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August 2018

Durch traumatische Einzelereignisse oder durch langfristig schädigende Bindungserfahrungen können regressive Schemata und Subjekt-Objekt-Konstellationen entstehen, die in Belastungssituationen der Gegenwart aktualisiert werden und den Gegenwartsbezug überlagern, verfälschen oder gar aufheben. Dies bedarf spezifischer Behandlungsmethoden, die regressiven States entgegensteuern. Vermittelt wird die „Arbeit mit dem Inneren Kind“ als ein klinisch bewährtes Vorgehen.

Kursleiter*in: Ulrich Sachsse, Prof. Dr. med.,  Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Universität Kassel, Autor diverser Sachbücher
Zielgruppe: PsychologInnen, ÄrztInnen, SozialpädagogInnen,PsychotherapeutInnen mit entsprechendem Arbeitsschwerpunkt
Schwerpunkt:
  • Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung,
  • Borderline-Persönlichkeitsstörung,
  • Bindungsstörung Typ-D,
  • Aktive Gestaltung der therapeutischen Beziehung,
  • Arbeit mit dem Inneren Kind
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Trauma
August 2018

Auf vielfältigen Wunsch von Teilnehmer*innen bieten wir ein Supervisions-Seminar mit Dr.Sachsse an, in dem eine vertiefte Fallarbeit möglich ist. Inhalt des Seminars sind Fallbeispiele von Teilnehmer*innen, die schwierige Behandlungen, Beratungen, Hilfeversuche zur Diskussion stellen können. Es geht hierbei um ein komplexes Verständnis der Interaktion von Bindungsstörungen, Persönlichkeitsstörungen, sozialen Beeinträchtigungen und der Realität der aktuellen Rechtslage: Wer kann wie welche Unterstützung bekommen?

Das Seminar richtet sich an Fortgeschrittene und Erfahrene. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt. Kosten für die Teilnehmer*innen mit eigenem Fall 160€. Kosten für Teilnehmer*innen ohne eigenen Fall 110€.

Kursleiter*in: Ulrich Sachsse, Prof. Dr. med.,  Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Universität Kassel, Autor diverser Sachbücher
Zielgruppe: Erfahrene Psycholog*innen, Ärzt*innen, Sozialpädagog*innen mit entsprechendem Arbeitsschwerpunkt
Schwerpunkt:
  • Anhand von Fallbeispielen von TeilnehmerInnen geht es um ein komplexes Verständnis der Interaktion von Bindungsstörungen, Persönlichkeitsstörungen, sozialen Beeinträchtigungen und der Realität der aktuellen Rechtslage.
Teilnahmegebühr: 160,00 €
Kategorie: Trauma
August 2018
27.08.2018 09:00 - 28.08.2018 17:00

Wo Sprache nicht ausreicht - Arbeit mit Symbolen

Die Arbeit mit Symbolen kann als unterstützende Methode in der Einzelberatung und/oder in der Arbeit mit Gruppen angewendet werden. Sie ermöglicht einen Zugang zu nicht oder nur schwer erklärbaren Problemen und Zusammenhängen, Familien und Gruppenstrukturen und bietet einen Weg, nicht direkt verbalisierbare Inhalte im Prozess zu erarbeiten und sichtbar zu machen. Bilder und Gegenstände werden mit Gefühlen verbunden und werden dadurch zu Symbolen. Mit Hilfe von Gegenständen (Steinen, Münzen, Kunstdarstellungen, Fotografien und anderen Dingen) wird ein tieferer Zugang zu Gefühlen jenseits der sprachlichen Ebene möglich.

Kursleiter*in: Karin Vogel, Diplom Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin
Zielgruppe: Fachkräfte aus den Bereichen Jugendhilfe, Gesundheit, Bildung und Justiz
Schwerpunkt:
  • Exemplarisch werden mit einzelnen Teilnehmer*innen ausgewählte Themen bearbeitet.
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Methode
September 2018

Schizophrenie ist eine schwerwiegende, häufig chronisch verlaufende Erkrankung, die in ihrem Verlauf immer wieder kostenaufwändige stationäre Behandlungen notwendig macht. In den letzten Jahren mehren sich Hinweise darauf, dass ein frühzeitiges Erkennen und konsequentes Behandeln der Erkrankung, bestenfalls schon in der Frühphase („Prodromalphase“), einen positiven Einfluss auf den weiteren Krankheitsverlauf sowie die hiermit verbundenen gesundheitlichen und medizinisch-ökonomischen Folgen haben kann.

In diesem Seminar werden die Konzepte und Methoden zur Früherkennung und -behandlung der Schizophrenie dargestellt. Hierbei soll es allerdings auch um eine kritische Reflexion der Grenzen und Risiken der Früherkennung im psychiatrischen Alltag gehen und Sensibilität für mögliche Differentialdiagnosen zum schizophrenen Prodromalstadium geschaffen werden.

