Die zwei Fortbildungstage verbinden die Themen Trauma und Sucht miteinander. Am ersten Tag geht es v.a. um Fragen: Was ist ein Trauma? Welche Auswirkungen haben traumatische Erlebnisse auf das Gehirn? An Fallbeispielen werden Traumafolgestörungen und deren Umgang damit veranschaulicht.
Am zweiten Tag wird süchtiges Verhalten als eine Traumafolgestörung näher betrachtet; ich stelle ein Modell zur Erklärung von Sucht aus der syst. Therapie vor, führe in die Arbeit mit inneren Anteilen ein und betrachten Sucht unter dem Blick einer Überlebensstrategie.
Ganz praktisch werde ich Ihnen Stabilisierungstechniken vorstellen, wie Imaginations- und Distanzierungsübungen sowie Atemtechniken.
Methoden: Fallbeispiel mit Genogramm, Aufstellung zum Verdeutlichen von Auswirkungen von traumatischen Erlebnissen auf das Gehirn, Arbeit mit inneren Anteilen, Stabilisierungstechniken, Atemtechniken
Essen oder Nicht-Essen…Psychogene Essstörungen als Bewältigungsstrategie. Ein frühzeitiges Erkennen einer Essstörung erhöht die Chance auf Heilung, vorausgesetzt, dass eine Behandlung von Betroffenen angenommen wird. Ein sensibler aber auch konfrontativer Umgang mit Betroffenen ist unumgänglich. Die Fortbildung gibt u.a. Einblicke in Denk- und Reaktionsmuster von Betroffenen und zeigt Fallen und Chancen im Umgang mit ihnen auf.
Schwerpunkte sind: -Basisinformationen über Ursachen, Entstehungsverläufe, d.h. Früherkennung, Symptomatik, Folgen und Behandlung von Psychogenen Essstörungen -Umgang mit Betroffenen und Angehörigen -Chancen und Fallen in Gesprächssituationen unter Einbezug von Fallbeispielen
Kursleiter*in:
Sylvia Baeck, Mitbegründerin von Dick und Dünn, Buchautorin
Zielgruppe:
Psychosoziale Fachkräfte, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
Hintergründe, verschiedene Phasen, Erkennungsmerkmale und Behandlung von psychogenen Essstörungen. Umgang mit Betroffenen und Angehörigen.
1.Tag Basisinformationen über Ursachen, Entstehungsverläufe, d.h. Früherkennung, Symptomatik, Folgen und Behandlung von Psychogenen Essstörungen
2.Tag: Umgang mit Betroffenen und Angehörigen. Chancen und Fallen in Gesprächssituationen unter Einbezug von Fallbeispielen
Jugendliche sind auf der Suche nach Erlebnissen, Selbstwirksamkeit und Grenzen. Der Konsum psychoaktiver Substanzen kann dabei Teil der Identitätsentwicklung sein. Für pädagogische Fachkräfte bedeutet das: Drogenkonsum gehört heute – ob gewollt oder nicht – zu den zentralen Themen, mit denen sie professionell umgehen müssen. Gerade bei sensiblen Themen wie Drogen ist es entscheidend, einen offenen, ehrlichen und kompetenten Dialog zu ermöglichen. Pauschale Verbote führen oft zu Widerstand, Bagatellisierung oder Rückzug. Ziel ist es, mit Jugendlichen gemeinsam eine verantwortungsbewusste, reflektierte Haltung zum Konsum zu entwickeln – ohne dabei den erhobenen Zeigefinger zu erheben. Ein besonderer Fokus liegt auf dem gesellschaftlichen Kontext: Wir leben in einer Konsumgesellschaft, in der legale Substanzen wie Alkohol, Nikotin oder Medikamente eine hohe soziale Akzeptanz genießen – während illegale Drogen stigmatisiert werden. Diese Doppelmoral wirkt sich unmittelbar auf junge Menschen aus, die zunehmend mit widersprüchlichen Botschaften konfrontiert sind. Aktuell verschärft wird diese Debatte durch die Teillegalisierung von Cannabis. Pädagogische Fachkräfte sehen sich dadurch mit neuen Herausforderungen konfrontiert:Wie lässt sich Kinder- und Jugendschutz unter veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen wirksam umsetzen?
Wie kann man Jugendliche sachlich informieren, ohne zu verharmlosen – aber auch ohne moralischen Druck auszuüben? Das Seminar bietet Raum für eine differenzierte, kritische Auseinandersetzung mit der Legalisierung, ihren gesellschaftlichen Wirkungen und ihrer Bedeutung für die pädagogische Praxis. Sie lernen: -Wie Sie eine offene, fachlich fundierte Haltung zu Sucht und Konsumkultur entwickeln. -Wie Sie Jugendliche im Umgang mit Risiken stärken, ohne ihre Selbstbestimmung zu untergraben. -Wie Sie Konsumverhalten erkennen, ansprechen und reflektieren – auch im Spannungsfeld aktueller Gesetzesänderungen.
Das Seminar bietet praxisnahes Wissen zu: -Entwicklungsaufgaben der Adoleszenz und deren Bedeutung für Risikoverhalten -Konsummustern und Auswirkungen auf das jugendliche Gehirn -Rechtlichen Grundlagen (BtMG, Jugendschutzgesetz, Arbeitsschutz, Schulrecht)
Gemeinsam reflektieren wir, wie pädagogisches Handeln zwischen Selbstbestimmung, Schutzauftrag und gesellschaftlicher Verantwortung gestaltet werden kann.
-Themenschwerpunkte & Leitfragen: -Was ist „normaler“ Drogenkonsum im Jugendalter – und wo wird er riskant? -Woran erkenne ich Konsum – und wie spreche ich ihn professionell an? -Wie gehe ich im Team mit unterschiedlichen Haltungen um? -Wie beeinflusst die Cannabis-Legalisierung den pädagogischen Alltag? -Welche rechtlichen Grundlagen sind relevant? -Welche Haltung vertrete ich – und wie stärke ich Jugendliche in ihrer Entscheidungskompetenz?
Kursleiter*in:
Christian Geurden, Diplom Sozialpädagoge, Suchtberater
Zielgruppe:
Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
Was ist „normaler“ Drogenkonsum im Jugendalter – und wo wird er riskant?
Woran erkenne ich Drogenkonsum – und wie spreche ich ihn professionell an?
Wie beeinflusst die Cannabis-Legalisierung den pädagogischen Alltag?
Wie gehe ich persönlich mit diesem Thema um, wie agiere ich als Mitglied eines Teams?
Welche Haltung vertrete ich – und wie stärke ich Jugendliche in ihrer Entscheidungskompetenz?
Hintergründe, Früherkennung, Diagnostik und Behandlung von Anorexie, Bulimie, Binge-Eating-Disorder sind Themen der Fortbildung. Es wird Basiswissen über psychogene Essstörungen anhand von Fallbeispielen aus der Praxis vermittelt. Das Seminar veranschaulicht den schleichenden Prozess der Entstehung von Essstörungen. Es zeigt Handlungsspielräume für die Behandlungsmotivation und Behandlungsmöglichkeiten.
Kursleiter*in:
Sylvia Baeck, Mitbegründerin von Dick und Dünn, Buchautorin
Suchterkrankte Menschen tragen oft schwere Verluste und Abschiede mit sich. Ich verstehe den Suchtmittelkonsum als einen Lösungsversuch, mit Verlusten umzugehen und zugleich die Ohnmacht und den Schmerz nicht länger aushalten zu müssen. Einmal angenommen, Trauer, in all ihren Facetten, könnte auch eine Lösung sein, die vielleicht auf längere Sicht heilsam wäre. Was wäre dann anders? In der Fortbildung verbinde ich die Erfahrungen der Trauerbegleitenden mit einer systemischen Haltung in der Suchtarbeit. In dem Zusammenhang beschäftigen wir uns auch mit der wichtigen Frage, welche guten Gründe Schuldkonstruktionen haben können.
Methoden: -Aufstellungen und Arbeit mit inneren Anteilen -Facetten der Trauerarbeit nach C. Paul -Einsatz von Ritualen -Stabilisierungstechniken
Jugendliche sind auf der Suche nach Erlebnissen, Selbstwirksamkeit und Grenzen. Der Konsum psychoaktiver Substanzen kann dabei Teil der Identitätsentwicklung sein. Für pädagogische Fachkräfte bedeutet das: Drogenkonsum gehört heute – ob gewollt oder nicht – zu den zentralen Themen, mit denen sie professionell umgehen müssen. Gerade bei sensiblen Themen wie Drogen ist es entscheidend, einen offenen, ehrlichen und kompetenten Dialog zu ermöglichen. Pauschale Verbote führen oft zu Widerstand, Bagatellisierung oder Rückzug. Ziel ist es, mit Jugendlichen gemeinsam eine verantwortungsbewusste, reflektierte Haltung zum Konsum zu entwickeln – ohne dabei den erhobenen Zeigefinger zu erheben. Ein besonderer Fokus liegt auf dem gesellschaftlichen Kontext: Wir leben in einer Konsumgesellschaft, in der legale Substanzen wie Alkohol, Nikotin oder Medikamente eine hohe soziale Akzeptanz genießen – während illegale Drogen stigmatisiert werden. Diese Doppelmoral wirkt sich unmittelbar auf junge Menschen aus, die zunehmend mit widersprüchlichen Botschaften konfrontiert sind. Aktuell verschärft wird diese Debatte durch die Teillegalisierung von Cannabis. Pädagogische Fachkräfte sehen sich dadurch mit neuen Herausforderungen konfrontiert:Wie lässt sich Kinder- und Jugendschutz unter veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen wirksam umsetzen?
Wie kann man Jugendliche sachlich informieren, ohne zu verharmlosen – aber auch ohne moralischen Druck auszuüben? Das Seminar bietet Raum für eine differenzierte, kritische Auseinandersetzung mit der Legalisierung, ihren gesellschaftlichen Wirkungen und ihrer Bedeutung für die pädagogische Praxis. Sie lernen: -Wie Sie eine offene, fachlich fundierte Haltung zu Sucht und Konsumkultur entwickeln. -Wie Sie Jugendliche im Umgang mit Risiken stärken, ohne ihre Selbstbestimmung zu untergraben. -Wie Sie Konsumverhalten erkennen, ansprechen und reflektieren – auch im Spannungsfeld aktueller Gesetzesänderungen.
Das Seminar bietet praxisnahes Wissen zu: -Entwicklungsaufgaben der Adoleszenz und deren Bedeutung für Risikoverhalten -Konsummustern und Auswirkungen auf das jugendliche Gehirn -Rechtlichen Grundlagen (BtMG, Jugendschutzgesetz, Arbeitsschutz, Schulrecht)
Gemeinsam reflektieren wir, wie pädagogisches Handeln zwischen Selbstbestimmung, Schutzauftrag und gesellschaftlicher Verantwortung gestaltet werden kann.
-Themenschwerpunkte & Leitfragen: -Was ist „normaler“ Drogenkonsum im Jugendalter – und wo wird er riskant? -Woran erkenne ich Konsum – und wie spreche ich ihn professionell an? -Wie gehe ich im Team mit unterschiedlichen Haltungen um? -Wie beeinflusst die Cannabis-Legalisierung den pädagogischen Alltag? -Welche rechtlichen Grundlagen sind relevant? -Welche Haltung vertrete ich – und wie stärke ich Jugendliche in ihrer Entscheidungskompetenz?
Kursleiter*in:
Christian Geurden, Diplom Sozialpädagoge, Suchtberater
Zielgruppe:
Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
Was ist „normaler“ Drogenkonsum im Jugendalter – und wo wird er riskant?
Woran erkenne ich Drogenkonsum – und wie spreche ich ihn professionell an?
Wie beeinflusst die Cannabis-Legalisierung den pädagogischen Alltag?
Wie gehe ich persönlich mit diesem Thema um, wie agiere ich als Mitglied eines Teams?
Welche Haltung vertrete ich – und wie stärke ich Jugendliche in ihrer Entscheidungskompetenz?