< Januar 2026 >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31  
Methode
Es gibt insgesamt 28 Veranstaltungen
Februar 2026

Die zwei Fortbildungstage verbinden die Themen Trauma und Sucht miteinander. Am ersten Tag geht es v.a. um Fragen: Was ist ein Trauma? Welche Auswirkungen haben traumatische Erlebnisse auf das Gehirn? An Fallbeispielen werden Traumafolgestörungen und deren Umgang damit veranschaulicht.

Am zweiten Tag wird süchtiges Verhalten als eine Traumafolgestörung näher betrachtet; ich stelle ein Modell zur Erklärung von Sucht aus der syst. Therapie vor, führe in die Arbeit mit inneren Anteilen ein und betrachten Sucht unter dem Blick einer Überlebensstrategie.

Ganz praktisch werde ich Ihnen Stabilisierungstechniken vorstellen, wie Imaginations- und Distanzierungsübungen sowie Atemtechniken.

Methoden:
Fallbeispiel mit Genogramm, Aufstellung zum Verdeutlichen von Auswirkungen von traumatischen Erlebnissen auf das Gehirn, Arbeit mit inneren Anteilen, Stabilisierungstechniken, Atemtechniken

Kursleiter*in: Kerstin Zabel-Strzyz, Diplom Sozialpädagogin, Systemische Supervisorin, Systemische Therapeutin
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen, Psychotherapeut*innen und andere psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Entstehung von Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS)
  • Sucht als eine erstaunliche Überlebensstrategie
  • Stabilisierungstechniken
  • Eigene Haltung im Umgang mit traumatisierten Menschen
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 440,00 €
  • Ermäßigt: 396,00 €
Kategorie: Trauma, Sucht, Methode, Psychische Erkrankung
März 2026

Das in und mit der Gruppe Sein ist ein bedeutender Bereich der Arbeit mit den jungen Menschen, stellt gleichzeitig auch immer wieder eine große Herausforderung dar. Die Gruppe bietet Halt und Schutz, stiftet Identität und gibt Orientierung. Gleichzeitig jedoch kann sie sich bedrohlich anfühlen, ausgrenzend und einschüchternd. Wie gut es uns gelingt, uns in Gruppen zu bewegen, prägt unser Leben ganz wesentlich. Erste Gruppenerfahrungen in Familie, Kinderbetreuung und Schule sind ausschlaggebend dafür, inwieweit wir Gruppen als hilfreich und angenehm erleben, sie selbst gestalten können.

Wollen wir das Miteinander in der Gruppe gelingen lassen und für Entwicklung nutzen, müssen wir die Wirkfaktoren verstehen und bereit sein, eigene Erfahrungen einzubringen und zur Verfügung zu stellen.

Inhalte der Fortbildung:

Wirkfaktoren der Gruppe
Gruppendynamik und Gruppenprozesse
Rollenverteilung und informelle Machtstrukturen in Gruppen
Deeskalationsstrategien
Reflexion eigener Rolle und Wirkung im Gruppengeschehen


Kursleiter*in: Anke Rabe, Diplom Sozialpädagogin, psychoanalytisch-interaktionelle Gruppenpsychotherapeutin
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Gruppenprozesse und Gruppendynamik
  • Hilfreiche Interventionen und Strategien
  • Wirkfaktoren der Gruppe
  • Rollenverteilung und informelle Machtstrukturen in Gruppen
  • Deeskalationsstrategien
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 195,00 €
  • Ermäßigt: 175,00 €
Kategorie: Methode, Gruppe
April 2026

Diese Fortbildung ist Bestandteil der modularen Weiterbildung "Qualifizierung für die Jugendhilfe und junge Erwachsenenhilfe". Dieses Modul kann hier auch einzeln gebucht werden.

Bindungsmuster und deren Störungsbilder, Sensibilisierung und Umsetzung von Nähe und Distanz

Bindung gehört zum grundlegenden Bedürfnis aller Menschen. Sie ist ein wesentliches Element, um in der professionellen Begleitung von Menschen Einfluss auf die Entwicklung der zu Betreuenden zu nehmen. In der Praxis unserer Arbeit haben wir es vielfach mit bindungsgestörten Klient*innen zu tun, die sich abweisend, aggressiv und widersprüchlich verhalten. Um den Jugendlichen neue Bindungserfahrungen zu ermöglichen, braucht es einen klaren Blick auf Beziehungsdynamiken und mögliche Verstrickungen. Wer gesunde Grenzen in der Übernahme von Verantwortung für sich und den Klienten findet, kann leichter auf Grenzüberschreitungen reagieren, Überforderungssituationen auflösen und angemessene Formen des Kontaktes schaffen. Der kluge Umgang mit schwierigen Situationen ist immer auch ein kluger Umgang mit sich selbst.

Am ersten Tag geht es entsprechend um eigene Stärken und Ressourcen des Selbstkontaktes und der Selbstregulation sowie um innere Überzeugungen, die Räume für Begegnung öffnen bzw. blockieren.

Der zweite Tag beschäftigt sich mit schwierigen Alltagsituationen und dem Blick auf bindungsgestörte Klient*innen, um manipulative Beziehungsdynamiken zu erkennen und Nähe- und Distanzregulation zu üben.

Kursleiter*in: Birgit Hinsching, Dipl. Sozialpädagogin, Supervisorin DGSv  
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen oder ähnliche Berufe, Quereinsteigende in der psychosozialen Arbeit
Schwerpunkt:
  • Bindungsmuster und deren Störungsbilder
  • Sensibilisierung und Umsetzung von Nähe und Distanz
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 380,00 €
  • Ermäßigt: 342,00 €
Kategorie: Methode, Psychische Erkrankung
Mai 2026

Menschen in suizidalen Krisen begegnen uns Fachkräften in der psychiatrischen und psychosozialen Arbeit regelmäßig. Diese Situationen sind oft emotional herausfordernd und können auch bei erfahrenen Profis Gefühle von Unsicherheit, Angst oder Hilflosigkeit auslösen. Wie und was darf ich fragen? Wie schätze ich die aktuelle Gefährdung ein?  Wie kann ich für die Betroffenen ein hilfreiches Gegenüber sein? Auch die Frage der professionellen Verantwortung erfasst uns in der Begegnung mit suizidalen Klient*innen ganz direkt.
Die Fortbildung bietet eine fundierte und praxisorientierte Auseinandersetzung mit der professionellen Begleitung suizidaler Menschen. Ziel ist es, Handlungssicherheit zu gewinnen und die eigene fachliche Kompetenz im Umgang mit suizidalen Krisen zu stärken.

Inhalte der Fortbildung:
•    Erkennen möglicher Warnsignale suizidaler Krisen
•    Gesprächsführung und das Erfragen suizidaler Gedanken – mit praktischen Übungen im Rollenspiel
•    Aspekte der Gefährdungseinschätzung anhand von Fallbeispielen
•    Rechtliche Rahmenbedingungen und professionelle Verantwortung
•    Entwicklung hilfreicher Strategien im Umgang mit suizidalen Menschen im eigenen Arbeitsfeld
•    Aspekte der Beziehungsgestaltung und Bedeutung der professionellen Haltung

Die Fortbildung folgt einem strukturierten, suizidpräventiven Ansatz. Sie verbindet theoretisches Wissen mit konkreten Handlungsmöglichkeiten und schafft Raum für Reflexion und Austausch.

Kursleiter*in: Dr. med. Ulrike Wegner, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie,  Arche München
Zielgruppe: Fachkräfte in psychosozialen und gesundheitlichen Arbeitsgebieten, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Einschätzen von Suizidalität
  • Formen von Krisen und Suizidalität
  • Strategien im Umgang mit Menschen in Krisen und suizidalen Menschen
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 230,00 €
  • Ermäßigt: 207,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung, Methode

Diese Fortbildung ist Bestandteil der modularen Weiterbildung "Qualifizierung für die Jugendhilfe und junge Erwachsenenhilfe". Dieses Modul kann hier auch einzeln gebucht werden.

In den Einrichtungen der stationären Jugendhilfe werden wir immer wieder mit spezifischen Phänomenen konfrontiert, welche sich als Traumafolgen entwickelt haben. Der Umgang mit diesen „Störungen“ ist oftmals eine große Herausforderung: so erfordert der Aufbau einer stabilen Arbeitsbeziehung oder der Umgang mit starken Stimmungsschwankungen, Polarisierungen, Aggressivität oder selbstverletzendem Verhalten sowohl spezifisches Wissen und Verstehen als auch eine Traumasensible Handlungskompetenz.
Im Seminar geht es um beides: Zum einen um die Vermittlung traumaspezifischer Kenntnisse, z.B. zu peri- und posttraumatischer Dissoziation als psychischen Schutzmechanismus. Zum anderen liegt der Fokus auf der Beziehungs- und Kontaktgestaltung. Der Umgang auch mit „schwierigen“ Klient*innen soll durch diese Grundlagen für die Teilnehmenden leichter werden.

Kursleiter*in: Claus-Peter Rosemeier, Diplom Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen oder ähnliche Berufe, Quereinsteigende in der psychosozialen Arbeit
Schwerpunkt:
  • Vermittlung traumaspezifischer Kenntnisse
  • Peri- und posttraumatische Dissoziation
  • Beziehungs- und Kontaktgestaltung
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 195,00 €
  • Ermäßigt: 175,00 €
Kategorie: Trauma, Methode, Psychische Erkrankung

Jugendliche und junge Erwachsene mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung werden oft in der Gruppenbetreuung als schwer integrierbar wahrgenommen. Sie haben große Schwierigkeiten, sich an Regeln zu halten, ihr Leben scheint manchmal ausschließlich aus Krisen zu bestehen und sie sind in ihrem emotionalen Erleben und den daraus folgenden Handlungen äußerst wechselhaft und widersprüchlich. Bei all den Krisen besteht die Gefahr, dass der normale Alltag ganz verloren geht. Diese Jugendlichen können sich selbst oft kaum aushalten und verstehen und versuchen sich mit Selbstverletzungen und suizidalen Phantasien und Versuchen zu „retten“. Wenn sie ihr Leid zeigen können, lösen Sie bei manchen Mitarbeitenden ein starkes Mitgefühl und den Wunsch zu helfen aus und gleichzeitig auch Enttäuschung, Hilflosigkeit und Wut, wenn diese Hilfe nicht angenommen wird. Oft werden diese jungen Menschen von den verschiedenen Mitarbeitenden eines Teams sehr unterschiedlich wahrgenommen, was zu widersprüchlichen Meinungen führt, was denn nun zu tun sei. Dann wird die Fallbesprechung lang, die Verabredung einer gemeinsamen Strategie kaum noch möglich. Die fehlende Wertschätzung dieser jungen Menschen für sich selbst wird auf die Mitarbeitenden und die Gruppe/Institution projiziert mit der Gefahr, das Mitarbeitende persönlich sehr verletzt werden und ihre Grenzen überschritten werden. Junge Menschen mit Borderline-Störungen haben das Potenzial, Fachteams und ganze Helfersysteme zu sprengen.

Inhalte dieses Fortbildungstages:

-Modelle zum Verständnis der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Eine Orientierung und Ordnung zum Verstehen der oben beschriebenen Prozesse
-Statt Untergehen im Chaos: Hilfreiche Phasen, Strukturen und Haltungen auf dem Weg zu dem Ziel, eine haltende Beziehung zu erarbeiten
-Die „sieben Fehler“ (Streek-Fischer) unterlassen
-Was kann ich tun, um persönliche Verletzungen zu vermeiden und wie damit umgehen, wenn es trotzdem passiert?
-Wie gelingt gegenseitige Unterstützung im Team/Helfersystem und „an einem Strick ziehen“ trotz Spaltungsangeboten der jungen Menschen?

Zu diesen Inhalten wird ein Input vermittelt. In der Arbeit mit den Fallbeispielen, die Sie mitbringen, werden die Inhalte auf ihre persönliche Situation bezogen und individuell bearbeitet.

Kursleiter*in: Eckhard Flöring, Diplom Sozialpädagoge, Gestaltpsychotherapeut, langjähriger Praktiker in der spezialisierten Jugendhilfe und Eingliederungshilfe für junge Erwachsene
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Modelle zum Verständnis der Borderline-Persönlichkeitsstörung
  • Hilfreiche Strukturen und Haltungen
  • Umgang mit Verletzungen
  • Teamdynamik verstehen und steuern
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 195,00 €
  • Ermäßigt: 175,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung, Trauma, Methode, Gruppe, Aggression, Psychische Erkrankung

Kommunikation umfasst unser gesamtes Leben. Miteinander reden kann zu Verständnis führen aber auch zu Missverständnissen. Wir wünschen uns einen wertschätzenden Umgang miteinander, doch die Herausforderungen des Berufsalltags machen es uns manchmal schwer.
Wir wollen in diesem Seminar gemeinsam der Frage nachgehen: Wie kann ich in schwierigen Situationen achtsam sein und eine wertschätzende Haltung mir selbst und anderen gegenüber aufrechterhalten?
Grundvoraussetzungen für eine gelungene Kommunikation sind Selbstvertrauen und die Fähigkeit, den eigenen Standpunkt transparent zu vermitteln, sowie Feinfühligkeit und das Verständnis für andere Verhaltensweisen und Denkmuster. Der lebensbejahende Ansatz der “Gewaltfreien bzw. wertschätzenden Kommunikation“ kann Sie dabei unterstützen, sich der eigenen Werte bewusst zu werden und mit beruflichen Herausforderungen konstruktiv umzugehen.
Die Fortbildung bietet Ihnen die Gelegenheit, ein Verständnis über die Bedeutung und die Zusammenhänge dieses Kommunikationsansatzes zu erlangen. Durch gezielte und abwechslungsreiche Übungen können Sie schwierige Situationen aus Ihrem Alltag analysieren und dabei die Prinzipien dieser Vorgehensweise entdecken. Es geht darum, sich offen und ehrlich zu begegnen und authentisch zu kommunizieren.
Sehr viel Aufmerksamkeit wird in diesem Kurs auf die innere Haltung gelegt mit der wir uns und unseren Mitmenschen begegnen. Achtsame Kommunikation bereichert unser Leben, macht es lebendiger und ermöglicht uns offen und wertschätzend zu kommunizieren und auch in schwierigen Zeiten mit dem anderen in Kontakt zu bleiben.