Kursleiter*in: Yehonala Gudlowski, Diplompsychologin, Psychotherapeutin  
Zielgruppe: Sozialarbeiter, Psychotherapeuten
Schwerpunkt:
  • In diesem Seminar werden die Konzepte und Methoden zur Früherkennung und -behandlung der Schizophrenie dargestellt. Hierbei soll es allerdings auch um eine kritische Reflexion der Grenzen und Risiken der Früherkennung im psychiatrischen Alltag gehen und Sensibilität für mögliche Differentialdiagnosen zum schizophrenen Prodromalstadium geschaffen werden.
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
September 2018

Wir erleben in den Einrichtungen immer wieder, dass sich sehr schwierige Situationen mit einzelnen Jugendlichen oder der Gruppe entwickeln, die die MitarbeiterInnen an den Rand ihrer Möglichkeiten bringen. An Beispielen aus der konkreten pädagogischen Arbeit der TeilnehmerInnen wird diskutiert und verstehbar gemacht, welche Bedeutung der „haltgebende Rahmen“ und die „Haltung“ der Mitarbeite*innen/des Teams für die Bewältigung schwieriger Situationen in der Betreuung der Jugendlichen hat und wie man die pädagogisch-therapeutische Praxis konstruktiv weiterentwickeln kann. Mit Bezug auf theoretische Kontexte wird über die Zusammenhänge zwischen pädagogisch-therapeutischem Milieu, der Bedeutung von Übertragungen in der pädagogischen Arbeit und dem Zusammenwirken von Team + Jugendlichengruppe + jedem einzelnen Jugendlichen gearbeitet.

Kursleiter*in: Claus-Peter Rosemeier, Diplom Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Leiter der Koralle – therapeutische Wohngruppen im Pestalozzi-Fröbel-Haus Berlin
Zielgruppe: Pädagogische und therapeutische Mitarbeiter*innen aus Jugendhilfeeinrichtungen; MitarbeiterInnen des Jugendamtes; PsychotherapeutInnen
Schwerpunkt:
  • Haltgebender Rahmen; pädagogisch-therapeutisches Milieu; Mentalisierungstheorie, Übertragungs-/Gegenübertragungsprozesse; pädagogischer Alltag in der Gruppe; Teamarbeit
Teilnahmegebühr: 212,00 €
Kategorie: Methode
September 2018

Verzerrungen und Störungen im Verhalten, Fühlen und Denken von Kindern und Jugendlichen haben ihren Ursprung in Störungen der Bindungsentwicklung. Bindungsstörungen sind die Folge früher Traumatisierungen, die zu Störungen der Entwicklung des Gehirns führen und im Jugend- oder Erwachsenenalter eine große Gefahr psychopathologischer Erkrankung darstellen.
Das Seminar soll Wissen über das Thema vermitteln und helfen, dies praxisnah im Umgang mit betroffenen Kindern und Jugendlichen umzusetzen.

Kursleiter*in: Jutta Rahlf- Riermeier, Diplom Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin
Zielgruppe: PsychotherapeutInnen, Fachkräfte der Jugendhilfe aus allen Bereichen: ASD, EFB, Freie Träger, Justiz, Schule u.ä.
Schwerpunkt:
  • Im Fokus steht die Beziehungsgestaltung der betroffenen Kindern und Jugendlichen zu uns Professionellen.
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
September 2018

Wie können wir auf Anforderungen von außen reagieren, ohne den Kontakt zu verlieren und „auszusteigen“? Welche Strategien haben wir, wenn wir Grenzüberschreitungen erleben, oder uns überfordert fühlen? Grenzen zu setzen hat nicht nur etwas mit „Nein“ sagen zu tun. Es bedarf eines inneren Raumes, aus dem heraus wir Bedürfnisse und Prioritäten wahrnehmen und kommunizieren können. Was unterstützt uns, in diesem Raum präsent zu sein? Wie können wir Grenzen setzen und zugleich im Kontakt bleiben mit dem, was uns begegnet?

Kursleiter*in: Birgit Hinsching, Dipl. Sozialpädagogin, Supervisorin DGSv l
Zielgruppe: Interessierte aus sozialen Berufsfeldern
Schwerpunkt:
  • Konzepte zu Kontakt und Grenzen, Abwehrstrategien, Präsenz und Gewahrsein
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Selbstmanagement
September 2018

Stark geschminkt, enge Klamotten, zu tiefer Ausschnitt! Mädchen, die mit allen Mitteln auffallen (wollen), die mit ihrem Äußeren, mit ihrem Auftritt anecken und Aufmerksamkeit erregen. Eltern, soziales Umfeld und bisweilen auch das Hilfesystem sind oft hilflos und empört. In einer Gemengelage aus Schamgefühlen und Wut, Trauer und der Überzeugung, im Grunde nichts wert zu sein, scheint für die betreffenden Mädchen das vertraute Muster, sich hinter einem provokanten Auftreten zu verstecken und scheinbar Macht über Sexualität ausüben zu können, vordergründig ein Gefühl der Sicherheit und Stabilisierung zu vermitteln. Selten beeinflusst ein Verhalten von Jugendlichen so sehr das professionelle Handeln der Akteure des Hilfesystems wie diese Symptomatik. Männliche Helfer werden dabei extrem mit ihren eigenen Werten und Normen und mit ihrem eigenen Blick auf Sexualität konfrontiert. Wie männliche Fachkräfte dieser Situation mit einer klaren pädagogisch-professionellen Haltung begegnen können, soll in der Fortbildung vor dem Hintergrund der jeweiligen geschlechtsspezifischen Anforderungen erarbeitet werden. Wir wollen gemeinsam mit Ihnen nach Ursachen für sexualisiertes Auftreten von Mädchen suchen, über dessen Folgen auf unterschiedlichen Ebenen diskutieren und angemessene, für jeden umsetzbare Interventionsmöglichkeiten erarbeiten.

Kursleiter*in: Dorothea Zimmermann, psychologische Kinder- und Jugendlichentherapeutin, Traumatherapeutin, Supervisorin, Mädchennotdienst Wildwasser e.V.
Zielgruppe: Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen und weitere interessierte Berufsgruppen
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Jungen-/Männerarbeit
September 2018

Die zwei Fortbildungstage verbinden die Themen Trauma und Sucht miteinander. Am ersten Tag geht es v.a. um Fragen: Was ist ein Trauma? Welche Auswirkungen haben traumatische Erlebnisse auf das Gehirn? An Fallbeispielen werden Traumafolgestörungen und deren Umgang damit veranschaulicht.

Am zweiten Tag wird süchtiges Verhalten als eine Traumafolgestörung näher betrachtet; wir stellen ein Modell zur Erklärung von Sucht aus der syst. Therapie vor und betrachten Sucht unter dem Blick einer Überlebensstrategie der Betroffenen.

Ganz praktisch werden wir Ihnen Stabilisierungstechniken wie Imaginations-, Achtsamkeits- und Atemübungen vorstellen, mit denen wir gute Erfahrung mit Klient_innen gemacht haben

Kursleiter*in: Debora Goessmann, Diplom Pädagogin  , Kerstin Zabel-Strzyz, Dipl. Sozialpädagogin, Systemische Supervisorin und systemische Beraterin
Zielgruppe: Sozialpädagog_innen, Erzieher_innen, Lehrer_innen, Therapeut_innen u.ä. Berufsgruppen, die aus der Jugendarbeit, der Suchtarbeit, der therapeutischen und psychosozialen Arbeit kommen
Schwerpunkt:
  • Entstehung von Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS)
  • Sucht als eine erstaunliche Überlebensstrategie
  • Stabilisierungstechniken
  • eigene Haltung im Umgang mit traumatisierten Menschen
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Sucht, Trauma
September 2018

Online-Aktivitäten durchdringen immer mehr unseren Alltag - nicht nur den von Jugendlichen! Online-Rollenspiele, soziale Netzwerke, Online-Glücksspiele, Streamen...um einige der am meisten benutzten süchtigmachenden Anwendungen zu nennen. Viele Jugendliche finden damit nach exessiven Phasen wieder einen ausgeglichenen Umgang. Aber einige schaffen es nicht, verlieren sich in der virtuellen Welt, ziehen sich immer mehr aus dem "real-Life" zurück und entwickeln eine Online-Sucht.
Woran erkennt man eine Online-Sucht? Wie kann man bereits im Jugendalter präventiv einwirken? Anhand von Erklärungsmodellen zur Entstehung einer Verhaltenssucht werden diese und weitere Fragen in dem Seminar behandelt und an Jugendliche angepasste Interventionen vorgestellt.

Kursleiter*in: Gordon Schmid, Diplom Sozialarbeiter
Zielgruppe: SozialpädagogInnen, ErzierherInnen, PsychologInnen, Fachkräfte in der Jugendarbeit
Schwerpunkt:
  • Erklärungsmodell zur Entstehung und Aufrechterhaltung einer Verhaltenssucht, suchtimmanente Faktoren (warum werde ich von Outlook nicht abhängig?), Interventionen bei Jugendlichen, Arbeit mit Angehörigen
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Sucht
Oktober 2018

Die unreifen Formen der Aggression, die dazu führen, sich selbst oder andere psychisch und/oder körperlich zu verletzen, haben ihren häufigsten Ursprung in einer Störung der frühen Selbstregulationsentwicklung innerhalb des entwicklungspsychologischen Aufbaus von Bindung. Unsichere und traumatische Bindungsprozesse, beinträchtigen die Kontaktfähigkeit und das Selbstempfinden des Kindes. Emotionale Regulation und Bindungserfahrungen bedürfen einer Nachreifung, deren Grundlagen in diesem Seminar erfahren werden. Dies ist die Basis um den emotionalen Kreislauf der eskalierenden Aggression zu verstehen und geeignete vorbeugende und gegenwärtige Interventionen anzuwenden. Teil dieser Intervention ist die eigene Haltung in Bezug auf Klienten und sich Selbst, die Bindungskommunikation und die Vermeidung sekundärer Frustrationen. Ziel dieser Interventionen ist auch die Entlastung der Helfer, indem sie durch "Selbstanbindung" die eigenen "Alarmgefühle" minimieren und kontrollieren können.

