Wenn Sie duschen, prüfen Sie nach und sehen Sie, ob Sie tatsächlich in der Dusche sind. Sie könnten bereits bei der Arbeit in einer beruflichen Besprechung sein. Vielleicht ist die ganze Besprechung bei Ihnen in der Dusche. (Jon Kabat-Zinn)
Zeitdruck, viele „Baustellen“, die gleichzeitig bearbeitet werden müssen, eigene und von außen gestellte Anforderungen - gar nicht leicht, in all dem präsent und gelassen zu bleiben. Im Seminar haben Sie die Möglichkeit, innezuhalten und diesen Modus des Getriebenseins und sich selbst aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Statt eines neuen Müssens („Eigentlich müsste ich das längst besser im Griff oder schon überwunden haben…“) werden Sie neue Möglichkeiten erkunden, um sich stärker in Ihrer Präsenz und Ihrem Tun zu verankern.
7.9.2012 09:00 - 17:00
„Mach mich nicht an!“ – Wie gehe ich mit sexualisiertem Verhalten um? Was steckt dahinter?
Dorothea Zimmermann, Psychologische Psychotherapeutin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapetin, Traumatherapeutin, Supervisorin, Mädchennotdienst Wildwasser e.V.
Teilnahmegebühr:
120.00 €
ermäßigt:
96.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
Für diese Fortbildung sind Punkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
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Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte im ambulanten und stationären Bereich, Psychologinnen und Psychologen
Schwerpunkt:
-Psychodynamik bei sexualisiertem Verhalten
-Gesellschaftliche Verstärkungsmuster
-Genderspezifische Interventionsmöglichkeiten für männliche und weibliche Fachkräfte
Methoden:
- Theoretischer Input
- Kleingruppenarbeit
- Fallbeispiele
Inhalt:
Auf das z.T. stark sexualisierte Auftreten von Mädchen gegenüber Gleichaltrigen, aber auch gegenüber Männern und pädagogischen Mitarbeiter/innen regiert das nähere und weitere Umfeld oft hilflos und empört. Die Gruppendynamik in stationären oder ambulanten Angeboten gerät oft außer Kontrolle. In einer Gemengelage aus Schamgefühlen und Wut, Trauer und der Überzeugung, im Grunde nichts wert zu sein, scheint ein Rückgriff auf das vertraute Muster, sich hinter dem provokanten Auftreten zu verstecken, vordergründig ein Gefühl der Sicherheit und Stabilisierung zu vermitteln. Es wird der psychische Hintergrund dieser Mädchen, die sich „Beziehung“ und Kontaktaufnahme nur in Verbindung mit sexueller Attraktivität vorstellen (können) näher beleuchtet und ein angemessenes pädagogisches Handeln in den verschiedenen Arbeitsfeldern erarbeitet.
14.9.2012 09:00 - 17:00
„Du kannst keine Nachricht ohne Inhalt senden“ - Besonderheiten und Methodik der Chatberatung
Petra Risau, Diplom Pädagogin, Lehrbeauftragte für Online-Beratung, Universität Heidelberg
Teilnahmegebühr:
120.00 €
ermäßigt:
96.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
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Zielgruppe:
Berater, Betreuer, Therapeuten, die online Beratung machen oder machen wollen, sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene
Schwerpunkt:
Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Einsatzbereiche, Möglichkeiten, Besonderheiten, Vorteile und Begrenzungen der Chatberatung
- Simulation Chatberatung (Einzel-Gruppenchat)
- Fallbeispiele aus der Praxis
- Methodik Chatberatung
Methoden:
-Theorie-/Infoblock
-Praxisteil
-Simulation Chatberatung in Einzel- und Gruppenarbeit
-kollegialer Austausch
Inhalt:
Innerhalb der Online-Beratung erweist sich die Chatberatung aufgrund der Möglichkeit, Beratung anonym und ortsungebunden in Anspruch nehmen, gleichzeitig aber unmittelbar miteinander kommunizieren zu können, als besonders effektiv. Insbesondere für Jugendliche, junge Erwachsene und Menschen, die unter besonders extremen seelischen Belastungen leiden, hat sich die Chatberatung als das ideale Mittel der Kontaktaufnahme und Erstberatung erwiesen.
Der Chat erfordert im Vergleich zu E-Mail und Foren weniger eine reflektierte Beschreibung durch den/die Ratsuchende(n), sondern ermöglicht vielmehr den spontanen und emotionalen Austausch. Der Chat ist ein Medium, das die Geschwindigkeit des Gesprochenen und/oder Gedachten mit dem Schreiben verbindet und damit auch methodisch Herausforderungen an die Berater/innen stellt.
21.9.2012 09:00 - 17:00
Die Gestaltung der therapeutischen Beziehung bei Traumafolgestörungen
Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Universität Kassel, Autor diverser Sachbücher
Teilnahmegebühr:
140.00 €
ermäßigt:
112.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
Für diese Fortbildung sind Punkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
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Zielgruppe:
PsychologInnen, ÄrztInnen, SozialpädagogInnen
mit entsprechendem Arbeitsschwerpunkt
Schwerpunkt:
- Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung
– Borderline-Persönlichkeitsstörung
– Bindungsstörung Typ-D
– Aktive Gestaltung der therapeutischen Beziehung
– Arbeit mit dem Inneren Kind
Methoden:
Input durch Frontalunterricht – Übungen zur Arbeit mit dem Inneren Kind – Falldiskussionen
Inhalt:
Durch traumatische Einzelereignisse oder durch langfristig schädigende Bindungserfahrungen können regressive Schemata und Subjekt-Objekt-Konstellationen entstehen, die in Belastungssituationen der Gegenwart aktualisiert werden und den Gegenwartsbezug überlagern, verfälschen oder gar aufheben. Dies bedarf spezifischer Behandlungsmethoden, die regressiven States entgegensteuern. Vermittelt wird die „Arbeit mit dem Inneren Kind“ als ein klinisch bewährtes Vorgehen.
19.10.2012 09:00 - 17:00
Ressourcenorientierte Krisenintervention – Lösungsorientierte Handlungskonzepte für Helfer und Helferinnen
Marion Bohn, Supervisorin (DGSv), Ärztin, langjährige Leiterin des Berliner Krisendienst-Region Nord
Teilnahmegebühr:
140.00 €
ermäßigt:
112.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
Für diese Fortbildung sind Punkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
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Zielgruppe:
ÄrztInnen, PsychologInnen, PädagogInnen, SozialpädagogInnen, ErzieherInnen, KrankenpflegerInnen, die in Beratung und Betreuung tätig sind.
Schwerpunkt:
-Reflektion eigener Krisenerfahrung und Krisenbewältigung
-Grundprinzipien der Krisenintervention
-Kontaktaufbau zu Menschen in Ausnahmesituationen
-Methoden zur Ressourcenaktivierung
Methoden:
-Reflektion eigener Krisenerfahrung und Krisenbewältigung
-Fallbeispiele
-theoretische Inputs
-Training
Inhalt:
In allen psychosozialen Berufsfeldern sind MitarbeiterInnen immer wieder mit Krisen konfrontiert. Krisen sind bei Betroffenen und HelferInnen oft mit hoher emotionaler Spannung verbunden und führen häufig zur Überforderung.
Ziel dieses Seminars ist eine Kompetenzerweiterung der TeilnehmerInnen im Umgang mit Menschen in Krisen. Ausgehend von der Annahme, dass jede Person Ressourcen hat, d.h. über gewisse Möglichkeiten verfügt mit belastenden Lebensumständen und persönlichen Problemen konstruktiv umzugehen, haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit den Umgang mit persönlichen Krisen zu reflektieren, ihre eigenen Ressourcen zu entdecken und für die Arbeit nutzbar zu machen.
Anhand von Fallbeispielen wird eine Ressourcen- und lösungsorientierte Gesprächsführung trainiert.
In fokussierten theoretischen Inputs werden die Grundprinzipien der Krisenintervention sowie theoretische Handlungsmodelle vermittelt.
