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Psychische Erkrankung
Es gibt insgesamt 16 Veranstaltungen
März 2021

Ängste sind wichtig und bewahren das Überleben. Erst wenn Ängste so mächtig werden, dass sie uns einschränken und an unserer Entwicklung hindern, werden sie zu einem Problem, d.h. es gibt innere und/ oder äußere Beobachter, die die Angst in einem bestimmten Kontext bewerten und diese als Problem einstufen.

Wir werden verschiedene Angststörungen anhand von Fallbeispielen vorstellen. Zur Verdeutlichung der Entstehung und Aufrechterhaltung von Ängsten arbeiten wir mit Modellen, geben Einblick in die Genogrammarbeit und nutzen Aufstellungen. Außerdem werden wir systemische Fragetechniken erläutern und Glaubenssätzen umformulieren. Ganz praktisch werden Entspannungs- und Imaginationsübungen vorgestellt und eingeübt. Ziel ist es, mögliche Beziehungsdynamiken und innere Konflikte hinter einer Angststörung zu reflektieren, die Funktion der jeweiligen Angst zu verstehen, Übungen zur Entspannung zu erproben und erste Lösungsideen zu entwickeln.

 

Kursleiter*in: Debora Goessmann, Diplom Pädagogin  , Kerstin Zabel-Strzyz, Diplom Sozialpädagogin, Systemische Supervisorin, Systemische Beraterin
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Überblick über phobische Störungen nach dem ICD 10
  • Angstdynamik und Beziehungsmuster – Angst als Stabilisator der Familienstruktur?
  • Modell des psychischen Konflikts bei symptomatischen Ängsten aus der systemischen Therapie
Preise:
  • Ermäßigt: 148,00 €
  • Teilnehmergebühr: 185,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung

Verzerrungen und Störungen im Verhalten, Fühlen und Denken von Kindern und Jugendlichen haben häufig ihren Ursprung in Störungen der frühen Bindungs- und Affektentwicklung, die eine Gefahr psychopathologischer Erkrankung im Kindes- Jugend- und Erwachsenenalter darstellt.
Wenn die frühen Fürsorgepersonen im Kind Angst und Erregung anstatt Schutz und Entspannung auslösen, versucht ein Kind sich schon im Kindergartenalter selbst vor Gefahren zu schützen. Die Folge sind Blockaden der Entwicklung auf vielen Ebenen.

Am ersten Tag geht es darum, die Zusammenhänge frühkindlicher psychosozialer Entwicklung - Bindung - und Bindungsstörung und den affektiven und emotionalen Folgen für Schulkinder und Jugendliche in Theorie und Praxis anhand von Filmmaterial und Beispielen auf zu zeigen.

Am zweiten Tag geht es um das praktische Verständnis und Umsetzung der Bindungspädagogik/Therapie. Entscheidend für die gesamte Arbeit mit Klienten ist, eine tragende Beziehung/Bindung herzustellen. Ziel dieser Arbeit ist, die verletzten Bindungsbedürfnisse zu verstehen, mit dem Verhalten des Klienten in Verbindung zu bringen und zu kommunizieren/mentalisieren.
Feinfühlige Wahrnehmung von "Trennungsverhalten" und Vorbeugung gegen aggressive Ausbrüche wird Teil des Seminars sein. Nicht zuletzt ist die Wissensvermittlung an unsere Klienten, je nach Alter und Entwicklung, von großer Bedeutung. Warum bin ich wie ich bin? Die Einbindung der Eltern ist ein wichtiges Thema, je nachdem, mit welchem Klientel die Teilnehmenden arbeiten.

Kursleiter*in: Jutta Rahlf- Riermeier, Diplom Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin, analytische Familientherapeutin, Begründerin des Institut für Bindungspädagogik-/therapie "Bindungsraum"
Zielgruppe: Psychotherapeut*innen, Fachkräfte der Jugendhilfe aus allen Bereichen
Schwerpunkt:
  • Verständnis des überlebensnotwendigen Bindungsbedürfnisses
  • Erkennen von unsicherem und desorientiertem Bindungsverhalten
  • Suchen nach dem "guten Grund" für schwieriges Verhalten
  • Traumatische Trennung
  • Bindungskommunikation und Mentalisierungsverständnis
  • Vorbeugung von aggressiven Ausbrüchen
  • Verbindung unter den Helfern
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 370,00 €
  • Ermäßigt: 296,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung

Jugendliche und junge Erwachsene mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung sind in der Gruppenbetreuung schwer integrierbar und gelten als "anstrengend". Sie verletzen Regeln, sind krisenanfällig und in ihrem emotionalen Erleben äußerst wechselhaft. Häufig stoßen wir Helfer an institutionelle und persönliche Grenzen. Sie können in uns ein starkes Mitgefühl hervorrufen, aber genauso auch Angst, Ärger und Ratlosigkeit. Diese Wechselhaftigkeit und Unsicherheit bringt uns Helfer*innen oft in Konflikte. Oft kommt es vor, dass Fachkräfte zu scheinbar widersprüchlichen Einschätzungen und Ansichten kommen. Dies kann dazu führen, dass ganze Teams gespalten werden.
Wie können wir solche Klienten*innen halten und aushalten, und sie vielleicht sogar als positive Herausforderung begreifen? Was brauchen diese Menschen und was ist hilfreich im Umgang mit ihnen?
Ziel in unserem Seminars soll sein, die Borderline-Störung besser zu verstehen, mögliche Ängste und Hemmschwellen abzubauen und Handlungsmöglichkeiten vorzustellen. Wir zeigen auf, wie sich Einrichtung, Regelwerk und Haltung der Mitarbeitenden so gestalten lassen, dass sowohl Klient*innen mit Borderline Symptomatik als auch andere zu betreuende junge Menschen profitieren und voneinander lernen können.

Kursleiter*in: Eva Kohler, Diplom Pädagogin, Sozialtherapeutin, Marco Saal, Diplom Sozialpädagoge
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen aus (sozial-)psychiatrischen, pädagogischen und therapeutischen Einrichtungen für Jugendliche und junge Erwachsene, Psychotherapeut*innen sowie andere am Thema Interessierte
Schwerpunkt:
  • Einfühlung und Verstehen der Borderline-Persönlichkeitsstörung
  • Abbau von Ängsten und Hemmschwellen bei den Mitarbeitenden
  • Stabile und verlässliche Betreuungsbeziehungen aufbauen
  • Spaltung in Teams bewältigen und vorbeugen
  • Typische Fallen für Helfer und deren Vermeidung
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 160,00 €
  • Ermäßigt: 128,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung

Hintergründe, Früherkennung, Diagnostik und Behandlung von Anorexie, Bulimie, Binge-Eating-Disorder sind Themen der Fortbildung. Es wird Basiswissen über psychogene Essstörungen anhand von Fallbeispielen aus der Praxis vermittelt. Das Seminar veranschaulicht den schleichenden Prozess der Entstehung von Essstörungen. Es zeigt Handlungsspielräume für die Behandlungsmotivation und Behandlungsmöglichkeiten.

Kursleiter*in: Sylvia Baeck, Mitbegründerin von Dick und Dünn, Buchautorin    
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Psychotherapeut*innen, Lehrer*innen, interessierte Fachleute
Schwerpunkt:
  • Vermittlung von Grundlagenwissen anhand von Fallbeispielen
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 320,00 €
  • Ermäßigt: 256,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung

Die zwei Fortbildungstage verbinden die Themen Trauma und Sucht miteinander, da ein Trauma die Grundlage für süchtiges Verhalten sein kann. Am ersten Tag geht es vor allem um folgende Fragen: Was ist ein Trauma? Welche Auswirkungen haben traumatische Erlebnisse auf das Gehirn? An Fallbeispielen werden Traumafolgestörungen und deren Umgang damit veranschaulicht.
Am zweiten Tag wird süchtiges Verhalten als eine Traumafolgestörung näher betrachtet; wir stellen ein Modell zur Erklärung von Sucht aus der systemischen Therapie vor und betrachten Sucht unter dem Blickwinckel einer Überlebensstrategie der Betroffenen.
Wir werden Stabilisierungstechniken wie Imaginations-, Achtsamkeits- und Atemübungen vorstellen.

