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18.11.2019

November 2019

1.Tag: Leidet ein Elternteil unter einer unbehandelten Borderline-Störung, bedeutet dies für das Kind ein erhöhtes Risiko, selber psychisch zu erkranken. Mütter mit einer BPS (Borderline Persönlichkeitsstörung) bringen sich selbst und andere leicht an Grenzen. Es kommt häufig zu Überforderungs- und Versagensgefühlen bei Klient*innen und Professionellen. Das Kindeswohl nicht aus dem Blickfeld rücken zu lassen ist ebenfalls für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Am ersten Tag dieser Fortbildung sollen Grundwissen über die Erkrankung und ihre Auswirkung auf das Kindeswohl sowie praxisnahe Anregungen und Strategien vermittelt werden.

2.Tag: Es wird ein Einblick in die Gruppenarbeit mit Müttern mit Borderline-Störung geboten. Ausgehend von den Erfahrungen aus der praktischen Arbeit mit BPS-Müttern entwickelten Therapeutinnen und Wissenschaftlerinnen ein Trainingsprogramm. Das Training integriert Ansätze aus der DBT und Elterntraining und soll hier vorgestellt werden. Exemplarisch werden einige Teile des Trainings durchgeführt, um therapeutisch wirksame Didaktik und Haltung zu vermitteln.

Kursleiter*in: Claudia Kertzscher, Diplomsozialpädagogin, Johanna Gabriel, Diplom Psychologin
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen, Psychotherapeut*innen, Erzieher*innen und andere therapeutisch und beraterisch tätige Berufsgruppen an der Schnittstelle zwischen Jugend- und Erwachsenenhilfe
Schwerpunkt:
  • 1. Tag: Vermittlung von Hintergrundwissen, hilfreichen Grundprinzipien und Strategien für die praktische Arbeit mit Müttern kleiner Kinder, die unter einer Borderlinestörung leiden. Ziel ist es, wirksame Unterstützung für Mutter und Kind bereitzustellen, die eigene Haltung zu reflektieren, Ressourcen zu fördern und Grenzen zu erkennen.
  • 2. Tag: Vorstellung eines spezialisierten Gruppentrainings für Borderline-Mütter und Kinder. Einblick in die Struktur und Hintergründe des Trainings und die angestrebte therapeutisch wirksame Haltung der Trainer*innen. Ziel ist es, ein praktisches Anwendungsbeispiel zu geben und einen Anreiz zu schaffen, das Training ebenfalls einzusetzen.
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Methode, Psychische Erkrankung
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