„Krisen“ und „Scheitern“ - Perspektiven erarbeiten mittels systemischer Aufstellungen

In Arbeitskontexten psychosozialer Felder kommt es nicht nur bei Klient*innen, sondern auch bei Mitarbeitenden immer wieder zum Erleben von Ohnmacht, krisenhaftem Erleben oder dem Erleben von Scheitern. Im Seminar wird mittels systemischer Aufstellungen konkret zu Themen- oder Fall-spezifischen Anliegen rund um diese Themenfelder gearbeitet.
Falleinbringende und Stellvertretende können somit Einblicke gewinnen, die sich von ihrem Alltagserleben unterscheiden. Diese werden wenn möglich im Laufe des Seminars soweit strukturiert und aufbereitet, dass die gewonnenen Erkenntnisse wieder von den Teilnehmenden in die Praxis eingebracht werden können.
Wir arbeiten u.a. mittels Identifizierung spezifischer Anteile oder Glaubenssätze von Klient*innen und von Mitarbeitenden. Diese sowie deren Aus- bzw. Wechsel-Wirkungen im System werden mittels spezifischer Aufstellungsformate sichtbar gemacht:
So kann z.B. dargestellt werden, wie sich der destruktive Anteil eines Klienten auf den Mitarbeitenden oder ein Team auswirkt, oder aber welche Funktion „Krise“ im Klienten-System hat.
Wir stellen auch die im Kontext einer Arbeitsbeziehung entstandenen Impulse oder Emotionen von Mitarbeitenden, wie etwa "Wut", oder "Kontrolle-haben-wollen" in den Raum, und sehen, ob und ggf. wie diese integriert oder transformiert werden können.
Das Seminar ist offen für alle, die Interesse haben, sich mittels praktischer Arbeit dem Seminarthema zu nähern. Bereitschaft zur Reflexion des eigenen professionellen Handelns ist bei dieser Arbeitsform hilfreich, ebenso wie die Bereitschaft, eigene Themen und Anliegen einzubringen. Die Aufstellungsformate werden den Anliegen entsprechend gewählt, so dass die Personen, die Themen einbringen, geschützt sind, nicht mehr von sich zu zeigen, als es für sie im Rahmen dieses Seminares passend ist.

Kategorien: Methode
Veranstaltungsort: Fortbildungsakademie Neuhland
Termin:
Zeitplan: 09:00 - 16:30
Zielgruppe: Mitarbeitende in der Jugendhilfe und der (Sozial-)Psychiatrie, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 135,00 €
  • Ermäßigt 20%: 108,00 €
  • Ermäßigt 40%: 81,00 €
  • Ermäßigt 50%: 67,50 €
Freie Plätze: Es sind noch Plätze frei.
Kursleiter:
Claudia Ehlert, Soziologin, M. A., Supervisorin (DGSv) und Fortbildnerin mit Schwerpunkt Psycho-Traumatologie/Trauma-Pädagogik  
Ansprechpartner:
Oksana Schäfer
Zeitdauer in h: 7,5
Download ICS: Download

Schwerpunkte

  • Reflexion des eigenen professionellen Handelns im Umgang mit Krisensituationen

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Weitere Informationen

  • Mitglieder im Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Berlin: 20 %
  • Mitarbeiter*innen des Öffentlichen Dienstes: 20 %
  • Student*innen/Hartz IV Empfänger*innen: 50%. – Bitte Nachweise einreichen!

Als approbierte/r Psychotherapeut/in können Sie Punkte für die Psychotherapeutenkammer erlangen:
Die Rahmenbedingungen der Zertifizierung der Fortbildungen durch die Psychotherapeutenkammer haben sich geändert. Es können nur noch Fortbildungen zertifiziert werden, in denen überwiegend approbierte Psychotherapeuten teilnehmen, oder an denen verschiedene Berufsgruppen teilnehmen, die in enger Kooperation eine Patienten-/Klientengruppe behandeln.
Da dies von den angemeldeten Teilnehmer abhängt, können wir eine Zertifizierung der Fortbildung nicht in jedem Fall garantieren.