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November 2019

Kreative Methoden können Prozesse beleben und Interaktionen erleichtern, körperlich und geistig in Bewegung bringen und entspannen. Ziel dieses Seminars ist es, das eigene Handlungsrepertoire zu erweitern, Kreativität und Flexibilität zu erhöhen, um die pädagogische Arbeit mit Klient*innen wirksamer und nachhaltiger werden zu lassen. Das Seminar hat Werkstattcharakter. Gemeinsam werden die verschiedenen Techniken erlebbar gemacht und auf ihre Wirksamkeit und Einsatzmöglichkeiten für die psychosoziale und pädagogische Beratung erprobt. Inhalte sind: Bewegungsübungen, Selbstregulationsübungen, Elemente aus dem pädagogischen Psychodrama, Arbeit mit Symbolen, Visualisierungstechniken.

Kursleiter*in: Marianne van Kempen, Diplom Soziologin, Supervisorin (DGSv), Theaterpädagogin
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen in psychosozialer und pädagogischer Beratung
Schwerpunkt:
  • Erprobung verschiedener Techniken im Werkstattcharakter
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Methode
November 2019

In Arbeitskontexten psychosozialer Felder kommt es nicht nur bei Klient*innen, sondern auch bei Mitarbeitenden immer wieder zum Erleben von Ohnmacht, krisenhaftem Erleben oder dem Erleben von Scheitern. Im Seminar wird mittels systemischer Aufstellungen konkret zu Themen- oder Fall-spezifischen Anliegen rund um diese Themenfelder gearbeitet.
Falleinbringende und Stellvertretende können somit Einblicke gewinnen, die sich von ihrem Alltagserleben unterscheiden. Diese werden wenn möglich im Laufe des Seminars soweit strukturiert und aufbereitet, dass die gewonnenen Erkenntnisse wieder von den Teilnehmenden in die Praxis eingebracht werden können.
Wir arbeiten u.a. mittels Identifizierung spezifischer Anteile oder Glaubenssätze von Klient*innen und von Mitarbeitenden. Diese sowie deren Aus- bzw. Wechsel-Wirkungen im System werden mittels spezifischer Aufstellungsformate sichtbar gemacht:
So kann z.B. dargestellt werden, wie sich der destruktive Anteil eines Klienten auf den Mitarbeitenden oder ein Team auswirkt, oder aber welche Funktion „Krise“ im Klienten-System hat.
Wir stellen auch die im Kontext einer Arbeitsbeziehung entstandenen Impulse oder Emotionen von Mitarbeitenden, wie etwa "Wut", oder "Kontrolle-haben-wollen" in den Raum, und sehen, ob und ggf. wie diese integriert oder transformiert werden können.
Das Seminar ist offen für alle, die Interesse haben, sich mittels praktischer Arbeit dem Seminarthema zu nähern. Bereitschaft zur Reflexion des eigenen professionellen Handelns ist bei dieser Arbeitsform hilfreich, ebenso wie die Bereitschaft, eigene Themen und Anliegen einzubringen. Die Aufstellungsformate werden den Anliegen entsprechend gewählt, so dass die Personen, die Themen einbringen, geschützt sind, nicht mehr von sich zu zeigen, als es für sie im Rahmen dieses Seminares passend ist.

Kursleiter*in: Claudia Ehlert, Soziologin, M. A., Supervisorin (DGSv) und Fortbildnerin mit Schwerpunkt Psycho-Traumatologie/Trauma-Pädagogik  
Zielgruppe: Mitarbeitende in der Jugendhilfe und der (Sozial-)Psychiatrie, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Reflexion des eigenen professionellen Handelns im Umgang mit Krisensituationen
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Methode
Dezember 2019

Im Kontext von psychosozialer Arbeit ist die Beziehungsgestaltung zu unseren Klienten sowohl im stationären als auch im ambulanten Setting immer wieder eine Herausforderung für uns Professionelle in den helfenden Berufen. Wir sind oft mit Wünschen und Sehnsüchten jedoch auch mit Ablehnung und Feindseligkeit uns gegenüber konfrontiert. Dann fragen wir uns, wieviel Nähe tut dem Klienten gerade gut und wo ist Abgrenzung notwendig. Manchmal jedoch sind wir verstrickt, so dass wir erst im Nachhinein bemerken, dass über unsere Grenzen gegangen wurde oder wir die Grenzen der Klienten verletzt haben.
Um unseren Klienten ein gesundes Beziehungsangebot machen zu können, ist es wichtig unser Nähe- und Distanzverhalten zu reflektieren. In dieser Fortbildung wollen wir die Möglichkeit geben, die Haltung bezüglich Nähe und Distanz zu den Klienten anzuschauen und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Dies wollen wir auch mit Hilfe von praktischen Übungen tun.
Gerne können auch „eigene Fälle“ mitgebracht werden.

Kursleiter*in: Gerlinde Huber, Diplom Pädagogin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Dewi Försterling, Diplom Sozialpädagogin
Zielgruppe: Fachkräfte von psychosozialen Einrichtungen
Schwerpunkt:
  • Kommunikation
  • Nähe-Distanz und Ich-Bildung
  • Zugang zu eigenen Handlungsstrategien
  • Professionelles Rollen- und Selbstverständnis
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Selbstmanagement
Februar 2020

In dem Seminar wird grundsätzliches Wissen zu Krisen und möglicherweise auftretender Suizidalität im späten Kindes- und Jugendalter vermittelt . Die Anzeichen einer Krise zu erkennen und der Umgang mit Suizidgedanken und –äußerungen werden erarbeitet. Dabei ist es Ziel, die eigene professionelle Handlungsfähigkeit zu erhalten und passende Hilfsmöglichkeiten zur Verfügung zu haben.

Kursleiter*in: Sibylle Löschber, Diplom Psychologin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Beratungsstelle neuhland    
Zielgruppe: Lehrer*innen, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen,Psychotherapeut*innen, interessierte Fachleute
Schwerpunkt:
  • Umgang mit Suizidalität
  • Krisengespräch
Teilnahmegebühr: 160,00 €
Kategorie: Kinder, Suizidgefährdung
Februar 2020

Hintergründe, Früherkennung, Diagnostik und Behandlung von Anorexie, Bulimie, Binge-Eating-Disorder sind Themen der Fortbildung. Es wird Basiswissen über psychogene Essstörungen anhand von Fallbeispielen aus der Praxis vermittelt. Das Seminar veranschaulicht den schleichenden Prozess der Entstehung von Essstörungen. Es zeigt Handlungsspielräume für die Behandlungsmotivation und Behandlungsmöglichkeiten.

Kursleiter*in: Sylvia Baeck, Mitbegründerin von Dick und Dünn, Buchautorin    
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Psychotherapeut*innen, Lehrer*innen, interessierte Fachleute
Schwerpunkt:
  • Vermittlung von Grundlagenwissen anhand von Fallbeispielen
Teilnahmegebühr: 320,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
März 2020

Die Arbeit mit Symbolen kann als unterstützende Methode in der Einzelberatung und in der Arbeit mit Gruppen angewendet werden. Sie ermöglicht einen Zugang zu nicht oder nur schwer erklärbaren Problemen und Zusammenhängen, Familien und Gruppenstrukturen und bietet einen Weg, nicht direkt verbalisierbare Inhalte im Prozess zu erarbeiten und sichtbar zu machen. Bilder und Gegenstände werden mit Gefühlen verbunden und werden dadurch zu Symbolen. Mit Hilfe von Gegenständen (Steinen, Münzen, Kunstdarstellungen, Fotografien und anderen Dingen) wird ein tieferer Zugang zu Gefühlen jenseits der sprachlichen Ebene möglich.

Kursleiter*in: Karin Vogel, Diplom Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin
Zielgruppe: Fachkräfte aus dem psychosozialen Bereich
Schwerpunkt:
  • Exemplarisch werden mit einzelnen Teilnehmer*innen ausgewählte Themen bearbeitet.
Teilnahmegebühr: 320,00 €
Kategorie: Methode
März 2020

In Arbeitskontexten psychosozialer Felder kommt es nicht nur bei Klient*innen, sondern auch bei Mitarbeitenden immer wieder zum Erleben von Ohnmacht, krisenhaftem Erleben oder dem Erleben von Scheitern. Im Seminar wird mittels systemischer Aufstellungen konkret zu Themen- oder Fall-spezifischen Anliegen rund um diese Themenfelder gearbeitet.
Falleinbringende und Stellvertretende können somit Einblicke gewinnen, die sich von ihrem Alltagserleben unterscheiden. Diese werden wenn möglich im Laufe des Seminars soweit strukturiert und aufbereitet, dass die gewonnenen Erkenntnisse wieder von den Teilnehmenden in die Praxis eingebracht werden können.
Wir arbeiten u.a. mittels Identifizierung spezifischer Anteile oder Glaubenssätze von Klient*innen und von Mitarbeitenden. Diese sowie deren Aus- bzw. Wechsel-Wirkungen im System werden mittels spezifischer Aufstellungsformate sichtbar gemacht.

Kursleiter*in: Claudia Ehlert, Soziologin, M. A., Supervisorin (DGSv) und Fortbildnerin mit Schwerpunkt Psycho-Traumatologie/Trauma-Pädagogik  
Zielgruppe: Fachkräfte aus dem psychosozialen Bereich
Schwerpunkt:
  • Reflexion des eigenen professionellen Handelns im Umgang mit Krisensituationen
Teilnahmegebühr: 160,00 €
Kategorie: Methode, Selbstmanagement
März 2020

Die zwei Fortbildungstage verbinden die Themen Trauma und Sucht miteinander. Am ersten Tag geht es vor allem um folgende Fragen: Was ist ein Trauma? Welche Auswirkungen haben traumatische Erlebnisse auf das Gehirn? An Fallbeispielen werden Traumafolgestörungen und deren Umgang damit veranschaulicht.
Am zweiten Tag wird süchtiges Verhalten als eine Traumafolgestörung näher betrachtet; wir stellen ein Modell zur Erklärung von Sucht aus der systemischen Therapie vor und betrachten Sucht unter dem Blickwinckel einer Überlebensstrategie der Betroffenen.
Wir werden Stabilisierungstechniken wie Imaginations-, Achtsamkeits- und Atemübungen vorstellen.

Kursleiter*in: Debora Goessmann, Diplom Pädagogin  , Kerstin Zabel-Strzyz, Diplom Sozialpädagogin, Systemische Supervisorin, Systemische Beraterin
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen, Lehrer*innen, Therapeut*innen u.ä. Berufsgruppen
Schwerpunkt:
  • Entstehung von Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS)
  • Sucht als eine erstaunliche Überlebensstrategie
  • Stabilisierungstechniken
  • Eigene Haltung im Umgang mit traumatisierten Menschen
Teilnahmegebühr: 370,00 €
Kategorie: Methode, Psychische Erkrankung, Sucht, Trauma
März 2020

Die Sprache der Kinder ist das Spiel. Sind sie voller Ängste, wenn ihre Spiellust reduziert wird. Sie erstarren immer mehr und gleiten in eine Depression ab. Oder aber sie wehren diese Angst ab und werden aggressiv. Kinder agieren ihre Depression anders aus als Jugendliche. In der Fachliteratur wird wenig auf diese Unterschiede eingegangen.
Wir wollen uns in diesem Seminar mit den Unterschieden von Ängsten und Depression bei Kindern und Jugendlichen beschäftigen, uns mit den kindlichen Entwicklungsphasen und deren Krisen auseinandersetzen und Handlungsschritte für schwierige Situationen erarbeiten.  

Kursleiter*in: Hilde Gött, Diplom Sozialpädagogin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Psychodramatrainerin, Supervisorin, Vorsitzende des Psychodrama Instituts für Europa e.V    
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen, Psycholog*innen, Berater*innen,Psychotherapeut*innen und andere soziale Berufe
Schwerpunkt:
  • Im Fokus steht die Beziehungsgestaltung der betroffenen Kindern und Jugendlichen zu uns Professionellen
Teilnahmegebühr: 320,00 €
Kategorie: Kinder, Psychische Erkrankung
März 2020

Wie können wir auf Anforderungen von außen reagieren, ohne den Kontakt zu verlieren und „auszusteigen“? Welche Strategien haben wir, wenn wir Grenzüberschreitungen erleben, oder uns überfordert fühlen? Grenzen zu setzen hat nicht nur etwas mit „Nein“ sagen zu tun. Es bedarf eines inneren Raumes, aus dem heraus wir Bedürfnisse und Prioritäten wahrnehmen und kommunizieren können. Was unterstützt uns, in diesem Raum präsent zu sein? Wie können wir Grenzen setzen und zugleich im Kontakt bleiben mit dem, was uns begegnet?

Kursleiter*in: Birgit Hinsching, Dipl. Sozialpädagogin, Supervisorin DGSv  
Zielgruppe: Interessierte aus sozialen Berufsfeldern
Schwerpunkt:
  • Konzepte zu Kontakt und Grenzen, Abwehrstrategien, Präsenz und Gewahrsein
  • Abwehrstrategien
  • Präsenz und Gewahrsein
Teilnahmegebühr: 160,00 €
Kategorie: Selbstmanagement
März 2020

Selbstschädigendes Verhalten bei Jugendlichen und zum Teil auch bei Kindern stellt in der pädagogischen und in der therapeutischen Arbeit eine große Herausforderung dar.  Im Seminar werden Grundlagen zum Verstehen des selbstschädigenden Verhaltens erarbeitet. Dabei wird auch die Gegenübertragungsdynamik einbezogen. Die Teilnehmer*innen erwerben sich auf der Grundlage dieses Verstehens ihre eigenen Interventions- und Unterstützungsmöglichkeiten, aber auch deren Begrenztheit, für ihren jeweiligen Arbeitsbereich.

