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Aggression
Es gibt insgesamt 2 Veranstaltungen
September 2026

Professionell Helfende begegnen in ihrer Arbeit immer wieder Menschen in akuten Krisen oder mit suizidalen Gedanken. Besonders herausfordernd sind jene Momente, in denen Selbst- oder Fremdgefährdung angedroht oder möglich erscheint und bekannte Deeskalationsstrategien an ihre Grenzen stoßen.

Solche Situationen lösen auch bei uns als Fachpersonen intensive Gefühle aus – Verunsicherung, Ohnmacht, Hilflosigkeit, Angst, Druck oder auch Ärger. Oft stehen widersprüchliche Emotionen nebeneinander, während gleichzeitig schnelles und verantwortungsvolles Handeln gefragt ist.
Wie können wir in diesen Momenten professionell und im Sinne des Klienten reagieren? Welche inneren und äußeren Ressourcen helfen uns, handlungsfähig zu bleiben? Und welche Interventionen sind in der jeweiligen Situation wirklich hilfreich?

In dieser Fortbildung werden theoretische Grundlagen und praxisnahes Wissen miteinander verknüpft. Ziel ist es, das Verständnis für Krisenprozesse zu vertiefen, eigene Reaktionsmuster zu reflektieren und konkrete Handlungsstrategien zu entwickeln.
Durch Kurzvorträge, Gruppendiskussionen und Fallarbeit werden die Teilnehmenden befähigt,

  • Krisen und Suizidalität frühzeitig zu erkennen,
  • ihr eigenes Verhalten in angespannten Situationen besser einzuordnen,
  • Risiken realistisch einzuschätzen und
  • angemessene Interventionen zu wählen.

Die Inhalte werden auf die spezifischen Arbeitsfelder und Anliegen der Teilnehmenden abgestimmt. Eigene Fallbeispiele sind ausdrücklich erwünscht und bieten die Möglichkeit, das Gelernte unmittelbar auf die eigene Praxis zu übertragen.

Kursleiter*in: Claudia Giesea, Psychologin M.Sc.
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Grundhaltungen in Krisen
  • Erkennen von Krisen und Intervention in Krisen
  • Einschätzung von Risiken
  • Eigenes Verhalten einordnen
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 195,00 €
  • Ermäßigt: 175,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung, Trauma, Methode, Aggression, Psychische Erkrankung
Oktober 2026

Diese Fortbildung ist Bestandteil der modularen Weiterbildung "Qualifizierung für die Jugendhilfe und junge Erwachsenenhilfe". Dieses Modul kann hier auch einzeln gebucht werden.

Immer wieder gehen Jugendliche in unseren Einrichtungen durch mehr oder weniger schwere Krisen. Manchmal sind diese auch begleitet von Gefühlen der Verzweiflung und des „nicht-mehr-weiter-Wissens“. Zur Begleitung der Jugendlichen ist es erforderlich, Inhalte und Methoden der Krisenintervention zur Verfügung zu haben. Auch die Einschätzung darüber, wie akut die Krisen sind und der sichere Umgang damit gehören zum notwendigen Handwerkszeug der Pädagog*innen. In diesem Modul sollen Kenntnisse vertieft und über Handlungsstrategien gearbeitet werden.
Ein weiteres wichtiges Thema sind die Androhung und mögliche Ausübung von Gewalt. Hier liegt der Fokus in der vorausschauenden Vermeidung von Eskalationen durch Deeskalationsstrategien. Welche Grundhaltungen sind hilfreich und was muss ich tun, um deeskalierend zu wirken und zu handeln? Welche Warnhinweise gibt es für Eskalationen? Wie kann ich rechtzeitig eingreifen? Diese und weitere Fragen begleiten uns an diesem Tag.

Kursleiter*in: Helmut Elle, Diplom Sozialpädagoge, Kinder- und ­Jugendlichenpsychotherapeut
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen oder ähnliche Berufe, Quereinsteigende in der psychosozialen Arbeit
Schwerpunkt:
  • Inhalte und Methoden der Krisenintervention
  • Einschätzung von akuten Krisen
  • Umgang mit Androhung und möglicher Ausübung von Gewalt
  • Deeskalationsstrategien
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 195,00 €
  • Ermäßigt: 175,00 €
Kategorie: Modul Weiterbildung, Suizidgefährdung, Methode, Aggression, Psychische Erkrankung