Einsatz von Dolmetschern in Beratung und Therapie

Die Beratung und Behandlung von Migrant*innen stellt Professionelle vor die Herausforderung einer transkulturellen Beratungs- und Behandlungssituation.
Der Einsatz von Dolmetschern in Beratungsstellen, betreuten Wohneinrichtungen, in Psychotherapie und ärztlicher Behandlung und anderen Bereichen der psychosozialen Versorgung  ist Grundvorrausetzung für die Versorgung dieses Klientels.
Die  professionelle Sprachvermittlung  von Inhalten des klinischen und diagnostischen Gesprächs, bei der  Krisenintervention, in der sozialen Beratung u.a. ermöglicht erst die optimale Versorgung der Klienten.
Wie kann ein professionelles und funktionsfähiges Behandlungs- und Beratungssetting unter Einbeziehung von Sprachmittler*innen gestaltet werden, um eine optimale Versorgung der KlientInnen zu gewährleisten?
Welche kulturellen Aspekte wie unterschiedliche Kommunikationsstile und kulturell geprägter gesellschaftlicher Umgang miteinander bestimmen die Gesprächssituation?
Praktische Anleitungen sollen dieses spezielle Setting mit seinen Belastungen und Möglichkeiten erfahrbar machen und Methoden für ein gutes Gelingen vermitteln.
Die Referentin bezieht sich auf jahrelange Erfahrungen in Beratung und Therapie mit traumatisierten Flüchtlingen und wird in diesem Workshop praxisrelevante Aspekte in den Vordergrund stellen.

Kategorien: Interkulturelle Kompetenz
Veranstaltungsort: Fortbildungsakademie Neuhland
Termin:
Zeitplan: 09:00 - 16:30
Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 135,00 €
  • Ermäßigt 20%: 108,00 €
  • Ermäßigt 40%: 81,00 €
  • Ermäßigt 50%: 67,50 €
Freie Plätze: Es sind noch Plätze frei.
Kursleiter:
Claudia Kruse, Diplom-Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin    
Ansprechpartner:
Oksana Schäfer
Zeitdauer in h: 7,5
Download ICS: Download

Schwerpunkte

  • Verschiedenen Phasen des Dolmetschereinsatzes
  • Grundlagen und Regeln für den Einsatz von Dolmetscher*innen in Beratung und Behandlung
  • Fallstricke und Möglichkeiten der Gesprächstriade
  • Unterschiedlichen Rollen und Aufgaben der Gesprächsbeteiligten
  • Interkulturelle Aspekte

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Weitere Informationen

  • Mitglieder im Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Berlin: 20 %
  • Mitarbeiter*innen des Öffentlichen Dienstes: 20 %
  • Student*innen/Hartz IV Empfänger*innen: 50%. – Bitte Nachweise einreichen!

Als approbierte/r Psychotherapeut/in können Sie Punkte für die Psychotherapeutenkammer erlangen:
Die Rahmenbedingungen der Zertifizierung der Fortbildungen durch die Psychotherapeutenkammer haben sich geändert. Es können nur noch Fortbildungen zertifiziert werden, in denen überwiegend approbierte Psychotherapeuten teilnehmen, oder an denen verschiedene Berufsgruppen teilnehmen, die in enger Kooperation eine Patienten-/Klientengruppe behandeln.
Da dies von den angemeldeten Teilnehmer abhängt, können wir eine Zertifizierung der Fortbildung nicht in jedem Fall garantieren.