Kursleiter*in: Dorothea Zimmermann, Psychologische Kinder- und Jugendlichentherapeutin, Traumatherapeutin, Supervisorin, Mädchennotdienst Wildwasser e.V.
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen von Jugendämtern, Sozialberufler*innen, Mitarbeiter*innen der Kinder- und Psychiatrie, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Verständnis der zu Grunde liegenden Psychodynamik, Zugang zu einem eigenen Verstehen und einer eigenen Handlungsmöglichkeit, Übertragung auf das Arbeitsfeld der Teilnehmer*innen
  • Zugang zu einem eigenen Verstehen und einer eigenen Handlungsmöglichkeit
  • Übertragung auf das Arbeitsfeld der Teilnehmer*innen
Teilnahmegebühr: 160,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung, Trauma
März 2020

Das Seminar vermittelt grundsätzliches Wissen über Krisenintervention und den Umgang mit suizidalen Menschen in psychosozialen Arbeitsfeldern. Insbesondere hat es zum Ziel, die Teilnehmenden in Ihrer Einschätzung von Suizidalität zu stärken und ihre Handlungskompetenz für den Umgang mit suizidalen Menschen zu erweitern. Themenschwerpunkte sind das Einschätzen der aktuellen Suizidalität, das Verständnis verschiedener Formen von Krisen und Suizidalität und die Grundprinzipien des Umgangs mit Menschen in Krisen und suizidalen Menschen.

Kursleiter*in: Dr. med. Ulrike Wegner, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie,  Arche München
Zielgruppe: Fachkräfte in psychosozialen und gesundheitlichen Arbeitsgebieten
Schwerpunkt:
  • Einschätzen von Suizidalität
  • Formen von Krisen und Suizidalität
  • Grundprinzipien des Umgangs mit Menschen in Krisen und suizidalen Menschen
Teilnahmegebühr: 185,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung
April 2020

Die unreifen Formen der Aggression, die dazu führen, sich selbst oder andere psychisch und/oder körperlich zu verletzen, haben ihren häufigsten Ursprung in einer Störung der frühen Selbstregulationsentwicklung innerhalb des entwicklungspsychologischen Aufbaus von Bindung. Unsichere und traumatische Bindungsprozesse beinträchtigen die Kontaktfähigkeit und das Selbstempfinden des Kindes. Emotionale Regulation und Bindungserfahrungen bedürfen einer Nachreifung, deren Grundlagen in diesem Seminar erfahren werden. Dies ist die Basis um den emotionalen Kreislauf der eskalierenden Aggression zu verstehen und geeignete vorbeugende und gegenwärtige Interventionen anzuwenden. Teil dieser Intervention ist die eigene Haltung in Bezug auf Klient*innen und sich selbst, die Bindungskommunikation und die Vermeidung sekundärer Frustrationen. Ziel dieser Interventionen ist auch die Entlastung der Helfer*innen, indem sie durch "Selbstanbindung" die eigenen Alarmgefühle minimieren und kontrollieren können.

Kursleiter*in: Jutta Rahlf- Riermeier, Diplom Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Erzieher*innen, Lehrer*innen, und andere beratende Berufsgruppen
Schwerpunkt:
  • Kinder und Jugendliche mit ihren Aggressionen verstehen
  • Der biologische und psychologische Sinn von Aggression. Wem dient sie und wodurch wird sie ausgelöst?
  • Aggression die keiner versteht braucht Aggressions-Flüsterer
  • Bindungs- Intervention und Bindungs- Kommunikation werden erfahren und angewendet
Teilnahmegebühr: 370,00 €
Kategorie: Aggression, Selbstmanagement
April 2020

Längst ist inzwischen klar, dass Selbstverletzendes Verhalten für die meisten Patient*innen eine Form der Selbstfürsorge, der Stress-Regulation ist. Darüber hinaus zeigen aber sehr viele Menschen mit erheblichen Problemen eine ausgeprägte Tendenz, sich selbst zu schädigen, sich das Leben unverständlich schwer zu machen und eine therapeutische Arbeit zur Förderung der Selbstfürsorge geradezu als Bedrohung zu erleben und zu bekämpfen. Im Seminar wird dieses Verhalten versucht zu verstehen, und es werden verschiedene Behandlungsansätze vermittelt. Selbstverletzendes Verhalten, Selbst-Feindlichkeit, Täterintrojekte bei komplexen Trauma-Folgestörungen, Arbeit mit Täter-Introjekten: Imaginatives Vorgehen, sokratisches Fragen, systemisches Verständnis.

Kursleiter*in: Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse, Prof. Dr. med.,  Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Universität Kassel, Autor diverser Sachbücher
Zielgruppe: Psycholog*innen, Ärzt*innen, Sozialpädagog*innen,Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Selbstverletzendes Verhalten
  • Selbst-Feindlichkeit
  • Täter-Introjekte bei komplexen Trauma-Folgestörungen
  • Arbeit mit Täter-Introjekten: Imaginatives Vorgehen, sokratisches Fragen, systemisches Verständnis
Teilnahmegebühr: 185,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung, Trauma
Mai 2020
11.05.2020 - 12.05.2020

Die Kunst sich selbst gesund zu führen

Gesundheit und Selbstfürsorge kommen insbesondere in den Gesundheits- und Sozialberufen oft zu kurz.
Das Seminar vermittelt, wie erste Schritte zur gesundheitsförderlichen Gestaltung des Arbeitsalltags aussehen können, stärkt die Selbstmanagementkompetenz und stellt Entlastungsstrategien vor. Es wird gezeigt, wie Kommunikation auch in Konfliktsituationen im Arbeitsalltag leichter gelingen kann und wie wir trotz knapper Zeitressourcen nicht in Zeitnot geraten. Im Seminar vermittelt werden Gesundheits- und Selbstkompetenzen. Vertieft werden die Seminarinhalte durch zahlreiche praktische Übungen sowie die Entwicklung eines eigenen Entlastungsprojektes.
Themen sind auch: Gesundheit stärken, mit Stress kompetent umgehen,  wieder erholsamen Schlaf finden, Achtsamkeit und Genuss, Entlastungsprojekte.

Kursleiter*in: Dorotheé Remmler-Bellen, Präventologin, Lehrbeauftragte und Buchautorin zum Thema Stress
Zielgruppe: Alle Gesundheits- und Sozialberufe
Schwerpunkt:
  • Gesundheit stärken
  • Umgang mit Stress
  • Kommunikation in Konfliktsituationen
Teilnahmegebühr: 320,00 €
Kategorie: Selbstmanagement
Mai 2020

Eltern, die in ihrem Leben Traumatisierungen erlebt haben, geraten im Alltag mit ihren Kindern auf Grund von Folgestörungen häufig an Grenzen. Mit ihnen geraten auch Helfer*innen in Situationen, die ratlos und ohnmächtig machen. Die Fortbildung hat das Ziel, den transgenerationalen Prozess der Traumaweitergabe zu unterbrechen und damit neue Entwicklungsräume für Familien zu eröffnen. Sie soll neben der Vermittlung von Grundlagen zu Trauma und Bindung Handlungsoptionen für die Zusammenarbeit mit Familien eröffnen. Als konkrete Fördermöglichkeit von sicherer Bindung zwischen Eltern und Kindern wird ein praxiserprobtes Konzept vorgestellt, das traumapädagogische Methoden, die Marte Meo Methode und das Konzept der Mentalisierungsförderung, integriert.

Kursleiter*in: Dr. Dagobert Sobiech, Diplom Pädagoge, Traumatherapeut, Systemischer Berater (dgsf), Supervisor (SG), Manuela Schmellekamp, Diplom Sozialpädagogin, Traumatherapeutin, Systemische Familientherapeutin (dgsf), Marte Meo Therapeutin
Zielgruppe: Sozialarbeiter*innen, Erzierher*innen, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Erzieher*innen
Schwerpunkt:
  • Entstehung von Traumata, Bindungstrauma
  • Bindungsmuster, Verhältnis von Bindung und Trauma
  • Traumafolgestörung und Kindeswohlgefährdung
  • Praxis der Bindungsförderung
Teilnahmegebühr: 320,00 €
Kategorie: Methode, Trauma
Mai 2020

Jugendliche und junge Erwachsene mit einer Borderline-Störung gelten in der Gruppenbetreuung als schwer integrierbar und anstrengend. Sie verletzen Regeln, sind krisenanfällig und äußerst wechselhaft. Häufig stoßen wir an unsere institutionellen und persönlichen Grenzen. Sie können in uns ein starkes Mitgefühl hervorrufen, aber genauso auch Angst, Ärger und Ratlosigkeit. Durch ihre sehr unterschiedlichen Anteile bringen sie uns Helfer*innen oft in Konflikte.
Wie können wir solche Klienten*innen halten und aushalten, und sie vielleicht sogar als positive Herausforderung begreifen? Was brauchen diese Menschen und was ist hilfreich im Umgang mit ihnen?
Ziel des Seminars soll sein, die Borderline-Störung besser zu verstehen, mögliche Ängste und Hemmschwellen abzubauen und Handlungsmöglichkeiten und Methoden vorzustellen.

Kursleiter*in: Eva Kohler, Diplom Pädagogin, Sozialtherapeutin, Leiterin TWG neuhland, Marco Saal, Diplom Sozialpädagoge
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen aus (sozial-)psychiatrischen, pädagogischen und therapeutischen Einrichtungen für Jugendliche und junge Erwachsene, Psychotherapeut*innen sowie andere am Thema Interessierte
Schwerpunkt:
  • Diagnose Borderline- Persönlichkeitsstörung
  • Typische Symptome und Problemlagen
  • Umgang mit den eigenen Gefühlen als Helfer*in
  • Handlungsmöglichkeiten und praktisches Handwerkszeug
  • Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmer*innen
Teilnahmegebühr: 160,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
Mai 2020

Verluste können traumatische Wirkungen und weitreichende Folgen haben.
Tiefgreifende Verluste wie z.B. der Tod eines Elternteils, einer wichtigen Bezugsperson oder der Verlust von Heimat durch Vertreibung und Flucht bringen Kinder und Jugendliche in krisenhafte Situationen, die geprägt sind von Verzweiflung, Hilf- und Hoffnungslosigkeit. Bleibt dieses Grundgefühl erhalten, haben suizidale Impulse häufig ihren Ursprung in der nicht bewältigten Trauer. Der Zusammenhang zwischen Trauer und Suizidalität ist aber oft nicht spür- und erkennbar.
Kinder und Jugendliche benötigen Personen, die ihre Reaktionen auf Verlust verstehen, deuten und ernst nehmen, Menschen, die für sie da sind und sie einfühlsam im Trauerprozess begleiten.

In diesem Seminar geht es um das Wissen über diesen Zusammenhang und um die Begleitung betroffener Kinder. Gemeinsam wird erarbeitet, was Kinder unterstützt, was ihnen Orientierung und Sicherheit gibt und wie sie konkret im Trauerprozess begleitet werden können.

Kursleiter*in: Marianne van Kempen, Diplom Soziologin, Supervisorin (DGSv), Theaterpädagogin
Zielgruppe: Fachkräfte in der pädagogischen und psychologischen Betreuungs- und Beratungsarbeit
Schwerpunkt:
  • Emotion Trauer
  • Trauerreaktionen von Kindern und Jugendlichen
  • Zusammenhang von nicht bewältigter Trauer und Suizidalität
  • Trauerbegleitung
  • Gesprächsführung
  • Einsatz kreativer Mittel
Teilnahmegebühr: 320,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung, Trauma
Juni 2020

Verzerrungen und Störungen im Verhalten, Fühlen und Denken von Kindern und Jugendlichen haben ihren Ursprung in Störungen der Bindungsentwicklung. Bindungsstörungen sind die Folge früher Traumatisierungen, die zu Störungen der Entwicklung des Gehirns führen und im Jugend- oder Erwachsenenalter eine große Gefahr psychopathologischer Erkrankung darstellen.
Das Seminar soll Wissen über das Thema vermitteln und helfen, dies praxisnah im Umgang mit betroffenen Kindern und Jugendlichen umzusetzen.

Kursleiter*in: Jutta Rahlf- Riermeier, Diplom Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin
Zielgruppe: Psychotherapeut*innen, Fachkräfte der Jugendhilfe aus allen Bereichen
Schwerpunkt:
  • Im Fokus steht die Beziehungsgestaltung der betroffenen Kindern und Jugendlichen zu uns Professionellen.
Teilnahmegebühr: 370,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
Juni 2020

Die teilnehmenden Führungskräfte erwerben die nötigen Kompetenzen, um positive und konstruktive zwischenmenschliche Beziehungen zu gestalten und eine vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre aufzubauen. Sie lernen, Unstimmigkeiten innerhalb des Teams effektiv zu klären und Konfliktgespräche so zu führen, dass tragfähige Lösungen für alle Beteiligten gefunden werden können und somit die Zusammenarbeit gestärkt wird. Weiterhin bietet das Seminar Gelegenheit zu lernen, wie ein metakommunikatives Gesprächsklima im eigenen Verantwortungsbereich etabliert werden kann, in welchem dann offen über alle Fragen der Zusammenarbeit und Störungen, Konflikte, Unzufriedenheiten, Regelungsbedarf etc. gesprochen und klare Absprachen getroffen werden können. Für die effektive Umsetzung dieser Lernziele wird im Seminar das notwendige Handwerkszeug vermittelt.

Kursleiter*in: Susann Hildebrandt, Diplom Psychologin, Iris S. Röder, Diplom Psychologin
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Erzieher*innen, Lehrer*innen, und andere beratende Berufsgruppen
Schwerpunkt:
  • Konfliktentstehung und - verläufe sowie Maßnahmen der Deeskalation
  • Konfliktklärungsgespräche führen
  • Kennenlernen von Methoden und Gesprächstechniken
  • Konfliktprävention
  • Diskussion, Erfahrungsaustausch, Einbringen eigener Fälle
Teilnahmegebühr: 320,00 €
Kategorie: Gruppe, Methode
August 2020

In dem Seminar wird grundsätzliches Wissen zu Krisen und möglicherweise auftretender Suizidalität im späten Kindes- und Jugendalter vermittelt . Die Anzeichen einer Krise zu erkennen und der Umgang mit Suizidgedanken und –äußerungen werden erarbeitet. Dabei ist es Ziel, die eigene professionelle Handlungsfähigkeit zu erhalten und passende Hilfsmöglichkeiten zur Verfügung zu haben.

Kursleiter*in: Sibylle Löschber, Diplom Psychologin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Beratungsstelle neuhland    
Zielgruppe: Lehrer*innen, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen,Psychotherapeut*innen, interessierte Fachleute
Schwerpunkt:
  • Umgang mit Suizidalität
  • Krisengespräch
Teilnahmegebühr: 160,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung
August 2020

Kreative Methoden können Prozesse beleben und Interaktionen erleichtern, körperlich und geistig in Bewegung bringen und entspannen. Ziel dieses Seminars ist es, das eigene Handlungsrepertoire zu erweitern, Kreativität und Flexibilität zu erhöhen, um die pädagogische Arbeit mit Klient*innen wirksamer und nachhaltiger werden zu lassen. Das Seminar hat Werkstattcharakter. Gemeinsam werden die verschiedenen Techniken erlebbar gemacht und auf ihre Wirksamkeit und Einsatzmöglichkeiten für die psychosoziale und pädagogische Beratung erprobt. Inhalte sind: Bewegungsübungen, Selbstregulationsübungen, Elemente aus dem pädagogischen Psychodrama, Arbeit mit Symbolen, Visualisierungstechniken.

Kursleiter*in: Marianne van Kempen, Diplom Soziologin, Supervisorin (DGSv), Theaterpädagogin
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen in psychosozialer und pädagogischer Beratung
Schwerpunkt:
  • Erprobung verschiedener Techniken im Werkstattcharakter
Teilnahmegebühr: 160,00 €
Kategorie: Methode
August 2020

Wir werden verschiedene Angststörungen anhand von Fallbeispielen vorstellen. Zur Verdeutlichung der Entstehung und Aufrechterhaltung von Ängsten arbeiten wir mit Modellen, geben Einblick in die Genogrammarbeit und nutzen Aufstellungen mit Hilfe des Familienbretts. Außerdem werden wir systemische Fragetechniken erläutern. Ganz praktisch werden Entspannungs- und Imaginationsübungen vorgestellt und eingeübt. Ziel ist es, mögliche Beziehungsdynamiken und innere Konflikte hinter einer Angststörung zu reflektieren, die Funktion der Angst zu verstehen, Übungen zur Entspannung zu erproben und erste Lösungsideen zu entwickeln.

Kursleiter*in: Debora Goessmann, Diplom Pädagogin  , Kerstin Zabel-Strzyz, Diplom Sozialpädagogin, Systemische Supervisorin, Systemische Beraterin
Zielgruppe: Ärzt*innen, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Pädagog*innen, Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen, Krankenpfleger*innen, die in Beratung und Betreuung tätig sind
Schwerpunkt:
  • Überblick über phobische Störungen nach dem ICD 10
  • Angstdynamik und Beziehungsmuster – Angst als Stabilisator der Familienstruktur?
  • Modell des psychischen Konflikts bei symptomatischen Ängsten aus der systemischen Therapie
Teilnahmegebühr: 370,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
September 2020

Fachkräfte psychosozialer und psychiatrischer Einrichtungen werden immer wieder mit spezifischen Phänomenen konfrontiert, welche sich als Trauma-Folgen entwickelt haben. Der Umgang mit diesen „Störungen“ ist oftmals eine große Herausforderung: so erfordert der Aufbau einer stabilen Arbeitsbeziehung oder der Umgang mit starken Stimmungsschwankungen, Polarisierungen, Aggressivität oder selbstverletzendem Verhalten sowohl spezifisches Wissen und Verstehen als auch eine traumasensible Handlungskompetenz.
Im Seminar geht es um beides: Zum einen um die Vermittlung traumaspezifischer Kenntnisse, z.B. zu peri- und posttraumatischer Dissoziation als psychischen Schutzmechanismus. Zum anderen liegt der Fokus auf der Beziehungs- und Kontaktgestaltung. Der Umgang auch mit „schwierigen“ Klient*innen soll durch diese Grundlagen für die Seminarteilnehmenden leichter werden.

Kursleiter*in: Claudia Ehlert, Soziologin, M. A., Supervisorin (DGSv) und Fortbildnerin mit Schwerpunkt Psycho-Traumatologie/Trauma-Pädagogik  
Zielgruppe: Mitarbeitende in Familien-, Sucht- und Jugendhilfe sowie (Sozial-) Psychiatrie
Schwerpunkt:
  • Begriffsklärung Trauma und Trauma-Folgen, Spaltung / Dissoziation erkennen und begegnen, was was schadet im Umgang mit die Trauma-Folgen zeigen? Nähe und Distanz in der Arbeitsbeziehung , Stabilisierungstechniken zur Ressourcenförderung und Distanzierung, Klärung von Praxisfragen
Teilnahmegebühr: 320,00 €
Kategorie: Trauma
September 2020

Essen oder Nicht-Essen…Psychogene Essstörungen als Bewältigungsstrategie.
Ein frühzeitiges Erkennen einer Essstörung erhöht die Chance auf Heilung, vorausgesetzt, dass eine Behandlung von Betroffenen angenommen wird. Ein sensibler aber auch konfrontativer Umgang mit Betroffenen ist unumgänglich. Die Fortbildung gibt u.a. Einblicke in Denk- und Reaktionsmuster von Betroffenen und zeigt Fallen und Chancen im Umgang mit ihnen auf.

Kursleiter*in: Sylvia Baeck, Mitbegründerin von Dick und Dünn, Buchautorin    
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen von stationären Einrichtungen, interessierte Fachleute, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Hintergründe, verschiedene Phasen, Erkennungsmerkmale und Behandlung von psychogenen Essstörungen. Umgang mit Betroffenen und Angehörigen.
  • 1.Tag Basisinformationen über Ursachen, Entstehungsverläufe, d.h. Früherkennung, Symptomatik, Folgen und Behandlung von Psychogenen Essstörungen
  • 2.Tag: Umgang mit Betroffenen und Angehörigen. Chancen und Fallen in Gesprächssituationen unter Einbezug von Fallbeispielen.
Teilnahmegebühr: 320,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
September 2020

Stress und Belastungen gehören zum Alltagsgeschäft und werden individuell sehr unterschiedlich erlebt und verarbeitet. Arbeitsverdichtung, Probleme mit Klient*innen oder Kolleg*innen, Leistungsdruck - die Anforderungen sind vielfältig und werden durch eigene innere Stressmuster und Ängste noch verstärkt.
Das Seminar bietet den Teilnehmer*innen - ausgehend von den Belastungen in ihrem Arbeitsalltag - die Möglichkeit, konstruktive Bewältigungsstrategien kennenzulernen und diese in ihre Arbeitsweise zu integrieren.

Kursleiter*in: Birgit Hinsching, Dipl. Sozialpädagogin, Supervisorin DGSv  
Zielgruppe: Menschen, die in ihrer Arbeit Belastung und Anforderungsdruck erleben und Wege positiver Stressbewältigung suchen, PsychotherapeutInnen
Schwerpunkt:
  • Äußere Stressoren und innere Antreiber
  • Wege zu mehr Gelassenheit im Alltag
  • Psychohygiene und Selbstfürsorge
  • Abgrenzung und Umgang mit eigenen Grenzen
Teilnahmegebühr: 160,00 €
Kategorie: Selbstmanagement
September 2020

Schizophrenie ist eine schwerwiegende, häufig chronisch verlaufende Erkrankung, die in ihrem Verlauf immer wieder kostenaufwändige stationäre Behandlungen notwendig macht. In den letzten Jahren mehren sich Hinweise darauf, dass ein frühzeitiges Erkennen und konsequentes Behandeln der Erkrankung, bestenfalls schon in der Frühphase („Prodromalphase“), einen positiven Einfluss auf den weiteren Krankheitsverlauf sowie die hiermit verbundenen gesundheitlichen und medizinisch-ökonomischen Folgen haben kann.
In diesem Seminar werden die Konzepte und Methoden zur Früherkennung und -behandlung der Schizophrenie dargestellt. Hierbei soll es allerdings auch um eine kritische Reflexion der Grenzen und Risiken der Früherkennung im psychiatrischen Alltag gehen und Sensibilität für mögliche Differentialdiagnosen zum schizophrenen Prodromalstadium geschaffen werden.

Kursleiter*in: Dr. rer.nat. Yehonala Gudlowski, Diplompsychologin, Psychotherapeutin  
Zielgruppe: Sozialarbeiter*innen, Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen
Schwerpunkt:
  • Konzepte und Methoden zur Früherkennung und Behandlung
  • Einschätzung unspezifischer Symptome im Prodromalstadium
Teilnahmegebühr: 160,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
September 2020

Wir erleben in den Einrichtungen immer wieder, dass sich sehr schwierige Situationen mit einzelnen Jugendlichen oder der Gruppe entwickeln, die die Mitarbeiter*innen an den Rand ihrer Möglichkeiten bringen. An Beispielen aus der konkreten pädagogischen Arbeit der Teilnehmer*innen wird diskutiert und verstehbar gemacht, welche Bedeutung der haltgebende Rahmen und die Haltung der Mitarbeiter*innen/des Teams für die Bewältigung schwieriger Situationen in der Betreuung der Jugendlichen hat und wie man die pädagogisch-therapeutische Praxis konstruktiv weiterentwickeln kann. Mit Bezug auf theoretische Kontexte wird über die Zusammenhänge zwischen pädagogisch-therapeutischem Milieu, der Bedeutung von Übertragungen in der pädagogischen Arbeit und dem Zusammenwirken von Team und Jugendlichengruppe und jedem einzelnen Jugendlichen gearbeitet.

Kursleiter*in: Claus-Peter Rosemeier, Diplom Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Leiter der Koralle – therapeutische Wohngruppen im Pestalozzi-Fröbel-Haus Berlin
Zielgruppe: Pädagogische und therapeutische Mitarbeiter*innen aus Jugendhilfeeinrichtungen; Mitarbeiter*innen des Jugendamtes; Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Pädagogisch-therapeutisches Milieu
  • Mentalisierungstheorie
  • Übertragungs-/Gegenübertragungsprozesse
  • Pädagogischer Alltag in der Gruppe
  • Teamarbeit
Teilnahmegebühr: 160,00 €
Kategorie: Methode
Oktober 2020

Verzerrungen und Störungen im Verhalten, Fühlen und Denken von Kindern und Jugendlichen haben ihren Ursprung in Störungen der Bindungsentwicklung. Bindungsstörungen sind die Folge früher Traumatisierungen, die zu Störungen der Entwicklung des Gehirns führen und im Jugend- oder Erwachsenenalter eine große Gefahr psychopathologischer Erkrankung darstellen.
Das Seminar soll Wissen über das Thema vermitteln und helfen, dies praxisnah im Umgang mit betroffenen Kindern und Jugendlichen umzusetzen.

Kursleiter*in: Jutta Rahlf- Riermeier, Diplom Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin
Zielgruppe: Psychotherapeut*innen, Fachkräfte der Jugendhilfe aus allen Bereichen
Schwerpunkt:
  • Im Fokus steht die Beziehungsgestaltung der betroffenen Kindern und Jugendlichen zu uns Professionellen.
Teilnahmegebühr: 370,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
Oktober 2020

Ziel psychosozialer Arbeit ist eine möglichst weitgehende Selbstbestimmung ihrer Klient*innen, die für Bewohner*innen der westlichen Welt in den letzten Jahrzehnten in vielfacher Hinsicht realisierbar geworden ist. Wie in allen Zeiten unterliegen wir aber weiterhin Naturgesetzen und vielfältigen gesellschaftlichen Bedingungen. Die Behauptung eines autonomen Individuums verschleiert sein gleichzeitiges beherrscht werden: intrapsychisch durch das Unbewusste, aber auch gesellschaftlich durch die Gesetze des Marktes und durch die technologische Entwicklung in einer digitalisierten Welt. Die Wirkmächtigkeit des Einzelnen hängt von der Anerkennung seines Eingebundenseins ab. Dies gilt für das Individuum, um dessen Selbstbestimmung und ihre Grenzen wie für die Begrenzung des technisch Machbaren in einem bedrohten Ökosystem. Bewusste Verantwortung als Grundlage menschlichen Lebens erfordert Anerkennung von Begrenzungen.

Kursleiter*in: Prof. Dr. med. Martin Teising, Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Lehranalytiker der Deutschen und der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung
Zielgruppe: Angehörige aller psychossozialen Berufe
Schwerpunkt:
  • Selbstbestimmung und ihre Grenzen bei: Gesundheit und Krankheit
  • Selbstbestimmung und ihre Grenzen bei: hohem Lebensalter
  • Selbstbestimmung und ihre Grenzen bei: Suizidalität
  • Psychische Grenzen
  • Geschlechtsspezifische Differenzen
Teilnahmegebühr: 185,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung
Oktober 2020

Die psychische Erkrankung eines Elternteils stellt für die Betroffenen, die gesamte Familie und in besonderem Maße für die Kinder eine äußerst belastende Situation sowie einen deutlichen Risikofaktor für eine gesunde Entwicklung dar. Geeignete und früh ansetzende Hilfen sind aus diesem Grund von großer Bedeutung. Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und des Gesundheitswesens, die mit diesen Familien arbeiten, sind demzufolge in besonderer Weise gefordert. Kinder psychisch kranker Eltern sind eine Hochrisikogruppe für psychische Erkrankungen. Die Fortbildung informiert über den aktuellen Stand der High-Risk- und der Resilienzforschung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der alters- und entwicklungsgerechten Information zu psychischen Erkrankungen, insbesondere Depression, Persönlichkeitsstörungen vom Typ Borderline und/oder Schizophrenie.

Kursleiter*in: Ines Andre-Korkor, Diplom Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin  
Zielgruppe: Fachkräfte im sozialen und gesundheitheitsmedizinischen Bereich, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Ergebnisse der High-Risk- und Resilienzforschung
  • Psychoedukative Interventionen für Kinder und Jugendliche
Teilnahmegebühr: 185,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
Oktober 2020

Die unreifen Formen der Aggression, die dazu führen, sich selbst oder andere psychisch und/oder körperlich zu verletzen, haben ihren häufigsten Ursprung in einer Störung der frühen Selbstregulationsentwicklung innerhalb des entwicklungspsychologischen Aufbaus von Bindung. Unsichere und traumatische Bindungsprozesse beinträchtigen die Kontaktfähigkeit und das Selbstempfinden des Kindes. Emotionale Regulation und Bindungserfahrungen bedürfen einer Nachreifung, deren Grundlagen in diesem Seminar erfahren werden. Dies ist die Basis um den emotionalen Kreislauf der eskalierenden Aggression zu verstehen und geeignete vorbeugende und gegenwärtige Interventionen anzuwenden. Teil dieser Intervention ist die eigene Haltung in Bezug auf Klient*innen und sich selbst, die Bindungskommunikation und die Vermeidung sekundärer Frustrationen. Ziel dieser Interventionen ist auch die Entlastung der Helfer*innen, indem sie durch Selbstanbindung die eigenen Alarmgefühle minimieren und kontrollieren können.

Kursleiter*in: Jutta Rahlf- Riermeier, Diplom Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Erzieher*innen, Lehrer*innen, und andere beratende Berufsgruppen
Schwerpunkt:
  • Kinder und Jugendliche mit ihren Aggressionen verstehen
  • Der biologische und psychologische Sinn von Aggression. Wem dient sie und wodurch wird sie ausgelöst?
  • Aggression die keiner versteht braucht Aggressions-Flüsterer
  • Bindungs-Intervention und Bindungs-Kommunikation werden erfahren und angewendet
Teilnahmegebühr: 370,00 €
Kategorie: Aggression, Selbstmanagement
November 2020

Dieses Training vermittelt Ihnen Werkzeuge, die Ihr Leben als Führungskraft erleichtern können. Erwünschtes Ergebnis der Weiterbildung ist selbst-bewusste Führungskompetenz und eine gefestigte proaktive Haltung.
Gut vorbereitet, kraftvoll und konzentriert auf das Wesentliche ergibt sich für Sie eins aus dem anderen. Mitarbeitende denken mit und unterstützen, Sie erhalten zeitnah Rückmeldungen aus den Prozessen und genießen den „Flowstate“.
Auf der Ebene der Arbeitsmittel trainieren wir Zeitmanagement und klares Kommunizieren, den Weg zum Wesentlichen. Auf der sozialen Ebene üben wir zielbewusstes Handeln in Konflikten und effektive Kooperation. Und für Sie persönlich geht es um gesunde Selbstführung.
Wir werden über Vision, Zweck und strategische Ausrichtung Ihrer Organisation arbeiten, uns mit systemischer Gesundheit beschäftigen und angemessenes Empowerment und Selbstorganisation von Mitarbeitenden reflektieren.
Wir arbeiten in einer aktivierenden Mischung aus praktischem Erproben, Input und Reflexion in der Gruppe.

Kursleiter*in: Heiner von Viebahn, Supervisor DGSV, Sozialpädagoge, Organisationsberater
Zielgruppe: Führungskräfte der Sozialwirtschaft
Schwerpunkt:
  • Proaktives Handeln
  • Systemische Gesundheit
  • Organisationales Lernen
Teilnahmegebühr: 370,00 €
Kategorie: Selbstmanagement
November 2020

Im Kontext von psychosozialer Arbeit ist die Beziehungsgestaltung zu unseren Klient*innen sowohl im stationären als auch im ambulanten Setting immer wieder eine Herausforderung für uns Professionelle in den helfenden Berufen. Wir sind oft mit Wünschen und Sehnsüchten jedoch auch mit Ablehnung und Feindseligkeit uns gegenüber konfrontiert. Dann fragen wir uns, wieviel Nähe tut dem Klient*innen gerade gut und wo ist Abgrenzung notwendig. Manchmal jedoch sind wir verstrickt, so dass wir erst im Nachhinein bemerken, dass über unsere Grenzen gegangen wurde oder wir die Grenzen der Klient*innen verletzt haben.
Um unseren Klient*innen ein gesundes Beziehungsangebot machen zu können, ist es wichtig unser Nähe- und Distanzverhalten zu reflektieren. In dieser Fortbildung wollen wir die Möglichkeit geben, die Haltung bezüglich Nähe und Distanz zu den Klient*innen anzuschauen und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Dies wollen wir auch mit Hilfe von praktischen Übungen tun.
Gerne können auch eigene Fälle mitgebracht werden.

Kursleiter*in: Gerlinde Huber, Diplom Pädagogin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Dewi Försterling, Diplom Sozialpädagogin
Zielgruppe: Fachkräfte von psychosozialen Einrichtungen
Schwerpunkt:
  • Kommunikation
  • Nähe-Distanz und Ich-Bildung
  • Zugang zu eigenen Handlungsstrategien
  • Professionelles Rollen- und Selbstverständnis
Teilnahmegebühr: 160,00 €
Kategorie: Selbstmanagement
November 2020

Obwohl sich das Zusammenleben der Jugendlichen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen im Wesentlichen in Gruppen abspielt, ist die Auseinandersetzung mit den Schwierigkeiten und Vorzügen der konkreten Arbeit mit der Gruppe in diesem Arbeitsfeld eher im Hintergrund.
Auch wenn die Jugendlichen als Einzelne aufgenommen und individuell betreut werden, so ist im Alltagsleben der Einrichtungen und in der Entwicklung der Jugendlichen der Kontakt zu Gleichaltrigen in unterschiedlichen Gruppenkonstellationen von wesentlicher Bedeutung. Die pädagogische und therapeutische Arbeit mit der Jugendlichengruppe stellt die Teams häufig vor große Anforderungen und ist zugleich unvermeidbar vom „Team als Gruppe“ zu bewältigen.
Wir behandeln die Themen Verständnis für Gruppenprozess, Gruppendynamik und setzen einen Schwerpunkt in hilfreichen Interventionen und Strategien der praktischen Arbeit. Auch die Wechselwirkungen zwischen Betreuerteam, Therapeut*in/Psycholog*in und Jugendlichen wird bearbeitet.

Sie bekommen praxisbezogene theoretische Hintergründe zu Gruppenprozessen. Es wird die Möglichkeit geben, anhand von eigenen Beispielen der Teilnehmer*innen konkret am „Gruppen-Thema“ zu arbeiten.

Kursleiter*in: Anke Rabe, Diplom Sozialpädagogin, psychoanalytisch-interaktionelle Gruppenpsychotherapeutin, Claus-Peter Rosemeier, Diplom Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Leiter der Koralle – therapeutische Wohngruppen im Pestalozzi-Fröbel-Haus Berlin
Zielgruppe: Soziapädagog*innen, Erzieher*innen, Therapeut*innen, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Gruppenprozesse und Gruppendynamik
  • Hilfreiche Interventionen und Strategien
  • Wechselwirkung Betreuerteam und Jugendliche
Teilnahmegebühr: 185,00 €
Kategorie: Gruppe
November 2020

Durch traumatische Einzelereignisse oder durch langfristig schädigende Bindungserfahrungen können regressive Schemata und Subjekt-Objekt-Konstellationen entstehen, die in Belastungssituationen der Gegenwart aktualisiert werden und den Gegenwartsbezug überlagern, verfälschen oder gar aufheben. Dies bedarf spezifischer Behandlungsmethoden, die regressiven States entgegensteuern. Vermittelt wird die „Arbeit mit dem Inneren Kind“ als ein klinisch bewährtes Vorgehen.

Kursleiter*in: Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse, Prof. Dr. med.,  Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Universität Kassel, Autor diverser Sachbücher
Zielgruppe: Psycholog*innen, Ärzt*innen, Sozialpädagog*innen,Psychotherapeut*innen mit entsprechendem Arbeitsschwerpunkt
Schwerpunkt:
  • Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung
  • Borderline-Persönlichkeitsstörung
  • Bindungsstörung Typ-D
  • Aktive Gestaltung der therapeutischen Beziehung
  • Arbeit mit dem Inneren Kind
Teilnahmegebühr: 185,00 €
Kategorie: Trauma
November 2020

1.Tag: Leidet ein Elternteil unter einer unbehandelten Borderline-Störung, bedeutet dies für das Kind ein erhöhtes Risiko, selber psychisch zu erkranken. Mütter mit einer BPS (Borderline Persönlichkeitsstörung) bringen sich selbst und andere leicht an Grenzen. Es kommt häufig zu Überforderungs- und Versagensgefühlen bei Klient*innen und Professionellen. Das Kindeswohl nicht aus dem Blickfeld rücken zu lassen ist ebenfalls für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Am ersten Tag dieser Fortbildung sollen Grundwissen über die Erkrankung und ihre Auswirkung auf das Kindeswohl sowie praxisnahe Anregungen und Strategien vermittelt werden.

