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Oktober 2019

Situationen, die uns herausfordern, an die Grenzen unseres pädagogischen Handlungsrepertoires bringen, gibt es viele in der pädagogischen Arbeit mit Jungen.
Um konkretes Verhalten von Jungen zu verstehen hilft es sich klar zu machen, dass Männlichkeit sie mit einem Set an Anforderungen konfrontiert, zu denen sie sich verhalten müssen, z.B.die Erwartung, souverän zu sein.
Viele dieser Anforderungen stehen im Widerspruch zu Erwartungen, die ihnen in sonstigen Feldern ihres Alltags begegnen – ob Elternhaus, Schule, Ausbildung oder pädagogische Einrichtungen.
Im ersten Teil des Tages wird das Konzept der  „Männlichkeitsanforderungen“ und ein kurzer Überblick auf aktuelle Resultate der Jungenforschung und deren pädagogische Implikationen vorgestellt werden.
Im zweiten Teil werden wir an konkreten Praxisfällen arbeiten.

Kursleiter*in: Michael Hackert, Diplom Pädagoge, Systemischer Berater, Dissens e.V.  
Zielgruppe: Soziale Berufsgruppen, die mit Jungen arbeiten, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Herausforderndes Jungenverhalten: ADHS
  • Aggression
  • Marginalisierte Männlichkeit
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Jungen-/Männerarbeit
Oktober 2019

Suizidandrohungen -in offener oder versteckter Form- und Selbstverletzungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen können bei Helfer*innen heftige Gefühle der Besorgnis und Angst um die Betroffenen auslösen, sie unter starken Handlungsdruck setzen oder hilflos und wütend machen. Eine einzelne „suizidale Krise“ bei jungen Menschen kann, wenn sie nicht richtig verstanden und beantwortet wird, zu immer wiederkehrendem suizidalen Verhalten führen. Was ist hilfreich und notwendig im Umgang mit solchen Jugendlichen und jungen Erwachsenen? Wie können Helfer*innen schwierige Situationen richtig einschätzen und dabei auf sich selbst achten, um hilfreiche Krisenbegleiter*innen zu sein? Ziel des Seminars soll sein, in die Problematik Suizidgefährdung einzuführen, mögliche Ängste und Hemmschwellen abzubauen und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Kursleiter*in: Eva Kohler, Diplom Pädagogin, Sozialtherapeutin, Leiterin TWG neuhland, Marco Saal, Diplom Sozialpädagoge
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen aus (sozial-)psychiatrischen, pädagogischen und therapeutischen Einrichtungen für Jugendliche und junge Erwachsene, Psychotherapeut*innen sowie andere am Thema Interessierte
Schwerpunkt:
  • Erklärungsansätze/Hintergründe f. Suizidalität
  • Signale und Anzeichen für Suizidgefährdung
  • Umgang mit den eigenen Gefühlen als Helfer*in
  • Handlungsmöglichkeiten und praktisches Handwerkszeug im Umgang mit Suizidalität
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung
Oktober 2019

Die Suizidraten steigen mit dem Lebensalter und sind bei alten Männern besonders hoch. Es werden die bio- psycho-sozialen Risikofaktoren der Suizidalität Älterer vorgestellt und ein Konzept zum Verständnis intrapsychischer Prozesse entwickelt. Davon ausgehend werden Grundlagen für eine tiefenpychologisch fundierte Krisenintervention abgeleitet, mit zahlreichen Fallbeispielen illustriert und ethische Aspekte diskutiert.

Kursleiter*in: Prof. Dr. med. Martin Teising, Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Lehranalytiker der Deutschen und der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen, die in Krisensituationen für alte Menschen beratend und therapeutisch tätig sind, z.B. Sozialpädagog*innen, Psychologische Psychotherapeut*innen, Ärzt*innen
Schwerpunkt:
  • Verständnis suizidaler Psychodynamik insbesondere im Alter
  • Umgang mit Betroffenen mit Reflexion eigener Reaktionen
  • Ethische Fragen
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung
Oktober 2019

Die zwei Fortbildungstage verbinden die Themen Trauma und Sucht miteinander. Am ersten Tag geht es vor allem um folgende Fragen: Was ist ein Trauma? Welche Auswirkungen haben traumatische Erlebnisse auf das Gehirn? An Fallbeispielen werden Traumafolgestörungen und deren Umgang damit veranschaulicht.

Am zweiten Tag wird süchtiges Verhalten als eine Traumafolgestörung näher betrachtet; wir stellen ein Modell zur Erklärung von Sucht aus der systemischen Therapie vor und betrachten Sucht unter dem Blickwinckel einer Überlebensstrategie der Betroffenen.

Ganz praktisch werden wir Ihnen Stabilisierungstechniken wie Imaginations-, Achtsamkeits- und Atemübungen vorstellen, mit denen wir gute Erfahrung mit Klient*innen gemacht haben

Kursleiter*in: Debora Goessmann, Diplom Pädagogin  , Kerstin Zabel-Strzyz, Diplom Sozialpädagogin, Systemische Supervisorin, Systemische Beraterin
Zielgruppe: Sozialpädagog_innen, Erzieher_innen, Lehrer_innen, Therapeut_innen u.ä. Berufsgruppen, die aus der Jugendarbeit, der Suchtarbeit, der therapeutischen und psychosozialen Arbeit kommen
Schwerpunkt:
  • Entstehung von Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS)
  • Sucht als eine erstaunliche Überlebensstrategie
  • Stabilisierungstechniken
  • eigene Haltung im Umgang mit traumatisierten Menschen
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Sucht, Trauma
November 2019

Noch immer ist es in unserer Gesellschaft schwerer über seelische Behinderungen als über körperliche Behinderungen zu sprechen. Die aus einer psychischen Störung resultierenden Einschränkungen der Teilhabe sind oft uneindeutiger und schwankender als es die möglichen Einschränkungen einer Behinderung wie beispielsweise Blindheit sind. Angenommene Konzepte wie Motivation, Faulheit, Gruppenunfähigkeit, Verhaltensauffälligkeit, Verantwortungslosigkeit, Frustrationsintoleranz, negatives Selbstbild, Belohnungssystem, Unberechenbarkeit, Wollen und Können erschweren die Zusammenarbeit in allen unterstützenden Systemen. Thema im Seminar ist es, die seelischen Einschränkungen über Funktionskonzepte der Psychiatrie zu beschreiben und verständlicher zu machen, mit dem Ziel den Weg zurück zur psychischen Gesundheit durch Teilhabegewährleistung zu erleichtern.

Kursleiter*in: Dr. med. Jörg Liesegang, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Leitung der Psychiatrischen Institutsambulanz des Ev. Krankenhaus KEH, Berlin
Zielgruppe: Psychsosoziale und medizinische Fachkräfte, Psychotherapeut*innen
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
November 2019

Längst ist inzwischen klar, dass Selbstverletzendes Verhalten für die meisten Patient*innen eine Form der Selbstfürsorge, der Stress-Regulation ist. Darüber hinaus zeigen aber sehr viele Menschen mit erheblichen Problemen eine ausgeprägte Tendenz, sich selbst zu schädigen, sich das Leben unverständlich schwer zu machen und eine therapeutische Arbeit zur Förderung der Selbstfürsorge geradezu als Bedrohung zu erleben und zu bekämpfen. Im Seminar wird dieses Verhalten versucht zu verstehen, und es werden verschiedene Behandlungsansätze vermittelt. Selbstverletzendes Verhalten, Selbst-Feindlichkeit, Täterintrojekte bei komplexen Trauma-Folgestörungen, Arbeit mit Täter-Introjekten: Imaginatives Vorgehen, sokratisches Fragen, systemisches Verständnis.

Kursleiter*in: Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse, Prof. Dr. med.,  Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Universität Kassel, Autor diverser Sachbücher
Zielgruppe: Psycholog*innen, Ärzt*innen, Sozialpädagog*innen,Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Selbstverletzendes Verhalten
  • Selbst-Feindlichkeit
  • Täter-Introjekte bei komplexen Trauma-Folgestörungen
  • Arbeit mit Täter-Introjekten: Imaginatives Vorgehen, sokratisches Fragen, systemisches Verständnis
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung, Trauma
November 2019