Kursleiter*in: Jutta Rahlf- Riermeier, Diplom Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin
Zielgruppe: SozialpädagogInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, ErzieherInnen, LehrerInnen, und andere beratende Berufsgruppen
Schwerpunkt:
  • Kinder und Jugendliche mit ihren Aggressionen verstehen.
  • Der biologische und psychologische Sinn von Aggression. Wem dient sie und wodurch wird sie ausgelöst?
  • Aggression die keiner versteht braucht "Aggressions-Flüsterer".
  • "Bindungs- Intervention" und "Bindungs- Kommunikation" werden erfahren und angewendet.
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Aggression
Oktober 2018

Suizidandrohungen -in offener oder versteckter Form- und Selbstverletzungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen können bei Helfer*innen heftige Gefühle der Besorgnis und Angst um die Betroffenen auslösen, sie unter starken Handlungsdruck setzen oder hilflos und wütend machen. Eine einzelne „suizidale Krise“ bei jungen Menschen kann, wenn sie nicht richtig „verstanden“ und beantwortet wird, zu immer wiederkehrenden suizidalen Verhalten führen. Was ist hilfreich und notwendig im Umgang mit solchen Jugendlichen und jungen Erwachsenen? Wie können Helfer*innen schwierige Situationen richtig einschätzen und dabei auf sich selbst achten, um hilfreiche Krisenbegleiter*innen zu sein? Ziel des Seminars soll sein, in die Problematik Suizidgefährdung einzuführen, mögliche Ängste und Hemmschwellen abzubauen und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Kursleiter*in: Eva Kohler, Diplom Pädagogin, Sozialtherapeutin, Leiterin TWG neuhland, Marco Saal, Diplom-Sozialpädagoge
Zielgruppe: Mitarbeiter/innen aus (sozial-)psychiatrischen, pädagogischen und therapeutischen Einrichtungen für Jugendliche und junge Erwachsene, Psychotherapeuten sowie andere am Thema Interessierte
Schwerpunkt:
  • Erklärungsansätze/Hintergründe f. Suizidalität , Signale und Anzeichen für Suizidgefährdung, Umgang mit den eigenen Gefühlen als Helfer/in, Handlungsmöglichkeiten und praktisches Handwerkszeug im Umgang mit Suizidalität
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung
Oktober 2018

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene werden in stationären Einrichtungen im Gruppenkontext betreut. Dies stellt die beteiligten Klienten und Helfer vor große Herausforderungen. Die Fortbildung soll in wichtige Themen der Gruppendynamik einführen und hilfreiche Instrumente und Interventionen im Gruppenprozess beschreiben. Folgende Fragestellung und bereiche werden bearbeitet: Wie funktioniert Gruppe? Der Einzelne in der Gruppe, Ängste und Wünsche, was hält? - über Milieu und Struktur, die Rolle des Leiters, was sagt uns die Gruppe, Macht und Ohnmacht in Gruppen, Gewalt und Sexualität im Gruppenkontext, Grenzen und Regeln

Kursleiter*in: Andreas Opitz, Gruppenanalytiker, Psychotherapiestation Vivantes Klinikum Friedrichshain, Berlin, Sozialpädagoge, Gestaltpädagoge 
Zielgruppe: Psychosoziale Berufsgruppen, die mit Gruppen arbeiten und am Thema Interessierte, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • wie funktioniert Gruppe?
  • der Einzelne in der Gruppe - Ängste und Wünsche
  • was hält? - über Milieu und Struktur
  • die Rolle des Leiters
  • -was sagt uns die Gruppe
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Gruppe
Oktober 2018

Wenn Jungen Rat oder einfach ein offenes Ohr brauchen, dann ist es für sie oft gar nicht so leicht, zu wissen, wo und wie ihnen dies gelingen soll. Da Junge- bzw. Mannsein auch heute noch sehr stark mit einem Männlichkeits-Bild von Souveränität und Stärke verbunden wird, fällt es vielen Jungen schwer, mit ihren eigenen Unsicherheiten, Sorgen und Nöten umzugehen und sich Hilfe und Unterstützung zu holen. Gerade in der offenen Arbeit sind Fachkräfte auf ein gutes Gespür für den richtigen Zeitpunkt angewiesen, bei dem für die Jungen die Tür offen steht. Es gilt, den richtigen Moment und die richtige (An-)Sprache zu finden, um Jungen zu erreichen, sie zu unterstützen und ggf. zu beraten, damit diese Tür nicht gleich wieder geschlossen wird. Orientiert an lösungsorientierten Vorgehensweisen und Gewaltfreier Kommunikation werden in der Fortbildung anhand Ihrer Fallbeispiele folgende Themen bearbeitet: Zusammenhang von Männlichkeits-Bildern und Nöten von Jungen, Gefühle und Bedürfnisse von Jungen

