Depression ist eine weit verbreitete psychische Erkrankung, die Menschen jeden Alters und Geschlechts betreffen kann. Sie ist mehr als nur vorübergehende Traurigkeit oder ein Gefühl der Niedergeschlagenheit. Eine Depression zeichnet sich durch eine tiefe, anhaltende Traurigkeit und ein stark vermindertes Interesse an alltäglichen Aktivitäten aus. Betroffene erleben oft Hoffnungslosigkeit, Schlafstörungen, Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten und in schweren Fällen sogar Suizidgedanken.
Die Ursachen für Depressionen sind vielfältig und können genetische, biologische, psychologische und umweltbedingte Faktoren umfassen. Oft spielt eine Kombination dieser Faktoren eine Rolle. Zu den biologischen Ursachen gehören Ungleichgewichte in der Gehirnchemie, während psychologische Ursachen etwa in Traumata oder langfristigem Stress liegen können.
In diesem Seminar werden wir uns mit den verschiedenen Formen der Depression auseinandersetzen und die diagnostischen Kriterien beleuchten. Zudem werden wir auf die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten eingehen, die von Psychotherapie über medikamentöse Therapie bis hin zu alternativen Ansätzen wie Achtsamkeitstraining und körperlicher Aktivität reichen. Ziel des Seminars ist es, ein tieferes Verständnis für die Komplexität der Depression zu entwickeln und zu erörtern, wie Betroffene unterstützt werden können.
Kursleiter*in:
Dr. rer.nat. Yehonala Gudlowski, Diplompsychologin, Psychotherapeutin
Essen oder Nicht-Essen…Psychogene Essstörungen als Bewältigungsstrategie. Ein frühzeitiges Erkennen einer Essstörung erhöht die Chance auf Heilung, vorausgesetzt, dass eine Behandlung von Betroffenen angenommen wird. Ein sensibler aber auch konfrontativer Umgang mit Betroffenen ist unumgänglich. Die Fortbildung gibt u.a. Einblicke in Denk- und Reaktionsmuster von Betroffenen und zeigt Fallen und Chancen im Umgang mit ihnen auf.
Schwerpunkte sind: -Basisinformationen über Ursachen, Entstehungsverläufe, d.h. Früherkennung, Symptomatik, Folgen und Behandlung von Psychogenen Essstörungen -Umgang mit Betroffenen und Angehörigen -Chancen und Fallen in Gesprächssituationen unter Einbezug von Fallbeispielen
Kursleiter*in:
Sylvia Baeck, Mitbegründerin von Dick und Dünn, Buchautorin
Zielgruppe:
Psychosoziale Fachkräfte, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
Hintergründe, verschiedene Phasen, Erkennungsmerkmale und Behandlung von psychogenen Essstörungen. Umgang mit Betroffenen und Angehörigen.
1.Tag Basisinformationen über Ursachen, Entstehungsverläufe, d.h. Früherkennung, Symptomatik, Folgen und Behandlung von Psychogenen Essstörungen
2.Tag: Umgang mit Betroffenen und Angehörigen. Chancen und Fallen in Gesprächssituationen unter Einbezug von Fallbeispielen