2.Tag: Es wird ein Einblick in die Gruppenarbeit mit Müttern mit Borderline-Störung geboten. Ausgehend von den Erfahrungen aus der praktischen Arbeit mit BPS-Müttern entwickelten Therapeutinnen und Wissenschaftlerinnen ein Trainingsprogramm. Das Training integriert Ansätze aus der DBT und Elterntraining und soll hier vorgestellt werden. Exemplarisch werden einige Teile des Trainings durchgeführt, um therapeutisch wirksame Didaktik und Haltung zu vermitteln.

Kursleiter*in: Claudia Kertzscher, Diplomsozialpädagogin, Johanna Gabriel, Diplom Psychologin
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen, Psychotherapeut*innen, Erzieher*innen und andere therapeutisch und beraterisch tätige Berufsgruppen an der Schnittstelle zwischen Jugend- und Erwachsenenhilfe
Schwerpunkt:
  • 1. Tag: Vermittlung von Hintergrundwissen, hilfreichen Grundprinzipien und Strategien für die praktische Arbeit mit Müttern kleiner Kinder, die unter einer Borderlinestörung leiden
  • 2. Tag: Vorstellung eines spezialisierten Gruppentrainings für Borderline-Mütter und Kinder
Teilnahmegebühr: 320,00 €
Kategorie: Methode, Psychische Erkrankung
November 2020

Suizidandrohungen -in offener oder versteckter Form- und Selbstverletzungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen können bei Helfer*innen heftige Gefühle der Besorgnis und Angst um die Betroffenen auslösen, sie unter starken Handlungsdruck setzen oder hilflos und wütend machen. Eine einzelne „suizidale Krise“ bei jungen Menschen kann, wenn sie nicht richtig verstanden und beantwortet wird, zu immer wiederkehrendem suizidalen Verhalten führen. Was ist hilfreich und notwendig im Umgang mit solchen Jugendlichen und jungen Erwachsenen? Wie können Helfer*innen schwierige Situationen richtig einschätzen und dabei auf sich selbst achten, um hilfreiche Krisenbegleiter*innen zu sein? Ziel des Seminars soll sein, in die Problematik Suizidgefährdung einzuführen, mögliche Ängste und Hemmschwellen abzubauen und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Kursleiter*in: Eva Kohler, Diplom Pädagogin, Sozialtherapeutin, Leiterin TWG neuhland, Marco Saal, Diplom Sozialpädagoge
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen aus (sozial-)psychiatrischen, pädagogischen und therapeutischen Einrichtungen für Jugendliche und junge Erwachsene, Psychotherapeut*innen sowie andere am Thema Interessierte
Schwerpunkt:
  • Erklärungsansätze/Hintergründe f. Suizidalität
  • Signale und Anzeichen für Suizidgefährdung
  • Umgang mit den eigenen Gefühlen als Helfer*in
  • Handlungsmöglichkeiten und praktisches Handwerkszeug im Umgang mit Suizidalität
Teilnahmegebühr: 320,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung
November 2020
23.11.2020 - 24.11.2020

Sekundärtraumatisierung

Nach Expertenmeinung leiden professionelle Helfer*innen häufig an Traumata, ohne die zu Grunde liegenden Ereignisse selbst erlebt zu haben. Sie können von Gefühlen, die in der Begegnung mit traumatisierten Menschen ausgelöst werden, geradezu überwältigt sein. In der Resonanz hat das Trauma „ansteckende“ Wirkung und löst Belastungen aus, die als Sekundärtraumatisierung bezeichnet werden. Symptome einer sekundären Traumatisierung können ähnlich einer primären Traumatisierung sein: Diese sind u.a.: Gefühle von Erschöpfung, Müdigkeit, Zweifel am Sinn der Arbeit, Schlafstörungen, Reizbarkeit, sich taub fühlen und keine Freude mehr empfinden. Ziel des Seminars: Wahrnehmen und Erkennen von Traumatisierungen und Erproben von Techniken zur Bewältigung und Prävention von Sekundärtraumatisierung. Ausgehend von den Erfahrungen der Teilnehmer*innen wird die eigene praktische Psychohygiene im Mittelpunkt stehen.

Kursleiter*in: Marianne van Kempen, Diplom Soziologin, Supervisorin (DGSv), Theaterpädagogin
Zielgruppe: Fachkräfte in der pädagogischen und psychologischen Betreuungs- und Beratungsarbeit
Schwerpunkt:
  • Wahrnehmen und Erkennen von Traumatisierungen
  • Erproben von Techniken zur Bewältigung und Prävention von Sekundärtraumatisierung
  • Ausgehend von den Erfahrungen der Teilnehmer*innen wird die eigene praktische Psychohygiene im Mittelpunkt stehen
Teilnahmegebühr: 320,00 €
Kategorie: Trauma
November 2020

Das Angebot richtet sich an professionelle Helfer*innen, die mit Borderline-Symptomatiken bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen konfrontiert sind. Der Schwerpunkt der praxisorientierten Fortbildung liegt auf der Psychodynamik, der Beziehungsgestaltung und dem Übertragungsgeschehen in der Arbeit mit dieser Klientel. Wie können diese jungen Menschen ausgehalten und gehalten werden? Wann zeigen sich Grenzen auf? Wie können Professionelle und Teams mit den manchmal extremen Belastungssituationen umgehen?

Kursleiter*in: Sigrid Meurer, Diplom Psychologin, psychologische Psychotherapeutin, systemische Familientherapeutin, Psychotraumatherapie, Beratungsstelle neuhland
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen im ambulanten und stationären psychosozialen Bereich für Jugendliche und junge Erwachsene, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Verständnis der Psychodynamik der Borderline-Symptomatik
  • Beziehungsgestaltung
  • Übertragungsgeschehen und Grenzen
  • Übertragungsgeschehen und Grenzen, Belastungssituationen bei den Professionellen Helfern
Teilnahmegebühr: 160,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
Dezember 2020

Die Suizidraten steigen mit dem Lebensalter und sind bei alten Männern besonders hoch. Es werden die bio- psycho-sozialen Risikofaktoren der Suizidalität Älterer vorgestellt und ein Konzept zum Verständnis intrapsychischer Prozesse entwickelt. Davon ausgehend werden Grundlagen für eine tiefenpychologisch fundierte Krisenintervention abgeleitet, mit zahlreichen Fallbeispielen illustriert und ethische Aspekte diskutiert.

Kursleiter*in: Prof. Dr. med. Martin Teising, Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Lehranalytiker der Deutschen und der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen, die in Krisensituationen für alte Menschen beratend und therapeutisch tätig sind, z.B. Sozialpädagog*innen, Psychologische Psychotherapeut*innen, Ärzt*innen
Schwerpunkt:
  • Verständnis suizidaler Psychodynamik insbesondere im Alter
  • Umgang mit Betroffenen mit Reflexion eigener Reaktionen
  • Ethische Fragen
Teilnahmegebühr: 185,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung
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