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Trauma
Es gibt insgesamt 8 Veranstaltungen
August 2022
22.08.2022 - 23.08.2022

Sekundärtraumatisierung

Nach Expertenmeinung leiden professionelle Helfer*innen häufig an Traumata, ohne die zu Grunde liegenden Ereignisse selbst erlebt zu haben. Sie können von Gefühlen, die in der Begegnung mit traumatisierten Menschen ausgelöst werden, geradezu überwältigt sein. In der Resonanz hat das Trauma „ansteckende“ Wirkung und löst Belastungen aus, die als Sekundärtraumatisierung bezeichnet werden. Symptome einer sekundären Traumatisierung können ähnlich einer primären Traumatisierung sein. Diese sind u.a.: Gefühle von Erschöpfung, Müdigkeit, Zweifel am Sinn der Arbeit, Schlafstörungen, Reizbarkeit, sich taub fühlen und keine Freude mehr empfinden. Ziele des Seminars sind Wahrnehmen und Erkennen von Traumatisierungen und Erproben von Techniken zur Bewältigung und Prävention von Sekundärtraumatisierung. Ausgehend von den Erfahrungen der Teilnehmer*innen wird die eigene praktische Psychohygiene im Mittelpunkt stehen.

Kursleiter*in: Marianne van Kempen, Diplom Soziologin, Supervisorin (DGSv), Theaterpädagogin
Zielgruppe: Fachkräfte in der pädagogischen und psychologischen Betreuungs- und Beratungsarbeit
Schwerpunkt:
  • Wahrnehmen und Erkennen von Traumatisierungen
  • Erproben von Techniken zur Bewältigung und Prävention von Sekundärtraumatisierung
  • Ausgehend von den Erfahrungen der Teilnehmer*innen wird die eigene praktische Psychohygiene im Mittelpunkt stehen
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 320,00 €
  • Ermäßigt: 256,00 €
Kategorie: Trauma
September 2022
Oktober 2022

Durch traumatische Einzelereignisse oder durch langfristig schädigende Bindungserfahrungen können regressive Schemata und Subjekt-Objekt-Konstellationen entstehen, die in Belastungssituationen der Gegenwart aktualisiert werden und den Gegenwartsbezug überlagern, verfälschen oder gar aufheben. Dies bedarf spezifischer Behandlungsmethoden, die regressiven States entgegensteuern. Vermittelt wird die „Arbeit mit dem Inneren Kind“ als ein klinisch bewährtes Vorgehen.

Kursleiter*in: Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Universität Kassel, Autor diverser Sachbücher
Zielgruppe: Psycholog*innen, Ärzt*innen, Sozialpädagog*innen,Psychotherapeut*innen mit entsprechendem Arbeitsschwerpunkt
Schwerpunkt:
  • Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung
  • Borderline-Persönlichkeitsstörung
  • Bindungsstörung Typ-D
  • Aktive Gestaltung der therapeutischen Beziehung
  • Arbeit mit dem Inneren Kind
Preise:
  • Teilnahmebeitrag: 185,00 €
  • Ermäßigt: 148,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung, Trauma

Wir erleben in den Einrichtungen immer wieder, dass sich sehr schwierige Situationen mit einzelnen Jugendlichen oder der Gruppe entwickeln, die die Mitarbeiter*innen an den Rand ihrer Möglichkeiten bringen. An Beispielen aus der konkreten pädagogischen Arbeit der Teilnehmer*innen wird diskutiert und verstehbar gemacht, welche Bedeutung der haltgebende Rahmen und die Haltung der Mitarbeiter*innen/des Teams für die Bewältigung schwieriger Situationen in der Betreuung der Jugendlichen hat und wie man die pädagogisch-therapeutische Praxis konstruktiv weiterentwickeln kann. Mit Bezug auf theoretische Kontexte wird über die Zusammenhänge zwischen pädagogisch-therapeutischem Milieu, der Bedeutung von Übertragungen in der pädagogischen Arbeit und dem Zusammenwirken von Team und Jugendlichengruppe und jedem einzelnen Jugendlichen gearbeitet.

Kursleiter*in: Claus-Peter Rosemeier, Diplom Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut
Zielgruppe: Pädagogische und therapeutische Mitarbeiter*innen aus Jugendhilfeeinrichtungen, Mitarbeiter*innen des Jugendamtes, Psychotherapeut*innen, interessierte Fachleute
Schwerpunkt:
  • Pädagogisch-therapeutisches Milieu
  • Mentalisierungstheorie
  • Übertragungs-/Gegenübertragungsprozesse
  • Pädagogischer Alltag in der Gruppe
  • Teamarbeit
Preise:
  • Teilnahmebeitrag: 160,00 €
  • Ermäßigt: 128,00 €
Kategorie: Aggression, Methode, Psychische Erkrankung, Suizidgefährdung, Trauma

Das Angebot richtet sich an professionelle Helfer*innen, die mit Borderline-Symptomatiken bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen konfrontiert sind. Der Schwerpunkt der praxisorientierten Fortbildung liegt auf der Psychodynamik, der Beziehungsgestaltung und dem Übertragungsgeschehen in der Arbeit mit dieser Klientel. Wie können diese jungen Menschen ausgehalten und gehalten werden? Wann zeigen sich Grenzen auf? Wie können Professionelle und Teams mit den manchmal extremen Belastungssituationen umgehen?

Kursleiter*in: Sigrid Meurer, Diplom Psychologin, psychologische Psychotherapeutin, systemische Familientherapeutin, Psychotraumatherapie, Beratungsstelle neuhland
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen im ambulanten und stationären psychosozialen Bereich für Jugendliche und junge Erwachsene, Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Verständnis der Psychodynamik der Borderline-Symptomatik
  • Beziehungsgestaltung
  • Übertragungsgeschehen und Grenzen
  • Belastungssituationen bei den Professionellen Helfern
Preise:
  • Teilnahmebeitrag: 160,00 €
  • Ermäßigt: 128,00 €
Kategorie: Aggression, Psychische Erkrankung, Suizidgefährdung, Trauma
November 2022

Die Fortbildung vermittelt psychosozialen Fachkräften aus Beratungskontexten und Wohngruppen ein Grundwissen über Trauma und Traumafolgestörungen. Dies erleichtert und unterstützt das Erkennen von traumabedingten Verhaltensweisen bzw. Symptomen und somit den Umgang mit den Betroffenen. Durch das Verstehen der gezeigten Verhaltensweisen als Überlebensstrategien, wird es für die professionellen Fachkräfte leichter sich abzugrenzen. Anhand von Fallbeispielen soll gezeigt und geübt werden, was im Umgang mit traumatisierten Menschen hilfreich sein kann. Ziel des Seminars ist es, die Handlungskompetenz der Teilnehmer*innen im Umgang mit traumatisierten Menschen zu erweitern.

Kursleiter*in: Tina Dietz, Diplompädagogin, Traumatherapeutin, Supervisorin, Erfahrungen in der Akutintervention nach extremen Ereignissen
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • Grundwissen über Trauma und Traumafolgestörungen
  • Erkennen von Trauma bedingten Verhaltensweisen bzw. Symptomen
  • Umgang mit den Betroffenen
Preise:
  • Teilnahmebeitrag: 185,00 €
  • Ermäßigt: 148,00 €
Kategorie: Trauma

Leidet ein Elternteil unter einer unbehandelten Borderline-Störung, bedeutet dies für das Kind ein erhöhtes Risiko, selber psychisch zu erkranken. Mütter mit einer Borderline Persönlichkeitsstörung bringen sich selbst und andere leicht an Grenzen. Es kommt häufig zu Überforderungs- und Versagensgefühlen bei Klient*innen und Professionellen. Das Kindeswohl nicht aus dem Blickfeld rücken zu lassen ist ebenfalls für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Am ersten Tag dieser Fortbildung sollen Grundwissen über die Erkrankung und ihre Auswirkung auf das Kindeswohl sowie praxisnahe Anregungen und Strategien vermittelt werden.

Am zweiten Tag wird ein Einblick in die Gruppenarbeit mit Müttern mit Borderline-Störung geboten. Ausgehend von den Erfahrungen aus der praktischen Arbeit mit Müttern mit Borderline-Persönlichkeitsstörung entwickelten Therapeutinnen und Wissenschaftlerinnen ein Trainingsprogramm. Das Training integriert Ansätze aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie und dem Elterntraining und soll hier vorgestellt werden. Exemplarisch werden einige Teile des Trainings durchgeführt, um therapeutisch wirksame Didaktik und Haltung zu vermitteln.

Kursleiter*in: Johanna Gabriel, Diplom Psychologin, Claudia Kertzscher, Diplomsozialpädagogin
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen, Psychotherapeut*innen, Erzieher*innen und andere psychosoziale Fachkräfte
Schwerpunkt:
  • 1. Tag: Vermittlung von Hintergrundwissen, hilfreichen Grundprinzipien und Strategien für die praktische Arbeit mit Müttern kleiner Kinder, die unter einer Borderlinestörung leiden
  • 2. Tag: Vorstellung eines spezialisierten Gruppentrainings für Borderline-Mütter und Kinder
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 320,00 €
  • Ermäßigt: 256,00 €
Kategorie: Methode, Psychische Erkrankung, Sucht, Suizidgefährdung, Trauma

Längst ist inzwischen klar, dass Selbstverletzendes Verhalten für die meisten Patient*innen eine Form der Selbstfürsorge, der Stress-Regulation ist. Darüber hinaus zeigen aber sehr viele Menschen mit erheblichen Problemen eine ausgeprägte Tendenz, sich selbst zu schädigen, sich das Leben unverständlich schwer zu machen und eine therapeutische Arbeit zur Förderung der Selbstfürsorge geradezu als Bedrohung zu erleben und zu bekämpfen. Im Seminar wird dieses Verhalten versucht zu verstehen, und es werden verschiedene Behandlungsansätze vermittelt. Selbstverletzendes Verhalten, Selbst-Feindlichkeit, Täterintrojekte bei komplexen Trauma-Folgestörungen, Arbeit mit Täter-Introjekten: Imaginatives Vorgehen, sokratisches Fragen, systemisches Verständnis.

Kursleiter*in: Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Universität Kassel, Autor diverser Sachbücher
Zielgruppe: Psycholog*innen, Ärzt*innen, Sozialpädagog*innen,Psychotherapeut*innen
Schwerpunkt:
  • Selbstverletzendes Verhalten
  • Selbst-Feindlichkeit
  • Täter-Introjekte bei komplexen Trauma-Folgestörungen
  • Arbeit mit Täter-Introjekten: Imaginatives Vorgehen, sokratisches Fragen, systemisches Verständnis
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 185,00 €
  • Ermäßigt: 148,00 €
Kategorie: Psychische Erkrankung, Trauma