Kursleiter*in: Debora Goessmann, Diplom Pädagogin  , Kerstin Zabel-Strzyz, Diplom Sozialpädagogin, Systemische Supervisorin, Systemische Beraterin
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen, Lehrer*innen, Psychotherapeut*innen u.ä. Berufsgruppen
Schwerpunkt:
  • Entstehung von Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS)
  • Sucht als eine erstaunliche Überlebensstrategie
  • Stabilisierungstechniken
  • Eigene Haltung im Umgang mit traumatisierten Menschen
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 370,00 €
  • Ermäßigt: 296,00 €
Kategorie: Methode, Psychische Erkrankung, Sucht, Trauma
April 2021

Die unreifen Formen der Aggression, die dazu führen, sich selbst oder andere psychisch und/oder körperlich zu verletzen, haben ihren häufigsten Ursprung in einer Störung der frühen Selbstregulationsentwicklung innerhalb des entwicklungspsychologischen Aufbaus von Bindung. Unsichere und traumatische Bindungsprozesse beinträchtigen die Kontaktfähigkeit und das Selbstempfinden des Kindes. Emotionale Regulation und Bindungserfahrungen bedürfen einer Nachreifung, deren Grundlagen in diesem Seminar erfahren werden. Dies ist die Basis um den emotionalen Kreislauf der eskalierenden Aggression zu verstehen und geeignete vorbeugende und gegenwärtige Interventionen anzuwenden. Teil dieser Intervention ist die eigene Haltung in Bezug auf Klient*innen und sich selbst, die Bindungskommunikation und die Vermeidung sekundärer Frustrationen. Ziel dieser Interventionen ist auch die Entlastung der Helfer*innen, indem sie durch Selbstanbindung die eigenen Alarmgefühle minimieren und kontrollieren können.

Kursleiter*in: Jutta Rahlf- Riermeier, Diplom Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin, analytische Familientherapeutin, Begründerin des Institut für Bindungspädagogik-/therapie "Bindungsraum"
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Erzieher*innen, Lehrer*innen, und andere beratende Berufsgruppen
Schwerpunkt:
  • Kinder und Jugendliche mit ihren Aggressionen verstehen
  • Der biologische und psychologische Sinn von Aggression. Wem dient sie und wodurch wird sie ausgelöst?
  • Aggression die keiner versteht braucht Aggressions-Flüsterer
  • Bindungs-Intervention und Bindungs-Kommunikation werden erfahren und angewendet
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 370,00 €
  • Ermäßigt: 296,00 €
Kategorie: Aggression, Psychische Erkrankung

Durch traumatische Einzelereignisse oder durch langfristig schädigende Bindungserfahrungen können regressive Schemata und Subjekt-Objekt-Konstellationen entstehen, die in Belastungssituationen der Gegenwart aktualisiert werden und den Gegenwartsbezug überlagern, verfälschen oder gar aufheben. Dies bedarf spezifischer Behandlungsmethoden, die regressiven States entgegensteuern. Vermittelt wird die „Arbeit mit dem Inneren Kind“ als ein klinisch bewährtes Vorgehen.

Kursleiter*in: Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse, Prof. Dr. med.,  Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Universität Kassel, Autor diverser Sachbücher
Zielgruppe: Psycholog*innen, Ärzt*innen, Sozialpädagog*innen,Psychotherapeut*innen mit entsprechendem Arbeitsschwerpunkt
Schwerpunkt:
  • Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung
  • Borderline-Persönlichkeitsstörung
  • Bindungsstörung Typ-D
  • Aktive Gestaltung der therapeutischen Beziehung
  • Arbeit mit dem Inneren Kind
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 185,00 €
  • Ermäßigt: 148,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung, Trauma
Mai 2021

Schizophrenie ist eine schwerwiegende, häufig chronisch verlaufende Erkrankung, die in ihrem Verlauf immer wieder kostenaufwändige stationäre Behandlungen notwendig macht. In den letzten Jahren mehren sich Hinweise darauf, dass ein frühzeitiges Erkennen und konsequentes Behandeln der Erkrankung, bestenfalls schon in der Frühphase („Prodromalphase“), einen positiven Einfluss auf den weiteren Krankheitsverlauf sowie die hiermit verbundenen gesundheitlichen und medizinisch-ökonomischen Folgen haben kann.
In diesem Seminar werden die Konzepte und Methoden zur Früherkennung und -behandlung der Schizophrenie dargestellt. Hierbei soll es allerdings auch um eine kritische Reflexion der Grenzen und Risiken der Früherkennung im psychiatrischen Alltag gehen und Sensibilität für mögliche Differentialdiagnosen zum schizophrenen Prodromalstadium geschaffen werden.

Kursleiter*in: Dr. rer.nat. Yehonala Gudlowski, Diplompsychologin, Psychotherapeutin  
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Konzepte und Methoden zur Früherkennung und Behandlung
  • Einschätzung unspezifischer Symptome im Prodromalstadium
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 160,00 €
  • Ermäßigt: 128,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
Juni 2021

Wir erleben in den Einrichtungen immer wieder, dass sich sehr schwierige Situationen mit einzelnen Jugendlichen oder der Gruppe entwickeln, die die Mitarbeiter*innen an den Rand ihrer Möglichkeiten bringen. An Beispielen aus der konkreten pädagogischen Arbeit der Teilnehmer*innen wird diskutiert und verstehbar gemacht, welche Bedeutung der haltgebende Rahmen und die Haltung der Mitarbeiter*innen/des Teams für die Bewältigung schwieriger Situationen in der Betreuung der Jugendlichen hat und wie man die pädagogisch-therapeutische Praxis konstruktiv weiterentwickeln kann. Mit Bezug auf theoretische Kontexte wird über die Zusammenhänge zwischen pädagogisch-therapeutischem Milieu, der Bedeutung von Übertragungen in der pädagogischen Arbeit und dem Zusammenwirken von Team und Jugendlichengruppe und jedem einzelnen Jugendlichen gearbeitet.

Kursleiter*in: Claus-Peter Rosemeier, Diplom Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Leiter der Koralle – therapeutische Wohngruppen im Pestalozzi-Fröbel-Haus Berlin
Zielgruppe: Pädagogische und therapeutische Mitarbeiter*innen aus Jugendhilfeeinrichtungen, Mitarbeiter*innen des Jugendamtes, Psychotherapeut*innen, interessierte Fachleute
Schwerpunkt:
  • Pädagogisch-therapeutisches Milieu
  • Mentalisierungstheorie
  • Übertragungs-/Gegenübertragungsprozesse
  • Pädagogischer Alltag in der Gruppe
  • Teamarbeit
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 160,00 €
  • Ermäßigt: 128,00 €
Kategorie: Aggression, Methode, Psychische Erkrankung, Suizidgefährdung, Trauma

Selbstschädigendes Verhalten bei Jugendlichen und zum Teil auch bei Kindern stellt in der pädagogischen und in der therapeutischen Arbeit eine große Herausforderung dar.  Im Seminar werden Grundlagen zum Verstehen des selbstschädigenden Verhaltens erarbeitet. Dabei wird auch die Gegenübertragungsdynamik einbezogen. Die Teilnehmer*innen erwerben sich auf der Grundlage dieses Verstehens ihre eigenen Interventions- und Unterstützungsmöglichkeiten für ihren jeweiligen Arbeitsbereich.

Kursleiter*in: Dorothea Zimmermann, Psychologische Kinder- und Jugendlichentherapeutin, Traumatherapeutin, Supervisorin, Mädchennotdienst Wildwasser e.V.
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen von Jugendämtern, Psychosoziale Fachkräfte, Mitarbeiter*innen der Kinder- und Psychiatrie, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Verständnis der zu Grunde liegenden Psychodynamik
  • Zugang zu einem eigenen Verstehen und einer eigenen Handlungsmöglichkeit
  • Übertragung auf das Arbeitsfeld der Teilnehmer*innen
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 160,00 €
  • Ermäßigt: 128,00 €
Kategorie: Aggression, Junge Erwachsene, Kinder, Psychische Erkrankung, Suizidgefährdung, Trauma
August 2021

Die Sprache der Kinder ist das Spiel. Sind sie voller Ängste, wenn ihre Spiellust reduziert wird. Sie erstarren immer mehr und gleiten in eine Depression ab. Oder aber sie wehren diese Angst ab und werden aggressiv. Kinder agieren ihre Depression anders aus als Jugendliche. In der Fachliteratur wird wenig auf diese Unterschiede eingegangen.
Wir wollen uns in diesem Seminar mit den Unterschieden von Ängsten und Depression bei Kindern und Jugendlichen beschäftigen, uns mit den kindlichen Entwicklungsphasen und deren Krisen auseinandersetzen und Handlungsschritte für schwierige Situationen erarbeiten.  

Kursleiter*in: Hilde Gött, Diplom Sozialpädagogin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Psychodramatrainerin, Supervisorin, Vorsitzende des Psychodrama Instituts für Europa e.V    
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen, Psycholog*innen, Berater*innen,Psychotherapeut*innen und andere psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Beziehungsgestaltung der betroffenen Kindern und Jugendlichen zu uns Professionellen
  • Kindliche Entwicklungsphasen und deren Bewältigung
  • Handlungsempfehlungen für schwierige Situationen
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 320,00 €
  • Ermäßigt: 256,00 €
Kategorie: Kinder, Psychische Erkrankung
September 2021

Verzerrungen und Störungen im Verhalten, Fühlen und Denken von Kindern und Jugendlichen haben häufig ihren Ursprung in Störungen der frühen Bindungs- und Affektentwicklung, die eine Gefahr psychopathologischer Erkrankung im Kindes- Jugend- und Erwachsenenalter darstellt.
Wenn die frühen Fürsorgepersonen im Kind Angst und Erregung anstatt Schutz und Entspannung auslösen, versucht ein Kind sich schon im Kindergartenalter selbst vor Gefahren zu schützen. Die Folge sind Blockaden der Entwicklung auf vielen Ebenen.

