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10.12.2018

Dezember 2018

Ziel psychosozialer Arbeit ist eine möglichst weitgehende Selbstbestimmung ihrer Klienten, die für Bewohner der westlichen Welt in den letzten Jahrzehnten in vielfacher Hinsicht realisierbar geworden ist. Wie in allen Zeiten unterliegen wir aber weiterhin Naturgesetzen und vielfältigen gesellschaftlichen Bedingungen. Die Behauptung eines autonomen Individuums verschleiert sein gleichzeitiges Beherrschtwerden: intrapsychisch durch das Unbewusste, aber auch gesellschaftlich durch die Gesetze des Marktes und sowie durch die technologische Entwicklung in einer digitalisierten Welt. Die Wirkmächtigkeit des Einzelnen hängt von der Anerkennung seines Eingebundenseins ab. Dies gilt für das Individuum, um dessen Selbstbestimmung und ihre Grenzen wie für die Begrenzung des technisch Machbaren in einem bedrohten Ökosystem. Bewusste Verantwortung als Grundlage menschlichen Lebens erfordert Anerkennung von Begrenzungen.

Kursleiter*in: Prof. Dr. med. Martin Teising, Facharzt für Psychiatrie, Psychoanalytiker
Zielgruppe: Angehörige aller psychossozialen Berufe
Schwerpunkt:
  • Selbstbestimmung und ihre Grenzen bei: Gesundheit und Krankheit, hohem Lebensalter, Suizidalität. Psychische Grenzen, Geschlechtsspezifische Differenzen
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung
Seiten: