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Oktober 2018

Oktober 2018

Die unreifen Formen der Aggression, die dazu führen, sich selbst oder andere psychisch und/oder körperlich zu verletzen, haben ihren häufigsten Ursprung in einer Störung der frühen Selbstregulationsentwicklung innerhalb des entwicklungspsychologischen Aufbaus von Bindung. Unsichere und traumatische Bindungsprozesse, beinträchtigen die Kontaktfähigkeit und das Selbstempfinden des Kindes. Emotionale Regulation und Bindungserfahrungen bedürfen einer Nachreifung, deren Grundlagen in diesem Seminar erfahren werden. Dies ist die Basis um den emotionalen Kreislauf der eskalierenden Aggression zu verstehen und geeignete vorbeugende und gegenwärtige Interventionen anzuwenden. Teil dieser Intervention ist die eigene Haltung in Bezug auf Klienten und sich Selbst, die Bindungskommunikation und die Vermeidung sekundärer Frustrationen. Ziel dieser Interventionen ist auch die Entlastung der Helfer, indem sie durch "Selbstanbindung" die eigenen Alarmgefühle minimieren und kontrollieren können.

Kursleiter*in: Jutta Rahlf- Riermeier, Diplom Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin
Zielgruppe: SozialpädagogInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, ErzieherInnen, LehrerInnen, und andere beratende Berufsgruppen
Schwerpunkt:
  • Kinder und Jugendliche mit ihren Aggressionen verstehen.
  • Der biologische und psychologische Sinn von Aggression. Wem dient sie und wodurch wird sie ausgelöst?
  • Aggression die keiner versteht braucht "Aggressions-Flüsterer".
  • "Bindungs- Intervention" und "Bindungs- Kommunikation" werden erfahren und angewendet.
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Aggression
Oktober 2018

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene werden in stationären Einrichtungen im Gruppenkontext betreut. Dies stellt die beteiligten Klienten und Helfer vor große Herausforderungen. Die Fortbildung soll in wichtige Themen der Gruppendynamik einführen und hilfreiche Instrumente und Interventionen im Gruppenprozess beschreiben. Folgende Fragestellung und bereiche werden bearbeitet: Wie funktioniert Gruppe? Der Einzelne in der Gruppe, Ängste und Wünsche, was hält? - über Milieu und Struktur, die Rolle des Leiters, was sagt uns die Gruppe, Macht und Ohnmacht in Gruppen, Gewalt und Sexualität im Gruppenkontext, Grenzen und Regeln

Kursleiter*in: Andreas Opitz, Gruppenanalytiker, Psychotherapiestation Vivantes Klinikum Friedrichshain, Berlin, Sozialpädagoge, Gestaltpädagoge 
Zielgruppe: Psychosoziale Berufsgruppen, die mit Gruppen arbeiten und am Thema Interessierte, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • wie funktioniert Gruppe?
  • der Einzelne in der Gruppe - Ängste und Wünsche
  • was hält? - über Milieu und Struktur
  • die Rolle des Leiters
  • -was sagt uns die Gruppe
Teilnahmegebühr: 135,00 €
Kategorie: Gruppe
Oktober 2018

Tag 1:
Immer mehr Menschen fliehen aus Bürgerkriegsländern zu uns. Sie sind durch das Erlebte besonders vulnerabel. Es wird davon ausgegangen, daß 40 – 70% aller Menschen, die von Menschenhand verursachte Gewalt erfahren haben oder Zeuge von Gewalt wurden, an einer  Traumafolgestörung erkranken. Diese zu erkennen und geeignete Umgangsformen für die Helfer zu erlangen ist Ziel dieses workshops. Folgende Themen werden heraus gearbeitet:
Wie und bei wem entsteht eine PTBS?
Was sind die Symptome?
Welche Komorbiditäten gibt es?
Wie gehen wir mit Klient*Innen um, die unter Traumafolgestörungen leiden?
Welchen Einfluß hat diese Erkrankung auf  das soziale Netz und die Helfer*innen?
Gibt es Heilung?
Anhand von Fallbeispielen werden die o.g. Punkte besprochen und diskutiert.

Tag 2: Anhand von praktischen Fallbeispielen der Teilnehmenden oder der Trainer wird die Reflexion eigener und fremder Wertesysteme, Verhaltensweisen, emotionaler Reaktionen angeregt. Ein wesentliches Lernziel in der interkulturellen Arbeit ist es, mit dem Bewusstsein für das eigene Wertesystem und die eigenen Kulturstandards die fremde Kultur mit ihrem Ritualen, Symbolen, Übereinkünften, Verhaltensmustern und emotionalem Ausdruck erkennen und verstehen zu können. Dabei werden die interaktionellen Aspekte des Zusammentreffens verschiedener Kulturen fokussiert.


Kursleiter*in: Nora Balke, Psychologische Psychotherapeutin, MeG betreutes Wohnen gGmbH  
Zielgruppe: Psychosoziale Berufsgruppen, Psychotherapeut_innen
Schwerpunkt:
  • Tag 1: Diagnosen bei und Behandlung/Betreuung von Bürgerkriegsflüchtlingen und Migrant_innen unter Berücksichtigung kulturspezifischer Hintergründe
  • Tag 2: Sensibilisierung für interkulturelles Arbeiten
  • Verbesserung der beruflichen Handlungssicherheit in der Arbeit mit Klientinnen und Klienten aus fremden Kulturkreisen
Teilnahmegebühr: 265,00 €
Kategorie: Interkulturelle Kompetenz
Seiten: