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Es gibt insgesamt 20 Veranstaltungen
September 2024

Psychosoziale Fachkräfte gestalten einen Großteil der Traumaversorgung im Kinder- und Jugendbereich, ob als Berater*innen, Einzelfall- und Familienhelfer*innen, pädagogische Fachkräfte oder in anderen Rollen und Funktionen, insbesondere im Bereich komplexer Problemlagen.
Die Arbeit im Kinder- und Jugendbereich ist besonders anspruchsvoll, weil nicht alleine die Traumaproblematik, sondern die meist das ganze umgebende Familiensystem umfassenden weiteren Problemlagen die professionellen Kräfte vor ein Bündel von Anforderungen stellt. Hier sind z.B. Aspekte eines unruhigen, unzuverlässigen Arbeits-Settings und Bindungs- und Entwicklungsaspekte des Kindes zu nennen.
Der Workshop soll zunächst eine Einführung in grundlegende Aspekte der Traumatheorie vermitteln um darauf aufbauend Grundhaltungen der Traumapädagogik herauszustellen und durch konkrete traumapädagogische Methoden mehr Handlungssicherheit in diesem Feld vermitteln.

Kursleiter*in: Marilena de Andrade, MA. Soziale Arbeit, Ausbildung zur Personzentrierten Gesprächsführung (GWG), Maite Gabriel, M.A. Klinische Sozialarbeit, Ausbildung als systemische Familientherapeutin
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte der Kinder - und Jugendhilfe
Schwerpunkt:
  • Traumatheoretische Grundlagen
  • Traumapädagogische Grundhaltungen
  • Traumapädagogisches Handeln
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 185,00 €
  • Ermäßigt: 148,00 €
Kategorie: Methode, Trauma

Das Seminar vermittelt grundsätzliches Wissen über Krisenintervention und den Umgang mit suizidalen Menschen in psychosozialen Arbeitsfeldern. Insbesondere hat es zum Ziel, die Teilnehmenden in Ihrer Einschätzung von Suizidalität zu stärken und ihre Handlungskompetenz für den Umgang mit suizidalen Menschen zu erweitern. Themenschwerpunkte sind das Einschätzen der aktuellen Suizidalität, das Verständnis verschiedener Formen von Krisen und Suizidalität und die Grundprinzipien des Umgangs mit Menschen in Krisen und suizidalen Menschen.

Kursleiter*in: Dr. med. Ulrike Wegner, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie,  Arche München
Zielgruppe: Fachkräfte in psychosozialen und gesundheitlichen Arbeitsgebieten, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Einschätzen von Suizidalität
  • Formen von Krisen und Suizidalität
  • Grundprinzipien des Umgangs mit Menschen in Krisen und suizidalen Menschen
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 185,00 €
  • Ermäßigt: 148,00 €
Kategorie: Methode, Suizidgefährdung

Selbstschädigendes Verhalten bei Jugendlichen und zum Teil auch bei Kindern stellt in der pädagogischen und in der therapeutischen Arbeit eine große Herausforderung dar.  Im Seminar werden Grundlagen zum Verstehen des selbstschädigenden Verhaltens erarbeitet. Dabei wird auch die Gegenübertragungsdynamik einbezogen. Die Teilnehmer*innen erwerben sich auf der Grundlage dieses Verstehens ihre eigenen Interventions- und Unterstützungsmöglichkeiten für ihren jeweiligen Arbeitsbereich.

Kursleiter*in: Dorothea Zimmermann, Psychologische Kinder- und Jugendlichentherapeutin, Traumatherapeutin, Supervisorin, Mädchennotdienst Wildwasser e.V.
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen von Jugendämtern, Psychosoziale Fachkräfte, Mitarbeiter*innen der Kinder- und Psychiatrie, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Verständnis der zu Grunde liegenden Psychodynamik
  • Zugang zu einem eigenen Verstehen und einer eigenen Handlungsmöglichkeit
  • Übertragung auf das Arbeitsfeld der Teilnehmer*innen
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 160,00 €
  • Ermäßigt: 128,00 €
Kategorie: Aggression, Junge Erwachsene, Psychische Erkrankung, Suizidgefährdung, Trauma