Kursleiter*in: Michael Hackert, Diplom Pädagoge, Systemischer Berater, Dissenz e.V.  
Zielgruppe: Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen und weitere interessierte Berufsgruppen
Schwerpunkt:
  • Schwerpunkt der Fortbildung ist die Einführung in wesentliche Gedanken aus der Männlichkeits- und Jungenforschung und deren Anwendung in Haltung und Methoden für die Beratung von Jungen.
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Jungen-/Männerarbeit
Oktober 2018

Tag 1: (Daniela Mirza-Beg und Masud Mirza) Anhand von praktischen Fallbeispielen der Teilnehmenden oder der Trainer wird die Reflexion eigener und fremder Wertesysteme, Verhaltensweisen, emotionaler Reaktionen angeregt. Ein wesentliches Lernziel in der interkulturellen Arbeit ist es, mit dem Bewusstsein für das eigene Wertesystem und die eigenen Kulturstandards die fremde Kultur mit ihrem Ritualen, Symbolen, Übereinkünften, Verhaltensmustern und emotionalem Ausdruck erkennen und verstehen zu können. Dabei werden die interaktionellen Aspekte des Zusammentreffens verschiedener Kulturen fokussiert.

Tag 2: (Nora Balke)
Immer mehr Menschen fliehen aus Bürgerkriegsländern zu uns. Sie sind durch das Erlebte besonders vulnerabel. Es wird davon ausgegangen, daß 40 – 70% aller Menschen, die von Menschenhand verursachte Gewalt erfahren haben oder Zeuge von Gewalt wurden, an einer  Traumafolgestörung erkranken. Diese zu erkennen und geeignete Umgangsformen für die Helfer zu erlangen ist Ziel dieses workshops. Folgende Themen werden heraus gearbeitet:
Wie und bei wem entsteht eine PTBS?
Was sind die Symptome?
Welche Komorbiditäten gibt es?
Wie gehen wir mit Klient*Innen um, die unter Traumafolgestörungen leiden?
Welchen Einfluß hat diese Erkrankung auf  das soziale Netz und die Helfer*innen?
Gibt es Heilung?
Anhand von Fallbeispielen werden die o.g. Punkte besprochen und diskutiert.

Kursleiter*in: Nora Balke, Psychologische Psychotherapeutin, MeG betreutes Wohnen gGmbH  , Daniela Mirza-Beg, approbierte Psychotherapeutin, interkulturelle Arbeit mit Migrant_innen  , Mazud Mirza, Politologe, Trainer für interkulturelle Kommunikation  
Zielgruppe: Psychosoziale Berufsgruppen, Psychotherapeut_innen
Schwerpunkt:
  • Tag 1: Sensibilisierung für interkulturelles Arbeiten
  • Verbesserung der beruflichen Handlungssicherheit in der Arbeit mit Klientinnen und Klienten aus fremden Kulturkreisen
  • Tag 2: Diagnosen bei und Behandlung/Betreuung von Bürgerkriegsflüchtlingen und Migrant_innen unter Berücksichtigung kulturspezifischer Hintergründe
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Interkulturelle Kompetenz
November 2018

Vermittelt wird grundsätzliches Wissen zu Krisen und möglicherweise auftretender Suizidalität im späten Kindesalter und im Jugendalter. Die Anzeichen einer Krise zu erkennen und der Umgang mit Suizidgedanken und –äußerungen werden erarbeitet. Dabei ist es Ziel, die eigene professionelle Handlungsfähigkeit zu erhalten und passende Hilfsmöglichkeiten zur Verfügung zu haben.

Kursleiter*in: Sibylle Löschber, Diplom Psychologin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin,    
Zielgruppe: LehrerInnen, ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen, PädagogInnen,PsychotherapeutInnen, Interessierte Fachleute
Schwerpunkt:
  • Umgang mit Suizidalität, Krisengespräch
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung
November 2018

Das Angebot richtet sich an professionelle Helfer*innen, die mit Borderline-Symptomatiken bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen konfrontiert sind. Der Schwerpunkt der praxisorientierten Fortbildung liegt auf der Psychodynamik, der Beziehungsgestaltung und dem Übertragungsgeschehen in der Arbeit mit dieser Klientel. Wie können diese jungen Menschen ausgehalten und gehalten werden? Wann zeigen sich Grenzen auf? Wie können Professionelle und Teams mit den manchmal extremen Belastungssituationen umgehen?