26.10.2012 09:00 - 17:00
Selbstverletzendes Verhalten in Einrichtungen – Strategien des Umgangs aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT)
Sigrid Buck-Horstkotte, Diplom Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin (VT) für Einzel- und Gruppentherapie
Teilnahmegebühr:
130.00 €
ermäßigt:
104.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
Für diese Fortbildung sind Punkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
mehr weniger
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Zielgruppe:
SozialpädagogInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen
Schwerpunkt:
Selbstverletzendes Verhalten bei Menschen mit einer Borderlinestörung in therapeutischen Einrichtungen – Praxisorientierte Vermittlung von Hintergrundwissen, Grundhaltungen und Strategien
Methoden:
Vortrag, Übungen, Fallbeispiele der Teilnehmer, (Modell)Rollenspiele
Inhalt:
Selbstverletzendes Verhalten bei Klienten mit einer Borderlinestörung bringt professionelle Helfer und Teams häufig an ihre Grenzen. Vermittelt werden sollen – orientiert an den Prinzipien der dialektisch behavioralen Therapie (DBT) - ein vertieftes Verständnis des Problemverhaltens und darauf aufbauend Behandlungsstrategien, die einen wertschätzenden, klaren und hilfreichen Umgang mit den Betroffenen ermöglichen, gleichzeitig auch die eigenen Grenzen und die institutionellen Gegebenheiten berücksichtigen.
29.10.2012 09:00 - 17:00
Borderline - Beziehungsgestaltung unter erschwerten Bedingungen
Sigrid Meurer, Diplom Psychologin, psychologische Psychotherapeutin, systemische Familientherapeutin, Psychotraumatherapie, Beratungsstelle neuhland
Teilnahmegebühr:
120.00 €
ermäßigt:
96.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
Für diese Fortbildung sind Punkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
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Zielgruppe:
MitarbeiterInnen im ambulanten und stationären psychosozialen Bereich für Jugendliche und junge Erwachsene
Schwerpunkt:
- Verständnis der Psychodynamik der Borderline-Symptomatik
- Beziehungsgestaltung
- Übertragungsgeschehen und Grenzen
- Belastungssituationen bei den Professionellen Helfern
Methoden:
- Theoretischer Input
- Arbeit an Praxisbeispielen in Plenum und Kleingruppen
- Imaginationsübungen zur Selbstfürsorge
Inhalt:
Das Angebot richtet sich an professionelle Helfer, die mit Borderline-Symptomatiken bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen konfrontiert sind. Der Schwerpunkt der praxisorientierten Fortbildung liegt auf der Psychodynamik, der Beziehungsgestaltung und dem Übertragungsgeschehen in der Arbeit mit dieser Klientel. Wie können diese jungen Menschen ausgehalten und gehalten werden? Wann zeigen sich Grenzen auf? Wie können Professionelle und Teams mit den manchmal extremen Belastungssituationen umgehen?
2.11.2012 09:00 - 17:00
Suizidandrohungen bei jungen Erwachsenen – wie kann ich als Helfer Handlungsstrategien entwickeln?
Eva Kohler, Diplom Pädagogin, Sozialtherapeutin, Leiterin TWG neuhland
- Marco Saal, Diplom-Sozialpädagoge
Teilnahmegebühr:
130.00 €
ermäßigt:
104.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
Für diese Fortbildung sind Punkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
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Zielgruppe:
Mitarbeiter/innen aus (sozial-) psychiatrischen, pädagogischen und therapeutischen Einrichtungen für Jugendliche und junge Erwachsene, sowie andere am Thema Interessierte
Schwerpunkt:
- Hintergründe, Signale und Anzeichen für Suizidgefährdung
- Krisensituation und psychische Erkrankung
- Umgang mit den eigenen Gefühlen als Helfer/in
- Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Suizidalität im Betreuungsalltag
Methoden:
-Theoretischer Input / Vortrag
-Übungen in der Gruppe
-Bearbeitung von Beispielen aus der eigenen Praxis
Inhalt:
Suizidandrohungen – in offener oder versteckter Form - bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen können bei Helfer/innen heftige Gefühle der Besorgnis und Angst um die Betroffenen auslösen, sie unter starken Handlungsdruck setzen oder hilflos und wütend machen.
Was ist hilfreich und notwendig im Umgang mit solchen Jugendlichen und jungen Erwachsenen? Wie können Helfer/innen schwierige Situationen richtig einschätzen und dabei auf sich selbst achten, um hilfreiche Krisenbegleiter zu sein?
Ziel des Seminars ist es, in die Problematik einzuführen, mögliche Ängste und Hemmschwellen abzubauen und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
8.11.2012 09:00 - 17:009.11.2012 09:00 - 17:00
Wie kann es leichter werden? Förderung Trauma-spezifischer Handlungskompetenz im stationären und ambulanten Alltag
Claudia Ehlert, Soziologin M. A., Supervisorin (DGSv) und Fortbildnerin mit Schwerpunkt Psycho-Traumatologie/Trauma-Pädagogik
Teilnahmegebühr:
180.00 €
ermäßigt:
144.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
Für diese Fortbildung sind Punkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
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Zielgruppe:
Mitarbeitende in der Jugendhilfe und der (Sozial-)Psychiatrie
Schwerpunkt:
-Begriffsklärung Trauma und Trauma-Folgen
-Spaltung / Dissoziation erkennen und begegnen
-Was nützt, was schadet im Umgang mit Menschen, die Trauma-Folgen zeigen?
-Nähe und Distanz in der Arbeitsbeziehung
-ggf. Stabilisierungstechniken zur -Ressourcenförderung und Distanzierung
-Klärung von Fragen aus der eigenen Praxis
Methoden:
-Arbeit im Plenum und in Kleingruppen
-Theorie und Praxis im Wechsel
Inhalt:
Fachkräfte psychosozialer und psychiatrischer Einrichtungen werden immer wieder mit spezifischen Phänomenen konfrontiert, welche sich als Trauma-Folgen entwickelt haben. Der Umgang mit diesen „Störungen“ ist oftmals eine große Herausforderung: so erfordert der Aufbau einer stabilen Arbeitsbeziehung oder der Umgang mit starken Stimmungsschwankungen, Polarisierungen, Aggressivität oder selbst-verletzendem Verhalten sowohl spezifisches Wissen und Verstehen als auch eine Trauma-sensible Handlungs-Kompetenz.
Im Seminar geht es um beides: Zum einen um die Vermittlung Trauma-spezifischer Kenntnisse, z.B. zu peri- und posttraumatischer Dissoziation als psychischen Schutz-Mechanismus. Zum anderen liegt der Fokus auf der Beziehungs- und Kontaktgestaltung. Der Umgang auch mit „schwierigen“ KlientInnen soll durch diese Grundlagen für die Seminarteilnehmenden leichter werden.
16.11.2012 09:00 - 17:00
„Freiwilligkeit ist relativ“ Zwangskontexte konstruktiv nutzen
Astrid Schüler, Diplom Sozialpädagogin, Systemisch-lösungsorientierte Supervisorin und Coach
Teilnahmegebühr:
120.00 €
ermäßigt:
96.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
Für diese Fortbildung sind Punkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
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Zielgruppe:
PsychologInnen, SozialpädagogInnen
mit entsprechendem Arbeitsschwerpunkt und Interessierte
Schwerpunkt:
Das Seminar befasst sich mit Fragen der Kontakt-, Auftrags- und Beziehungsgestaltung sowie mit Beratungstechniken in Zwangs und
Zuweisungskontexten. Die Teilnehmer/innen bestimmen die Themen und Inhalte des Seminars durch ihre eigenen Fragen und Fallbeispiele mit. Sie erweitern ihr beraterisches Repertoire um bewährte Techniken und Strategien der systemischen Gesprächsführung und Auftragsklärung.
Methoden:
- Auftragsklärung
- Kontakt und Kontrakt in unfreiwilligen Kontexten
- Zirkuläre und andere Frageformen
Inhalt:
In Zwangs- und Zuweisungskontexten sozialer Arbeit weht der Wind etwas rauer. Das Postulat der Freiwilligkeit steht hier zur Disposition. Hier machen KlientInnen deutlich, dass sie nicht aus freien Stücken zur Beratung kommen, oder Dritte, die als ÜberweiserInnen fungieren, erwarten von uns, dass wir die KlientInnen dazu bringen, Dinge zu tun, die diese nicht wollen bzw. Dinge zu unterlassen, die sie weiter machen wollen. Und in manchen Fällen erfordert das sogenannte doppelte Mandat, das vielen sozialarbeiterischen Stellenbeschreibungen zugrunde liegt, dass BeraterInnen im Umgang mit ihren KlientInnen unterschiedliche Rollen übernehmen und den Wechsel von einer Rolle in die andere unter Umständen in kurzer Frequenz vollziehen müssen. Bei diesen Rollen handelt es sich um Hilfe/Unterstützung einerseits und Konfrontation/Kontrolle – meist i. S. v. Informationsweitergabe an die überweisende Instanz – andererseits. Das macht viele BeraterInnen ratlos und stellt viele vor besondere Herausforderungen.
23.11.2012 09:00 - 17:00
Wohin mit den Krisenfällen - Zur Qualifizierung der Zusammenarbeit zwischen der Kinder- u. Jugendpsychiatrie und der Jugendhilfe
Dr. Cathrin Pelz, Kinder- und Jugendpsychiaterin, Oberärztin Vivantes Klinikum,
-Dorothea Zimmermann, Diplom Psychologin, psychologische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Mädchennotdienst Wildwasser e.V.
Teilnahmegebühr:
160.00 €
ermäßigt:
128.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
Für diese Fortbildung sind Punkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
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Zielgruppe:
MitarbeiterInnen von Jugendämtern, SozialarbeiterInnen, MitarbeiterInnen der Kinder- und Psychiatrie, PsychotherapeutInnen
Schwerpunkt:
-Diagnosekriterien für eine Aufnahme in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Intensivbetreuung, bzw. in den Therapiestationen
-Fallübergreifende Kooperationsmöglichkeiten der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Jugendhilfe
Methoden:
Fachlicher Input, Kleingruppenarbeit, Fallbeispiele (gerne auch der TeilnehmerInnen), ggf. Rollenspiele
Inhalt:
Immer häufiger sind wir mit Kindern und Jugendlichen konfrontiert, die sowohl in den Kinder- und Jugendpsychiatrien wie in verschiedenen Kriseneinrichtungen kurz- und mittelfristig stationär aufgenommen und betreut, bzw. diagnostiziert und behandelt werden. Jugendliche mit Persönlichstörungen spüren oft selbst einen geringen Leidensdruck und können aber gleichzeitig die Institutionen, die mit ihnen befasst sind, leiden lassen. Dieser Druck spiegelt sich im Hilfesystem wieder. Als Grundlage für eine gelingende Kooperation ist es von daher notwendig eine genaue Auftragsklärung vorzunehmen, da sich hinter dem Wunsch nach einer stationärer psychiatrischen Diagnostik häufig ganz unterschiedliche Hoffnungen verbergen, z.B. eine kurzfristige sichere Unterbringung, eine Weitergabe von Verantwortung, ein Weitergeben der eigenen Hilflosigkeit, ein Wunsch nach Klarheit, eine Überforderung der Akteure in der stationären Jugendhilfe, der Beginn einer Heilung durch den Diagnoseprozess etc.
30.11.2012 09:00 - 17:00
Halten /Aushalten /Verhalten - Arbeit mit Gruppen im stationären Setting
Andreas Opitz, Gruppenanalytiker, Leiter der Psychotherapiestation Vivantes Klinikum Friedrichshain, Berlin, Sozialpädagoge, Gestaltpädagoge
Teilnahmegebühr:
120.00 €
ermäßigt:
96.00 €
Seminarräume neuhland, Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin, Vhs. 2. Stock rechts in der Beratungsstelle neuhland
Für diese Fortbildung sind Punkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
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Zielgruppe:
Psychosoziale Berufsgruppen, die mit Gruppen arbeiten und am Thema Interessierte
Schwerpunkt:
-wie funktioniert Gruppe?
-der Einzelne in der Gruppe - Ängste und Wünsche
-was hält? - über Milieu und Struktur
-die Rolle des Leiters
-was sagt uns die Gruppe
-Macht und Ohnmacht in Gruppen
-Gewalt und Sexualität im Gruppenkontext
-Grenzen und Regeln
-wieso überhaupt Gruppe? - Chancen und Wirksamkeit, Individualisierung durch die Gruppe
Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Inhalt:
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene werden in stationären Einrichtungen im Gruppenkontext betreut. Dies stellt die beteiligten Klienten und Helfer vor große Herausforderungen. Die Fortbildung soll in wichtige Themen der Gruppendynamik einführen und hilfreiche Instrumente und Interventionen im Gruppenprozess beschreiben.