Klarheit in der Rolle der Helfer*in - Professionelle Gestaltung der Beziehungsdynamik bei psychischen Störungen

Ausgehend von den Fragestellungen „Wie geht es mir in der Arbeit mit Klient*innen? Was möchte ich gerne verändern und warum? Welche Konsequenzen ergeben sich aus diesen Veränderungsperspektiven für meine Arbeit mit den Klient*innen?“ behandelt die Fortbildung zwei Themenschwerpunkte: Zum einen geht es um Selbstverständnis und Selbstreflektion der eigenen Position, Rolle, Abgrenzungsthematiken, Psychohygiene, Umgang mit Belastungen und Arbeitsstrukturen. Zum anderen geht es um Übertragungs- und Gegenübertragungsgeschehen, für das sensibilisiert wird. Dies geschieht vor dem Hintergrund von psychoanalytischem und gestalttherapeutischem Verständnis. Wenn sich die HelferIn in diesem Geschehen sehr gut wahrnimmt, kann sie unbewusste Informationen und Beziehungsdynamiken gut erkennen, kann authentischer und klarer in den Kontakt gehen. So wird die Arbeit mit Klient*innen effizienter und auch leichtgängiger für die Helfer*in.

Kategorien: Methode
Veranstaltungsort: Fortbildungsakademie Neuhland
Termin: -
Zeitplan: 09:00 - 16:30
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen aus Einrichtungen der sozialen Arbeit, die in unterschiedlichen Kontexten mit psychisch Kranken arbeiten,Psychotherapeut*innen
Preise:
  • Teilnahmegebühr: 135,00 €
  • Ermäßigt 20%: 108,00 €
  • Ermäßigt 40%: 81,00 €
  • Ermäßigt 50%: 67,50 €
Freie Plätze: Es sind noch Plätze frei.
Kursleiter:
Sylvia Siegel, Dr. phil., Diplom Psychologin, Gestalttherapeutin, Supervisorin
Ansprechpartner:
Oksana Schäfer
Zeitdauer in h: 15
Download ICS: Download

Schwerpunkte

  • Ziel unserer gemeinsamen Arbeit ist es, die eigene Helferperspektive bewusst, klarer und damit handhabbarer herauszustellen. Oftmals überbetont man als Helfer*in die auf die Klient*in zentrierte Sichtweise (z. B. in der Frage: „Was kann ich als Helfer*in noch tun, damit es der Klient*in besser geht?“). Dabei läuft man Gefahr, andere Aspekte, die eine für den Prozess befriedigendere Lösung bergen, zu übersehen. Ein beziehungsdynamischer Blick auf Helfer*in und Klient*in und Auftrag/Strukturen kann den Lösungsfluss in Gang bringen. Dieses Vorgehen kann dann auch in Formaten wie der kollegialen Beratung und Intervision genutzt werden.

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Weitere Informationen

  • Mitglieder im Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Berlin: 20 %
  • Mitarbeiter*innen des Öffentlichen Dienstes: 20 %
  • Student*innen/Hartz IV Empfänger*innen: 50%. – Bitte Nachweise einreichen!

Als approbierte/r Psychotherapeut/in können Sie Punkte für die Psychotherapeutenkammer erlangen:
Die Rahmenbedingungen der Zertifizierung der Fortbildungen durch die Psychotherapeutenkammer haben sich geändert. Es können nur noch Fortbildungen zertifiziert werden, in denen überwiegend approbierte Psychotherapeuten teilnehmen, oder an denen verschiedene Berufsgruppen teilnehmen, die in enger Kooperation eine Patienten-/Klientengruppe behandeln.
Da dies von den angemeldeten Teilnehmer abhängt, können wir eine Zertifizierung der Fortbildung nicht in jedem Fall garantieren.