Möglichkeiten und Grenzen jugendlichen Drogenkonsumverhaltens in Settings der Jugendhilfe

Die Auseinandersetzung mit Drogen gehört mittlerweile zu einer Entwicklungsaufgabe des Jugendalters. Wie unterscheiden sich die Konsummuster und welche Rahmenbedingungen sowie Regeln sind im Umgang damit sinnvoll? Wir thematisieren die Überprüfungsmöglichkeiten und Grenzen von Regelüberschreitungen und Besonderheiten süchtigen Verhaltens und ab wann professionelle Hilfe eingeschaltet werden muss bzw. wann die Grenze der Leistungsfähigkeit eines Teams erreicht ist. In diesem Kontext wird die Notwendigkeit und Bedeutung der Haltung gegenüber konsumierenden Jugendlichen herausgearbeitet. Konflikte die durch Konsum entstehen sind Beziehungsarbeit. Dies berührt auch den wichtigen Aspekt der Co-Abhängigkeit und ihrer Erscheinungsmerkmale. Die aktuelle Entwicklung weist zudem einen Trend zu weichen Drogen auf, den sogenannten "legal highs". Hier geben wir einen Überblick über Beschaffungsquellen, Funktion, Wirkung sowie psychischer und physischer Gesundheitsgefährdung junger Menschen.

Kategorien: Sucht
Veranstaltungsort: Fortbildungsakademie Neuhland
Termin:
Zeitplan: 09:00 - 16:30
Zielgruppe: Sozialarbeiter / - pädagogen / Psychologen / Erzieher
Preise:
  • Teilnehmergebühr: 135,00 €
  • Ermäßigt 20%: 108,00 €
  • Ermäßigt 40%: 81,00 €
  • Ermäßigt 50%: 67,50 €
Freie Plätze: Es sind noch Plätze frei.
Kursleiter:
Sabine Collman, Diplom Pädagogin, Suchttherapeutin VDR, Projektleitung Villa Störtebecker, Karuna e.V.  
Christian Geurden, Diplom Sozialpädagoge, Karuna e.V.  
Ansprechpartner:
Oksana Schäfer
Zeitdauer in h: 7,5
Download ICS: Download

Schwerpunkte

  • -Unterscheidung der Konsummuster von riskant bis süchtiger Gebrauch
  • -Kriterien der Co-Abhängigkeit
  • -Information zu neuen weichen Drogen
  • -Suchtmittelgebrauch als Herausforderung in der Jugendhilfe

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Weitere Informationen

  • Mitglieder im Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Berlin: 20 %
  • Mitarbeiter*innen des Öffentlichen Dienstes: 20 %
  • Student*innen/Hartz IV Empfänger*innen: 50%. – Bitte Nachweise einreichen!

Als approbierte/r Psychotherapeut/in können Sie Punkte für die Psychotherapeutenkammer erlangen:
Die Rahmenbedingungen der Zertifizierung der Fortbildungen durch die Psychotherapeutenkammer haben sich geändert. Es können nur noch Fortbildungen zertifiziert werden, in denen überwiegend approbierte Psychotherapeuten teilnehmen, oder an denen verschiedene Berufsgruppen teilnehmen, die in enger Kooperation eine Patienten-/Klientengruppe behandeln.
Da dies von den angemeldeten Teilnehmer abhängt, können wir eine Zertifizierung der Fortbildung nicht in jedem Fall garantieren.