Suchterkrankte Menschen tragen oft schwere Verluste und Abschiede mit sich. Ich verstehe den Suchtmittelkonsum als einen Lösungsversuch, mit Verlusten umzugehen und zugleich die Ohnmacht und den Schmerz nicht länger aushalten zu müssen. Einmal angenommen, Trauer, in all ihren Facetten, könnte auch eine Lösung sein, die vielleicht auf längere Sicht heilsam wäre. Was wäre dann anders? In der Fortbildung verbinde ich die Erfahrungen der Trauerbegleitenden mit einer systemischen Haltung in der Suchtarbeit. In dem Zusammenhang beschäftigen wir uns auch mit der wichtigen Frage, welche guten Gründe Schuldkonstruktionen haben können.
Methoden: -Aufstellungen und Arbeit mit inneren Anteilen -Facetten der Trauerarbeit nach C. Paul -Einsatz von Ritualen -Stabilisierungstechniken