Ziel dieses Methodenseminars ist, durch den Einsatz von Biografiearbeit den Selbstwert und die Selbstachtung der zu beratenden Menschen zu stärken. Diese Methode lässt sich gezielt in pädagogischen, psychosozialen und gesundheitsbezogenen Arbeitsfeldern mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einsetzen.
Geleitete, nicht chronologisch angelegte Biografiearbeit ermöglicht, dass Blockaden gelöst, Ressourcen frei gesetzt werden und sich die Resilienz erhöht. Sie dient der Bewältigung von Krisen und ist eine wirksame Methode gegen Schuldgefühle und gegen das Gefühl von Entwurzelung und sie wirkt Ängsten entgegen.
Inhaltlich geht es in der Fortbildung: -um die Bedeutung und Wirkungsweise von Biografiearbeit und -um das Kennenlernen sowie Erproben gezielter Übungen im Einsatz mit den unterschiedlichen Zielgruppen. Beispielsweise eine Übung zur Suche nach eigenen Wurzeln: wo komme ich her, was habe ich von wem mitbekommen, wie wurden frühere Krisen bewältigt.
Hierbei werden Techniken erlernt und der Einsatz von Werkzeugen erprobt.
Kursleiter*in:
Marianne van Kempen, Diplom Soziologin, Supervisorin (DGSv), Theaterpädagogin
Zielgruppe:
Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
Kennenlernen der Bedeutung und Wirkungsweise von Biografiearbeit