Kursleiter*in: Sigrid Meurer, Diplom Psychologin, psychologische Psychotherapeutin, systemische Familientherapeutin, Psychotraumatherapie, Beratungsstelle neuhland
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen im ambulanten und stationären psychosozialen Bereich für Jugendliche und junge Erwachsene, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Verständnis der Psychodynamik der Borderline-Symptomatik, Beziehungsgestaltung , Übertragungsgeschehen und Grenzen, Belastungssituationen bei den Professionellen Helfern
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
November 2018

Die Auseinandersetzung mit Drogen gehört mittlerweile zu einer Entwicklungsaufgabe des Jugendalters. Wie unterscheiden sich die Konsum- muster und welche Rahmenbedingungen sowie Regeln sind im Umgang damit sinnvoll. Wir thematisieren die Überprüfungsmöglichkeiten und Grenzen (ab wann muss professionelle Hilfe eingeschaltet werden, was kann ein Team
leisten) von Regelüberschreitungen und Besonderheiten süchtigen Verhaltens. In diesem Kontext wird die Notwendigkeit und Bedeutung der Haltung gegenüber konsumierenden Jugendlichen herausgearbeitet. (Konflikte die durch Konsum entstehen sind Beziehungsarbeit) Wie lange kann ein Jugendlicher begleitet werden und wann ist es sinnvoll andere Fachstellen der Suchthilfe hinzuzuziehen bzw. weiterzuvermitteln. Dies berührt auch auf den wichtigen Aspekt der Co-Abhängigkeit und ihrer Erscheinungsmerkmale. Die aktuelle Entwicklung weist zudem einen neuen Trend zu weichen Drogen auf, den sogenannten "legal highs". Hier geben wir einen Überblick über Beschaffungsquellen, Funktion, Wirkung sowie psychischer und physischer Gesundheitsgefährdung junger Menschen.

Kursleiter*in: Sabine Collman, Diplom Pädagogin, Suchttherapeutin VDR, Projektleitung Villa Störtebecker, Karuna e.V.  , Christian Geurden, Diplom Sozialpädagoge, Karuna e.V.  
Zielgruppe: Sozialarbeiter / - pädagogen / Psychologen / Erzieher
Schwerpunkt:
  • -Unterscheidung der Konsummuster von riskant bis süchtiger Gebrauch -Haltung und Regeln der MitarbeiterInnen in den Einrichtungen -Kriterien der Co-Abhängigkeit -Information zu neuen weichen Drogen -Suchtmittelgebrauch als Herausforderung in der Jugendhilfe
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Sucht
November 2018

Durch traumatische Einzelereignisse oder durch langfristig schädigende Bindungserfahrungen können regressive Schemata und Subjekt-Objekt-Konstellationen entstehen, die in Belastungssituationen der Gegenwart aktualisiert werden und den Gegenwartsbezug überlagern, verfälschen oder gar aufheben. Dies bedarf spezifischer Behandlungsmethoden, die regressiven States entgegensteuern. Vermittelt wird die „Arbeit mit dem Inneren Kind“ als ein klinisch bewährtes Vorgehen.

Kursleiter*in: Ulrich Sachsse, Prof. Dr. med.,  Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Universität Kassel, Autor diverser Sachbücher
Zielgruppe: PsychologInnen, ÄrztInnen, SozialpädagogInnen,PsychotherapeutInnen mit entsprechendem Arbeitsschwerpunkt
Schwerpunkt:
  • Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung, Borderline-Persönlichkeitsstörung, Bindungsstörung Typ-D, Aktive Gestaltung der therapeutischen Beziehung, Arbeit mit dem Inneren Kind
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Trauma
November 2018

In Arbeitskontexten psychosozialer Felder kommt es nicht nur bei Klient*innen, sondern auch bei Mitarbeitenden immer wieder zum Erleben von Ohnmacht, krisenhaftem Erleben oder dem Erleben von Scheitern. Im Seminar wird mittels systemischer Aufstellungen konkret zu Themen- oder Fall-spezifischen Anliegen rund um diese Themenfelder gearbeitet.
Falleinbringende und Stellvertretende können somit Einblicke gewinnen, die sich von ihrem Alltags-Erleben unterscheiden. Diese werden wenn möglich im Laufe des Seminars soweit strukturiert und aufbereitet, dass die gewonnenen Erkenntnisse wieder von den Teilnehmenden in die Praxis eingebracht werden können.
Wir arbeiten u.a. mittels Identifizierung spezifischer Anteile oder Glaubenssätze von Klient*innen und / oder von Mitarbeitenden. Diese sowie deren Aus- bzw. Wechsel-Wirkungen im System werden mittels spezifischer Aufstellungsformate sichtbar gemacht:
So kann z.B. dargestellt werden, wie sich der destruktive Anteil eines Klienten auf den Mitarbeitenden oder ein Team auswirkt, oder aber welche Funktion „Krise“ im Klienten-System hat.
Wir stellen auch die im Kontext einer Arbeitsbeziehung entstandenen Impulse oder Emotionen von Mitarbeitenden, wie etwa "Wut", oder "Kontrolle-haben-wollen" in den Raum, und sehen, ob und ggf. wie diese integriert / transformiert werden können.
Das Seminar ist offen für alle, die Interesse haben, sich mittels praktischer Arbeit dem Seminarthema zu nähern. Bereitschaft zur Reflexion des eigenen professionellen Handelns ist bei dieser Arbeitsform hilfreich, ebenso wie die Bereitschaft, eigene Themen und Anliegen einzubringen. Die Aufstellungsformate werden den Anliegen entsprechend gewählt, so dass die Themen-einbringenden Personen geschützt sind, nicht mehr von sich zu zeigen, als es für sie im Rahmen dieses Fortbildungs-Seminares passend ist.

Kursleiter*in: Claudia Ehlert, Soziologin, M. A., Supervisorin (DGSv) und Fortbildnerin mit Schwerpunkt Psycho-Traumatologie/Trauma-Pädagogik  
Zielgruppe: Mitarbeitende in der Jugendhilfe und der (Sozial-)Psychiatrie, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Erprobung verschiedener Techniken im Werkstattcharakter
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Methode
November 2018

Hintergründe, Früherkennung, Diagnostik und Behandlung von Anorexie, Bulimie, Binge-Eating-Disorder sind Themen der Fortbildung. Es wird Basiswissen über psychogene Essstörungen anhand von Fallbeispielen aus der Praxis vermittelt. Das Seminar veranschaulicht den schleichenden Prozess der Entstehung von Essstörungen. Es zeigt Handlungsspielräume für die Behandlungsmotivation und Behandlungsmöglichkeiten.

Kursleiter*in: Sylvia Baeck, Mitbegründerin von Dick und Dünn, Buchautorin    
Zielgruppe: SozialpädagogInnen, PsychotherapeutInnen, LehrerInnen, interessierte Fachleute
Schwerpunkt:
  • Vermittlung von Grundlagenwissen anhand von Fallbeispielen
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
November 2018

Aggressives Verhalten von Klienten, die eigentlich Unterstützung suchen, kommt im Beratungsalltag immer wieder vor - unterschwellig oder offen. Es reicht von geringschätzigen Gesten über deutlich abwehrende und abwertende Äußerungen bis hin zu tätlichen Angriffen. Solche destruktiven Anteile im Verhalten von Klienten verunsichern Mitarbeitende, belasten die Arbeitsbeziehung und erschweren es, eine ressourcenfördernde Arbeitshaltung beizubehalten. Gefühle von Scheitern und Frustration stellen sich insbesondere dann ein, wenn zuvor ein guter Verlauf bestand. Im Seminar geht es zunächst um die Vermittlung von Erklärungsansätzen aus der Trauma-Forschung zu Hintergründen und Funktionen von destruktiven Verhaltensweisen. Anschließend werden Möglichkeiten des Umgangs mit ihnen erarbeitet und erprobt: Wie werden destruktive Verhaltensweisen so besprechbar, dass sie immer weniger gezeigt werden müssen? Wie können Aggressionen - die der Klienten wie auch die eigenen – im Beratungsalltag konstruktiv genutzt werden? Ziel ist die Förderung von Sicherheit für Mitarbeitende wie für Klienten.

Kursleiter*in: Claudia Ehlert, Soziologin, M. A., Supervisorin (DGSv) und Fortbildnerin mit Schwerpunkt Psycho-Traumatologie/Trauma-Pädagogik  
Zielgruppe: Mitarbeitende von Sucht-, Familien-, Jugendhilfe sowie (Sozial-) Psychiatrie, Psychotherapeuten
Schwerpunkt:
  • Zugänge zum Thema Aggression
  • (Er-)Kenntnisse aus der Trauma-Forschung zu Abspaltungsprozessen und destruktivem Verhalten / „Täter-loyale Anteile“
  • Wie kann Stabilisierung gelingen, wenn innere Anteile von Klientinnen diese ablehnen?
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Aggression
November 2018

1.Tag: Leidet ein Elternteil unter einer unbehandelten Borderlinestörung, bedeutet dies für das Kind ein erhöhtes Risiko, selber psychisch zu erkranken. Mütter mit einer BPS (Borderline Persönlichkeitsstörung) bringen sich selbst und andere leicht an Grenzen. Es kommt häufig zu Überforderungs- und Versagensgefühlen bei Klient*innen und Professionellen. Das Kindeswohl nicht aus dem Blickfeld rücken zu lassen ist ebenfalls für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Am ersten Tag dieser Fortbildung sollen Grundwissen über die Erkrankung und ihre Auswirkung auf das Kindeswohl sowie praxisnahe Anregungen und Strategien vermittelt werden.

2.Tag: Es wird ein Einblick in die Gruppenarbeit mit Müttern mit Borderlinestörung geboten. Ausgehend von den Erfahrungen aus der praktischen Arbeit mit BPS-Müttern entwickelten Therapeutinnen und Wissenschaftlerinnen ein Trainingsprogramm. Das Training integriert Ansätze aus der DBT und Elterntrainings und soll hier vorgestellt werden. Exemplarisch werden einige Teile des Trainings durchgeführt, um therapeutisch wirksame Didaktik und Haltung zu vermitteln.

Kursleiter*in: Sigrid Buck-Horstkotte,  Diplom Psychologin, Claudia Kertzscher, Diplomsozialpädagogin
Zielgruppe: SozialpädagogInnen, PsychologInnen, ÄrztInnen, PsychotherapeutInnen, ErzieherInnen und andere therapeutisch und beraterisch tätige Berufsgruppen an der Schnittstelle zwischen Jugend- und Erwachsenenhilfe
Schwerpunkt:
  • 1. Tag: Vermittlung von Hintergrundwissen, hilfreichen Grundprinzipien und Strategien für die praktische Arbeit mit Müttern kleiner Kinder, die unter einer Borderlinestörung leiden. Ziel ist es, wirksame Unterstützung für Mutter und Kind bereitzustellen, die eigene Haltung zu reflektieren, Ressourcen zu fördern und Grenzen zu erkennen.
  • 2. Tag: Vorstellung eines spezialisierten Gruppentrainings für Borderline-Mütter und Kinder. Einblick in die Struktur und Hintergründe des Trainings und die angestrebte therapeutisch wirksame Haltung der TrainerInnen. Ziel ist es, ein praktisches Anwendungsbeispiel zu geben und einen Anreiz zu schaffen, das Training ebenfalls einzusetzen.
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
Dezember 2018

Kreative Methoden können Prozesse beleben und Interaktionen erleichtern, körperlich und geistig in Bewegung bringen und entspannen. Ziel dieses Seminars ist es, das eigene Handlungsrepertoire zu erweitern, Kreativität und Flexibilität zu erhöhen, um die pädagogische Arbeit mit Klient*innen wirksamer und nachhaltiger werden zu lassen. Das Seminar hat Werkstattcharakter. Gemeinsam werden die verschiedenen Techniken erlebbar gemacht und auf ihre Wirksamkeit und Einsatzmöglichkeiten für die psychosoziale und pädagogische Beratung erprobt.

Kursleiter*in: Marianne van Kempen, Diplom Soziologin, Supervisorin
Zielgruppe: MitarbeiterInnen von stationären Einrichtungen, interessierte Fachleute, PsychotherapeutInnen
Schwerpunkt:
  • Erprobung verschiedener Techniken im Werkstattcharakter
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Methode
Dezember 2018

Essen oder Nicht-Essen…Psychogene Essstörungen als Bewältigungsstrategie.
Ein frühzeitiges Erkennen einer Essstörung erhöht die Chance auf Heilung, vorausgesetzt, dass eine Behandlung von Betroffenen angenommen wird. Ein sensibler aber auch konfrontativer Umgang mit Betroffenen ist unumgänglich. Die Fortbildung gibt u.a. Einblicke in Denk- und Reaktionsmuster von Betroffenen und zeigt Fallen und Chancen im Umgang mit ihnen auf.

Kursleiter*in: Sylvia Baeck, Mitbegründerin von Dick und Dünn, Buchautorin    
Zielgruppe: MitarbeiterInnen von stationären Einrichtungen, interessierte Fachleute, PsychotherapeutInnen
Schwerpunkt:
  • Hintergründe, verschiedene Phasen, Erkennungsmerkmale und Behandlung von psychogenen Essstörungen. Umgang mit Betroffenen und Angehörigen.
  • 1.Tag Basisinformationen über Ursachen, Entstehungsverläufe, d.h. Früherkennung, Symptomatik, Folgen und Behandlung von Psychogenen Essstörungen
  • 2.Tag: Umgang mit Betroffenen und Angehörigen. Chancen und Fallen in Gesprächssituationen unter Einbezug von Fallbeispielen, gern auch von TeilnehmerInnen.
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
Dezember 2018

Ziel psychosozialer Arbeit ist eine möglichst weitgehende Selbstbestimmung ihrer Klienten, die für Bewohner der westlichen Welt in den letzten Jahrzehnten in vielfacher Hinsicht realisierbar geworden ist. Wie in allen Zeiten unterliegen wir aber weiterhin Naturgesetzen und vielfältigen gesellschaftlichen Bedingungen. Die Behauptung eines autonomen Individuums verschleiert sein gleichzeitiges Beherrschtwerden: intrapsychisch durch das Unbewusste, aber auch gesellschaftlich durch die Gesetze des Marktes und sowie durch die technologische Entwicklung in einer digitalisierten Welt. Die Wirkmächtigkeit des Einzelnen hängt von der Anerkennung seines Eingebundenseins ab. Dies gilt für das Individuum, um dessen Selbstbestimmung und ihre Grenzen wie für die Begrenzung des technisch Machbaren in einem bedrohten Ökosystem. Bewusste Verantwortung als Grundlage menschlichen Lebens erfordert Anerkennung von Begrenzungen.

Kursleiter*in: Martin Teising,
Zielgruppe: Angehörige aller psychossozialen Berufe
Schwerpunkt:
  • Selbstbestimmung und ihre Grenzen bei: Gesundheit und Krankheit, hohem Lebensalter, Suizidalität. Psychische Grenzen, Geschlechtsspezifische Differenzen
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung
Seiten: