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Psychische Erkrankung
Es gibt insgesamt 6 Veranstaltungen
August 2021

Die Sprache der Kinder ist das Spiel. Sind sie voller Ängste, wenn ihre Spiellust reduziert wird. Sie erstarren immer mehr und gleiten in eine Depression ab. Oder aber sie wehren diese Angst ab und werden aggressiv. Kinder agieren ihre Depression anders aus als Jugendliche. In der Fachliteratur wird wenig auf diese Unterschiede eingegangen.
Wir wollen uns in diesem Seminar mit den Unterschieden von Ängsten und Depression bei Kindern und Jugendlichen beschäftigen, uns mit den kindlichen Entwicklungsphasen und deren Krisen auseinandersetzen und Handlungsschritte für schwierige Situationen erarbeiten.  

Kursleiter*in: Hilde Gött, Diplom Sozialpädagogin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Psychodramatrainerin, Supervisorin, Vorsitzende des Psychodrama Instituts für Europa e.V    
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen, Psycholog*innen, Berater*innen,Psychotherapeut*innen und andere psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Beziehungsgestaltung der betroffenen Kindern und Jugendlichen zu uns Professionellen
  • Kindliche Entwicklungsphasen und deren Bewältigung
  • Handlungsempfehlungen für schwierige Situationen
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 320,00 €
  • Ermäßigt: 256,00 €
Kategorie: Kinder, Psychische Erkrankung
September 2021

Verzerrungen und Störungen im Verhalten, Fühlen und Denken von Kindern und Jugendlichen haben häufig ihren Ursprung in Störungen der frühen Bindungs- und Affektentwicklung, die eine Gefahr psychopathologischer Erkrankung im Kindes- Jugend- und Erwachsenenalter darstellt.
Wenn die frühen Fürsorgepersonen im Kind Angst und Erregung anstatt Schutz und Entspannung auslösen, versucht ein Kind sich schon im Kindergartenalter selbst vor Gefahren zu schützen. Die Folge sind Blockaden der Entwicklung auf vielen Ebenen.

Am ersten Tag geht es darum, die Zusammenhänge frühkindlicher psychosozialer Entwicklung - Bindung - und Bindungsstörung und den affektiven und emotionalen Folgen für Schulkinder und Jugendliche in Theorie und Praxis anhand von Filmmaterial und Beispielen auf zu zeigen.

Am zweiten Tag geht es um das praktische Verständnis und Umsetzung der Bindungspädagogik/Therapie. Entscheidend für die gesamte Arbeit mit Klienten ist, eine tragende Beziehung/Bindung herzustellen. Ziel dieser Arbeit ist, die verletzten Bindungsbedürfnisse zu verstehen, mit dem Verhalten des Klienten in Verbindung zu bringen und zu kommunizieren/mentalisieren.
Feinfühlige Wahrnehmung von "Trennungsverhalten" und Vorbeugung gegen aggressive Ausbrüche wird Teil des Seminars sein. Nicht zuletzt ist die Wissensvermittlung an unsere Klienten, je nach Alter und Entwicklung, von großer Bedeutung. Warum bin ich wie ich bin? Die Einbindung der Eltern ist ein wichtiges Thema, je nachdem, mit welchem Klientel die Teilnehmenden arbeiten.

Kursleiter*in: Jutta Rahlf- Riermeier, Diplom Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin, analytische Familientherapeutin, Begründerin des Institut für Bindungspädagogik-/therapie "Bindungsraum"
Zielgruppe: Psychotherapeut*innen, Fachkräfte der Jugendhilfe aus allen Bereichen
Schwerpunkt:
  • Verständnis des überlebensnotwendigen Bindungsbedürfnisses
  • Erkennen von unsicherem und desorientiertem Bindungsverhalten
  • Suchen nach dem "guten Grund" für schwieriges Verhalten
  • Traumatische Trennung
  • Bindungskommunikation und Mentalisierungsverständnis
  • Vorbeugung von aggressiven Ausbrüchen
  • Verbindung unter den Helfern
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 370,00 €
  • Ermäßigt: 296,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
Oktober 2021

Leidet ein Elternteil unter einer unbehandelten Borderline-Störung, bedeutet dies für das Kind ein erhöhtes Risiko, selber psychisch zu erkranken. Mütter mit einer Borderline Persönlichkeitsstörung bringen sich selbst und andere leicht an Grenzen. Es kommt häufig zu Überforderungs- und Versagensgefühlen bei Klient*innen und Professionellen. Das Kindeswohl nicht aus dem Blickfeld rücken zu lassen ist ebenfalls für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Am ersten Tag dieser Fortbildung sollen Grundwissen über die Erkrankung und ihre Auswirkung auf das Kindeswohl sowie praxisnahe Anregungen und Strategien vermittelt werden.

Am zweiten Tag wird ein Einblick in die Gruppenarbeit mit Müttern mit Borderline-Störung geboten. Ausgehend von den Erfahrungen aus der praktischen Arbeit mit Müttern mit Borderline-Persönlichkeitsstörung entwickelten Therapeutinnen und Wissenschaftlerinnen ein Trainingsprogramm. Das Training integriert Ansätze aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie und dem Elterntraining und soll hier vorgestellt werden. Exemplarisch werden einige Teile des Trainings durchgeführt, um therapeutisch wirksame Didaktik und Haltung zu vermitteln.

Kursleiter*in: Johanna Gabriel, Diplom Psychologin, Claudia Kertzscher, Diplomsozialpädagogin
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen, Psychotherapeut*innen, Erzieher*innen und andere psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • 1. Tag: Vermittlung von Hintergrundwissen, hilfreichen Grundprinzipien und Strategien für die praktische Arbeit mit Müttern kleiner Kinder, die unter einer Borderlinestörung leiden
  • 2. Tag: Vorstellung eines spezialisierten Gruppentrainings für Borderline-Mütter und Kinder
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 320,00 €
  • Ermäßigt#: 256,00 €
Kategorie: Methode, Psychische Erkrankung, Sucht, Suizidgefährdung, Trauma
November 2021

Essen oder Nicht-Essen…Psychogene Essstörungen als Bewältigungsstrategie.
Ein frühzeitiges Erkennen einer Essstörung erhöht die Chance auf Heilung, vorausgesetzt, dass eine Behandlung von Betroffenen angenommen wird. Ein sensibler aber auch konfrontativer Umgang mit Betroffenen ist unumgänglich. Die Fortbildung gibt u.a. Einblicke in Denk- und Reaktionsmuster von Betroffenen und zeigt Fallen und Chancen im Umgang mit ihnen auf.

Schwerpunkte sind:
-Basisinformationen über Ursachen, Entstehungsverläufe, d.h. Früherkennung, Symptomatik, Folgen und Behandlung von Psychogenen Essstörungen
-Umgang mit Betroffenen und Angehörigen
-Chancen und Fallen in Gesprächssituationen unter Einbezug von Fallbeispielen

Kursleiter*in: Sylvia Baeck, Mitbegründerin von Dick und Dünn, Buchautorin    
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen von stationären Einrichtungen, interessierte Fachleute, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Hintergründe, verschiedene Phasen, Erkennungsmerkmale und Behandlung von psychogenen Essstörungen. Umgang mit Betroffenen und Angehörigen.
  • 1.Tag Basisinformationen über Ursachen, Entstehungsverläufe, d.h. Früherkennung, Symptomatik, Folgen und Behandlung von Psychogenen Essstörungen
  • 2.Tag: Umgang mit Betroffenen und Angehörigen. Chancen und Fallen in Gesprächssituationen unter Einbezug von Fallbeispielen
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 320,00 €
  • Ermäßigt: 256,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung

Das Angebot richtet sich an professionelle Helfer*innen, die mit Borderline-Symptomatiken bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen konfrontiert sind. Der Schwerpunkt der praxisorientierten Fortbildung liegt auf der Psychodynamik, der Beziehungsgestaltung und dem Übertragungsgeschehen in der Arbeit mit dieser Klientel. Wie können diese jungen Menschen ausgehalten und gehalten werden? Wann zeigen sich Grenzen auf? Wie können Professionelle und Teams mit den manchmal extremen Belastungssituationen umgehen?

Kursleiter*in: Sigrid Meurer, Diplom Psychologin, psychologische Psychotherapeutin, systemische Familientherapeutin, Psychotraumatherapie, Beratungsstelle neuhland
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen im ambulanten und stationären psychosozialen Bereich für Jugendliche und junge Erwachsene, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Verständnis der Psychodynamik der Borderline-Symptomatik
  • Beziehungsgestaltung
  • Übertragungsgeschehen und Grenzen
  • Belastungssituationen bei den Professionellen Helfern
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 160,00 €
  • Ermäßigt: 128,00 €
Kategorie: Aggression, Psychische Erkrankung, Suizidgefährdung, Trauma
Dezember 2021

Längst ist inzwischen klar, dass Selbstverletzendes Verhalten für die meisten Patient*innen eine Form der Selbstfürsorge, der Stress-Regulation ist. Darüber hinaus zeigen aber sehr viele Menschen mit erheblichen Problemen eine ausgeprägte Tendenz, sich selbst zu schädigen, sich das Leben unverständlich schwer zu machen und eine therapeutische Arbeit zur Förderung der Selbstfürsorge geradezu als Bedrohung zu erleben und zu bekämpfen. Im Seminar wird dieses Verhalten versucht zu verstehen, und es werden verschiedene Behandlungsansätze vermittelt. Selbstverletzendes Verhalten, Selbst-Feindlichkeit, Täterintrojekte bei komplexen Trauma-Folgestörungen, Arbeit mit Täter-Introjekten: Imaginatives Vorgehen, sokratisches Fragen, systemisches Verständnis.

Kursleiter*in: Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Universität Kassel, Autor diverser Sachbücher
Zielgruppe: Psycholog*innen, Ärzt*innen, Sozialpädagog*innen,Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Selbstverletzendes Verhalten
  • Selbst-Feindlichkeit
  • Täter-Introjekte bei komplexen Trauma-Folgestörungen
  • Arbeit mit Täter-Introjekten: Imaginatives Vorgehen, sokratisches Fragen, systemisches Verständnis
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 185,00 €
  • Ermäßigt: 148,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung, Trauma