Die unreifen Formen der Aggression, die dazu führen, sich selbst oder andere psychisch und/oder körperlich zu verletzen, haben ihren häufigsten Ursprung in einer Störung der frühen Selbstregulationsentwicklung innerhalb des entwicklungspsychologischen Aufbaus von Bindung. Unsichere und traumatische Bindungsprozesse beinträchtigen die Kontaktfähigkeit und das Selbstempfinden des Kindes. Emotionale Regulation und Bindungserfahrungen bedürfen einer Nachreifung, deren Grundlagen in diesem Seminar erfahren werden. Dies ist die Basis um den emotionalen Kreislauf der eskalierenden Aggression zu verstehen und geeignete vorbeugende und gegenwärtige Interventionen anzuwenden. Teil dieser Intervention ist die eigene Haltung in Bezug auf Klient*innen und sich selbst, die Bindungskommunikation und die Vermeidung sekundärer Frustrationen. Ziel dieser Interventionen ist auch die Entlastung der Helfer*innen, indem sie durch "Selbstanbindung" die eigenen Alarmgefühle minimieren und kontrollieren können.

Kursleiter*in: Jutta Rahlf- Riermeier, Diplom Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin
Zielgruppe: SozialpädagogInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, ErzieherInnen, LehrerInnen, und andere beratende Berufsgruppen
Schwerpunkt:
  • Kinder und Jugendliche mit ihren Aggressionen verstehen.
  • Der biologische und psychologische Sinn von Aggression. Wem dient sie und wodurch wird sie ausgelöst?
  • Aggression die keiner versteht braucht "Aggressions-Flüsterer".
  • "Bindungs- Intervention" und "Bindungs- Kommunikation" werden erfahren und angewendet.
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Aggression
November 2019

Die teilnehmenden Führungskräfte erwerben die nötigen Kompetenzen, um positive und konstruktive zwischenmenschliche Beziehungen zu gestalten und eine vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre aufzubauen. Sie lernen, Unstimmigkeiten innerhalb des Teams effektiv zu klären und Konfliktgespräche so zu führen, dass tragfähige Lösungen für alle Beteiligten gefunden werden können und somit die Zusammenarbeit gestärkt wird. Weiterhin bietet das Seminar Gelegenheit zu lernen, wie ein metakommunikatives Gesprächsklima im eigenen Verantwortungsbereich etabliert werden kann, in welchem dann offen über alle Fragen der Zusammenarbeit und Störungen, Konflikte, Unzufriedenheiten, Regelungsbedarf etc. gesprochen und klare Absprachen getroffen werden können. Für die effektive Umsetzung dieser Lernziele wird im Seminar das notwendige Handwerkszeug vermittelt.

Kursleiter*in: Susann Hildebrandt, Diplom Psychologin, Iris S. Röder, Diplom Psychologin
Zielgruppe: SozialpädagogInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, ErzieherInnen, LehrerInnen, und andere beratende Berufsgruppen
Schwerpunkt:
  • Konfliktentstehung und - verläufe sowie Maßnahmen der Deeskalation
  • Konfliktklärungsgespräche führen
  • Kennenlernen von Methoden und Gesprächstechniken
  • Konfliktprävention
  • Diskussion, Erfahrungsaustausch, Einbringen eigener Fälle
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Gruppe, Methode
November 2019

Die Arbeit mit Symbolen kann als unterstützende Methode in der Einzelberatung und in der Arbeit mit Gruppen angewendet werden. Sie ermöglicht einen Zugang zu nicht oder nur schwer erklärbaren Problemen und Zusammenhängen, Familien und Gruppenstrukturen und bietet einen Weg, nicht direkt verbalisierbare Inhalte im Prozess zu erarbeiten und sichtbar zu machen. Bilder und Gegenstände werden mit Gefühlen verbunden und werden dadurch zu Symbolen. Mit Hilfe von Gegenständen (Steinen, Münzen, Kunstdarstellungen, Fotografien und anderen Dingen) wird ein tieferer Zugang zu Gefühlen jenseits der sprachlichen Ebene möglich.

Kursleiter*in: Karin Vogel, Diplom Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin
Zielgruppe: Fachkräfte aus den Bereichen Jugendhilfe, Gesundheit, Bildung und Justiz
Schwerpunkt:
  • Exemplarisch werden mit einzelnen Teilnehmer*innen ausgewählte Themen bearbeitet.
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Methode
November 2019

1.Tag: Leidet ein Elternteil unter einer unbehandelten Borderline-Störung, bedeutet dies für das Kind ein erhöhtes Risiko, selber psychisch zu erkranken. Mütter mit einer BPS (Borderline Persönlichkeitsstörung) bringen sich selbst und andere leicht an Grenzen. Es kommt häufig zu Überforderungs- und Versagensgefühlen bei Klient*innen und Professionellen. Das Kindeswohl nicht aus dem Blickfeld rücken zu lassen ist ebenfalls für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Am ersten Tag dieser Fortbildung sollen Grundwissen über die Erkrankung und ihre Auswirkung auf das Kindeswohl sowie praxisnahe Anregungen und Strategien vermittelt werden.