Kursleiter*in: Christine Warmuth, Diplom Sozialpädagogin (FH), Kommunikationstrainerin, Coach & Meditationslehrerin, Zertifizierte Trainerin (CNVC) für Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall B. Rosenberg
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte, andere Interessierte
Schwerpunkt:
  • Verständnis für sich selbst und andere entwickeln
  • Einen Perspektivwechsel vorzunehmen
  • Kommunikationsfertigkeiten entwickeln und trainieren
  • Kommunikationsstrategien für den Alltag zu entwickeln
  • Ein von Wertschätzung geprägtes Auftreten üben
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 440,00 €
  • Ermäßigt: 396,00 €
Kategorie: Selbstmanagement, Methode
Juni 2026

„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“, „Sich um Kopf und Kragen reden“, „Sprechenden Menschen kann geholfen werden“… eine Reihe geflügelter Worte rankt sich um dieses Thema. Sie bilden einen doch eher ambivalenten Blick auf das gesprochene Wort ab. Wie lässt sich das richtige Maß finden, was braucht es, um sich angemessen mitteilen zu können?

In Gruppen kommen verschiedene Wirkfaktoren hinzu, die Redeanteile bestimmen und eine ganz eigene Kraft entwickeln können: In einem Mehrpersonensetting treffen Menschen aufeinander, die auf der Grundlage der eigenen Erfahrungen in Beziehungen und Kommunikation handeln. Das unausgesprochene Ziel der Gruppe ist es, die Situation, in die sie nun alle zusammen geraten sind, möglichst gut gemeinsam zu bewältigen. Dafür werden Rollen zugewiesen, Allianzen geschmiedet, geredet und geschwiegen. Wie gelingt es, das Erleben jedes/r Einzelnen ebenso im Blick zu behalten wie die sich entwickelnde Gruppendynamik und -bestenfalls- Entwicklung zu ermöglichen?

Inhalt der Fortbildung:

Achtsamkeit im Miteinander
Selektive Authentizität vs. Abstinenz
Schweigen aushalten und verstehen
Bedeutung von Intimität und Öffentlichkeit in Gruppensituationen
Gruppendynamik verstehen, Gruppenprozesse erkennen und nutzen
Rahmung der Gruppe

 

Kursleiter*in: Anke Rabe, Diplom Sozialpädagogin, psychoanalytisch-interaktionelle Gruppenpsychotherapeutin
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Gruppendynamik verstehen, Gruppenprozesse erkennen und nutzen
  • Bedeutung von Intimität und Öffentlichkeit in Gruppensituationen
  • Rahmung der Gruppe
  • Achtsamkeit im Miteinander
  • Selektive Authentizität vs. Abstinenz
  • Schweigen aushalten und verstehen
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 195,00 €
  • Ermäßigt: 175,00 €
Kategorie: Methode, Gruppe

Wie können wir auf Anforderungen von außen reagieren, ohne den Kontakt zu verlieren und „auszusteigen“? Welche Strategien haben wir, wenn wir Grenzüberschreitungen erleben, oder uns überfordert fühlen? Grenzen zu setzen hat nicht nur etwas mit „Nein“ sagen zu tun. Es bedarf eines inneren Raumes, aus dem heraus wir Bedürfnisse und Prioritäten wahrnehmen und kommunizieren können. Was unterstützt uns, in diesem Raum präsent zu sein? Wie können wir Grenzen setzen und zugleich im Kontakt bleiben mit dem, was uns begegnet?

Kursleiter*in: Birgit Hinsching, Dipl. Sozialpädagogin, Supervisorin DGSv  
Zielgruppe: Interessierte aus allen sozialen Berufsfeldern
Schwerpunkt:
  • Konzepte zu Kontakt und Grenzen, Abwehrstrategien, Präsenz und Gewahrsein
  • Abwehrstrategien
  • Präsenz und Gewahrsein
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 195,00 €
  • Ermäßigt: 175,00 €
Kategorie: Selbstmanagement, Methode

Ziel dieses Methodenseminars ist, durch den Einsatz von Biografiearbeit den Selbstwert und die Selbstachtung der zu beratenden Menschen zu stärken.
Diese Methode lässt sich gezielt in pädagogischen, psychosozialen und gesundheitsbezogenen Arbeitsfeldern mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einsetzen.

Geleitete, nicht chronologisch angelegte Biografiearbeit ermöglicht, dass Blockaden gelöst, Ressourcen frei gesetzt werden und sich die Resilienz erhöht.
Sie dient der Bewältigung von Krisen und ist eine wirksame Methode gegen Schuldgefühle und gegen das Gefühl von Entwurzelung und sie wirkt Ängsten entgegen.

Inhaltlich geht es in der Fortbildung:
-um die Bedeutung und Wirkungsweise von Biografiearbeit und
-um das Kennenlernen sowie Erproben gezielter Übungen im Einsatz mit den unterschiedlichen Zielgruppen.
Beispielsweise eine Übung zur Suche nach eigenen Wurzeln: wo komme ich her, was habe ich von wem mitbekommen, wie wurden frühere Krisen bewältigt.

Hierbei werden Techniken erlernt und der Einsatz von Werkzeugen erprobt.

 

Kursleiter*in: Marianne van Kempen, Diplom Soziologin, Supervisorin (DGSv), Theaterpädagogin
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Kennenlernen der Bedeutung und Wirkungsweise von Biografiearbeit
  • Erlernen von Techniken und Werkzeugen
  • Üben des Einsatzes nach Zielgruppen
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 440,00 €
  • Ermäßigt: 396,00 €
Kategorie: Methode

Ziel dieser Fortbildung ist ein bewusster Einsatz von körperlicher Präsenz und damit mehr Sicherheit und Orientierung in der Interaktion. Das Motto lautet dabei: „Weniger Tun – mehr Da-sein“, d. h. durch körperliche Präsenz zu wirken und die Kontaktarbeit damit leichter und lebendiger zu gestalten. Vor allem in herausfordernden Situationen (Drohungen im Fremd- oder autoaggressiven Bereich, Suizidalität) ist Präsenz von Bedeutung und die Brücke, wenn Sprache nicht trägt. Die adäquate Dosis Präsenz für den jeweiligen Kontakt wird im Seminar fühlbar gemacht.
Präsenz bedeutet u. a., sich der eigenen physischen Fähigkeiten in Situationen bewusst zu sein und damit Zuversicht zu vermitteln. Eigene körperliche Kompetenzen (z.B. Beweglichkeit, Entspanntheit) werden in diesem Seminar erforscht und ihre Anwendungsmöglichkeiten für die Arbeit erschlossen.
Methoden sind u.a. : Präsenzübungen, Arbeit mit Stand, Atmung und Körperspannung, gezielter Einsatz und Regulierung von Nähe und Distanz, achtsame Wahrnehmung, Körpersprache, Ausdruck, Haltung, nonverbaler Dialog.

Kursleiter*in: Henry Just, Diplom Psychologe, Psychotherapeut, Supervisor, Theaterpädagoge
Zielgruppe: Mitarbeitende aus dem pädagogischen, sozialpädagogischen und therapeutischen Arbeitsfeld, Kriseneinrichtungen
Schwerpunkt:
  • Präsenzübungen
  • Arbeit mit Stand, Atmung und Körperspannung
  • gezielter Einsatz und Regulierung von Nähe und Distanz
  • Achtsame Wahrnehmung, Körpersprache, Ausdruck, Haltung, nonverbaler Dialog
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 225,00 €
  • Ermäßigt: 202,00 €
Kategorie: Selbstmanagement, Methode, Aggression
Juli 2026

Immer wieder erleben wir im Laufe unseres Lebens Übergänge und damit verbundene Ablösungsprozesse. Und häufig sind diese mit schmerzhaften Abschieden verbunden - etwas geht zu Ende und etwas Neues beginnt. Wir müssen uns lösen vom ruhigen Zuhause in die unbekannte Welt von Kita und Schule; vom Familienhund, der stirbt; von lieben Freunden, die weit weg ziehen, aber auch von geliebten Familienmitgliedern, vielleicht sogar eigenen Kindern, die sterben oder vom Partner, der uns verlassen hat. Jeder dieser Abschiede ist ein wichtiger Übergang, der bewältigt werden will und muss. Wie die Übergänge ge- und erlebt werden und inwieweit der damit verbundene Schmerz zugelassen und in etwas Neues verwandelt wird, prägt uns und unser weiteres Leben.
Nicht selten hat dies auch Einfluss auf die Beziehung eines Beraters oder Therapeuten zur Klient:in, wenn alte, nicht bewältigte Verluste an die Oberfläche kommen. Manchmal in ganz neuem Gewand.

In diesem Seminar finden wir Antworten auf folgende Fragen:

Wie erleben Erwachsene und Kinder (schmerzhafte) Ablösungsprozesse?
Was macht das mit deren sozialen Systemen (Familie, Freundeskreis ...)?
Wie wirkt sich ein solcher Abschied auf meine Beziehung zur Klient*in aus; wie kann ich hier gut begleiten, was sollte ich wissen?
Wie gehe ich mit in der Kindheit erlebten Bindungsabbrüchen um, wenn sie im Erwachsenenalter im neuen problematischen Gewand daher kommen?
Wie gestalte ich Abschiede in der Beziehung zur Klient*in?

 

Kursleiter*in: Antje Muth, Heilpraktikerin Psychotherapie, Systemische Therapeutin, Verfahrensbeiständin, Trauerpädagogin
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Facetten von Übergängen und Ablösungsprozessen
  • Kognitives Verstehen von Trennungen und Abschieden in verschiedenen Altersgruppen
  • Schuldgefühle im Zusammenhang mit Trennungen
  • Übergänge aus systemischer Sicht
  • Kreative Methoden und Literatur in der Begleitung
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 225,00 €
  • Ermäßigt: 202,00 €
Kategorie: Selbstmanagement, Methode

Diese Fortbildung ist Bestandteil der modularen Weiterbildung "Qualifizierung für die Jugendhilfe und junge Erwachsenenhilfe". Dieses Modul kann hier auch einzeln gebucht werden.

Beziehungen zwischen professionellen Betreuer*innen und Klient*innen spielen in stationären Einrichtungen eine zentrale Rolle. Im Idealfall wirken sie sich positiv auf die Entwicklung der Klient*innen aus. In diesem Modul soll es um die professionelle Gestaltung der betreuenden Beziehung gehen. Es sollen Kompetenzen zur Beziehungsgestaltung vermittelt werden und für Beziehungsprozesse sensibilisiert werden. Nach der Erläuterung des Konzeptes von Übertragung und Gegenübertragung wird die Wahrnehmung und Arbeit mit den eigenen Gefühlen als Mittel zum Verständnis der Gefühlswelt des Jugendlichen vermittelt. Es wird herausgearbeitet wo die Gefahren der Verwicklung in dysfunktionale Beziehungsdynamiken besteht und wie man diese vermeiden kann. Durch angemessene Distanz wird der Überblick behalten und Raum für die eigene Psychohygiene geschaffen, damit eine professionelle Beziehung gestaltet werden kann. Anhand von Fallbeispielen der Teilnehmenden findet ein Transfer in die Praxis statt.

Kursleiter*in: Dr. Sylvia Siegel, Dr. phil., Diplom Psychologin, Gestalttherapeutin, Supervisorin
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen oder ähnliche Berufe, Quereinsteigende in der psychosozialen Arbeit
Schwerpunkt:
  • Professionelle Gestaltung der betreuenden Beziehung
  • Konzept Übertragung und Gegenübertragung
  • Verwicklung in dysfunktionale Beziehungsdynamiken
  • Eigene Psychohygiene
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 195,00 €
  • Ermäßigt: 175,00 €
Kategorie: Selbstmanagement, Methode, Junge Erwachsene, Psychische Erkrankung
August 2026

Eltern mit Schwierigkeiten ihre Impulse und Gefühle zu regulieren, bringen sich und andere leicht an Grenzen. Oft ist es ein Balanceakt zu entscheiden, ob Kind und Mutter/Vater zusammen leben können, oder das Kind in seiner Entwicklung zu viel Schaden nehmen könnte. Wir wollen Ihnen in dieser Fortbildung Wissen über die Erkrankung und praxiserprobte Umgangsweisen vorstellen. Diese Methoden können dabei helfen Ihre vielleicht bestehenden Unsicherheiten in schwierigen Situationen abzubauen und einen „inneren roten Faden“ zu verfolgen. Wir beziehen uns u.a. auf die Dialektisch Behaviorale Therapie nach M. Linehan, eine störungsspezifische Behandlungsmethode mit Anteilen aus der Verhaltenstherapie und aus der Achtsamkeitslehre.