Am ersten Tag geht es darum, die Zusammenhänge frühkindlicher psychosozialer Entwicklung - Bindung - und Bindungsstörung und den affektiven und emotionalen Folgen für Schulkinder und Jugendliche in Theorie und Praxis anhand von Filmmaterial und Beispielen auf zu zeigen.

Am zweiten Tag geht es um das praktische Verständnis und Umsetzung der Bindungspädagogik/Therapie. Entscheidend für die gesamte Arbeit mit Klienten ist, eine tragende Beziehung/Bindung herzustellen. Ziel dieser Arbeit ist, die verletzten Bindungsbedürfnisse zu verstehen, mit dem Verhalten des Klienten in Verbindung zu bringen und zu kommunizieren/mentalisieren.
Feinfühlige Wahrnehmung von "Trennungsverhalten" und Vorbeugung gegen aggressive Ausbrüche wird Teil des Seminars sein. Nicht zuletzt ist die Wissensvermittlung an unsere Klienten, je nach Alter und Entwicklung, von großer Bedeutung. Warum bin ich wie ich bin? Die Einbindung der Eltern ist ein wichtiges Thema, je nachdem, mit welchem Klientel die Teilnehmenden arbeiten.

Kursleiter*in: Jutta Rahlf- Riermeier, Diplom Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin, analytische Familientherapeutin, Begründerin des Institut für Bindungspädagogik-/therapie "Bindungsraum"
Zielgruppe: Psychotherapeut*innen, Fachkräfte der Jugendhilfe aus allen Bereichen
Schwerpunkt:
  • Verständnis des überlebensnotwendigen Bindungsbedürfnisses
  • Erkennen von unsicherem und desorientiertem Bindungsverhalten
  • Suchen nach dem "guten Grund" für schwieriges Verhalten
  • Traumatische Trennung
  • Bindungskommunikation und Mentalisierungsverständnis
  • Vorbeugung von aggressiven Ausbrüchen
  • Verbindung unter den Helfern
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 370,00 €
  • Ermäßigt: 296,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung
Oktober 2021

Leidet ein Elternteil unter einer unbehandelten Borderline-Störung, bedeutet dies für das Kind ein erhöhtes Risiko, selber psychisch zu erkranken. Mütter mit einer Borderline Persönlichkeitsstörung bringen sich selbst und andere leicht an Grenzen. Es kommt häufig zu Überforderungs- und Versagensgefühlen bei Klient*innen und Professionellen. Das Kindeswohl nicht aus dem Blickfeld rücken zu lassen ist ebenfalls für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Am ersten Tag dieser Fortbildung sollen Grundwissen über die Erkrankung und ihre Auswirkung auf das Kindeswohl sowie praxisnahe Anregungen und Strategien vermittelt werden.

Am zweiten Tag wird ein Einblick in die Gruppenarbeit mit Müttern mit Borderline-Störung geboten. Ausgehend von den Erfahrungen aus der praktischen Arbeit mit Müttern mit Borderline-Persönlichkeitsstörung entwickelten Therapeutinnen und Wissenschaftlerinnen ein Trainingsprogramm. Das Training integriert Ansätze aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie und dem Elterntraining und soll hier vorgestellt werden. Exemplarisch werden einige Teile des Trainings durchgeführt, um therapeutisch wirksame Didaktik und Haltung zu vermitteln.

Kursleiter*in: Johanna Gabriel, Diplom Psychologin, Claudia Kertzscher, Diplomsozialpädagogin
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen, Psychotherapeut*innen, Erzieher*innen und andere psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • 1. Tag: Vermittlung von Hintergrundwissen, hilfreichen Grundprinzipien und Strategien für die praktische Arbeit mit Müttern kleiner Kinder, die unter einer Borderlinestörung leiden
  • 2. Tag: Vorstellung eines spezialisierten Gruppentrainings für Borderline-Mütter und Kinder
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 320,00 €
  • Ermäßigt#: 256,00 €
Kategorie: Methode, Psychische Erkrankung, Sucht, Suizidgefährdung, Trauma
November 2021

Essen oder Nicht-Essen…Psychogene Essstörungen als Bewältigungsstrategie.
Ein frühzeitiges Erkennen einer Essstörung erhöht die Chance auf Heilung, vorausgesetzt, dass eine Behandlung von Betroffenen angenommen wird. Ein sensibler aber auch konfrontativer Umgang mit Betroffenen ist unumgänglich. Die Fortbildung gibt u.a. Einblicke in Denk- und Reaktionsmuster von Betroffenen und zeigt Fallen und Chancen im Umgang mit ihnen auf.

Schwerpunkte sind:
-Basisinformationen über Ursachen, Entstehungsverläufe, d.h. Früherkennung, Symptomatik, Folgen und Behandlung von Psychogenen Essstörungen
-Umgang mit Betroffenen und Angehörigen
-Chancen und Fallen in Gesprächssituationen unter Einbezug von Fallbeispielen

Kursleiter*in: Sylvia Baeck, Mitbegründerin von Dick und Dünn, Buchautorin    
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen von stationären Einrichtungen, interessierte Fachleute, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Hintergründe, verschiedene Phasen, Erkennungsmerkmale und Behandlung von psychogenen Essstörungen. Umgang mit Betroffenen und Angehörigen.
  • 1.Tag Basisinformationen über Ursachen, Entstehungsverläufe, d.h. Früherkennung, Symptomatik, Folgen und Behandlung von Psychogenen Essstörungen
  • 2.Tag: Umgang mit Betroffenen und Angehörigen. Chancen und Fallen in Gesprächssituationen unter Einbezug von Fallbeispielen
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 320,00 €
  • Ermäßigt: 256,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung

Das Angebot richtet sich an professionelle Helfer*innen, die mit Borderline-Symptomatiken bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen konfrontiert sind. Der Schwerpunkt der praxisorientierten Fortbildung liegt auf der Psychodynamik, der Beziehungsgestaltung und dem Übertragungsgeschehen in der Arbeit mit dieser Klientel. Wie können diese jungen Menschen ausgehalten und gehalten werden? Wann zeigen sich Grenzen auf? Wie können Professionelle und Teams mit den manchmal extremen Belastungssituationen umgehen?

Kursleiter*in: Sigrid Meurer, Diplom Psychologin, psychologische Psychotherapeutin, systemische Familientherapeutin, Psychotraumatherapie, Beratungsstelle neuhland
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen im ambulanten und stationären psychosozialen Bereich für Jugendliche und junge Erwachsene, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Verständnis der Psychodynamik der Borderline-Symptomatik
  • Beziehungsgestaltung
  • Übertragungsgeschehen und Grenzen
  • Belastungssituationen bei den Professionellen Helfern
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 160,00 €
  • Ermäßigt: 128,00 €
Kategorie: Aggression, Psychische Erkrankung, Suizidgefährdung, Trauma
Dezember 2021

Längst ist inzwischen klar, dass Selbstverletzendes Verhalten für die meisten Patient*innen eine Form der Selbstfürsorge, der Stress-Regulation ist. Darüber hinaus zeigen aber sehr viele Menschen mit erheblichen Problemen eine ausgeprägte Tendenz, sich selbst zu schädigen, sich das Leben unverständlich schwer zu machen und eine therapeutische Arbeit zur Förderung der Selbstfürsorge geradezu als Bedrohung zu erleben und zu bekämpfen. Im Seminar wird dieses Verhalten versucht zu verstehen, und es werden verschiedene Behandlungsansätze vermittelt. Selbstverletzendes Verhalten, Selbst-Feindlichkeit, Täterintrojekte bei komplexen Trauma-Folgestörungen, Arbeit mit Täter-Introjekten: Imaginatives Vorgehen, sokratisches Fragen, systemisches Verständnis.

Kursleiter*in: Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse, Prof. Dr. med.,  Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Universität Kassel, Autor diverser Sachbücher
Zielgruppe: Psycholog*innen, Ärzt*innen, Sozialpädagog*innen,Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Selbstverletzendes Verhalten
  • Selbst-Feindlichkeit
  • Täter-Introjekte bei komplexen Trauma-Folgestörungen
  • Arbeit mit Täter-Introjekten: Imaginatives Vorgehen, sokratisches Fragen, systemisches Verständnis
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 185,00 €
  • Ermäßigt: 148,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung, Trauma