2.Tag: Es wird ein Einblick in die Gruppenarbeit mit Müttern mit Borderline-Störung geboten. Ausgehend von den Erfahrungen aus der praktischen Arbeit mit BPS-Müttern entwickelten Therapeutinnen und Wissenschaftlerinnen ein Trainingsprogramm. Das Training integriert Ansätze aus der DBT und Elterntraining und soll hier vorgestellt werden. Exemplarisch werden einige Teile des Trainings durchgeführt, um therapeutisch wirksame Didaktik und Haltung zu vermitteln.

Kursleiter*in: Claudia Kertzscher, Diplomsozialpädagogin, Johanna Gabriel, Diplom Psychologin
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen, Psychotherapeut*innen, Erzieher*innen und andere therapeutisch und beraterisch tätige Berufsgruppen an der Schnittstelle zwischen Jugend- und Erwachsenenhilfe
Schwerpunkt:
  • 1. Tag: Vermittlung von Hintergrundwissen, hilfreichen Grundprinzipien und Strategien für die praktische Arbeit mit Müttern kleiner Kinder, die unter einer Borderlinestörung leiden. Ziel ist es, wirksame Unterstützung für Mutter und Kind bereitzustellen, die eigene Haltung zu reflektieren, Ressourcen zu fördern und Grenzen zu erkennen.
  • 2. Tag: Vorstellung eines spezialisierten Gruppentrainings für Borderline-Mütter und Kinder. Einblick in die Struktur und Hintergründe des Trainings und die angestrebte therapeutisch wirksame Haltung der Trainer*innen. Ziel ist es, ein praktisches Anwendungsbeispiel zu geben und einen Anreiz zu schaffen, das Training ebenfalls einzusetzen.
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Methode, Psychische Erkrankung
November 2019

Essen oder Nicht-Essen…Psychogene Essstörungen als Bewältigungsstrategie.
Ein frühzeitiges Erkennen einer Essstörung erhöht die Chance auf Heilung, vorausgesetzt, dass eine Behandlung von Betroffenen angenommen wird. Ein sensibler aber auch konfrontativer Umgang mit Betroffenen ist unumgänglich. Die Fortbildung gibt u.a. Einblicke in Denk- und Reaktionsmuster von Betroffenen und zeigt Fallen und Chancen im Umgang mit ihnen auf.

Kursleiter*in: Sylvia Baeck, Mitbegründerin von Dick und Dünn, Buchautorin    
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen von stationären Einrichtungen, interessierte Fachleute, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Hintergründe, verschiedene Phasen, Erkennungsmerkmale und Behandlung von psychogenen Essstörungen. Umgang mit Betroffenen und Angehörigen.
  • 1.Tag Basisinformationen über Ursachen, Entstehungsverläufe, d.h. Früherkennung, Symptomatik, Folgen und Behandlung von Psychogenen Essstörungen
  • 2.Tag: Umgang mit Betroffenen und Angehörigen. Chancen und Fallen in Gesprächssituationen unter Einbezug von Fallbeispielen.
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
November 2019

Kreative Methoden können Prozesse beleben und Interaktionen erleichtern, körperlich und geistig in Bewegung bringen und entspannen. Ziel dieses Seminars ist es, das eigene Handlungsrepertoire zu erweitern, Kreativität und Flexibilität zu erhöhen, um die pädagogische Arbeit mit Klient*innen wirksamer und nachhaltiger werden zu lassen. Das Seminar hat Werkstattcharakter. Gemeinsam werden die verschiedenen Techniken erlebbar gemacht und auf ihre Wirksamkeit und Einsatzmöglichkeiten für die psychosoziale und pädagogische Beratung erprobt. Inhalte sind: Bewegungsübungen, Selbstregulationsübungen, Elemente aus dem pädagogischen Psychodrama, Arbeit mit Symbolen, Visualisierungstechniken.

Kursleiter*in: Marianne van Kempen, Diplom Soziologin, Supervisorin (DGSv), Theaterpädagogin
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen in psychosozialer und pädagogischer Beratung
Schwerpunkt:
  • Erprobung verschiedener Techniken im Werkstattcharakter
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Methode
November 2019

In Arbeitskontexten psychosozialer Felder kommt es nicht nur bei Klient*innen, sondern auch bei Mitarbeitenden immer wieder zum Erleben von Ohnmacht, krisenhaftem Erleben oder dem Erleben von Scheitern. Im Seminar wird mittels systemischer Aufstellungen konkret zu Themen- oder Fall-spezifischen Anliegen rund um diese Themenfelder gearbeitet.
Falleinbringende und Stellvertretende können somit Einblicke gewinnen, die sich von ihrem Alltagserleben unterscheiden. Diese werden wenn möglich im Laufe des Seminars soweit strukturiert und aufbereitet, dass die gewonnenen Erkenntnisse wieder von den Teilnehmenden in die Praxis eingebracht werden können.
Wir arbeiten u.a. mittels Identifizierung spezifischer Anteile oder Glaubenssätze von Klient*innen und von Mitarbeitenden. Diese sowie deren Aus- bzw. Wechsel-Wirkungen im System werden mittels spezifischer Aufstellungsformate sichtbar gemacht:
So kann z.B. dargestellt werden, wie sich der destruktive Anteil eines Klienten auf den Mitarbeitenden oder ein Team auswirkt, oder aber welche Funktion „Krise“ im Klienten-System hat.
Wir stellen auch die im Kontext einer Arbeitsbeziehung entstandenen Impulse oder Emotionen von Mitarbeitenden, wie etwa "Wut", oder "Kontrolle-haben-wollen" in den Raum, und sehen, ob und ggf. wie diese integriert oder transformiert werden können.
Das Seminar ist offen für alle, die Interesse haben, sich mittels praktischer Arbeit dem Seminarthema zu nähern. Bereitschaft zur Reflexion des eigenen professionellen Handelns ist bei dieser Arbeitsform hilfreich, ebenso wie die Bereitschaft, eigene Themen und Anliegen einzubringen. Die Aufstellungsformate werden den Anliegen entsprechend gewählt, so dass die Personen, die Themen einbringen, geschützt sind, nicht mehr von sich zu zeigen, als es für sie im Rahmen dieses Seminares passend ist.

Kursleiter*in: Claudia Ehlert, Soziologin, M. A., Supervisorin (DGSv) und Fortbildnerin mit Schwerpunkt Psycho-Traumatologie/Trauma-Pädagogik  
Zielgruppe: Mitarbeitende in der Jugendhilfe und der (Sozial-)Psychiatrie, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Reflexion des eigenen professionellen Handelns im Umgang mit Krisensituationen
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Methode
Dezember 2019

Im Kontext von psychosozialer Arbeit ist die Beziehungsgestaltung zu unseren Klienten sowohl im stationären als auch im ambulanten Setting immer wieder eine Herausforderung für uns Professionelle in den helfenden Berufen. Wir sind oft mit Wünschen und Sehnsüchten jedoch auch mit Ablehnung und Feindseligkeit uns gegenüber konfrontiert. Dann fragen wir uns, wieviel Nähe tut dem Klienten gerade gut und wo ist Abgrenzung notwendig. Manchmal jedoch sind wir verstrickt, so dass wir erst im Nachhinein bemerken, dass über unsere Grenzen gegangen wurde oder wir die Grenzen der Klienten verletzt haben.
Um unseren Klienten ein gesundes Beziehungsangebot machen zu können, ist es wichtig unser Nähe- und Distanzverhalten zu reflektieren. In dieser Fortbildung wollen wir die Möglichkeit geben, die Haltung bezüglich Nähe und Distanz zu den Klienten anzuschauen und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Dies wollen wir auch mit Hilfe von praktischen Übungen tun.
Gerne können auch „eigene Fälle“ mitgebracht werden.

Kursleiter*in: Gerlinde Huber, Diplom Pädagogin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Dewi Försterling, Diplom Sozialpädagogin
Zielgruppe: Fachkräfte von psychosozialen Einrichtungen
Schwerpunkt:
  • Kommunikation
  • Nähe-Distanz und Ich-Bildung
  • Zugang zu eigenen Handlungsstrategien
  • Professionelles Rollen- und Selbstverständnis
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Selbstmanagement
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