< Juli 2019 >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31        
August 2019

In dem Seminar wird grundsätzliches Wissen zu Krisen und möglicherweise auftretender Suizidalität im späten Kindes- und Jugendalter vermittelt . Die Anzeichen einer Krise zu erkennen und der Umgang mit Suizidgedanken und –äußerungen werden erarbeitet. Dabei ist es Ziel, die eigene professionelle Handlungsfähigkeit zu erhalten und passende Hilfsmöglichkeiten zur Verfügung zu haben.

Kursleiter*in: Sibylle Löschber, Diplom Psychologin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Beratungsstelle neuhland    
Zielgruppe: Lehrer*innen, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen,Psychotherapeut*innen, interessierte Fachleute
Schwerpunkt:
  • Umgang mit Suizidalität
  • Krisengespräch
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung
August 2019

Wir werden verschiedene Angststörungen anhand von Fallbeispielen vorstellen. Zur Verdeutlichung der Entstehung und Aufrechterhaltung von Ängsten arbeiten wir mit Modellen, geben Einblick in die Genogrammarbeit und nutzen Aufstellungen mit Hilfe des Familienbretts. Außerdem werden wir systemische Fragetechniken erläutern. Ganz praktisch werden Entspannungs- und Imaginationsübungen vorgestellt und eingeübt. Ziel ist es, mögliche Beziehungsdynamiken und innere Konflikte hinter einer Angststörung zu reflektieren, die Funktion der Angst zu verstehen, Übungen zur Entspannung zu erproben und erste Lösungsideen zu entwickeln.

Kursleiter*in: Debora Goessmann, Diplom Pädagogin  , Kerstin Zabel-Strzyz, Diplom Sozialpädagogin, Systemische Supervisorin, Systemische Beraterin
Zielgruppe: Ärzt*innen, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Pädagog*innen, Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen, Krankenpfleger*innen, die in Beratung und Betreuung tätig sind
Schwerpunkt:
  • Überblick über phobische Störungen nach dem ICD 10
  • Angstdynamik und Beziehungsmuster – Angst als Stabilisator der Familienstruktur?
  • Modell des psychischen Konflikts bei symptomatischen Ängsten aus der systemischen Therapie
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
August 2019

Die Sprache der Kinder ist das Spiel. Sind sie voller Ängste, wenn ihre Spiellust reduziert wird. Sie erstarren immer mehr und gleiten in eine Depression ab. Oder aber sie wehren diese Angst ab und werden aggressiv. Kinder agieren ihre Depression anders aus als Jugendliche. In der Fachliteratur wird wenig auf diese Unterschiede eingegangen.
Wir wollen uns in diesem Seminar mit den Unterschieden von Ängsten und Depression bei Kindern und Jugendlichen beschäftigen, uns mit den kindlichen Entwicklungsphasen und deren Krisen auseinandersetzen und Handlungsschritte für schwierige Situationen erarbeiten.  

Kursleiter*in: Hilde Gött, Dipl. Soz. Päd., Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Psychodramatrainerin, Supervisorin, Vorsitzende des Psychodrama Instituts für Europa e.V    
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen, Psycholog*innen, Berater*innen,Psychotherapeut*innen und andere soziale Berufe
Schwerpunkt:
  • Im Fokus steht die Beziehungsgestaltung der betroffenen Kindern und Jugendlichen zu uns Professionellen.
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
August 2019

Die psychosoziale Arbeit stellt uns fast täglich vor neue Herausforderungen. Oft gelingt es uns durch Erfahrungen, Kompetenzen und Intuition Prozesse gelingend zu gestalten – trotzdem bleibt ein ungeklärter Rest, der Kräfte und manchmal auch Motivation raubt. Um im Sturm nicht unterzugehen wird in dieser Veranstaltung durch die Möglichkeit und Grundhaltung der Mediation ein erfolgreiches Konzept vermittelt. Dieses Seminar möchte befähigen, eigene emotionale Verstrickungen und Muster zu erkennen und für die Zusammenarbeit mit der Klientel einen Rettungsring gegen innere und äußere Ohnmacht und Hilflosigkeit auszuprobieren. 

Kursleiter*in: Hartwig Taege,  Dipl.-Kfm., Systemischer Coach (DGfC), Mediator (DAA), Nicole Marschner,  Dipl. Sozialpädagogin, Systemische Psychotherapeutin    
Zielgruppe: Sozialarbeiter*innen, Therapeut*innen, Psycholog*innen, weitere soziale Berufsgruppen
Schwerpunkt:
  • Gewonnenen Erkenntnisse eines Konflikts analysieren, strukturieren und aufarbeiten
  • Sein Gegenüber verstehen, ohne ihn bejahen zu müssen
  • Neue Handlungsoptionen ausprobieren
  • Raum für Selbstreflektion
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Methode
August 2019