Das wollen wir vermitteln:

  • ein besseres Verständnis für Menschen mit BPS und anderen Impulskontrollschwierigkeiten
  • eventuelle Auswirkungen auf das Kindeswohl
  • die Wahrnehmung eigener Grenzen in der Zusammenarbeit
  • hilfreiche Strategien und konkrete Werkzeuge für den Betreuungsalltag
  • erreichen einer möglichst klaren Haltung im professionellen Kontext
  • Reflexion der Teamkultur

Anhand Ihrer eigenen Fallbeispiele werden Schwierigkeiten diskutiert sowie mit Übungen und Rollenspielen Lösungsansätze gesucht.

Kursleiter*in: Joana Baurmann, Sozialpädagogin B.A. / Sozialarbeiterin B.A., Claudia Kertzscher, Diplom Sozialpädagogin
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Verständnis entwickeln für Menschen mit BPS und anderen Impulskontrollschwierigkeiten
  • Auswirkungen auf das Kindeswohl
  • Wahrnehmung eigener Grenzen in der Zusammenarbeit
  • Strategien für den Betreuungsalltag: klare Haltung im professionellen Kontext, Teamkultur, konkrete Werkzeuge
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 440,00 €
  • Ermäßigt: 396,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung, Trauma, Methode, Psychische Erkrankung

Eltern sind wichtige Partner im Hilfeprozess und ihre aktive Einbindung ist entscheidend für die Entwicklung von Kindern sowie für den Verlauf und Erfolg der Hilfen. Gleichzeitig stellt diese anspruchsvolle Aufgabe Fachkräfte immer wieder vor große Herausforderungen – geprägt durch komplexe Dynamiken und institutionelle Rahmenbedingungen.

Dieses Seminar lädt dazu ein, die eigene Handlungskompetenz in der Elternarbeit zu erweitern. Gemeinsam werden Strategien erarbeitet, um mit einer wertschätzenden, annehmenden und wohlwollenden Haltung tragfähige Arbeitsbündnisse zu knüpfen. Es wird ein Raum geboten für den Austausch über herausfordernde Situationen aus der Praxis, zur Reflexion der eigenen Haltung und zur Entwicklung neuer Impulse für die Zusammenarbeit mit Eltern. Dazu erhalten die Teilnehmenden Einblicke in Ziele, Möglichkeiten und Grenzen der Elternarbeit sowie in unterschiedliche Formen, Ansätze und Methoden.

Themen:

- Bedeutung, Ziele und Grenzen der Elternarbeit
-Überblick über Formen, Ansätzen und Methoden
- Aufbau tragfähiger Arbeitsbündnisse
- Praxisnaher Austausch zu herausfordernden Situationen

Methoden:

Impulsreferat, Fallarbeit, Kleingruppenarbeit, Diskussionen

Kursleiter*in: Janka Johannsen, M.Sc. Psychologin, M.Sc. Familienpsychologin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Bedeutung, Ziele und Grenzen der Elternarbeit
  • Überblick über Formen, Ansätzen und Methoden
  • Aufbau tragfähiger Arbeitsbündnisse
  • Praxisnaher Austausch zu herausfordernden Situationen
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 195,00 €
  • Ermäßigt: 175,00 €
Kategorie: Methode, Psychische Erkrankung
September 2026

Der Suizid eines Menschen erzeugt ein komplexes, emotional hoch aufgeladenes Feld, das sowohl Betroffene als auch Fachkräfte vor große Herausforderungen stellt. In der Arbeit mit Hinterbliebenen oder im direkten beruflichen Kontext mit suizidalen Ereignissen sind Sozialpädagog*innen häufig mit intensiven Gefühlen wie Ohnmacht, Schuld, Hilflosigkeit oder Scham konfrontiert. Die Frage nach dem "Warum" bleibt oft quälend offen und kann eine tiefe persönliche Betroffenheit auslösen.
Diese Fortbildung bietet Fachkräften die Möglichkeit, sich mit den emotionalen und psychischen Auswirkungen suizidaler Krisen auseinanderzusetzen und eigene Ressourcen im Umgang mit diesen Belastungen zu stärken. Im Mittelpunkt stehen dabei praxisnahe Ansätze zur Selbstfürsorge und Selbstregulation, die helfen, in der Konfrontation mit Suizid handlungsfähig und professionell zu bleiben.

Schwerpunkte der Fortbildung:
•    Verstehen emotionaler Prozesse nach einem Suizid
•    Die Dynamik zwischen Trauma und Trauer erkennen und einordnen
•    Einführung in wirkungsvolle Techniken zur Selbstregulation
•    Transfer traumatherapeutischer Ansätze in die pädagogische Praxis
•    Stärkung der eigenen Handlungskompetenz im Umgang mit suizidalen Krisen
•    Reflexionsräume und kollegialer Austausch

Methodik:
Die Fortbildung verbindet theoretischen Input mit praxisorientierten Übungen, Selbsterfahrungselementen sowie Raum für kollegialen Austausch. Ziel ist es, individuelle Strategien zu entwickeln, die in belastenden Situationen unmittelbar unterstützend wirken und langfristig zur Resilienz beitragen.

Kursleiter*in: Marianne van Kempen, Diplom Soziologin, Supervisorin (DGSv), Theaterpädagogin
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Verstehen emotionaler Prozesse nach einem Suizid
  • Dynamik zwischen Trauma und Trauer
  • Techniken zur Selbstregulation
  • Handlungskompetenz im Umgang mit suizidalen Krisen
  • Transfer traumatherapeutischer Ansätze in die pädagogische Praxis
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 440,00 €
  • Ermäßigt: 396,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung, Trauma, Selbstmanagement, Methode

Wir erleben in den Einrichtungen immer wieder, dass sich sehr schwierige Situationen mit einzelnen Jugendlichen oder der Gruppe entwickeln, die die Mitarbeiter*innen an den Rand ihrer Möglichkeiten bringen.

An Beispielen aus der konkreten pädagogischen Arbeit wird diskutiert und verstehbar gemacht, welche Bedeutung der haltgebende Rahmen und die Haltung der Mitarbeiter*innen/des Teams für die Bewältigung schwieriger Situationen in der Betreuung der Jugendlichen haben und wie man die pädagogisch-therapeutische Praxis konstruktiv weiterentwickeln kann.

Es werden Fragen bearbeitet wie:

Was ist das therapeutische Milieu und was bewirkt es?
Welche Bedeutung haben Übertragungen in der pädagogischen Arbeit?
Wie kann ich besser verstehen, was in den Köpfen der Jugendlichen vorgeht?
Was kann man durch Zusammenarbeit im Team erreichen?
Wie kann die Dynamik in der Jugendlichen-Gruppe beeinflusst werden?

 

Kursleiter*in: Claus-Peter Rosemeier, Diplom Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Pädagogisch-therapeutisches Milieu
  • Mentalisierungstheorie
  • Übertragungs-/Gegenübertragungsprozesse
  • Pädagogischer Alltag in der Gruppe
  • Teamarbeit
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 195,00 €
  • Ermäßigt: 175,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung, Trauma, Methode, Aggression, Psychische Erkrankung

Menschen in suizidalen Krisen begegnen uns Fachkräften in der psychiatrischen und psychosozialen Arbeit regelmäßig. Diese Situationen sind oft emotional herausfordernd und können auch bei erfahrenen Profis Gefühle von Unsicherheit, Angst oder Hilflosigkeit auslösen. Wie und was darf ich fragen? Wie schätze ich die aktuelle Gefährdung ein?  Wie kann ich für die Betroffenen ein hilfreiches Gegenüber sein? Auch die Frage der professionellen Verantwortung erfasst uns in der Begegnung mit suizidalen Klient*innen ganz direkt.
Die Fortbildung bietet eine fundierte und praxisorientierte Auseinandersetzung mit der professionellen Begleitung suizidaler Menschen. Ziel ist es, Handlungssicherheit zu gewinnen und die eigene fachliche Kompetenz im Umgang mit suizidalen Krisen zu stärken.

Inhalte der Fortbildung:
•    Erkennen möglicher Warnsignale suizidaler Krisen
•    Gesprächsführung und das Erfragen suizidaler Gedanken – mit praktischen Übungen im Rollenspiel
•    Aspekte der Gefährdungseinschätzung anhand von Fallbeispielen
•    Rechtliche Rahmenbedingungen und professionelle Verantwortung
•    Entwicklung hilfreicher Strategien im Umgang mit suizidalen Menschen im eigenen Arbeitsfeld
•    Aspekte der Beziehungsgestaltung und Bedeutung der professionellen Haltung

Die Fortbildung folgt einem strukturierten, suizidpräventiven Ansatz. Sie verbindet theoretisches Wissen mit konkreten Handlungsmöglichkeiten und schafft Raum für Reflexion und Austausch.

Kursleiter*in: Dr. med. Ulrike Wegner, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie,  Arche München
Zielgruppe: Fachkräfte in psychosozialen und gesundheitlichen Arbeitsgebieten, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Einschätzen von Suizidalität
  • Formen von Krisen und Suizidalität
  • Strategien im Umgang mit Menschen in Krisen und suizidalen Menschen
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 230,00 €
  • Ermäßigt: 207,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung, Methode

Professionell Helfende begegnen in ihrer Arbeit immer wieder Menschen in akuten Krisen oder mit suizidalen Gedanken. Besonders herausfordernd sind jene Momente, in denen Selbst- oder Fremdgefährdung angedroht oder möglich erscheint und bekannte Deeskalationsstrategien an ihre Grenzen stoßen.

Solche Situationen lösen auch bei uns als Fachpersonen intensive Gefühle aus – Verunsicherung, Ohnmacht, Hilflosigkeit, Angst, Druck oder auch Ärger. Oft stehen widersprüchliche Emotionen nebeneinander, während gleichzeitig schnelles und verantwortungsvolles Handeln gefragt ist.
Wie können wir in diesen Momenten professionell und im Sinne des Klienten reagieren? Welche inneren und äußeren Ressourcen helfen uns, handlungsfähig zu bleiben? Und welche Interventionen sind in der jeweiligen Situation wirklich hilfreich?

In dieser Fortbildung werden theoretische Grundlagen und praxisnahes Wissen miteinander verknüpft. Ziel ist es, das Verständnis für Krisenprozesse zu vertiefen, eigene Reaktionsmuster zu reflektieren und konkrete Handlungsstrategien zu entwickeln.
Durch Kurzvorträge, Gruppendiskussionen und Fallarbeit werden die Teilnehmenden befähigt,

  • Krisen und Suizidalität frühzeitig zu erkennen,
  • ihr eigenes Verhalten in angespannten Situationen besser einzuordnen,
  • Risiken realistisch einzuschätzen und
  • angemessene Interventionen zu wählen.

Die Inhalte werden auf die spezifischen Arbeitsfelder und Anliegen der Teilnehmenden abgestimmt. Eigene Fallbeispiele sind ausdrücklich erwünscht und bieten die Möglichkeit, das Gelernte unmittelbar auf die eigene Praxis zu übertragen.

Kursleiter*in: Claudia Giesea, Psychologin M.Sc.
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Grundhaltungen in Krisen
  • Erkennen von Krisen und Intervention in Krisen
  • Einschätzung von Risiken
  • Eigenes Verhalten einordnen
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 195,00 €
  • Ermäßigt: 175,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung, Trauma, Methode, Aggression, Psychische Erkrankung
24.09.2026 - 25.09.2026

FührungsKraft stärken

Wir gehen im Seminar davon aus, dass Leitungskräfte alles, was sie für Ihre Arbeit brauchen bereits in sich tragen. Manches davon kann sicher erweitert oder verändert werden. Denn woran sollen sich Leitungskräfte in komplexen, schwierigen Situationen orientieren, wenn nicht an sich selbst?

Im Seminar werden wir uns austauschen über Erfahrungen, die wir mit Leitungskräften in unserer beruflichen Laufbahn gesammelt haben. Wir rekonstruieren das Verständnis von Führung im Wandel der Zeit und betrachten aktuelle Leitungsmodelle. Wir versuchen die Aufgaben von Leitung zu definieren. In Anerkennung der Komplexität und Unvorhersehbarkeit der modernen Arbeitswelt und der sich daraus ergebenen Unsicherheiten und Dilemmata, wie die Regulation von Nähe und Distanz, von Gleichbehandlung aller und dem Eingehen auf den Einzelfall, von Wirtschaftlichkeit und Qualität usw., in der jede Leitungskraft in der Regel steckt, suchen wir nach Orientierungspunkten. Die Beschäftigung mit den eigenen wegweisenden Werten wird dabei eine Rolle spielen.

Außerdem beschäftigen wir uns im Seminar mit Ausgleichsleistungen, die nötig werden, wenn die Arbeit in Teams ungleich verteilt ist. Denn diese Ungleichheit erzeugt auf lange Sicht Unfrieden zwischen den MitarbeiterInnen. Uns interessiert, wie Leitungskräfte diesen Ausgleich fördern können.

Kursleiter*in: Kartrin Thorun-Brennan, Diplom-Psychologin, Supervisorin, Coach (DGSv)
Zielgruppe: Leitungskräfte, Fachkräfte, die diese Aufgabe anstreben
Schwerpunkt:
  • Was ist gute Leitung?
  • Leitungsmodelle Leitungsverständnis im Wandel der Zeit
  • Dilemmata in Leitung
  • Werte zur Orientierung für Leitungen
  • Ausgleichsprinzipien für die Teamarbeit
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 440,00 €
  • Ermäßigt: 396,00 €
Kategorie: Selbstmanagement, Methode, Führungskräfte

Suchterkrankte Menschen tragen oft schwere Verluste und Abschiede mit sich. Ich verstehe den Suchtmittelkonsum als einen Lösungsversuch, mit Verlusten umzugehen und zugleich die Ohnmacht und den Schmerz nicht länger aushalten zu müssen. Einmal angenommen, Trauer, in all ihren Facetten, könnte auch eine Lösung sein, die vielleicht auf längere Sicht heilsam wäre. Was wäre dann anders?
In der Fortbildung verbinde ich die Erfahrungen der Trauerbegleitenden mit einer systemischen Haltung in der Suchtarbeit. In dem Zusammenhang beschäftigen wir uns auch mit der wichtigen Frage, welche guten Gründe Schuldkonstruktionen haben können.

Methoden:
-Aufstellungen und Arbeit mit inneren Anteilen
-Facetten der Trauerarbeit nach C. Paul
-Einsatz von Ritualen
-Stabilisierungstechniken

Kursleiter*in: Kerstin Zabel-Strzyz, Diplom Sozialpädagogin, Systemische Supervisorin, Systemische Therapeutin
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen, Psychotherapeut*innen, Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Systemische Haltung in der Suchtarbeit anhand von Fallbeispielen
  • Trauer als Lösungsidee im Umgang mit Verlusten
  • Verstehen von Schuldkonstruktionen
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 225,00 €
  • Ermäßigt: 202,00 €
Kategorie: Trauma, Sucht, Methode, Psychische Erkrankung
Oktober 2026

Krisen haben viele Gesichter und insbesondere bei jungen Menschen oft eine hohe Dynamik. Manchmal spitzen sie sich bis zur Suizidalität hin zu. In dieser Fortbildung wird vermittelt, wie sich Krisen möglichst frühzeitig erkennen lassen und wie ein zielführender Umgang damit gelingen kann. Schwerpunkte liegen dabei auf der Einschätzung von Suizidalität sowie der Kontaktgestaltung mit suizidgefährdeten Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Es wird Raum zur Reflexion eigener Reaktionen und Handlungsimpulse gegeben sowie Anregungen zur selbstfürsorglichen Gestaltung der Arbeit mit den Betroffenen.

Kursleiter*in: Fabian Wieneke, Psychologe M.Sc., Psychologischer Psychotherapeut, Beratungsstelle neuhland
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Erkennen und Einordnen von Krisen
  • Einschätzen von Suizidalität
  • Kontaktgestaltung bei Suizidgefährdung
  • Reflexion eigener Reaktionen und Handlungsimpulse
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 195,00 €
  • Ermäßigt: 175,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung, Trauma, Methode, Junge Erwachsene, Psychische Erkrankung

Diese Fortbildung ist Bestandteil der modularen Weiterbildung "Qualifizierung für die Jugendhilfe und junge Erwachsenenhilfe". Dieses Modul kann hier auch einzeln gebucht werden.

Immer wieder gehen Jugendliche in unseren Einrichtungen durch mehr oder weniger schwere Krisen. Manchmal sind diese auch begleitet von Gefühlen der Verzweiflung und des „nicht-mehr-weiter-Wissens“. Zur Begleitung der Jugendlichen ist es erforderlich, Inhalte und Methoden der Krisenintervention zur Verfügung zu haben. Auch die Einschätzung darüber, wie akut die Krisen sind und der sichere Umgang damit gehören zum notwendigen Handwerkszeug der Pädagog*innen. In diesem Modul sollen Kenntnisse vertieft und über Handlungsstrategien gearbeitet werden.
Ein weiteres wichtiges Thema sind die Androhung und mögliche Ausübung von Gewalt. Hier liegt der Fokus in der vorausschauenden Vermeidung von Eskalationen durch Deeskalationsstrategien. Welche Grundhaltungen sind hilfreich und was muss ich tun, um deeskalierend zu wirken und zu handeln? Welche Warnhinweise gibt es für Eskalationen? Wie kann ich rechtzeitig eingreifen? Diese und weitere Fragen begleiten uns an diesem Tag.

Kursleiter*in: Helmut Elle, Diplom Sozialpädagoge, Kinder- und ­Jugendlichenpsychotherapeut
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen oder ähnliche Berufe, Quereinsteigende in der psychosozialen Arbeit
Schwerpunkt:
  • Inhalte und Methoden der Krisenintervention
  • Einschätzung von akuten Krisen
  • Umgang mit Androhung und möglicher Ausübung von Gewalt
  • Deeskalationsstrategien
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 195,00 €
  • Ermäßigt: 175,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung, Methode, Aggression, Psychische Erkrankung
November 2026

Die Arbeit mit psychisch belasteten Klient:*innen stellt hohe Anforderungen an Fachkräfte in der Jugendhilfe. Sie erfordert Einfühlungsvermögen, Resilienz sowie die Fähigkeit zur Selbstreflexion und Selbstregulation. Begegnungen mit Klient*innen können dabei intensive Gefühle auslösen, die einerseits eine wertvolle Ressource für die Beziehungsarbeit darstellen, andererseits aber auch belasten sind und die fachliche Einschätzung beeinträchtigen können. Ein bewusster Umgang mit diesen emotionalen Erfahrungen ist daher entscheidend, um Jugendliche und ihre Familien kompetent und stabil begleiten zu können.

In diesem Seminar lernen Sie einen praxisnahen Rahmen auf Grundlage der Mentalisierungstheorie kennen. Er unterstützt Sie dabei, Ihre eigenen Toleranz- und Mentalisierungsfenster wahrzunehmen und persönliche Muster in Situationen emotionaler Überforderung zu erkennen.
Anhand von Fallbeispielen reflektieren Sie verstrickte Dynamiken und erhalten Impulse und Strategien, um Denkraum und emotionalen Abstand zu gewinnen. In praktischen Übungen erproben Sie zudem Selbstregulationstechniken, die Ihnen helfen, Ihre emotionale Stabilität im Berufsalltag zu stärken und Ihre Arbeit mit belasteten Jugendlichen noch professioneller zu gestalten.

Kursleiter*in: Gergana Karaboycheva, Ärztin, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Ernst von Bergmann, Potsdam
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Arbeit mit Mentalisierungstheorie
  • Anwenden von Selbstregulationstechniken
  • Dynamiken anhand von Fallbeispielen erkennen
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 225,00 €
  • Ermäßigt: 202,00 €
Kategorie: Selbstmanagement, Methode

Bindungsmuster und deren Störungsbilder, Sensibilisierung und Umsetzung von Nähe und Distanz

Bindung gehört zum grundlegenden Bedürfnis aller Menschen. Sie ist ein wesentliches Element, um in der professionellen Begleitung von Menschen Einfluss auf die Entwicklung der zu Betreuenden zu nehmen. In der Praxis unserer Arbeit haben wir es vielfach mit bindungsgestörten Klient*innen zu tun, die sich abweisend, aggressiv und widersprüchlich verhalten. Um den Jugendlichen neue Bindungserfahrungen zu ermöglichen, braucht es einen klaren Blick auf Beziehungsdynamiken und mögliche Verstrickungen. Wer gesunde Grenzen in der Übernahme von Verantwortung für sich und den Klienten findet, kann leichter auf Grenzüberschreitungen reagieren, Überforderungssituationen auflösen und angemessene Formen des Kontaktes schaffen. Der kluge Umgang mit schwierigen Situationen ist immer auch ein kluger Umgang mit sich selbst.

Am ersten Tag geht es entsprechend um eigene Stärken und Ressourcen des Selbstkontaktes und der Selbstregulation sowie um innere Überzeugungen, die Räume für Begegnung öffnen bzw. blockieren.

Der zweite Tag beschäftigt sich mit schwierigen Alltagsituationen und dem Blick auf bindungsgestörte Klient*innen, um manipulative Beziehungsdynamiken zu erkennen und Nähe- und Distanzregulation zu üben.

Kursleiter*in: Birgit Hinsching, Dipl. Sozialpädagogin, Supervisorin DGSv  
Zielgruppe: Menschen aus helfenden Berufen
Schwerpunkt:
  • Bindungsmuster und deren Störungsbilder
  • Sensibilisierung und Umsetzung von Nähe und Distanz
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 380,00 €
  • Ermäßigt: 342,00 €
Kategorie: Selbstmanagement, Methode, Psychische Erkrankung

In diesem praxisorientierten (Selbsterfahrungs-) Seminar entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten, Symbole gezielt einzusetzen. Hierzu gibt es praktische Übungen zur Symbolarbeit als auch Tipps für den Einsatz in Beratung, Coaching und Therapie.

Symbolarbeit ist eine Methode, die Symbole gezielt nutzt, um innere Prozesse, unbewusste Inhalte und persönliche Entwicklungen sichtbar und bearbeitbar zu machen. Sie wird in vielen Kontexten angewendet – etwa in Therapie, Coaching, Pädagogik, Supervision und der Traumaarbeit.

Symbole wirken tief auf unser Unbewusstes. Durch ihre Verwendung lassen sich innere Bilder, Gefühle, Konflikte oder Ressourcen in eine äußere, sichtbare Form bringen. Dies ermöglicht es, Themen zu „begreifen“, zu bearbeiten und oft auch leichter zu transformieren.

Bei der Arbeit mit Symbolen wählen Klient*innen Gegenstände (z. B. Steine, Figuren, Naturmaterialien, Spielmaterial), die innere Themen oder Zustände symbolisieren. Diese werden z. B. auf dem Boden arrangiert (ähnlich wie bei einer Aufstellung).

Ziel der Symbolarbeit ist es,

  • Zugang zum Unbewussten schaffen
  • Ressourcen aktivieren
  • Konflikte externalisieren
  • Emotionale Entlastung ermöglichen
  • Entscheidungen oder Entwicklungsprozesse klären.

Die Wirkung dieser Methode:

  • Aktiviert intuitive und emotionale Aspekte der Entscheidung
  • Ermöglicht Perspektivwechsel und emotionale Klarheit
  • Reduziert Verwirrung, weil das Thema „begreifbar“ wird
  • Unterstützt die Eigenverantwortung im Entscheidungsprozess.
Kursleiter*in: Karin Vogel, Diplom Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin
Zielgruppe: Fachkräfte aus dem psychosozialen Bereich
Schwerpunkt:
  • Üben des Einsatzes von Symbolen in entspannter Atmosphäre
  • Erweiterung des persönlichen Methodenkoffers
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 380,00 €
  • Ermäßigt: 342,00 €
Kategorie: Trauma, Methode

Im Kontext von psychosozialer Arbeit ist die Beziehungsgestaltung zu unseren Klient*innen sowohl im stationären als auch im ambulanten Setting immer wieder eine Herausforderung in den helfenden Berufen. Wir sind oft mit Wünschen und Sehnsüchten jedoch auch mit Ablehnung und Feindseligkeit uns gegenüber konfrontiert. Dann fragen wir uns, wieviel Nähe tut den Klient*innen gerade gut und wo ist Abgrenzung notwendig. Manchmal jedoch sind wir verstrickt, so dass wir erst im Nachhinein bemerken, dass über unsere Grenzen gegangen wurde oder wir die Grenzen der Klient*innen verletzt haben.
Um unseren Klient*innen ein gesundes Beziehungsangebot machen zu können, ist es wichtig, unser Nähe- und Distanzverhalten zu reflektieren.

In dieser Fortbildung wollen wir die Möglichkeit geben, die Haltung bezüglich Nähe und Distanz zu den Klient*innen anzuschauen und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Dies wollen wir auch mit Hilfe von praktischen Übungen tun. Gerne können auch eigene Fälle mitgebracht werden.

Kursleiter*in: Gerlinde Huber, Diplom Pädagogin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Nähe-Distanz und Ich-Bildung
  • Kommunikation
  • Zugang zu eigenen Handlungsstrategien
  • Professionelles Rollen- und Selbstverständnis
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 225,00 €
  • Ermäßigt: 202,00 €
Kategorie: Selbstmanagement, Methode
Dezember 2026

Kreative Methoden können Prozesse beleben und Interaktionen erleichtern, körperlich und geistig in Bewegung bringen und entspannen.
Ziel dieses Seminars ist es, das eigene Handlungsrepertoire zu erweitern, Kreativität und Flexibilität zu erhöhen, um die pädagogische Arbeit mit Klient*innen wirksamer und nachhaltiger werden zu lassen.
Das Seminar hat Werkstattcharakter. Gemeinsam werden die verschiedenen Techniken erlebbar gemacht und auf ihre Wirksamkeit und Einsatzmöglichkeiten für die psychosoziale und pädagogische Beratung erprobt.
Inhalte sind: Bewegungsübungen, Selbstregulationsübungen, Elemente aus dem pädagogischen Psychodrama, Arbeit mit Symbolen, Visualisierungstechniken.

Kursleiter*in: Marianne van Kempen, Diplom Soziologin, Supervisorin (DGSv), Theaterpädagogin
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen in psychosozialer und pädagogischer Beratung
Schwerpunkt:
  • Erweiterung des professionellen Handlungsspielraums
  • Verstärkung der Wirksamkeit des pädagogischen Handelns
  • Erprobung verschiedener Techniken im Werkstattcharakter
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 225,00 €
  • Ermäßigt: 202,00 €
Kategorie: Methode