Die zwei Fortbildungstage verbinden die Themen Trauma und Sucht miteinander. Am ersten Tag geht es v.a. um Fragen: Was ist ein Trauma? Welche Auswirkungen haben traumatische Erlebnisse auf das Gehirn? An Fallbeispielen werden Traumafolgestörungen und deren Umgang damit veranschaulicht.
Am zweiten Tag wird süchtiges Verhalten als eine Traumafolgestörung näher betrachtet; ich stelle ein Modell zur Erklärung von Sucht aus der syst. Therapie vor, führe in die Arbeit mit inneren Anteilen ein und betrachten Sucht unter dem Blick einer Überlebensstrategie.
Ganz praktisch werde ich Ihnen Stabilisierungstechniken vorstellen, wie Imaginations- und Distanzierungsübungen sowie Atemtechniken.
Methoden: Fallbeispiel mit Genogramm, Aufstellung zum Verdeutlichen von Auswirkungen von traumatischen Erlebnissen auf das Gehirn, Arbeit mit inneren Anteilen, Stabilisierungstechniken, Atemtechniken