Krisen haben viele Gesichter und insbesondere bei jungen Menschen oft eine hohe Dynamik. Manchmal spitzen sie sich bis zur Suizidalität hin zu. In dieser Fortbildung wird vermittelt, wie sich Krisen möglichst frühzeitig erkennen lassen und wie ein zielführender Umgang damit gelingen kann. Schwerpunkte liegen dabei auf der Einschätzung von Suizidalität sowie der Kontaktgestaltung mit suizidgefährdeten Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Es wird Raum zur Reflexion eigener Reaktionen und Handlungsimpulse gegeben sowie Anregungen zur selbstfürsorglichen Gestaltung der Arbeit mit den Betroffenen.
Jugendliche sind auf der Suche nach Erlebnissen, Selbstwirksamkeit und Grenzen. Der Konsum psychoaktiver Substanzen kann dabei Teil der Identitätsentwicklung sein. Für pädagogische Fachkräfte bedeutet das: Drogenkonsum gehört heute – ob gewollt oder nicht – zu den zentralen Themen, mit denen sie professionell umgehen müssen. Gerade bei sensiblen Themen wie Drogen ist es entscheidend, einen offenen, ehrlichen und kompetenten Dialog zu ermöglichen. Pauschale Verbote führen oft zu Widerstand, Bagatellisierung oder Rückzug. Ziel ist es, mit Jugendlichen gemeinsam eine verantwortungsbewusste, reflektierte Haltung zum Konsum zu entwickeln – ohne dabei den erhobenen Zeigefinger zu erheben. Ein besonderer Fokus liegt auf dem gesellschaftlichen Kontext: Wir leben in einer Konsumgesellschaft, in der legale Substanzen wie Alkohol, Nikotin oder Medikamente eine hohe soziale Akzeptanz genießen – während illegale Drogen stigmatisiert werden. Diese Doppelmoral wirkt sich unmittelbar auf junge Menschen aus, die zunehmend mit widersprüchlichen Botschaften konfrontiert sind. Aktuell verschärft wird diese Debatte durch die Teillegalisierung von Cannabis. Pädagogische Fachkräfte sehen sich dadurch mit neuen Herausforderungen konfrontiert:Wie lässt sich Kinder- und Jugendschutz unter veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen wirksam umsetzen?
Wie kann man Jugendliche sachlich informieren, ohne zu verharmlosen – aber auch ohne moralischen Druck auszuüben? Das Seminar bietet Raum für eine differenzierte, kritische Auseinandersetzung mit der Legalisierung, ihren gesellschaftlichen Wirkungen und ihrer Bedeutung für die pädagogische Praxis. Sie lernen: -Wie Sie eine offene, fachlich fundierte Haltung zu Sucht und Konsumkultur entwickeln. -Wie Sie Jugendliche im Umgang mit Risiken stärken, ohne ihre Selbstbestimmung zu untergraben. -Wie Sie Konsumverhalten erkennen, ansprechen und reflektieren – auch im Spannungsfeld aktueller Gesetzesänderungen.
Das Seminar bietet praxisnahes Wissen zu: -Entwicklungsaufgaben der Adoleszenz und deren Bedeutung für Risikoverhalten -Konsummustern und Auswirkungen auf das jugendliche Gehirn -Rechtlichen Grundlagen (BtMG, Jugendschutzgesetz, Arbeitsschutz, Schulrecht)
Gemeinsam reflektieren wir, wie pädagogisches Handeln zwischen Selbstbestimmung, Schutzauftrag und gesellschaftlicher Verantwortung gestaltet werden kann.
-Themenschwerpunkte & Leitfragen: -Was ist „normaler“ Drogenkonsum im Jugendalter – und wo wird er riskant? -Woran erkenne ich Konsum – und wie spreche ich ihn professionell an? -Wie gehe ich im Team mit unterschiedlichen Haltungen um? -Wie beeinflusst die Cannabis-Legalisierung den pädagogischen Alltag? -Welche rechtlichen Grundlagen sind relevant? -Welche Haltung vertrete ich – und wie stärke ich Jugendliche in ihrer Entscheidungskompetenz?
Kursleiter*in:
Christian Geurden, Diplom Sozialpädagoge, Suchtberater
Zielgruppe:
Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
Was ist „normaler“ Drogenkonsum im Jugendalter – und wo wird er riskant?
Woran erkenne ich Drogenkonsum – und wie spreche ich ihn professionell an?
Wie beeinflusst die Cannabis-Legalisierung den pädagogischen Alltag?
Wie gehe ich persönlich mit diesem Thema um, wie agiere ich als Mitglied eines Teams?
Welche Haltung vertrete ich – und wie stärke ich Jugendliche in ihrer Entscheidungskompetenz?
In dem Seminar wird grundsätzliches Wissen zu Krisen und möglicherweise auftretender Suizidalität im späten Kindes- und Jugendalter vermittelt. Die Anzeichen einer Krise zu erkennen und der Umgang mit Suizidgedanken und –äußerungen werden erarbeitet. Dabei ist es Ziel, die eigene professionelle Handlungsfähigkeit zu erhalten und passende Hilfsmöglichkeiten zur Verfügung zu haben.
Kursleiter*in:
Sibylle Löschber, Diplom Psychologin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Beratungsstelle neuhland
Diese Fortbildung ist Bestandteil der modularen Weiterbildung "Qualifizierung für die Jugendhilfe und junge Erwachsenenhilfe". Dieses Modul kann hier auch einzeln gebucht werden.
Suizidalität ist ein häufiges Thema vieler junger Menschen im Jugendalter. Nicht das „sterben wollen“, sondern der Hilferuf und das „so nicht mehr weiterleben können“ stehen als Motive hinter den Gedanken und Taten. Es kommt gerade bei Mädchen überdurchschnittlich häufig zu Suizidversuchen. Bei männlichen Jugendlichen steht der Suizid als zweithöchste Todesursache nach Unfällen in den Statistiken. Das Seminar soll die Angst vor dem Umgang mit suizidalen Jugendlichen nehmen. Durch die Vermittlung von Hintergrundwissen zur Suizidalität und Handwerkszeug zum Umgang mit suizidalen Krisen soll den Teilnehmenden mehr Sicherheit gegeben werden. U.a. werden Signale und Alarmzeichen erläutert und eine hilfreiche Gesprächsführung wird geübt.
Kursleiter*in:
Sibylle Löschber, Diplom Psychologin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Beratungsstelle neuhland
Zielgruppe:
Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen oder ähnliche Berufe, Quereinsteigende in der psychosozialen Arbeit
Selbstschädigendes Verhalten bei Jugendlichen, jungen Erwachsenen und zum Teil auch bei Kindern stellt in der pädagogischen und in der therapeutischen Arbeit eine große Herausforderung dar. Im Seminar werden Grundlagen zum Verstehen des selbstschädigenden Verhaltens erarbeitet. Dabei wird auch die Gegenübertragungsdynamik einbezogen. Die Teilnehmer*innen erwerben sich auf der Grundlage dieses Verstehens ihre eigenen Interventions- und Unterstützungsmöglichkeiten für ihren jeweiligen Arbeitsbereich.
Diese Fortbildung ist Bestandteil der modularen Weiterbildung "Qualifizierung für die Jugendhilfe und junge Erwachsenenhilfe". Dieses Modul kann hier auch einzeln gebucht werden.
Beziehungen zwischen professionellen Betreuer*innen und Klient*innen spielen in stationären Einrichtungen eine zentrale Rolle. Im Idealfall wirken sie sich positiv auf die Entwicklung der Klient*innen aus. In diesem Modul soll es um die professionelle Gestaltung der betreuenden Beziehung gehen. Es sollen Kompetenzen zur Beziehungsgestaltung vermittelt werden und für Beziehungsprozesse sensibilisiert werden. Nach der Erläuterung des Konzeptes von Übertragung und Gegenübertragung wird die Wahrnehmung und Arbeit mit den eigenen Gefühlen als Mittel zum Verständnis der Gefühlswelt des Jugendlichen vermittelt. Es wird herausgearbeitet wo die Gefahren der Verwicklung in dysfunktionale Beziehungsdynamiken besteht und wie man diese vermeiden kann. Durch angemessene Distanz wird der Überblick behalten und Raum für die eigene Psychohygiene geschaffen, damit eine professionelle Beziehung gestaltet werden kann. Anhand von Fallbeispielen der Teilnehmenden findet ein Transfer in die Praxis statt.
Kursleiter*in:
Dr. Sylvia Siegel, Dr. phil., Diplom Psychologin, Gestalttherapeutin, Supervisorin
Zielgruppe:
Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen oder ähnliche Berufe, Quereinsteigende in der psychosozialen Arbeit
Schwerpunkt:
Professionelle Gestaltung der betreuenden Beziehung
Krisen haben viele Gesichter und insbesondere bei jungen Menschen oft eine hohe Dynamik. Manchmal spitzen sie sich bis zur Suizidalität hin zu. In dieser Fortbildung wird vermittelt, wie sich Krisen möglichst frühzeitig erkennen lassen und wie ein zielführender Umgang damit gelingen kann. Schwerpunkte liegen dabei auf der Einschätzung von Suizidalität sowie der Kontaktgestaltung mit suizidgefährdeten Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Es wird Raum zur Reflexion eigener Reaktionen und Handlungsimpulse gegeben sowie Anregungen zur selbstfürsorglichen Gestaltung der Arbeit mit den Betroffenen.
Jugendliche sind auf der Suche nach Erlebnissen, Selbstwirksamkeit und Grenzen. Der Konsum psychoaktiver Substanzen kann dabei Teil der Identitätsentwicklung sein. Für pädagogische Fachkräfte bedeutet das: Drogenkonsum gehört heute – ob gewollt oder nicht – zu den zentralen Themen, mit denen sie professionell umgehen müssen. Gerade bei sensiblen Themen wie Drogen ist es entscheidend, einen offenen, ehrlichen und kompetenten Dialog zu ermöglichen. Pauschale Verbote führen oft zu Widerstand, Bagatellisierung oder Rückzug. Ziel ist es, mit Jugendlichen gemeinsam eine verantwortungsbewusste, reflektierte Haltung zum Konsum zu entwickeln – ohne dabei den erhobenen Zeigefinger zu erheben. Ein besonderer Fokus liegt auf dem gesellschaftlichen Kontext: Wir leben in einer Konsumgesellschaft, in der legale Substanzen wie Alkohol, Nikotin oder Medikamente eine hohe soziale Akzeptanz genießen – während illegale Drogen stigmatisiert werden. Diese Doppelmoral wirkt sich unmittelbar auf junge Menschen aus, die zunehmend mit widersprüchlichen Botschaften konfrontiert sind. Aktuell verschärft wird diese Debatte durch die Teillegalisierung von Cannabis. Pädagogische Fachkräfte sehen sich dadurch mit neuen Herausforderungen konfrontiert:Wie lässt sich Kinder- und Jugendschutz unter veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen wirksam umsetzen?
Wie kann man Jugendliche sachlich informieren, ohne zu verharmlosen – aber auch ohne moralischen Druck auszuüben? Das Seminar bietet Raum für eine differenzierte, kritische Auseinandersetzung mit der Legalisierung, ihren gesellschaftlichen Wirkungen und ihrer Bedeutung für die pädagogische Praxis. Sie lernen: -Wie Sie eine offene, fachlich fundierte Haltung zu Sucht und Konsumkultur entwickeln. -Wie Sie Jugendliche im Umgang mit Risiken stärken, ohne ihre Selbstbestimmung zu untergraben. -Wie Sie Konsumverhalten erkennen, ansprechen und reflektieren – auch im Spannungsfeld aktueller Gesetzesänderungen.
Das Seminar bietet praxisnahes Wissen zu: -Entwicklungsaufgaben der Adoleszenz und deren Bedeutung für Risikoverhalten -Konsummustern und Auswirkungen auf das jugendliche Gehirn -Rechtlichen Grundlagen (BtMG, Jugendschutzgesetz, Arbeitsschutz, Schulrecht)
Gemeinsam reflektieren wir, wie pädagogisches Handeln zwischen Selbstbestimmung, Schutzauftrag und gesellschaftlicher Verantwortung gestaltet werden kann.
-Themenschwerpunkte & Leitfragen: -Was ist „normaler“ Drogenkonsum im Jugendalter – und wo wird er riskant? -Woran erkenne ich Konsum – und wie spreche ich ihn professionell an? -Wie gehe ich im Team mit unterschiedlichen Haltungen um? -Wie beeinflusst die Cannabis-Legalisierung den pädagogischen Alltag? -Welche rechtlichen Grundlagen sind relevant? -Welche Haltung vertrete ich – und wie stärke ich Jugendliche in ihrer Entscheidungskompetenz?
Kursleiter*in:
Christian Geurden, Diplom Sozialpädagoge, Suchtberater
Zielgruppe:
Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
Was ist „normaler“ Drogenkonsum im Jugendalter – und wo wird er riskant?
Woran erkenne ich Drogenkonsum – und wie spreche ich ihn professionell an?
Wie beeinflusst die Cannabis-Legalisierung den pädagogischen Alltag?
Wie gehe ich persönlich mit diesem Thema um, wie agiere ich als Mitglied eines Teams?
Welche Haltung vertrete ich – und wie stärke ich Jugendliche in ihrer Entscheidungskompetenz?