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Gruppe
Es gibt insgesamt 2 Veranstaltungen
Mai 2021

Mit der zunehmenden Popularität elektronischer Kommunikationsmittel entstehen virtuelle Räume, in denen sich Kinder und Jugendliche nahezu unkontrolliert bewegen. Per Computer oder Handy hat ein Großteil der Schüler*innen heutzutage permanenten Zugriff auf das Internet. In Chats oder sozialen Netzwerken bilden sich Online-Gemeinschaften, deren Dynamiken Kinder schnell überfordern. Werden Konflikte auf digitaler Ebene ausgetragen, laufen sie leicht aus dem Ruder. Die Anonymität des Internets lässt Hemmschwellen sinken, gleichzeitig erreichen Informationen schnell eine große Empfängerzahl.
Cybermobbing kann die Betroffenen stark belasten. Soziale Isolierung, Stress, Leistungsabfall und Depressionen sind die möglichen Folgen. Studien haben gezeigt, dass neurobiologisch
soziale Ausgrenzung wie physischer Schmerz im Gehirn wahrgenommen wird.
(Cyber-)Mobbing ist eine große Herausforderung für Psychosoziale Fachkräfte. Da insbesondere das digitale Mobbing im „geschützten Raum“ stattfindet, ist es für Außenstehende schwierig, belastende Situationen zu erkennen und einzuschätzen. Oft werden dissoziale (Gruppen-)Dynamiken erst bemerkt, wenn das (Cyber-)Mobbing die Kinder und Jugendlichen bereits massiv beeinträchtigt.

Inhalte der Frotbildung sind: Theoretische Grundlagen von (Cyber-)Mobbing, Die soziale Dynamik von (Cyber-)Mobbing, physische, psychische und soziale Folgen von (Cyber-)Mobbing, Erkennungsmerkmale von (Cyber-)Mobbingdynamiken, Die Mimik des Mobbings: Erkenntnisse aus der Mimikforschung für die Prävention, Überblick Interventions- und Präventionsmethoden

Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Theoretische Grundlagen von (Cyber-)Mobbing
  • Die soziale Dynamik von (Cyber-)Mobbing
  • Erkennungsmerkmale von (Cyber-)Mobbingdynamiken
  • Überblick Interventions- und Präventionsmethoden
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 160,00 €
  • Ermäßigt: 128,00 €
Kategorie: Aggression, Gruppe, Mobbing, Cybermobbing
September 2021

Obwohl sich das Zusammenleben der Jugendlichen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen im Wesentlichen in Gruppen abspielt, ist die Auseinandersetzung mit den Schwierigkeiten und Vorzügen der konkreten Arbeit mit der Gruppe in diesem Arbeitsfeld eher im Hintergrund.
Auch wenn die Jugendlichen als Einzelne aufgenommen und individuell betreut werden, so ist im Alltagsleben der Einrichtungen und in der Entwicklung der Jugendlichen der Kontakt zu Gleichaltrigen in unterschiedlichen Gruppenkonstellationen von wesentlicher Bedeutung. Die pädagogische und therapeutische Arbeit mit der Jugendlichengruppe stellt die Teams häufig vor große Anforderungen und ist zugleich unvermeidbar vom „Team als Gruppe“ zu bewältigen.
Wir behandeln die Themen Verständnis für Gruppenprozess, Gruppendynamik und setzen einen Schwerpunkt in hilfreichen Interventionen und Strategien der praktischen Arbeit. Auch die Wechselwirkungen zwischen Betreuerteam, Therapeut*in/Psycholog*in und Jugendlichen wird bearbeitet.

Sie bekommen praxisbezogene theoretische Hintergründe zu Gruppenprozessen. Es wird die Möglichkeit gegeben, anhand von eigenen Beispielen der Teilnehmer*innen konkret am „Gruppen-Thema“ zu arbeiten.

Kursleiter*in: Anke Rabe, Diplom Sozialpädagogin, psychoanalytisch-interaktionelle Gruppenpsychotherapeutin
Zielgruppe: Soziapädagog*innen, Erzieher*innen, Therapeut*innen, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Gruppenprozesse und Gruppendynamik
  • Hilfreiche Interventionen und Strategien
  • Wechselwirkung Betreuerteam und Jugendliche
Preise:
  • Ermäßigt: 128,00 €
  • Teilnehmergebühr: 160,00 €
Kategorie: Gruppe, Methode