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September 2025

Es gibt 8 Veranstaltungen im September 2025
September 2025

Wir erleben in den Einrichtungen immer wieder, dass sich sehr schwierige Situationen mit einzelnen Jugendlichen oder der Gruppe entwickeln, die die Mitarbeiter*innen an den Rand ihrer Möglichkeiten bringen.

An Beispielen aus der konkreten pädagogischen Arbeit wird diskutiert und verstehbar gemacht, welche Bedeutung der haltgebende Rahmen und die Haltung der Mitarbeiter*innen/des Teams für die Bewältigung schwieriger Situationen in der Betreuung der Jugendlichen haben und wie man die pädagogisch-therapeutische Praxis konstruktiv weiterentwickeln kann.

Es werden Fragen bearbeitet wie:

Was ist das therapeutische Milieu und was bewirkt es?
Welche Bedeutung haben Übertragungen in der pädagogischen Arbeit?
Wie kann ich besser verstehen, was in den Köpfen der Jugendlichen vorgeht?
Was kann man durch Zusammenarbeit im Team erreichen?
Wie kann die Dynamik in der Jugendlichen-Gruppe beeinflusst werden?

 

Kursleiter*in: Claus-Peter Rosemeier, Diplom Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Pädagogisch-therapeutisches Milieu
  • Mentalisierungstheorie
  • Übertragungs-/Gegenübertragungsprozesse
  • Pädagogischer Alltag in der Gruppe
  • Teamarbeit
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 160,00 €
  • Ermäßigt: 128,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung, Trauma, Methode, Aggression, Psychische Erkrankung

Immer wieder erleben wir im Laufe unseres Lebens Übergänge und damit verbundene Ablösungsprozesse. Und häufig sind diese mit schmerzhaften Abschieden verbunden - etwas geht zu Ende und etwas Neues beginnt. Wir müssen uns lösen vom ruhigen Zuhause in die unbekannte Welt von Kita und Schule; vom Familienhund, der stirbt; von lieben Freunden, die weit weg ziehen, aber auch von geliebten Familienmitgliedern, vielleicht sogar eigenen Kindern, die sterben oder vom Partner, der uns verlassen hat. Jeder dieser Abschiede ist ein wichtiger Übergang, der bewältigt werden will und muss. Wie die Übergänge ge- und erlebt werden und inwieweit der damit verbundene Schmerz zugelassen und in etwas Neues verwandelt wird, prägt uns und unser weiteres Leben.
Nicht selten hat dies auch Einfluss auf die Beziehung eines Beraters oder Therapeuten zur Klient:in, wenn alte, nicht bewältigte Verluste an die Oberfläche kommen. Manchmal in ganz neuem Gewand.

In diesem Seminar finden wir Antworten auf folgende Fragen:

Wie erleben Erwachsene und Kinder (schmerzhafte) Ablösungsprozesse?
Was macht das mit deren sozialen Systemen (Familie, Freundeskreis ...)?
Wie wirkt sich ein solcher Abschied auf meine Beziehung zur Klient*in aus; wie kann ich hier gut begleiten, was sollte ich wissen?
Wie gehe ich mit in der Kindheit erlebten Bindungsabbrüchen um, wenn sie im Erwachsenenalter im neuen problematischen Gewand daher kommen?
Wie gestalte ich Abschiede in der Beziehung zur Klient*in?

 

Kursleiter*in: Antje Muth, Heilpraktikerin Psychotherapie, Systemische Therapeutin, Verfahrensbeiständin, Trauerpädagogin
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Facetten von Übergängen und Ablösungsprozessen
  • Kognitives Verstehen von Trennungen und Abschieden in verschiedenen Altersgruppen
  • Schuldgefühle im Zusammenhang mit Trennungen
  • Übergänge aus systemischer Sicht
  • Kreative Methoden und Literatur in der Begleitung
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 185,00 €
  • Ermäßigt: 148,00 €
Kategorie: Selbstmanagement, Methode

Fachkräfte in psycho-sozialen-medizinischen Arbeitsfeldern sind meist gut ausgebildet und darin erfahren, ihre Klient*innen in individuellen Krisen zu begleiten.

Was aber, wenn weltweite, kollektiv wirksame Krisenphänomene hinzukommen? Phänomene, die uns alle, auch die “Profis”, individuell beschäftigen, ängstigen, beunruhigen oder sogar erschüttern und die eigene Stabilität herausfordern?

Diese Tage dienen der Förderung von Resilienz bei “Profis”.
Wenn wir davon ausgehen, dass Krisen immer auch Möglichkeiten und Chancen beinhalten, worin könnten diese für jede*n Einzelne*n von uns liegen?

Welche individuellen und kollektiven Muster, Haltungen und Glaubenssätze behindern oder fördern die eigene Entwicklung in herausfordernden Zeiten? Wie können wir selbst stabil bleiben – für uns, unser Umfeld und unsere Klient*innen?

Konkret geht es um:

- Verantwortung in Zeiten kollektiver Erschütterungen: “Darf es mir gut gehen, wenn es anderen schlecht geht?”
- Finden und Kultivieren förderlicher Gedanken
- Verankerung in der Gegenwart, weil nur da Veränderung möglich ist: Förderung von Präsenz
-  Zugang zu und Transformation von (un-)bewussten Schuldgefühlen / Ängsten, damit selbst-bewusstes Gestalten möglich wird
- individuelle Ausrichtung für sich selbst, ohne gegen andere zu sein
- den Umgang mit unterschiedlichen Perspektiven, Realitäten und Polarisierungen: Entwicklung von Ambiguitätskompetenz
- Förderung von Offenheit und Neugier trotz Unsicherheiten und Angst

Im geschützten Raum der Gruppe begegnen und bewegen wir uns gemeinsam mit diesen Fragen. Die Gruppe soll gleichermaßen Freiraum wie Struktur bieten für individuelle Prozesse und Stärkung.
Kurze Inputs zu Krise, Trauma und Entwicklung haben dabei ebenso Platz wie Selbsterfahrung mittels dialogischer, mentaler, Körper- und Aufstellungsarbeit.

Der Rahmen ist als individuell begleitendes coaching in der Gruppe angelegt.

5. Modul:

Ich  - Selbst und meine Ausrichtung
Was will ich bestärken, was darf sich ändern, wie kommt das Neue in mein Leben?
Hierbei unterstützen Formate zur Bildung klarer und kohärenter Intentionen. Kohärenz meint hier die Synchronisierung von gewünschten Gefühlen und Gedanken. Wir nehmen die Folgen davon, also den Ausdruck dieser Intentionen im Leben wahr.
Methodisch arbeiten wir mit angeleiteten Einzelübungen sowie Imaginationsverfahren.

Weiteres Modul der Reihe:  5.11.2025

Kursleiter*in: Claudia Ehlert, Soziologin, M. A., Supervisorin (DGSv) und Fortbildnerin mit Schwerpunkt Psycho-Traumatologie/Trauma-Pädagogik  
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Was will ich bestärken, was darf sich ändern, wie kommt das Neue in mein Leben?
  • Einzelübungen und Imaginationsverfahren
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 109,00 €
  • Ermäßigt: 87,20 €
Kategorie: Selbstmanagement

trans* Personen sind Nutzer*innen von Jugendarbeit, Jugend- und Eingliederungshilfe. Ihre spezifischen Versorgungsbedürfnisse sind häufig noch nicht in den Hilfe- und Betreuungskontext „übersetzt“. Neben der Vermittlung der aktuellen psychosozialen, medizinischen und rechtlichen Lebens- und Versorgungssituation sollen praxisorientierte Anregungen für die beraterische und betreuende Arbeit gegeben werden. Vorhandene Betreuungsangebote und -konzepte können auf ihre Inklusivität von geschlechtlicher Vielfalt hin betrachtet werden und es werden Anregungen zur Weiterentwicklung gegeben. Die eigene Praxis im Versorgungssystem wird reflektiert und die professionelle Haltung gestärkt .

Gendernonkonforme, genderqueere und transgeschlechtliche Personen, kurz trans* Personen teilen in dieser Gesellschaft die Erfahrung, dass die Zuschreibungen, die aufgrund ihres Körpergeschlechts an sie gerichtet werden, nicht ihrem inneren Erleben und ihrer Geschlechtsidentität entsprechen. Da Geschlecht jedoch in dieser Gesellschaft eine hochrelevante Strukturkategorie darstellt, die in allen sozialen Beziehungen immer wieder angesprochen und mit Erwartungen ausgefüllt wird, stehen trans* Personen immer wieder vor erheblichen Herausforderungen wie Gewalt, Diskriminierungen, Nicht-Anerkennen und Nicht-Gesehen-Werden. Diese machen es notwendig, dass diese Personen ihren Lebensweg immer wieder auch gegen erhebliche Widerstände gehen und einen Umgang mit Barrieren erarbeiten müssen, was zu biografischen Belastungen führen kann und es notwendig macht, spezifische Ressourcen zu entwickeln.

Kursleiter*in: Mari Günther, systemische Therapeutin, Diplom Gemeindepädagogin, Bundesverband Trans* e.V. (BVT*)
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Auseinandersetzung mit der Vielfalt von Geschlechtern
  • Spezifika der Versorgung und Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien
  • Begegnung mit Vorannahmen über Geschlecht, geschlechtlicher Identität und Sexualität
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 185,00 €
  • Ermäßigt: 148,00 €
Kategorie: Sexualität

Wer kennt sie nicht, die negativen Stimmen im Kopf, die uns antreiben, be- und verurteilen und durch ihre subtilen Angriffe unseren Selbstwert, unsere Kreativität und Lebendigkeit untergraben: Das schaffst du nicht! Beeil dich und mach´ keine Fehler! Schau, dass alle zufrieden sind! Nicht gut genug! Sei belastbar und liebenswert! Sei perfekt!
Im Seminar wenden wir uns diesen Plagegeistern zu, um ihre Wirkung und Bedeutung besser zu verstehen und gesündere Strategien im Umgang mit Anteilen zu finden, die uns vermeintlich vor Schmerz, Fehlern und negativen sozialen Folgen schützen, tatsächlich aber eher Ängste, Druck und Stress erzeugen und verstärken.
Methoden: Einzel- und Kleingruppenarbeit, Übungen, Erfahrungsaustausch, Trainer - Input

Kursleiter*in: Birgit Hinsching, Dipl. Sozialpädagogin, Supervisorin DGSv  
Zielgruppe: Menschen aus helfenden Berufen
Schwerpunkt:
  • Innere Stressoren und Antreiber
  • Alternative Bewältigungs- und Schutzstrategie
  • Selbstwert und Selbstbestimmtes Handeln
  • Wege zu mehr Gelassenheit im Alltag
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 160,00 €
  • Ermäßigt: 128,00 €
Kategorie: Selbstmanagement

Die Angst gehört zu unseren Grundemotionen und hat sich in der menschlichen Evolution als sinnvoll und hilfreich erwiesen. Doch bei einigen von uns verlässt die Angst den hilfreichen Bereich und entwickelt sich zu einer chronischen und lebenseinschränkenden Belastung.
Neben Depressionen gehören Angststörungen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen (Jacobi et al., 2016), wobei sie viele verschiedene Gesichter annehmen und in jeder Altersphase auftreten können.

Diese Fortbildung soll einen Überblick über die verschiedenen Arten von Angststörungen geben sowie anhand von Diagnosekriterien und Praxisbeispielen helfen, diese bei Betroffenen zu erkennen und sie in der Bewältigung zu unterstützen. Dabei soll auch auf Unterschiede zwischen Kindern und Erwachsenen eingegangen werden. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, Fälle aus der eigenen Arbeit einzubringen und diese in der Gruppe zu diskutieren sowie Lösungsideen zu sammeln.

Folgende Störungsbilder werden thematisiert:

  • Spezifische Phobie
  • Soziale Phobie
  • Agoraphobie
  • Panikstörung
  • Generalisierte Angststörung
  • Selektiver Mutismus
  • Trennungsangst

Nach dem Workshop weiß ich…

  • welche Formen von Angststörungen es gibt, woran ich sie erkenne und wie ich sie auseinanderhalte
  • wie Angststörungen entstehen und aufrechterhalten werden
  • welche Besonderheiten im Kindes-und Erwachsenenalter existieren
  • wie ich mit Betroffenen und Bezugspersonen darüber sprechen kann (u.a. Einblick in die Gesprächsführung)
  • welche Schutzfaktoren, Behandlungsmethoden und Hilfestellen es gibt
  • wie ich Betroffene in meiner Arbeit unterstütze

 

Kursleiter*in: Lisa Reinshagen, M.Sc. Psychologin, approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Entstehung und Formen der Angststörung
  • Besonderheiten im Kindes - und Erwachsenenalter
  • Gesprächsführung mit Betroffenen
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 185,00 €
  • Ermäßigt: 148,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung

Kinder und Jugendliche suchen das Abenteuer, um sich in herausfordernden Situationen zu entwickeln und eigene Grenzen zu erfahren. Sie möchten sich spüren, erleben, austesten und erproben. Die Auseinandersetzung mit Drogen gehört daher mittlerweile zu einer wichtigen Entwicklungsaufgabe des Jugendalters.
Gerade bei Tabuthemen wie Drogenkonsum ist es für pädagogische Fachkräfte wichtig, zu lernen, diese kompetent, offen und ehrlich anzusprechen. Eine strikte Verbotshaltung führt meist in eine Sackgasse, in der die Jugendlichen mit Bagatellisierung, Verleugnung, Widerstand oder gar Aggression reagieren.
In diesem Seminar erfahren Sie, wie zu einem tabufreien, offenen Dialog beitragen und gemeinsam mit den Jugendlichen gesundheitsfördernde Kulturtechniken entwickeln. Um präventiv einer Suchtentstehung entgegenzuwirken, müssen die Kompetenzen der Jugendlichen, ihr Rausch- und Risikoverhalten einzuschätzen, gestärkt werden. Von den pädagogischen Fachkräften erfordert dies die Bereitschaft, auch bei gefährdeten Jugendlichen selbstbestimmte Entscheidungen anzuerkennen. Das Seminar lädt dazu ein, eigene Sichtweisen zu hinterfragen, zu weiten und persönliche Möglichkeiten zu erkunden, um dem Thema neu begegnen zu können.
Die Teilnehmenden erhalten Informationen zu den Entwicklungsaufgaben in der Adoleszenzphase, zu den gängigsten Drogen sowie der Funktion und den Auswirkungen des Konsums psychoaktiver Substanzen auf das jugendliche Gehirn. Wie unterscheiden sich die Konsummuster? Welche Rahmenbedingungen und Regeln sind, insbesondere bezogen auf die Ausbildungssituation und die Arbeit in der Jugendhilfe, sinnvoll?
Dabei spielt die aktuelle Gesetzeslage der Auswirkungen der Cannabis-Legalisierung auf die Kinder- und Jugendhilfe eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Unter der Überschrift
„Legal – und nun?“ Soll Raum für eine Aktuelle Diskussion zur Situation zur verführen gestellt werden.

Die Legalisierung von Cannabis am 1. April 2024 hat den Zugang zu Cannabis-Produkten erheblich vereinfacht. Die leichtere Verfügbarkeit erhöht insbesondere bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen das Risiko von psychischen, physischen und sozialen Schäden durch langfristigen oder kurzfristigen Cannabiskonsum.
Einrichtungen und Dienste in der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe stehen damit vor der Herausforderung, den Schutz der jungen Menschen vor konsum- und/oder suchtbedingte Schäden durch Aufklärungsarbeit zu gewährleisten. Diese Aufklärungsarbeit wird jedoch deutlich erschwert, da durch die Legalisierung der Konsum eine Normalisierung erfährt. Erwachsene dürfen ohne juristische Gefahren konsumieren – warum dann junge Menschen nicht auch?

Wir thematisieren die Überprüfungsmöglichkeiten und Grenzen von Regelüberschreitungen unter Arbeitssicherheitsaspekten und Besonderheiten süchtigen Verhaltens. Ab wann muss professionelle Hilfe eingeschaltet werden? Was kann ein Team leisten? Was ist im Zusammenspiel von Jugendschutz- und Jugendarbeitsschutzgesetz, den Reha-Vorgaben der Arbeitsagenturen und dem Betäubungsmittelgesetz zu beachten?
Die aktuelle Entwicklung weist zudem auf einen zunehmenden Mischkonsum verschiedenster Drogen und auch sogenannter “legal highs“ hin. Hier geben wir einen Überblick über Beschaffungsquellen, Funktion und Wirkung sowie die psychische und physische Gesundheitsgefährdung junger Menschen.

 

Kursleiter*in: Christian Geurden, Diplom Sozialpädagoge, Suchtberater  
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Drogenkonsum im Jugendalter: Was ist „normal“? Wie viel ist zu viel?
  • Woran erkenne ich Drogenkonsum?
  • Wie spreche ich den Konsum an?
  • Auswirkungen der Legalisierung von Cannabis
  • Wie gehe ich persönlich mit diesem Thema um, wie agiere ich als Mitglied eines Teams?
  • Wie entwickle ich eine eigene Haltung zu diesem Thema?
  • Wo erhalte ich weiterführende Hilfsangebote?
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 185,00 €
  • Ermäßigt: 148,00 €
Kategorie: Sucht

Durch traumatische Einzelereignisse oder durch langfristig schädigende Bindungserfahrungen können regressive Schemata und Subjekt-Objekt-Konstellationen entstehen, die in Belastungssituationen der Gegenwart aktualisiert werden und den Gegenwartsbezug überlagern, verfälschen oder gar aufheben. Dies bedarf spezifischer Behandlungsmethoden, die regressiven States entgegensteuern. Vermittelt wird die „Arbeit mit dem Inneren Kind“ als ein klinisch bewährtes Vorgehen.

Kursleiter*in: Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Universität Kassel, Autor diverser Sachbücher
Zielgruppe: Psycholog*innen, Ärzt*innen, Sozialpädagog*innen,Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung
  • Borderline-Persönlichkeitsstörung
  • Bindungsstörung Typ-D
  • Aktive Gestaltung der therapeutischen Beziehung
  • Arbeit mit dem Inneren Kind
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 190,00 €
  • Ermäßigt: 152,00 €
Kategorie: Trauma, Psychische Erkrankung