Durch Menschenhand verursachte Traumata wie Folter, Kriegserlebnisse, Haft und sexualisierte Gewalt hinterlassen meist lebenslange psychische Folgeschäden bei den Opfern. Viele der in Europa ankommenden Flüchtlinge sind davon betroffen und bedürfen einer spezialisierten Versorgung. Das Seminar vermittelt, wie eine traumareaktive Symptomatik erkannt werden kann und welchen Umgang ich als Sozialberufler*in in Krisensituationen mit den betroffenen Menschen finden kann. Wie beeinflussen die sozialen Rahmenbedingungen im Exil die Symptomatik und die Behandlung von Geflüchteten? Wie können soziale, psychotherapeutische und psychiatrische Hilfen sinnvoll miteinander verknüpft werden um adäquate Hilfen installieren zu können? Dies sind Fragen, die bearbeitet werden. Auch die Belastungen der Helfer*innen im Kontakt mit traumatisierten Klienten  und der Schutz vor Burnout und Sekundärtraumatisierung wird thematisiert.

Kursleiter*in: Claudia Kruse, Diplom-Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin    
Zielgruppe: Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und andere professionelle Helfer*innen in der Versorgung von Flüchtlingen.
Schwerpunkt:
  • Der Workshop soll Wissen zur traumareaktiven Symptomatik und den interdisziplinären Hilfsmöglichkeiten unter Berücksichtigung von kulturspezifischen Aspekten vermitteln.
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Interkulturelle Kompetenz, Trauma
August 2019

Wir erleben in den Einrichtungen immer wieder, dass sich sehr schwierige Situationen mit einzelnen Jugendlichen oder der Gruppe entwickeln, die die Mitarbeiter*innen an den Rand ihrer Möglichkeiten bringen. An Beispielen aus der konkreten pädagogischen Arbeit der Teilnehmer*innen wird diskutiert und verstehbar gemacht, welche Bedeutung der „haltgebende Rahmen“ und die Haltung der Mitarbeiter*innen/des Teams für die Bewältigung schwieriger Situationen in der Betreuung der Jugendlichen hat und wie man die pädagogisch-therapeutische Praxis konstruktiv weiterentwickeln kann. Mit Bezug auf theoretische Kontexte wird über die Zusammenhänge zwischen pädagogisch-therapeutischem Milieu, der Bedeutung von Übertragungen in der pädagogischen Arbeit und dem Zusammenwirken von Team und Jugendlichengruppe und jedem einzelnen Jugendlichen gearbeitet.

Kursleiter*in: Claus-Peter Rosemeier, Diplom Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Leiter der Koralle – therapeutische Wohngruppen im Pestalozzi-Fröbel-Haus Berlin
Zielgruppe: Pädagogische und therapeutische Mitarbeiter*innen aus Jugendhilfeeinrichtungen; Mitarbeiter*innen des Jugendamtes; Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Haltgebender Rahmen; pädagogisch-therapeutisches Milieu; Mentalisierungstheorie, Übertragungs-/Gegenübertragungsprozesse; pädagogischer Alltag in der Gruppe; Teamarbeit
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Methode
September 2019

Verzerrungen und Störungen im Verhalten, Fühlen und Denken von Kindern und Jugendlichen haben ihren Ursprung in Störungen der Bindungsentwicklung. Bindungsstörungen sind die Folge früher Traumatisierungen, die zu Störungen der Entwicklung des Gehirns führen und im Jugend- oder Erwachsenenalter eine große Gefahr psychopathologischer Erkrankung darstellen.
Das Seminar soll Wissen über das Thema vermitteln und helfen, dies praxisnah im Umgang mit betroffenen Kindern und Jugendlichen umzusetzen.

Kursleiter*in: Jutta Rahlf- Riermeier, Diplom Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin
Zielgruppe: Psychotherapeut*innen, Fachkräfte der Jugendhilfe aus allen Bereichen
Schwerpunkt:
  • Im Fokus steht die Beziehungsgestaltung der betroffenen Kindern und Jugendlichen zu uns Professionellen.
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
September 2019

Aggressives Verhalten von Klienten, die eigentlich Unterstützung suchen, kommt im Beratungsalltag immer wieder vor - unterschwellig oder offen. Es reicht von geringschätzigen Gesten über deutlich abwehrende und abwertende Äußerungen bis hin zu tätlichen Angriffen. Solche destruktiven Anteile im Verhalten von Klienten verunsichern Mitarbeitende, belasten die Arbeitsbeziehung und erschweren es, eine ressourcenfördernde Arbeitshaltung beizubehalten. Gefühle von Scheitern und Frustration stellen sich insbesondere dann ein, wenn zuvor ein guter Verlauf bestand. Im Seminar geht es zunächst um die Vermittlung von Erklärungsansätzen aus der Trauma-Forschung zu Hintergründen und Funktionen von destruktiven Verhaltensweisen. Anschließend werden Möglichkeiten des Umgangs mit ihnen erarbeitet und erprobt: Wie werden destruktive Verhaltensweisen so besprechbar, dass sie immer weniger gezeigt werden müssen? Wie können Aggressionen - die der Klienten wie auch die eigenen – im Beratungsalltag konstruktiv genutzt werden? Ziel ist die Förderung von Sicherheit für Mitarbeitende wie für Klienten.

Kursleiter*in: Claudia Ehlert, Soziologin, M. A., Supervisorin (DGSv) und Fortbildnerin mit Schwerpunkt Psycho-Traumatologie/Trauma-Pädagogik  
Zielgruppe: Mitarbeitende von Sucht-, Familien-, Jugendhilfe sowie (Sozial-) Psychiatrie, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Zugänge zum Thema Aggression
  • Kenntnisse aus der Trauma-Forschung zu Abspaltungsprozessen und destruktivem Verhalten / „Täter-loyale Anteile“
  • Wie kann Stabilisierung gelingen, wenn innere Anteile von Klientinnen diese ablehnen?
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Aggression
September 2019

Tag 1:

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und andere Traumafolgestörungen bei Bürgerkriegsflüchtlingen und Folterüberlebenden: Immer mehr Menschen fliehen aus Bürgerkriegsländern zu uns. Sie sind durch das Erlebte besonders vulnerabel. Es wird davon ausgegangen, dass 40 – 70% aller Menschen, die von Menschenhand verursachte Gewalt erfahren haben oder Zeuge von Gewalt wurden, an einer  Traumafolgestörung erkranken. Diese zu erkennen und geeignete Umgangsformen für die Helfer*innen zu erlangen ist Ziel dieses workshops. Folgende Themen werden heraus gearbeitet:
Wie und bei wem entsteht eine PTBS?
Was sind die Symptome?
Welche Komorbiditäten gibt es?
Wie gehen wir mit Klient*Innen um, die unter Traumafolgestörungen leiden?
Welchen Einfluß hat diese Erkrankung auf  das soziale Netz und die Helfer*innen?
Gibt es Heilung?
Anhand von Fallbeispielen werden die o.g. Punkte besprochen und diskutiert.

Tag 2: Anhand von praktischen Fallbeispielen der Teilnehmenden oder der Trainerin wird die Reflexion eigener und fremder Wertesysteme, Verhaltensweisen, emotionaler Reaktionen angeregt. Ein wesentliches Lernziel in der interkulturellen Arbeit ist es, mit dem Bewusstsein für das eigene Wertesystem und die eigenen Kulturstandards die fremde Kultur mit ihrem Ritualen, Symbolen, Übereinkünften, Verhaltensmustern und emotionalem Ausdruck erkennen und verstehen zu können. Dabei werden die interaktionellen Aspekte des Zusammentreffens verschiedener Kulturen fokussiert.


Kursleiter*in: Claudia Kruse, Diplom-Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin    
Zielgruppe: Psychosoziale Berufsgruppen, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Tag 1: Diagnosen bei und Behandlung/Betreuung von Bürgerkriegsflüchtlingen und Migrant*innen unter Berücksichtigung kulturspezifischer Hintergründe
  • Tag 2: Sensibilisierung für interkulturelles Arbeiten
  • Verbesserung der beruflichen Handlungssicherheit in der Arbeit mit Klient*innen aus fremden Kulturkreisen
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Interkulturelle Kompetenz, Trauma
September 2019

Wie können wir auf Anforderungen von außen reagieren, ohne den Kontakt zu verlieren und „auszusteigen“? Welche Strategien haben wir, wenn wir Grenzüberschreitungen erleben, oder uns überfordert fühlen? Grenzen zu setzen hat nicht nur etwas mit „Nein“ sagen zu tun. Es bedarf eines inneren Raumes, aus dem heraus wir Bedürfnisse und Prioritäten wahrnehmen und kommunizieren können. Was unterstützt uns, in diesem Raum präsent zu sein? Wie können wir Grenzen setzen und zugleich im Kontakt bleiben mit dem, was uns begegnet?

Kursleiter*in: Birgit Hinsching, Dipl. Sozialpädagogin, Supervisorin DGSv l
Zielgruppe: Interessierte aus sozialen Berufsfeldern
Schwerpunkt:
  • Konzepte zu Kontakt und Grenzen, Abwehrstrategien, Präsenz und Gewahrsein
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Selbstmanagement
September 2019

Stark geschminkt, enge Klamotten, zu tiefer Ausschnitt! Mädchen, die mit allen Mitteln auffallen (wollen), die mit ihrem Äußeren, mit ihrem Auftritt anecken und Aufmerksamkeit erregen. Eltern, soziales Umfeld und bisweilen auch das Hilfesystem sind oft hilflos und empört. In einer Gemengelage aus Schamgefühlen und Wut, Trauer und der Überzeugung, im Grunde nichts wert zu sein, scheint für die betreffenden Mädchen das vertraute Muster, sich hinter einem provokanten Auftreten zu verstecken und scheinbar Macht über Sexualität ausüben zu können, vordergründig ein Gefühl der Sicherheit und Stabilisierung zu vermitteln. Selten beeinflusst ein Verhalten von Jugendlichen so sehr das professionelle Handeln der Akteure des Hilfesystems wie diese Symptomatik. Männliche Helfer werden dabei extrem mit ihren eigenen Werten und Normen und mit ihrem eigenen Blick auf Sexualität konfrontiert. Wie männliche Fachkräfte dieser Situation mit einer klaren pädagogisch-professionellen Haltung begegnen können, soll in der Fortbildung vor dem Hintergrund der jeweiligen geschlechtsspezifischen Anforderungen erarbeitet werden. Wir wollen gemeinsam mit Ihnen nach Ursachen für sexualisiertes Auftreten von Mädchen suchen, über dessen Folgen auf unterschiedlichen Ebenen diskutieren und angemessene, für jeden umsetzbare Interventionsmöglichkeiten erarbeiten.

Kursleiter*in: Dorothea Zimmermann, Psychologische Kinder- und Jugendlichentherapeutin, Traumatherapeutin, Supervisorin, Mädchennotdienst Wildwasser e.V., Sebastian Moritz, Diplom Sozialpädagoge, Supervisor, Systemischer Therapeut
Zielgruppe: Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen und weitere interessierte Berufsgruppen
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Methode, Selbstmanagement
September 2019
19.09.2019 - 20.09.2019

Sekundärtraumatisierung

Nach Expertenmeinung leiden professionelle Helfer*innen häufig an Traumata, ohne die zu Grunde liegenden Ereignisse selbst erlebt zu haben. Sie können von Gefühlen, die in der Begegnung mit traumatisierten Menschen ausgelöst werden, geradezu überwältigt sein. In der Resonanz hat das Trauma „ansteckende“ Wirkung und löst Belastungen aus, die als Sekundärtraumatisierung bezeichnet werden. Symptome einer sekundären Traumatisierung können ähnlich einer primären Traumatisierung sein: Diese sind u.a.: Gefühle von Erschöpfung, Müdigkeit, Zweifel am Sinn der Arbeit, Schlafstörungen, Reizbarkeit, sich taub fühlen und keine Freude mehr empfinden. Ziel des Seminars: Wahrnehmen und Erkennen von Traumatisierungen und Erproben von Techniken zur Bewältigung und Prävention von Sekundärtraumatisierung. Ausgehend von den Erfahrungen der Teilnehmer*innen wird die eigene praktische Psychohygiene im Mittelpunkt stehen.

Kursleiter*in: Marianne van Kempen, Diplom Soziologin, Supervisorin (DGSv), Theaterpädagogin
Zielgruppe: Fachkräfte in der pädagogischen und psychologischen Betreuungs- und Beratungsarbeit
Schwerpunkt:
  • Wahrnehmen und Erkennen von Traumatisierungen
  • Erproben von Techniken zur Bewältigung und Prävention von Sekundärtraumatisierung
  • Ausgehend von den Erfahrungen der Teilnehmer*innen wird die eigene praktische Psychohygiene im Mittelpunkt stehen
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Trauma
September 2019

Das Seminar vermittelt grundsätzliches Wissen über Krisenintervention und den Umgang mit suizidalen Menschen in psychosozialen Arbeitsfeldern. Insbesondere hat es zum Ziel, die Teilnehmenden in Ihrer Einschätzung von Suizidalität zu stärken und ihre Handlungskompetenz für den Umgang mit suizidalen Menschen zu erweitern. Themenschwerpunkte sind das Einschätzen der aktuellen Suizidalität, das Verständnis verschiedener Formen von Krisen und Suizidalität und die Grundprinzipien des Umgangs mit Menschen in Krisen und suizidalen Menschen.

Kursleiter*in: Dr. med. Ulrike Wegner, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie,  Arche München
Zielgruppe: Fachkräfte in psychosozialen und gesundheitlichen Arbeitsgebieten
Schwerpunkt:
  • Einschätzen von Suizidalität
  • Formen von Krisen und Suizidalität
  • Grundprinzipien des Umgangs mit Menschen in Krisen und suizidalen Menschen
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung
Oktober 2019

Situationen, die uns herausfordern, an die Grenzen unseres pädagogischen Handlungsrepertoires bringen, gibt es viele in der pädagogischen Arbeit mit Jungen.
Um konkretes Verhalten von Jungen zu verstehen hilft es sich klar zu machen, dass Männlichkeit sie mit einem Set an Anforderungen konfrontiert, zu denen sie sich verhalten müssen, z.B.die Erwartung, souverän zu sein.
Viele dieser Anforderungen stehen im Widerspruch zu Erwartungen, die ihnen in sonstigen Feldern ihres Alltags begegnen – ob Elternhaus, Schule, Ausbildung oder pädagogische Einrichtungen.
Im ersten Teil des Tages wird das Konzept der  „Männlichkeitsanforderungen“ und ein kurzer Überblick auf aktuelle Resultate der Jungenforschung und deren pädagogische Implikationen vorgestellt werden.
Im zweiten Teil werden wir an konkreten Praxisfällen arbeiten.

Kursleiter*in: Michael Hackert, Diplom Pädagoge, Systemischer Berater, Dissens e.V.  
Zielgruppe: Soziale Berufsgruppen, die mit Jungen arbeiten, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Herausforderndes Jungenverhalten: ADHS
  • Aggression
  • Marginalisierte Männlichkeit
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Jungen-/Männerarbeit
Oktober 2019

Suizidandrohungen -in offener oder versteckter Form- und Selbstverletzungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen können bei Helfer*innen heftige Gefühle der Besorgnis und Angst um die Betroffenen auslösen, sie unter starken Handlungsdruck setzen oder hilflos und wütend machen. Eine einzelne „suizidale Krise“ bei jungen Menschen kann, wenn sie nicht richtig verstanden und beantwortet wird, zu immer wiederkehrendem suizidalen Verhalten führen. Was ist hilfreich und notwendig im Umgang mit solchen Jugendlichen und jungen Erwachsenen? Wie können Helfer*innen schwierige Situationen richtig einschätzen und dabei auf sich selbst achten, um hilfreiche Krisenbegleiter*innen zu sein? Ziel des Seminars soll sein, in die Problematik Suizidgefährdung einzuführen, mögliche Ängste und Hemmschwellen abzubauen und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Kursleiter*in: Eva Kohler, Diplom Pädagogin, Sozialtherapeutin, Leiterin TWG neuhland, Marco Saal, Diplom Sozialpädagoge
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen aus (sozial-)psychiatrischen, pädagogischen und therapeutischen Einrichtungen für Jugendliche und junge Erwachsene, Psychotherapeut*innen sowie andere am Thema Interessierte
Schwerpunkt:
  • Erklärungsansätze/Hintergründe f. Suizidalität
  • Signale und Anzeichen für Suizidgefährdung
  • Umgang mit den eigenen Gefühlen als Helfer*in
  • Handlungsmöglichkeiten und praktisches Handwerkszeug im Umgang mit Suizidalität
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung
Oktober 2019

Die Suizidraten steigen mit dem Lebensalter und sind bei alten Männern besonders hoch. Es werden die bio- psycho-sozialen Risikofaktoren der Suizidalität Älterer vorgestellt und ein Konzept zum Verständnis intrapsychischer Prozesse entwickelt. Davon ausgehend werden Grundlagen für eine tiefenpychologisch fundierte Krisenintervention abgeleitet, mit zahlreichen Fallbeispielen illustriert und ethische Aspekte diskutiert.

Kursleiter*in: Prof. Dr. med. Martin Teising, Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Lehranalytiker der Deutschen und der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen, die in Krisensituationen für alte Menschen beratend und therapeutisch tätig sind, z.B. Sozialpädagog*innen, Psychologische Psychotherapeut*innen, Ärzt*innen
Schwerpunkt:
  • Verständnis suizidaler Psychodynamik insbesondere im Alter
  • Umgang mit Betroffenen mit Reflexion eigener Reaktionen
  • Ethische Fragen
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung
Oktober 2019

Die zwei Fortbildungstage verbinden die Themen Trauma und Sucht miteinander. Am ersten Tag geht es vor allem um folgende Fragen: Was ist ein Trauma? Welche Auswirkungen haben traumatische Erlebnisse auf das Gehirn? An Fallbeispielen werden Traumafolgestörungen und deren Umgang damit veranschaulicht.

Am zweiten Tag wird süchtiges Verhalten als eine Traumafolgestörung näher betrachtet; wir stellen ein Modell zur Erklärung von Sucht aus der systemischen Therapie vor und betrachten Sucht unter dem Blickwinckel einer Überlebensstrategie der Betroffenen.

Ganz praktisch werden wir Ihnen Stabilisierungstechniken wie Imaginations-, Achtsamkeits- und Atemübungen vorstellen, mit denen wir gute Erfahrung mit Klient*innen gemacht haben

Kursleiter*in: Debora Goessmann, Diplom Pädagogin  , Kerstin Zabel-Strzyz, Diplom Sozialpädagogin, Systemische Supervisorin, Systemische Beraterin
Zielgruppe: Sozialpädagog_innen, Erzieher_innen, Lehrer_innen, Therapeut_innen u.ä. Berufsgruppen, die aus der Jugendarbeit, der Suchtarbeit, der therapeutischen und psychosozialen Arbeit kommen
Schwerpunkt:
  • Entstehung von Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS)
  • Sucht als eine erstaunliche Überlebensstrategie
  • Stabilisierungstechniken
  • eigene Haltung im Umgang mit traumatisierten Menschen
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Sucht, Trauma
November 2019

Noch immer ist es in unserer Gesellschaft schwerer über seelische Behinderungen als über körperliche Behinderungen zu sprechen. Die aus einer psychischen Störung resultierenden Einschränkungen der Teilhabe sind oft uneindeutiger und schwankender als es die möglichen Einschränkungen einer Behinderung wie beispielsweise Blindheit sind. Angenommene Konzepte wie Motivation, Faulheit, Gruppenunfähigkeit, Verhaltensauffälligkeit, Verantwortungslosigkeit, Frustrationsintoleranz, negatives Selbstbild, Belohnungssystem, Unberechenbarkeit, Wollen und Können erschweren die Zusammenarbeit in allen unterstützenden Systemen. Thema im Seminar ist es, die seelischen Einschränkungen über Funktionskonzepte der Psychiatrie zu beschreiben und verständlicher zu machen, mit dem Ziel den Weg zurück zur psychischen Gesundheit durch Teilhabegewährleistung zu erleichtern.

Kursleiter*in: Dr. med. Jörg Liesegang, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Leitung der Psychiatrischen Institutsambulanz des Ev. Krankenhaus KEH, Berlin
Zielgruppe: Psychsosoziale und medizinische Fachkräfte, Psychotherapeut*innen
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
November 2019

Längst ist inzwischen klar, dass Selbstverletzendes Verhalten für die meisten Patient*innen eine Form der Selbstfürsorge, der Stress-Regulation ist. Darüber hinaus zeigen aber sehr viele Menschen mit erheblichen Problemen eine ausgeprägte Tendenz, sich selbst zu schädigen, sich das Leben unverständlich schwer zu machen und eine therapeutische Arbeit zur Förderung der Selbstfürsorge geradezu als Bedrohung zu erleben und zu bekämpfen. Im Seminar wird dieses Verhalten versucht zu verstehen, und es werden verschiedene Behandlungsansätze vermittelt. Selbstverletzendes Verhalten, Selbst-Feindlichkeit, Täterintrojekte bei komplexen Trauma-Folgestörungen, Arbeit mit Täter-Introjekten: Imaginatives Vorgehen, sokratisches Fragen, systemisches Verständnis.

Kursleiter*in: Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse, Prof. Dr. med.,  Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Universität Kassel, Autor diverser Sachbücher
Zielgruppe: Psycholog*innen, Ärzt*innen, Sozialpädagog*innen,Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Selbstverletzendes Verhalten
  • Selbst-Feindlichkeit
  • Täter-Introjekte bei komplexen Trauma-Folgestörungen
  • Arbeit mit Täter-Introjekten: Imaginatives Vorgehen, sokratisches Fragen, systemisches Verständnis
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung, Trauma
November 2019

Die unreifen Formen der Aggression, die dazu führen, sich selbst oder andere psychisch und/oder körperlich zu verletzen, haben ihren häufigsten Ursprung in einer Störung der frühen Selbstregulationsentwicklung innerhalb des entwicklungspsychologischen Aufbaus von Bindung. Unsichere und traumatische Bindungsprozesse beinträchtigen die Kontaktfähigkeit und das Selbstempfinden des Kindes. Emotionale Regulation und Bindungserfahrungen bedürfen einer Nachreifung, deren Grundlagen in diesem Seminar erfahren werden. Dies ist die Basis um den emotionalen Kreislauf der eskalierenden Aggression zu verstehen und geeignete vorbeugende und gegenwärtige Interventionen anzuwenden. Teil dieser Intervention ist die eigene Haltung in Bezug auf Klient*innen und sich selbst, die Bindungskommunikation und die Vermeidung sekundärer Frustrationen. Ziel dieser Interventionen ist auch die Entlastung der Helfer*innen, indem sie durch "Selbstanbindung" die eigenen Alarmgefühle minimieren und kontrollieren können.

Kursleiter*in: Jutta Rahlf- Riermeier, Diplom Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin
Zielgruppe: SozialpädagogInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, ErzieherInnen, LehrerInnen, und andere beratende Berufsgruppen
Schwerpunkt:
  • Kinder und Jugendliche mit ihren Aggressionen verstehen.
  • Der biologische und psychologische Sinn von Aggression. Wem dient sie und wodurch wird sie ausgelöst?
  • Aggression die keiner versteht braucht "Aggressions-Flüsterer".
  • "Bindungs- Intervention" und "Bindungs- Kommunikation" werden erfahren und angewendet.
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Aggression
November 2019

Die teilnehmenden Führungskräfte erwerben die nötigen Kompetenzen, um positive und konstruktive zwischenmenschliche Beziehungen zu gestalten und eine vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre aufzubauen. Sie lernen, Unstimmigkeiten innerhalb des Teams effektiv zu klären und Konfliktgespräche so zu führen, dass tragfähige Lösungen für alle Beteiligten gefunden werden können und somit die Zusammenarbeit gestärkt wird. Weiterhin bietet das Seminar Gelegenheit zu lernen, wie ein metakommunikatives Gesprächsklima im eigenen Verantwortungsbereich etabliert werden kann, in welchem dann offen über alle Fragen der Zusammenarbeit und Störungen, Konflikte, Unzufriedenheiten, Regelungsbedarf etc. gesprochen und klare Absprachen getroffen werden können. Für die effektive Umsetzung dieser Lernziele wird im Seminar das notwendige Handwerkszeug vermittelt.

