Das Wesen von Aggression verstehen und erfolgreich (be) handeln - Drei Wege um aggressive Ausbrüche zu verhindern

Die unreifen Formen der Aggression, die dazu führen, sich selbst oder andere psychisch und/oder körperlich zu verletzen, haben ihren häufigsten Ursprung in einer Störung der frühen Selbstregulationsentwicklung innerhalb des entwicklungspsychologischen Aufbaus von Bindung. Unsichere und traumatische Bindungsprozesse beinträchtigen die Kontaktfähigkeit und das Selbstempfinden des Kindes. Emotionale Regulation und Bindungserfahrungen bedürfen einer Nachreifung, deren Grundlagen in diesem Seminar erfahren werden. Dies ist die Basis um den emotionalen Kreislauf der eskalierenden Aggression zu verstehen und geeignete vorbeugende und gegenwärtige Interventionen anzuwenden. Teil dieser Intervention ist die eigene Haltung in Bezug auf Klient*innen und sich selbst, die Bindungskommunikation und die Vermeidung sekundärer Frustrationen. Ziel dieser Interventionen ist auch die Entlastung der Helfer*innen, indem sie durch "Selbstanbindung" die eigenen Alarmgefühle minimieren und kontrollieren können.

Kategorien: Aggression
Veranstaltungsort: Fortbildungsakademie Neuhland
Termin: -
Zeitplan: 09:00 - 16:30
Zielgruppe: SozialpädagogInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, ErzieherInnen, LehrerInnen, und andere beratende Berufsgruppen
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 265,00 €
  • Ermäßigt 20%: 212,00 €
  • Ermäßigt 40%: 159,00 €
  • Ermäßigt 50%: 132,50 €
Freie Plätze: Es sind noch Plätze frei.
Kursleiter:
Jutta Rahlf- Riermeier, Diplom Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin
Ansprechpartner:
Oksana Schäfer
Zeitdauer in h: 15
Download ICS: Download

Schwerpunkte

  • Kinder und Jugendliche mit ihren Aggressionen verstehen.
  • Der biologische und psychologische Sinn von Aggression. Wem dient sie und wodurch wird sie ausgelöst?
  • Aggression die keiner versteht braucht "Aggressions-Flüsterer".
  • "Bindungs- Intervention" und "Bindungs- Kommunikation" werden erfahren und angewendet.

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Weitere Informationen

  • Mitglieder im Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Berlin: 20 %
  • Mitarbeiter*innen des Öffentlichen Dienstes: 20 %
  • Student*innen/Hartz IV Empfänger*innen: 50%. – Bitte Nachweise einreichen!

Als approbierte/r Psychotherapeut/in können Sie Punkte für die Psychotherapeutenkammer erlangen:
Die Rahmenbedingungen der Zertifizierung der Fortbildungen durch die Psychotherapeutenkammer haben sich geändert. Es können nur noch Fortbildungen zertifiziert werden, in denen überwiegend approbierte Psychotherapeuten teilnehmen, oder an denen verschiedene Berufsgruppen teilnehmen, die in enger Kooperation eine Patienten-/Klientengruppe behandeln.
Da dies von den angemeldeten Teilnehmer abhängt, können wir eine Zertifizierung der Fortbildung nicht in jedem Fall garantieren.