Immer wieder erleben wir im Laufe unseres Lebens Übergänge und damit verbundene Ablösungsprozesse. Und häufig sind diese mit schmerzhaften Abschieden verbunden - etwas geht zu Ende und etwas Neues beginnt. Wir müssen uns lösen vom ruhigen Zuhause in die unbekannte Welt von Kita und Schule; vom Familienhund, der stirbt; von lieben Freunden, die weit weg ziehen, aber auch von geliebten Familienmitgliedern, vielleicht sogar eigenen Kindern, die sterben oder vom Partner, der uns verlassen hat. Jeder dieser Abschiede ist ein wichtiger Übergang, der bewältigt werden will und muss. Wie die Übergänge ge- und erlebt werden und inwieweit der damit verbundene Schmerz zugelassen und in etwas Neues verwandelt wird, prägt uns und unser weiteres Leben.
Nicht selten hat dies auch Einfluss auf die Beziehung eines Beraters oder Therapeuten zur Klient:in, wenn alte, nicht bewältigte Verluste an die Oberfläche kommen. Manchmal in ganz neuem Gewand.

In diesem Seminar finden wir Antworten auf folgende Fragen:

Wie erleben Erwachsene und Kinder (schmerzhafte) Ablösungsprozesse?
Was macht das mit deren sozialen Systemen (Familie, Freundeskreis ...)?
Wie wirkt sich ein solcher Abschied auf meine Beziehung zur Klient*in aus; wie kann ich hier gut begleiten, was sollte ich wissen?
Wie gehe ich mit in der Kindheit erlebten Bindungsabbrüchen um, wenn sie im Erwachsenenalter im neuen problematischen Gewand daher kommen?
Wie gestalte ich Abschiede in der Beziehung zur Klient*in?

 

Kursleiter*in: Antje Muth, Heilerzieherin, Verfahrensbeistand, Trauerbegleiterin
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Facetten von Übergängen und Ablösungsprozessen
  • Kognitives Verstehen von Trennungen und Abschieden in verschiedenen Altersgruppen
  • Schuldgefühle im Zusammenhang mit Trennungen
  • Übergänge aus systemischer Sicht
  • Kreative Methoden und Literatur in der Begleitung
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 185,00 €
  • Ermäßigt: 148,00 €
Kategorie: Methode, Selbstmanagement

Wer kennt sie nicht, die negativen Stimmen im Kopf, die uns antreiben, be- und verurteilen und durch ihre subtilen Angriffe unseren Selbstwert, unsere Kreativität und Lebendigkeit untergraben: Das schaffst du nicht! Beeil dich und mach´ keine Fehler! Schau, dass alle zufrieden sind! Nicht gut genug! Sei belastbar und liebenswert! Sei perfekt!
Im Seminar wenden wir uns diesen Plagegeistern zu, um ihre Wirkung und Bedeutung besser zu verstehen und gesündere Strategien im Umgang mit Anteilen zu finden, die uns vermeintlich vor Schmerz, Fehlern und negativen sozialen Folgen schützen, tatsächlich aber eher Ängste, Druck und Stress erzeugen und verstärken.
Methoden: Einzel- und Kleingruppenarbeit, Übungen, Erfahrungsaustausch, Trainer - Input

Kursleiter*in: Birgit Hinsching, Dipl. Sozialpädagogin, Supervisorin DGSv  
Zielgruppe: Menschen aus helfenden Berufen
Schwerpunkt:
  • Innere Stressoren und Antreiber
  • Alternative Bewältigungs- und Schutzstrategie
  • Selbstwert und Selbstbestimmtes Handeln
  • Wege zu mehr Gelassenheit im Alltag
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 160,00 €
  • Ermäßigt: 128,00 €
Kategorie: Selbstmanagement

Die Angst gehört zu unseren Grundemotionen und hat sich in der menschlichen Evolution als sinnvoll und hilfreich erwiesen. Doch bei einigen von uns verlässt die Angst den hilfreichen Bereich und entwickelt sich zu einer chronischen und lebenseinschränkenden Belastung.
Neben Depressionen gehören Angststörungen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen (Jacobi et al., 2016), wobei sie viele verschiedene Gesichter annehmen und in jeder Altersphase auftreten können.

Diese Fortbildung soll einen Überblick über die verschiedenen Arten von Angststörungen geben sowie anhand von Diagnosekriterien und Praxisbeispielen helfen, diese bei Betroffenen zu erkennen und sie in der Bewältigung zu unterstützen. Dabei soll auch auf Unterschiede zwischen Kindern und Erwachsenen eingegangen werden. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, Fälle aus der eigenen Arbeit einzubringen und diese in der Gruppe zu diskutieren sowie Lösungsideen zu sammeln.

Folgende Störungsbilder werden thematisiert:

  • Spezifische Phobie
  • Soziale Phobie
  • Agoraphobie
  • Panikstörung
  • Generalisierte Angststörung
  • Selektiver Mutismus
  • Trennungsangst

Nach dem Workshop weiß ich…

  • welche Formen von Angststörungen es gibt, woran ich sie erkenne und wie ich sie auseinanderhalte
  • wie Angststörungen entstehen und aufrechterhalten werden
  • welche Besonderheiten im Kindes-und Erwachsenenalter existieren
  • wie ich mit Betroffenen und Bezugspersonen darüber sprechen kann (u.a. Einblick in die Gesprächsführung)
  • welche Schutzfaktoren, Behandlungsmethoden und Hilfestellen es gibt
  • wie ich Betroffene in meiner Arbeit unterstütze

 

Kursleiter*in: Lisa Reinshagen, M.Sc. Psychologin, approbierte Kinder- & Jugendlichenpsychotherapeutin
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Entstehung und Formen der Angststörung
  • Besonderheiten im Kindes - und Erwachsenenalter
  • Gesprächsführung mit Betroffenen
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 185,00 €
  • Ermäßigt: 148,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung

Wir erleben in den Einrichtungen immer wieder, dass sich sehr schwierige Situationen mit einzelnen Jugendlichen oder der Gruppe entwickeln, die die Mitarbeiter*innen an den Rand ihrer Möglichkeiten bringen.

An Beispielen aus der konkreten pädagogischen Arbeit wird diskutiert und verstehbar gemacht, welche Bedeutung der haltgebende Rahmen und die Haltung der Mitarbeiter*innen/des Teams für die Bewältigung schwieriger Situationen in der Betreuung der Jugendlichen haben und wie man die pädagogisch-therapeutische Praxis konstruktiv weiterentwickeln kann.

Es werden Fragen bearbeitet wie:

Was ist das therapeutische Milieu und was bewirkt es?
Welche Bedeutung haben Übertragungen in der pädagogischen Arbeit?
Wie kann ich besser verstehen, was in den Köpfen der Jugendlichen vorgeht?
Was kann man durch Zusammenarbeit im Team erreichen?
Wie kann die Dynamik in der Jugendlichen-Gruppe beeinflusst werden?

 

Kursleiter*in: Claus-Peter Rosemeier, Diplom Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Pädagogisch-therapeutisches Milieu
  • Mentalisierungstheorie
  • Übertragungs-/Gegenübertragungsprozesse
  • Pädagogischer Alltag in der Gruppe
  • Teamarbeit
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 160,00 €
  • Ermäßigt: 128,00 €
Kategorie: Aggression, Methode, Psychische Erkrankung, Suizidgefährdung, Trauma

Immer wieder gehen unsere Klient*innen durch mehr oder weniger schwere Krisen. Manchmal sind diese auch begleitet von Gefühlen der Verzweiflung und des „Nicht-Mehr-Weiter-Wissens.“
Zur Begleitung der Klient*innen ist es erforderlich, Inhalte und Methoden der Krisenintervention zur Verfügung zu haben. Auch die Einschätzung darüber, wie akut die Krisen sind und der sichere Umgang damit gehören zum notwendigen Handwerkszeug der Mitarbeitenden.
In dieser Fortbildung sollen Kenntnisse vertieft und über Handlungsstrategien gearbeitet werden.
Ein weiteres wichtiges Thema sind die Androhung und mögliche Ausübung von Gewalt. Hier liegt der Fokus in der vorausschauenden Vermeidung von Eskalationen durch Deeskalationsstrategien. Welche Grundhaltungen sind hilfreich und was muss ich tun, um deeskalierend zu wirken und zu handeln? Welche Warnhinweise gibt es für Eskalationen? Wie kann ich rechtzeitig eingreifen?
Diese und weitere Fragen begleiten uns an diesem Tag.

Kursleiter*in: Helmut Elle, Diplom Sozialpädagoge, Kinder- und ­Jugendlichenpsychotherapeut
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Grundhaltungen in Krisen
  • Einschätzung von Krisen und Intervention in Krisen
  • Strategien zur Gewalt-Deeskalation
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 160,00 €
  • Ermäßigt: 128,00 €
Kategorie: Aggression, Methode, Psychische Erkrankung, Suizidgefährdung, Trauma
Oktober 2024

Kommunikation umfasst unser gesamtes Leben. Miteinander reden kann zu Verständnis führen aber auch zu Missverständnissen. Wir wünschen uns einen wertschätzenden Umgang miteinander, doch die Herausforderungen des Berufsalltags machen es uns manchmal schwer.
Wir wollen in diesem Seminar gemeinsam der Frage nachgehen: Wie kann ich in schwierigen Situationen achtsam sein und eine wertschätzende Haltung mir selbst und anderen gegenüber aufrechterhalten?
Grundvoraussetzungen für eine gelungene Kommunikation sind Selbstvertrauen und die Fähigkeit, den eigenen Standpunkt transparent zu vermitteln, sowie Feinfühligkeit und das Verständnis für andere Verhaltensweisen und Denkmuster. Der lebensbejahende Ansatz der “Gewaltfreien bzw. wertschätzenden Kommunikation“ kann Sie dabei unterstützen, sich der eigenen Werte bewusst zu werden und mit beruflichen Herausforderungen konstruktiv umzugehen.
Die Fortbildung bietet Ihnen die Gelegenheit, ein Verständnis über die Bedeutung und die Zusammenhänge dieses Kommunikationsansatzes zu erlangen. Durch gezielte und abwechslungsreiche Übungen können Sie schwierige Situationen aus Ihrem Alltag analysieren und dabei die Prinzipien dieser Vorgehensweise entdecken. Es geht darum, sich offen und ehrlich zu begegnen und authentisch zu kommunizieren.
Sehr viel Aufmerksamkeit wird in diesem Kurs auf die innere Haltung gelegt mit der wir uns und unseren Mitmenschen begegnen. Achtsame Kommunikation bereichert unser Leben, macht es lebendiger und ermöglicht uns offen und wertschätzend zu kommunizieren und auch in schwierigen Zeiten mit dem anderen in Kontakt zu bleiben.

Kursleiter*in: Christine Warmuth, Diplom Sozialpädagogin (FH)Kommunikationstrainerin, Coach & MeditationslehrerinZertifizierte Trainerin (CNVC) für Gewaltfreie Kommunikation nachDr. Marshall B. RosenbergLehrerin für Achtsames Selbstmitgefühl
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte, andere Interessierte
Schwerpunkt:
  • Verständnis für sich selbst und andere entwickeln
  • Einen Perspektivwechsel vorzunehmen
  • Kommunikationsfertigkeiten entwickeln und trainieren
  • Kommunikationsstrategien für den Alltag zu entwickeln
  • Ein von Wertschätzung geprägtes Auftreten üben
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 370,00 €
  • Ermäßigt: 296,00 €
Kategorie: Methode, Selbstmanagement

Angesichts der Unberechenbarkeit, Dramatik, Impulsivität und Selbstaggression sind junge Menschen mit Borderline Persönlichkeitsstörung herausfordernd für Helfer: innen in der Jugendhilfe.  Schnell gerät man selbst in den Strudel der Gefühle, kommt an seine eigenen Grenzen. Man fühlt sich ohnmächtig oder glaubt, seine Arbeit nicht mehr machen zu können. Zusätzlich führen unterschiedliche Einschätzungen der Klient: innen oft zu Spaltungen im Team.

In diesem Seminar lernen Sie das Störungsbild Borderline - Persönlichkeitsstörung zu verstehen. Dazu gehört nicht nur eine Symptombeschreibung, sondern vor allem das Verständnis, dass BPS eine strukturelle Störung ist, die sich meist in Zusammenhang mit traumatischem Erleben entwickelt hat. Ambivalenz und auf Spaltung basierende psychische Entwicklung sind die Schlagworte dafür. Vor diesem Hintergrund des psychologischen Verständnisses können Sie mit ihrem pädagogischen Handwerkszeug diesen jungen Menschen helfen, sich zu stabilisieren und sich nach- und weiterzuentwickeln.

Neben einem theoretischen Input werden wir hauptsächlich mit Ihren Fallbeispielen arbeiten. Es geht darum die Interaktionsdynamik, die Dynamik von Übertragung und Gegenübertragung, die oft mit heftigen Gefühlen einhergehen, zu verstehen. Das Ziel ist, zu einem gelasseneren Handeln angesichts der Dynamik zu gelangen.  Hierzu gehören auch Aspekte der Selbsterfahrung. So erfahren Sie, was Ihre Herausforderungen, quasi ihre Eintrittskarten in das Karussell der Ambivalenzen, sind.  Auch das wird Ihnen helfen, klarer, abgegrenzter und hilfreicher gegenüber der Klientel zu sein.

Kursleiter*in: Dr. Sylvia Siegel, Dr. phil., Diplom Psychologin, Gestalttherapeutin, Supervisorin
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Theoretischer Input
  • Dynamik von Übertragung und Gegenübertragung
  • Arbeit an eigenen Fallbeispielen
  • Aspekte der Selbsterfahrung
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 160,00 €
  • Ermäßigt: 128,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung, Suizidgefährdung, Trauma

Essen oder Nicht-Essen…Psychogene Essstörungen als Bewältigungsstrategie.
Ein frühzeitiges Erkennen einer Essstörung erhöht die Chance auf Heilung, vorausgesetzt, dass eine Behandlung von Betroffenen angenommen wird. Ein sensibler aber auch konfrontativer Umgang mit Betroffenen ist unumgänglich. Die Fortbildung gibt u.a. Einblicke in Denk- und Reaktionsmuster von Betroffenen und zeigt Fallen und Chancen im Umgang mit ihnen auf.

Schwerpunkte sind:
-Basisinformationen über Ursachen, Entstehungsverläufe, d.h. Früherkennung, Symptomatik, Folgen und Behandlung von Psychogenen Essstörungen
-Umgang mit Betroffenen und Angehörigen
-Chancen und Fallen in Gesprächssituationen unter Einbezug von Fallbeispielen

Kursleiter*in: Sylvia Baeck, Mitbegründerin von Dick und Dünn, Buchautorin    
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Hintergründe, verschiedene Phasen, Erkennungsmerkmale und Behandlung von psychogenen Essstörungen. Umgang mit Betroffenen und Angehörigen.
  • 1.Tag Basisinformationen über Ursachen, Entstehungsverläufe, d.h. Früherkennung, Symptomatik, Folgen und Behandlung von Psychogenen Essstörungen
  • 2.Tag: Umgang mit Betroffenen und Angehörigen. Chancen und Fallen in Gesprächssituationen unter Einbezug von Fallbeispielen
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 320,00 €
  • Ermäßigt: 256,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung, Sucht
November 2024

Durch traumatische Einzelereignisse oder durch langfristig schädigende Bindungserfahrungen können regressive Schemata und Subjekt-Objekt-Konstellationen entstehen, die in Belastungssituationen der Gegenwart aktualisiert werden und den Gegenwartsbezug überlagern, verfälschen oder gar aufheben. Dies bedarf spezifischer Behandlungsmethoden, die regressiven States entgegensteuern. Vermittelt wird die „Arbeit mit dem Inneren Kind“ als ein klinisch bewährtes Vorgehen.

