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März 2026

Psychische Erkrankung
Es gibt 4 Veranstaltungen im März 2026
März 2026

Als Fachkräfte im psychosozialen Arbeitsfeld begegnen uns psychisch erkrankte Eltern, deren Verhalten für Sie verunsichernd wirken kann. Ebenso steht häufig das Thema „Kindeswohlgefährdung“ im Raum. Psychisch kranke Eltern und ihre Kinder benötigen neugierige und fachlich sichere Gegenüber, um sich öffnen zu können. Dabei will Ihnen diese Veranstaltung helfen.

Folgende Inhalte werden vermittelt und gemeinsam erarbeitet:

  • Was sind typische Merkmale von psychischen Erkrankungen bei Eltern und wie können Sie darauf angemessen reagieren?
  • Was bedeutet dies für die Erziehungsfähigkeit und Beziehung zwischen Eltern und Kindern?
  • Welche Unterstützung benötigen die betroffenen Kinder und Eltern?

In diesem Seminar erhalten Sie Basiswissen im professionellen Umgang mit diesen Familien.

 

Kursleiter*in: Dagmar Wiegel, Systemische Supervisorin (DGSF), Gestalttherapeutin
Zielgruppe: Pädagogische und Therapeutische Fachkräfte, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • „State oft the Art“: Kurzeinführung in den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Risiko-und Resilienzforschung
  • Häufige Psychische Erkrankungen und ihre Auswirkung auf die Eltern-Kind-Beziehung
  • Handlungsempfehlung am Bsp. des: „Kölner Leitfaden“ und seine Konsequenzen für die Praxis mit Einschätzungsbogen zur Erziehungsfähigkeit psychisch kranker Eltern
  • Elternarbeit: Psychoedukation für Betroffene
  • Resilienzstärkung der Kinder: Was können Sie konkret für die Kinder tun?
  • Ihre Fallbeispiele supervisorisch betrachtet
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 230,00 €
  • Ermäßigt: 207,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung

Viele Jugendliche in den Einrichtungen sind mit psychischen Störungen belastet. Diese verändern das Erleben und Verhalten des Klientels und stellen uns Betreuende vor Fragen im Umgang damit. Durch das vermittelte Hintergrundwissen sollen die Teilnehmer*innen in die Lage versetzt werden, Erleben und Verhalten der Jugendlichen zu verstehen, eine gute Antwort darauf zu finden und sicherer mit den Erscheinungsformen der psychischen Störungen umzugehen.
Neben einer Einführung zu den Störungsbildern Angststörungen, Depressionen, Borderline-Persönlichkeitsstörungen, Essstörungen, Störungen des Sozialverhaltens, Aufmerksamkeitsstörungen (ADS/ ADHS) und Psychosen (Schizophrenien) und deren Entstehung beinhaltet das Fortbildungsmodul schwerpunktmäßig Antworten auf folgende Fragen: Wie können die betroffenen jungen Menschen und ihre Symptomatik verstanden werden? Wie können diagnostische Beschreibungen (Z. B. Klinikberichte) „übersetzt“ werden? Welche Herangehensweisen können förderlich für die Entwicklung der jungen Menschen sein? Welche sind besonders schwierige Betreuungssituationen? Wie sind die Reaktionen und Gefühle der Betreuenden und was kann unterstützend sein?

Kursleiter*in: Gergana Karaboycheva, Ärztin, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Ernst von Bergmann, Potsdam
Zielgruppe: Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen, Lehrer*innen, psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Häufige Psychische Störungen bei Jugendlichen
  • Umgang mit den Betroffenen
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 225,00 €
  • Ermäßigt: 202,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung

Angesichts der Unberechenbarkeit, Dramatik, Impulsivität und Selbstaggression sind junge Menschen mit Borderline Persönlichkeitsstörung herausfordernd für Helfer: innen in der Jugendhilfe.  Schnell gerät man selbst in den Strudel der Gefühle, kommt an seine eigenen Grenzen. Man fühlt sich ohnmächtig oder glaubt, seine Arbeit nicht mehr machen zu können. Zusätzlich führen unterschiedliche Einschätzungen der Klient: innen oft zu Spaltungen im Team.

In diesem Seminar lernen Sie das Störungsbild Borderline - Persönlichkeitsstörung zu verstehen. Dazu gehört nicht nur eine Symptombeschreibung, sondern vor allem das Verständnis, dass BPS eine strukturelle Störung ist, die sich meist in Zusammenhang mit traumatischem Erleben entwickelt hat. Ambivalenz und auf Spaltung basierende psychische Entwicklung sind die Schlagworte dafür. Vor diesem Hintergrund des psychologischen Verständnisses können Sie mit ihrem pädagogischen Handwerkszeug diesen jungen Menschen helfen, sich zu stabilisieren und sich nach- und weiterzuentwickeln.

Neben einem theoretischen Input werden wir hauptsächlich mit Ihren Fallbeispielen arbeiten. Es geht darum die Interaktionsdynamik, die Dynamik von Übertragung und Gegenübertragung, die oft mit heftigen Gefühlen einhergehen, zu verstehen. Das Ziel ist, zu einem gelasseneren Handeln angesichts der Dynamik zu gelangen.  Hierzu gehören auch Aspekte der Selbsterfahrung. So erfahren Sie, was Ihre Herausforderungen, quasi ihre Eintrittskarten in das Karussell der Ambivalenzen, sind.  Auch das wird Ihnen helfen, klarer, abgegrenzter und hilfreicher gegenüber der Klientel zu sein.

Kursleiter*in: Dr. Sylvia Siegel, Dr. phil., Diplom Psychologin, Gestalttherapeutin, Supervisorin
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Theoretischer Input
  • Dynamik von Übertragung und Gegenübertragung
  • Arbeit an eigenen Fallbeispielen
  • Aspekte der Selbsterfahrung
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 380,00 €
  • Ermäßigt: 342,00 €
Kategorie: Suizidgefährdung, Trauma, Psychische Erkrankung

Schizophrenie ist eine schwerwiegende, häufig chronisch verlaufende Erkrankung, die in ihrem Verlauf immer wieder kostenaufwändige stationäre Behandlungen notwendig macht. In den letzten Jahren mehren sich Hinweise darauf, dass ein frühzeitiges Erkennen und konsequentes Behandeln der Erkrankung, bestenfalls schon in der Frühphase („Prodromalphase“), einen positiven Einfluss auf den weiteren Krankheitsverlauf sowie die hiermit verbundenen gesundheitlichen und medizinisch-ökonomischen Folgen haben kann.
In diesem Seminar werden die Konzepte und Methoden zur Früherkennung und -behandlung der Schizophrenie dargestellt. Hierbei soll es allerdings auch um eine kritische Reflexion der Grenzen und Risiken der Früherkennung im psychiatrischen Alltag gehen und Sensibilität für mögliche Differentialdiagnosen zum schizophrenen Prodromalstadium geschaffen werden.

Kursleiter*in: Dr. rer.nat. Yehonala Gudlowski, Diplompsychologin, Psychotherapeutin  
Zielgruppe: Sozialarbeiter*innen, Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen
Schwerpunkt:
  • Konzepte und Methoden zur Früherkennung und Behandlung
  • Einschätzung unspezifischer Symptome im Prodromalstadium
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 195,00 €
  • Ermäßigt: 175,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung