Statistisch gesehen kennt jeder von uns mehrere Autisten. Sie zeigen oft Besonderheiten in ihrem Verhalten und ihrer Kontaktgestaltung, die häufig zu Missverständnissen, problematischen Situationen und Belastungen führen können. Die Arbeit und das Leben mit Autisten kann daher eine Herausforderung werden – auch für Fachkräfte in der psychosozialen Arbeit.
Es werden nicht nur Erscheinungsformen und Merkmale der Autismus-Spektrum-Störung vorgestellt sondern auch zentrale praxisbezogene Informationen hinsichtlich der typischen Symptomatik und den daraus resultierenden Verhalten im Alltag erläutert.
Was ist eigentlich Autismus und was muss ich wissen, um mich im Arbeitskontext gut aufzustellen? Was kann ich im Alltag anders tun? Aus welchen Gründen kommt es oft zu Missverständnissen? Diese und viele anderen wichtigen Fragestellungen werden in dieser Fortbildung beleuchtet.
Wir vermitteln Grundkenntnisse zu Ursachen, Symptomen und Diagnostik von Autismus-Spektrum-Störungen und stellen mögliche Interventionen vor. Zudem erläutern wir praktisch das alltägliche Erscheinungsbild, das in der Theorie oft nicht deutlich wird.
Kursleiter*in:
Julija Mihovilovic, M.Sc. Klinische Psychologie, Heilpraktikerin für Psychotherapie, systemische Therapeutin (i.A.)
Zielgruppe:
Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
Merkmale und Besonderheiten des Autismusspektrumstörung
Schizophrenie ist eine schwerwiegende, häufig chronisch verlaufende Erkrankung, die in ihrem Verlauf immer wieder kostenaufwändige stationäre Behandlungen notwendig macht. In den letzten Jahren mehren sich Hinweise darauf, dass ein frühzeitiges Erkennen und konsequentes Behandeln der Erkrankung, bestenfalls schon in der Frühphase („Prodromalphase“), einen positiven Einfluss auf den weiteren Krankheitsverlauf sowie die hiermit verbundenen gesundheitlichen und medizinisch-ökonomischen Folgen haben kann. In diesem Seminar werden die Konzepte und Methoden zur Früherkennung und -behandlung der Schizophrenie dargestellt. Hierbei soll es allerdings auch um eine kritische Reflexion der Grenzen und Risiken der Früherkennung im psychiatrischen Alltag gehen und Sensibilität für mögliche Differentialdiagnosen zum schizophrenen Prodromalstadium geschaffen werden.
Kursleiter*in:
Dr. rer.nat. Yehonala Gudlowski, Diplompsychologin, Psychotherapeutin