Kursleiter*in: Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Universität Kassel, Autor diverser Sachbücher
Zielgruppe: Psycholog*innen, Ärzt*innen, Sozialpädagog*innen,Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung
  • Borderline-Persönlichkeitsstörung
  • Bindungsstörung Typ-D
  • Aktive Gestaltung der therapeutischen Beziehung
  • Arbeit mit dem Inneren Kind
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 185,00 €
  • Ermäßigt: 148,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung, Trauma

Eltern, die in ihrem Leben Traumatisierungen erlebt haben, geraten im Alltag mit ihren Kindern auf Grund von Folgestörungen häufig an Grenzen. Mit ihnen können auch Helfer*innen in Situationen kommen, die ratlos und ohnmächtig machen. Die Fortbildung hat das Ziel, über den transgenerationalen Prozess der Traumaweitergabe zu informieren und damit neue Entwicklungsräume für Familien zu eröffnen. Sie wird, neben der Vermittlung von Grundlagen zu Trauma und Bindung, Handlungsoptionen für die Zusammenarbeit mit Familien eröffnen. Als konkrete Fördermöglichkeit von sicherer Bindung zwischen Eltern und Kindern wird ein praxiserprobtes Konzept vorgestellt, das traumapädagogische Methoden, die Marte Meo Methode und das Konzept der Mentalisierungsförderung, integriert.]

Kursleiter*in: Manuela Schmellekamp, Diplom Sozialpädagogin, Traumatherapeutin, Systemische Familientherapeutin (dgsf), Marte Meo Therapeutin, Dr. Dagobert Sobiech, Diplom Pädagoge, Traumatherapeut, Systemischer Berater (dgsf), Supervisor (SG)
Zielgruppe: Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Entstehung von Traumata, Bindungstraumata
  • Bindungsmuster, Verhältnis von Bindung und Trauma
  • Traumafolgestörung und Kindeswohlgefährdung
  • Praxis der Bindungsförderung
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 370,00 €
  • Ermäßigt: 296,00 €
Kategorie: Methode, Trauma

Im Kontext von psychosozialer Arbeit ist die Beziehungsgestaltung zu unseren Klient*innen sowohl im stationären als auch im ambulanten Setting immer wieder eine Herausforderung in den helfenden Berufen. Wir sind oft mit Wünschen und Sehnsüchten jedoch auch mit Ablehnung und Feindseligkeit uns gegenüber konfrontiert. Dann fragen wir uns, wieviel Nähe tut den Klient*innen gerade gut und wo ist Abgrenzung notwendig. Manchmal jedoch sind wir verstrickt, so dass wir erst im Nachhinein bemerken, dass über unsere Grenzen gegangen wurde oder wir die Grenzen der Klient*innen verletzt haben.
Um unseren Klient*innen ein gesundes Beziehungsangebot machen zu können, ist es wichtig, unser Nähe- und Distanzverhalten zu reflektieren.

In dieser Fortbildung wollen wir die Möglichkeit geben, die Haltung bezüglich Nähe und Distanz zu den Klient*innen anzuschauen und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Dies wollen wir auch mit Hilfe von praktischen Übungen tun. Gerne können auch eigene Fälle mitgebracht werden.

Kursleiter*in: Gerlinde Huber, Diplom Pädagogin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
Zielgruppe: Fachkräfte von psychosozialen Einrichtungen
Schwerpunkt:
  • Kommunikation
  • Nähe-Distanz und Ich-Bildung
  • Zugang zu eigenen Handlungsstrategien
  • Professionelles Rollen- und Selbstverständnis
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 160,00 €
  • Ermäßigt: 128,00 €
Kategorie: Methode, Selbstmanagement

Suizidandrohungen -in offener oder versteckter Form- und Selbstverletzungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen können bei Helfer*innen heftige Gefühle der Besorgnis und Angst um die Betroffenen auslösen, sie unter starken Handlungsdruck setzen oder hilflos und wütend machen. Eine einzelne „suizidale Krise“ bei jungen Menschen kann, wenn sie nicht richtig verstanden und beantwortet wird, zu immer wiederkehrendem suizidalen Verhalten führen.
Was ist hilfreich und notwendig im Umgang mit solchen Jugendlichen und jungen Erwachsenen? Wie können Helfer*innen schwierige Situationen richtig einschätzen und dabei auf sich selbst achten, um hilfreiche Krisenbegleiter*innen zu sein?
Ziel des Seminars soll sein, in die Problematik Suizidgefährdung einzuführen, mögliche Ängste und Hemmschwellen abzubauen und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Kursleiter*in: Eva Kohler, Diplom Pädagogin, Sozialtherapeutin, Marco Saal, Diplom Sozialpädagoge
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen aus (sozial-)psychiatrischen, pädagogischen und therapeutischen Einrichtungen für Jugendliche und junge Erwachsene, Psychotherapeut*innen sowie andere am Thema Interessierte
Schwerpunkt:
  • Erklärungsansätze/Hintergründe für Suizidalität
  • Signale und Anzeichen für Suizidgefährdung
  • Umgang mit den eigenen Gefühlen als Helfer*in
  • Handlungsmöglichkeiten und praktisches Handwerkszeug im Umgang mit Suizidalität
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 185,00 €
  • Ermäßigt: 148,00 €
Kategorie: Junge Erwachsene, Suizidgefährdung

Kreative Methoden können Prozesse beleben und Interaktionen erleichtern, körperlich und geistig in Bewegung bringen und entspannen.
Ziel dieses Seminars ist es, das eigene Handlungsrepertoire zu erweitern, Kreativität und Flexibilität zu erhöhen, um die pädagogische Arbeit mit Klient*innen wirksamer und nachhaltiger werden zu lassen.
Das Seminar hat Werkstattcharakter. Gemeinsam werden die verschiedenen Techniken erlebbar gemacht und auf ihre Wirksamkeit und Einsatzmöglichkeiten für die psychosoziale und pädagogische Beratung erprobt.
Inhalte sind: Bewegungsübungen, Selbstregulationsübungen, Elemente aus dem pädagogischen Psychodrama, Arbeit mit Symbolen, Visualisierungstechniken.

Kursleiter*in: Marianne van Kempen, Diplom Soziologin, Supervisorin (DGSv), Theaterpädagogin
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen in psychosozialer und pädagogischer Beratung
Schwerpunkt:
  • Erweiterung des professionellen Handlungsspielraums
  • Verstärkung der Wirksamkeit des pädagogischen Handelns
  • Erprobung verschiedener Techniken im Werkstattcharakter
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 185,00 €
  • Ermäßigt: 148,00 €
Kategorie: Methode, Selbstmanagement

Die sexualpädagogische Begleitung im stationären Bereich stellt die Bezugspersonen immer wieder vor neue Fragen und Herausforderungen. Sie müssen sich, um Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen gerecht zu werden, der Frage nach neusten Tendenzen und Trends in sexuellen Kulturen stellen. Sie brauchen Einblick in die aktuellen Methoden, Materialien, Literatur im sexualpädagogischen Feld. Sie benötigen Schutzräume in denen sie die innere Haltung zu Sexualpädagogik und deren Stellenwert reflektieren.

Die Fortbildung knüpft an die beruflichen Erfahrungen der TN und wird sich (je nach Bedarfen der TN) mit folgenden Themen beschäftigen:

  • Definition von Sexualität durch sexuelle Identität
  • Psychosexuelle Entwicklung des Menschen
  • „Pornografisierung“ der Sexualität
  • Klärung der sexuellen Orientierung (Modelle; Phasen)
  • Sexualpädagogik im transkulturellen Kontext
  • Arbeit an mitgebrachten „Fällen“ zu den Themen: Liebe, Sexualität, Partnerschaft, Familienplanung
Kursleiter*in: Lucyna Wronska, Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Sexual- und Paartherapie
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Tendenzen und Trends in sexuellen Kulturen
  • Methoden, Materialien, Literatur im sexualpädagogischen Feld
  • Sexualpädagogik im transkulturellen Kontext
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 185,00 €
  • Ermäßigt: 148,00 €
Kategorie: Sexualität

Eltern mit Schwierigkeiten ihre Impulse und Gefühle zu regulieren, bringen sich und andere leicht an Grenzen. Oft ist es ein Balanceakt zu entscheiden, ob Kind und Mutter/Vater zusammen leben können, oder das Kind in seiner Entwicklung zu viel Schaden nehmen könnte. Wir wollen Ihnen in dieser Fortbildung Wissen über die Erkrankung und praxiserprobte Umgangsweisen vorstellen. Diese Methoden können dabei helfen Ihre vielleicht bestehenden Unsicherheiten in schwierigen Situationen abzubauen und einen „inneren roten Faden“ zu verfolgen. Wir beziehen uns u.a. auf die Dialektisch Behaviorale Therapie nach M. Linehan, eine störungsspezifische Behandlungsmethode mit Anteilen aus der Verhaltenstherapie und aus der Achtsamkeitslehre.

Das wollen wir vermitteln:

  • ein besseres Verständnis für Menschen mit BPS und anderen Impulskontrollschwierigkeiten
  • eventuelle Auswirkungen auf das Kindeswohl
  • die Wahrnehmung eigener Grenzen in der Zusammenarbeit
  • hilfreiche Strategien und konkrete Werkzeuge für den Betreuungsalltag
  • erreichen einer möglichst klaren Haltung im professionellen Kontext
  • Reflexion der Teamkultur

Anhand Ihrer eigenen Fallbeispiele werden Schwierigkeiten diskutiert sowie mit Übungen und Rollenspielen Lösungsansätze gesucht.

Kursleiter*in: Johanna Gabriel, Diplom Psychologin, Claudia Kertzscher, Diplom Sozialpädagogin
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Verständnis entwickeln für Menschen mit BPS und anderen Impulskontrollschwierigkeiten
  • Auswirkungen auf das Kindeswohl
  • Wahrnehmung eigener Grenzen in der Zusammenarbeit
  • Strategien für den Betreuungsalltag: klare Haltung im professionellen Kontext, Teamkultur, konkrete Werkzeuge
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 320,00 €
  • Ermäßigt: 256,00 €
Kategorie: Methode, Psychische Erkrankung, Suizidgefährdung, Trauma
Dezember 2024

Längst ist inzwischen klar, dass Selbstverletzendes Verhalten für die meisten Patient*innen eine Form der Selbstfürsorge, der Stress-Regulation ist. Darüber hinaus zeigen aber sehr viele Menschen mit erheblichen Problemen eine ausgeprägte Tendenz, sich selbst zu schädigen, sich das Leben unverständlich schwer zu machen und eine therapeutische Arbeit zur Förderung der Selbstfürsorge geradezu als Bedrohung zu erleben und zu bekämpfen.
Im Seminar wird dieses Verhalten versucht zu verstehen, und es werden verschiedene Behandlungsansätze vermittelt. Themen sind: Selbstverletzendes Verhalten, Selbst-Feindlichkeit, Täterintrojekte bei komplexen Trauma-Folgestörungen, Arbeit mit Täter-Introjekten: Imaginatives Vorgehen, sokratisches Fragen, systemisches Verständnis.

Kursleiter*in: Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Universität Kassel, Autor diverser Sachbücher
Zielgruppe: Psycholog*innen, Ärzt*innen, Sozialpädagog*innen,Erzieher*innen, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Selbstverletzendes Verhalten
  • Selbst-Feindlichkeit
  • Täter-Introjekte bei komplexen Trauma-Folgestörungen
  • Arbeit mit Täter-Introjekten: Imaginatives Vorgehen, sokratisches Fragen, systemisches Verständnis
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 185,00 €
  • Ermäßigt: 148,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung, Trauma

Das Seminar vermittelt grundsätzliches Wissen über Krisenintervention und den Umgang mit suizidalen Menschen in psychosozialen Arbeitsfeldern. Insbesondere hat es zum Ziel, die Teilnehmenden in Ihrer Einschätzung von Suizidalität zu stärken und ihre Handlungskompetenz für den Umgang mit suizidalen Menschen zu erweitern. Themenschwerpunkte sind das Einschätzen der aktuellen Suizidalität, das Verständnis verschiedener Formen von Krisen und Suizidalität und die Grundprinzipien des Umgangs mit Menschen in Krisen und suizidalen Menschen.

Kursleiter*in: Dr. med. Ulrike Wegner, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie,  Arche München
Zielgruppe: Fachkräfte in psychosozialen und gesundheitlichen Arbeitsgebieten, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Einschätzen von Suizidalität
  • Formen von Krisen und Suizidalität
  • Grundprinzipien des Umgangs mit Menschen in Krisen und suizidalen Menschen
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 185,00 €
  • Ermäßigt: 148,00 €
Kategorie: Methode, Suizidgefährdung