Kursleiter*in: Susann Hildebrandt, Diplom Psychologin, Iris S. Röder, Diplom Psychologin
Zielgruppe: SozialpädagogInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, ErzieherInnen, LehrerInnen, und andere beratende Berufsgruppen
Schwerpunkt:
  • Konfliktentstehung und - verläufe sowie Maßnahmen der Deeskalation
  • Konfliktklärungsgespräche führen
  • Kennenlernen von Methoden und Gesprächstechniken
  • Konfliktprävention
  • Diskussion, Erfahrungsaustausch, Einbringen eigener Fälle
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Gruppe, Methode
November 2019

Die Arbeit mit Symbolen kann als unterstützende Methode in der Einzelberatung und in der Arbeit mit Gruppen angewendet werden. Sie ermöglicht einen Zugang zu nicht oder nur schwer erklärbaren Problemen und Zusammenhängen, Familien und Gruppenstrukturen und bietet einen Weg, nicht direkt verbalisierbare Inhalte im Prozess zu erarbeiten und sichtbar zu machen. Bilder und Gegenstände werden mit Gefühlen verbunden und werden dadurch zu Symbolen. Mit Hilfe von Gegenständen (Steinen, Münzen, Kunstdarstellungen, Fotografien und anderen Dingen) wird ein tieferer Zugang zu Gefühlen jenseits der sprachlichen Ebene möglich.

Kursleiter*in: Karin Vogel, Diplom Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin
Zielgruppe: Fachkräfte aus den Bereichen Jugendhilfe, Gesundheit, Bildung und Justiz
Schwerpunkt:
  • Exemplarisch werden mit einzelnen Teilnehmer*innen ausgewählte Themen bearbeitet.
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Methode
November 2019

1.Tag: Leidet ein Elternteil unter einer unbehandelten Borderline-Störung, bedeutet dies für das Kind ein erhöhtes Risiko, selber psychisch zu erkranken. Mütter mit einer BPS (Borderline Persönlichkeitsstörung) bringen sich selbst und andere leicht an Grenzen. Es kommt häufig zu Überforderungs- und Versagensgefühlen bei Klient*innen und Professionellen. Das Kindeswohl nicht aus dem Blickfeld rücken zu lassen ist ebenfalls für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Am ersten Tag dieser Fortbildung sollen Grundwissen über die Erkrankung und ihre Auswirkung auf das Kindeswohl sowie praxisnahe Anregungen und Strategien vermittelt werden.

2.Tag: Es wird ein Einblick in die Gruppenarbeit mit Müttern mit Borderline-Störung geboten. Ausgehend von den Erfahrungen aus der praktischen Arbeit mit BPS-Müttern entwickelten Therapeutinnen und Wissenschaftlerinnen ein Trainingsprogramm. Das Training integriert Ansätze aus der DBT und Elterntraining und soll hier vorgestellt werden. Exemplarisch werden einige Teile des Trainings durchgeführt, um therapeutisch wirksame Didaktik und Haltung zu vermitteln.

Kursleiter*in: Claudia Kertzscher, Diplomsozialpädagogin, Johanna Gabriel, Diplom Psychologin
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen, Psychotherapeut*innen, Erzieher*innen und andere therapeutisch und beraterisch tätige Berufsgruppen an der Schnittstelle zwischen Jugend- und Erwachsenenhilfe
Schwerpunkt:
  • 1. Tag: Vermittlung von Hintergrundwissen, hilfreichen Grundprinzipien und Strategien für die praktische Arbeit mit Müttern kleiner Kinder, die unter einer Borderlinestörung leiden. Ziel ist es, wirksame Unterstützung für Mutter und Kind bereitzustellen, die eigene Haltung zu reflektieren, Ressourcen zu fördern und Grenzen zu erkennen.
  • 2. Tag: Vorstellung eines spezialisierten Gruppentrainings für Borderline-Mütter und Kinder. Einblick in die Struktur und Hintergründe des Trainings und die angestrebte therapeutisch wirksame Haltung der Trainer*innen. Ziel ist es, ein praktisches Anwendungsbeispiel zu geben und einen Anreiz zu schaffen, das Training ebenfalls einzusetzen.
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Methode, Psychische Erkrankung
November 2019

Essen oder Nicht-Essen…Psychogene Essstörungen als Bewältigungsstrategie.
Ein frühzeitiges Erkennen einer Essstörung erhöht die Chance auf Heilung, vorausgesetzt, dass eine Behandlung von Betroffenen angenommen wird. Ein sensibler aber auch konfrontativer Umgang mit Betroffenen ist unumgänglich. Die Fortbildung gibt u.a. Einblicke in Denk- und Reaktionsmuster von Betroffenen und zeigt Fallen und Chancen im Umgang mit ihnen auf.

Kursleiter*in: Sylvia Baeck, Mitbegründerin von Dick und Dünn, Buchautorin    
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen von stationären Einrichtungen, interessierte Fachleute, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Hintergründe, verschiedene Phasen, Erkennungsmerkmale und Behandlung von psychogenen Essstörungen. Umgang mit Betroffenen und Angehörigen.
  • 1.Tag Basisinformationen über Ursachen, Entstehungsverläufe, d.h. Früherkennung, Symptomatik, Folgen und Behandlung von Psychogenen Essstörungen
  • 2.Tag: Umgang mit Betroffenen und Angehörigen. Chancen und Fallen in Gesprächssituationen unter Einbezug von Fallbeispielen.
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
November 2019

Kreative Methoden können Prozesse beleben und Interaktionen erleichtern, körperlich und geistig in Bewegung bringen und entspannen. Ziel dieses Seminars ist es, das eigene Handlungsrepertoire zu erweitern, Kreativität und Flexibilität zu erhöhen, um die pädagogische Arbeit mit Klient*innen wirksamer und nachhaltiger werden zu lassen. Das Seminar hat Werkstattcharakter. Gemeinsam werden die verschiedenen Techniken erlebbar gemacht und auf ihre Wirksamkeit und Einsatzmöglichkeiten für die psychosoziale und pädagogische Beratung erprobt. Inhalte sind: Bewegungsübungen, Selbstregulationsübungen, Elemente aus dem pädagogischen Psychodrama, Arbeit mit Symbolen, Visualisierungstechniken.

Kursleiter*in: Marianne van Kempen, Diplom Soziologin, Supervisorin (DGSv), Theaterpädagogin
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen in psychosozialer und pädagogischer Beratung
Schwerpunkt:
  • Erprobung verschiedener Techniken im Werkstattcharakter
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Methode
November 2019

In Arbeitskontexten psychosozialer Felder kommt es nicht nur bei Klient*innen, sondern auch bei Mitarbeitenden immer wieder zum Erleben von Ohnmacht, krisenhaftem Erleben oder dem Erleben von Scheitern. Im Seminar wird mittels systemischer Aufstellungen konkret zu Themen- oder Fall-spezifischen Anliegen rund um diese Themenfelder gearbeitet.
Falleinbringende und Stellvertretende können somit Einblicke gewinnen, die sich von ihrem Alltagserleben unterscheiden. Diese werden wenn möglich im Laufe des Seminars soweit strukturiert und aufbereitet, dass die gewonnenen Erkenntnisse wieder von den Teilnehmenden in die Praxis eingebracht werden können.
Wir arbeiten u.a. mittels Identifizierung spezifischer Anteile oder Glaubenssätze von Klient*innen und von Mitarbeitenden. Diese sowie deren Aus- bzw. Wechsel-Wirkungen im System werden mittels spezifischer Aufstellungsformate sichtbar gemacht:
So kann z.B. dargestellt werden, wie sich der destruktive Anteil eines Klienten auf den Mitarbeitenden oder ein Team auswirkt, oder aber welche Funktion „Krise“ im Klienten-System hat.
Wir stellen auch die im Kontext einer Arbeitsbeziehung entstandenen Impulse oder Emotionen von Mitarbeitenden, wie etwa "Wut", oder "Kontrolle-haben-wollen" in den Raum, und sehen, ob und ggf. wie diese integriert oder transformiert werden können.
Das Seminar ist offen für alle, die Interesse haben, sich mittels praktischer Arbeit dem Seminarthema zu nähern. Bereitschaft zur Reflexion des eigenen professionellen Handelns ist bei dieser Arbeitsform hilfreich, ebenso wie die Bereitschaft, eigene Themen und Anliegen einzubringen. Die Aufstellungsformate werden den Anliegen entsprechend gewählt, so dass die Personen, die Themen einbringen, geschützt sind, nicht mehr von sich zu zeigen, als es für sie im Rahmen dieses Seminares passend ist.

Kursleiter*in: Claudia Ehlert, Soziologin, M. A., Supervisorin (DGSv) und Fortbildnerin mit Schwerpunkt Psycho-Traumatologie/Trauma-Pädagogik  
Zielgruppe: Mitarbeitende in der Jugendhilfe und der (Sozial-)Psychiatrie, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Reflexion des eigenen professionellen Handelns im Umgang mit Krisensituationen
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Methode
Dezember 2019

Im Kontext von psychosozialer Arbeit ist die Beziehungsgestaltung zu unseren Klienten sowohl im stationären als auch im ambulanten Setting immer wieder eine Herausforderung für uns Professionelle in den helfenden Berufen. Wir sind oft mit Wünschen und Sehnsüchten jedoch auch mit Ablehnung und Feindseligkeit uns gegenüber konfrontiert. Dann fragen wir uns, wieviel Nähe tut dem Klienten gerade gut und wo ist Abgrenzung notwendig. Manchmal jedoch sind wir verstrickt, so dass wir erst im Nachhinein bemerken, dass über unsere Grenzen gegangen wurde oder wir die Grenzen der Klienten verletzt haben.
Um unseren Klienten ein gesundes Beziehungsangebot machen zu können, ist es wichtig unser Nähe- und Distanzverhalten zu reflektieren. In dieser Fortbildung wollen wir die Möglichkeit geben, die Haltung bezüglich Nähe und Distanz zu den Klienten anzuschauen und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Dies wollen wir auch mit Hilfe von praktischen Übungen tun.
Gerne können auch „eigene Fälle“ mitgebracht werden.

Kursleiter*in: Gerlinde Huber, Diplom Pädagogin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Dewi Försterling, Diplom Sozialpädagogin
Zielgruppe: Fachkräfte von psychosozialen Einrichtungen
Schwerpunkt:
  • Kommunikation
  • Nähe-Distanz und Ich-Bildung
  • Zugang zu eigenen Handlungsstrategien
  • Professionelles Rollen- und Selbstverständnis
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Selbstmanagement
Seiten: